Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 718, davon 710 (98,89%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 241 positiv bewertete (33,57%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.1. 1999 um 02:06:29 Uhr schrieb
Dragan über welt
Der neuste Text am 4.9. 2024 um 10:34:35 Uhr schrieb
Gerhard über welt
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 286)

am 29.3. 2019 um 14:12:05 Uhr schrieb
Margret über welt

am 27.6. 2004 um 20:34:57 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über welt

am 7.11. 2002 um 20:37:07 Uhr schrieb
podl über welt

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Welt«

Dragan schrieb am 22.1. 1999 um 02:06:29 Uhr zu

welt

Bewertung: 10 Punkt(e)

»Welt« bedeutet ungefähr »alles«. Die ganze Welt eben. Meistens werden dabei jedoch Afrika, Asien, die Antarktis und Australien und Südamerika vergessen.

Das ist jedoch verständlich, schließlich ist die Welt an sich viel zu groß, als daß man wirklich niemanden vergessen könnte.

Liamara schrieb am 7.2. 1999 um 02:16:17 Uhr zu

welt

Bewertung: 18 Punkt(e)

Es gibt einige Dinge in der Welt, die verstehe ich einfach nicht. Warum schmeckt Hustensaft immer eklig? Wohin verschwindet die zweite Socke? Warum reicht das Geld nie? Warum fasst man immer heisse Töpfe an, obwohl der Topflappen daneben liegt? Warum sind Chipstüten immer so schnell leer? Wieso gibt es 45 Minuten Kassetten, wenn eine CD sowieso nie draufpasst? Wo sind die Kugelschreiber, wenn man einen Anruf erhält? Warum funktioniert Alvars Tip nicht, Java abzuschalten, damit der Blaster bei mir schneller schreibt? Ach ja...

Minchen schrieb am 18.4. 2001 um 10:56:35 Uhr zu

welt

Bewertung: 7 Punkt(e)

Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100
Einwohner reduzieren würden, aber auf die
Proportionen aller bestehenden Völker achten
würden, wäre dieses Dorf so zusammengestellt:

57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (nord u. süd)
8 Afrikaner
52 wären Frauen
48 wären Männer

70 Nicht-weiße
30 weiße

70 nicht Christen
30 Christen

89 heterosexuelle
11 homosexuelle

6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums
besitzen, und alle 6 Personen kämen aus den USA.

80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
70 wären Analphabeten
50 wären unterernährt

1 würde sterben
2 würden geboren
1 hätte einen PC
1 (nur einer) hätte einen akademischen Abschluss

Falls Du heute Morgen gesund und nicht krank
aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million
Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben
werden.
Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten, oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.

Falls Du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.

Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum hinlegen, bist Du reicher als 75% der
Einwohner dieser Welt.

Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.

Falls Du dies gerade liest, gehörst Du
nicht zu den 2 Milliarden Menschen die
nicht lesen können.
Und... Du hast einen PC!

Dragan schrieb am 19.3. 1999 um 14:10:54 Uhr zu

welt

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wer etwas verkaufen will und für diesen Zeck einen Laden einrichtet, der hat es schwer, sich einen Namen für ebendiesen auszudenken. Mal angenommen, es ginge um Kühlschränke.

Dann könnte der Laden natürlich erstmal »Kühlschrank-Laden« heißen, aber das ist nicht gut genug, nicht groß genug. Als nächstes käme das »Kühlschrank-Land«, aber das hat die Konkurrenz höchstwahrscheinlich schon als Namen gewählt. Klar, dann eben »Kühlschrank-Welt«. Oder gleich »Kühlschrank-Galaxie«. Besitzbezeichnungen sind auch erlaubt, also zum Beispiel »Dragans Kühlschrank-Galaxie«. Das ist die Klassische Methode.

Es gibt auch die sogenannte zeitgemäße Herangehensweise, die besteht meistens darin, die englische Sprache zu verwenden: »Fridge Center« oder »Fridge Center 2000« stehen hierbei ganz oben, und wer die junge Hiphop-Generation ansprechen will, der nennt sein Geschäft »MC Ghetto's NYC Fridge Base«.

Natürlich wäre es ein wenig schwierig, die Fridge, pardon, den Kühlschrank in »MC Ghetto's NYC Fridge Base« zu kaufen, wenn man nicht voll real ist. Weil diese ganzen Clowns können die heftigen Jungs von der Fridge Base überhaupt nicht sehen. Wer hier keinen coolen Spruch am Start hat, dem wird der Grafitti-Kühlschrank verweigert. Der 2Pac hatte sich hier auch seinen Kühlschrank gekauft, bevor er erschossen wurde. Da siehste mal, entweder Du entscheidest Dich für diesen Kühlschrank und stehst dazu, oder Du läßt es bleiben und fährst zurück in Dein bürgerliches Vorstadthäuschen! Weil dieser Kühlschrank, der ist nur für die Typen, die den ganz heißen Shit abchecken.

Nudelfriedhof schrieb am 22.2. 2001 um 22:29:36 Uhr zu

welt

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich habe mal ein Comic gesehen, dessen erstes Bild Gott darstellt, mit langem weißen Bart und Gewand und so. Er sitzt jedenfalls da und formt die Erde zurecht. Er besieht sie sich, schüttelt den Kopf und schmeißt sie lachend in den neben ihm stehenden Mülleimer. Dann baut er eine neue. Vielleicht ist die Welt auch eines anderen Planeten Hölle. Aber selbst wenn, gerechterweise müßte diese Welt auch eine Hölle haben (wo kommen wir da denn sonst hin?). Unsere Hölle also könnte lustigerweise der Planet sein, dessen Hölle DIESE Welt ist. Ich weiß nicht, was dann wäre, aber es wäre ziemlich cool.
Außerdem beweist es, daß die Geschmäcker verschieden sind.

Stöbers Greif schrieb am 24.1. 2000 um 12:56:57 Uhr zu

welt

Bewertung: 5 Punkt(e)

Eine Komödie für Leute, die denken, aber eine Tragödie für Menschen, die fühlen. (Frei nach Horace Walpole)

Lao Tse schrieb am 3.12. 2000 um 21:21:54 Uhr zu

welt

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wer die Welt erobern und an sich reißen will,
Erlebt, dass dieser Weg ins Scheitern führt.

Denn die Welt ist ein geistiges Gefäß,
Man kann sie nicht nehmen und machen.
Der Macher zerstört sie,
Der Nehmende verliert sie.

Denn alle Dinge kommen und gehen.
Mal sind sie stark, mal sind sie schwach,
Mal steigen sie auf, ,mal stürzen sie ab,
Mal sind sie überlegen, mal sind sie unterlegen.

Darum vermeidet ein Weiser:

Das Zusehr,
Das Zuviel,
Das Zugroß.

whitness schrieb am 4.1. 2001 um 02:51:01 Uhr zu

welt

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ist die Welt das Universum oder die Erde?

Kann es nicht sein, dass die Welt nur das ist, was wir als unsere direkte Um-Welt wahrnehmen?

Ich lebe in der Welt, die mich umgibt. Das kann nie und nimmer die Erde sein, allerhöchstens ein Teil davon. Ich bin überzeugt davon, dass noch kein Mensch jeden Ort dieser Erde gesehen hat (noch nicht mal Astronauten), deswegen kann auch keiner sagen, seine Welt sei nach meiner Definition die Erde.

Yndra schrieb am 27.2. 2000 um 13:11:56 Uhr zu

welt

Bewertung: 4 Punkt(e)

»Die Welt ist alles, was der Fall istAber was ist der Fall? Zeit, Arbeit, Streß, Wichtigkeit, Liebe? Ist das der Fall? Ist das Welt? Oder sind es bloß sprachliche Konstrukte, die deshalb der Fall sind, weil sie gesprochen werden? »Es gibt keine Zeit, es gibt bloß UhrenSo kann man das auch versuchen, korrekter ist natürlich: Es gibt keine Zeit, es gibt bloß Uhren, und deshalb gibt es Zeit. Wenn ich etwas messe, bekomme ich ein Meßergebnis (auch kein Ergebnis ist das Ergebnis, daß ich kein Ergebnis habe). Wer Fragen stellt, bekommt Antworten.
Leider machen mir die Geister, die ich rief, häufig genug das Leben schwer; damit sei nichts gegen das Rufen gesagt; es sei lediglich daran erinnert, daß das Rufen die Geister erst produziert.
Natürlich ist alles unendlich wichtig, meine Arbeit an erster Stelle (, an erster Stelle steh ICH). Ist das der Fall? Und bevor ich mich im Pseudophilosophischen verheddere, mach ich lieber Schluß. Aber, liebe Prinzessinnen, Bärinnen und andere Waldtiere: denkt doch 'mal ein bißchen drüber nach und denkt weniger Fälle ... (»Jetzt ist aber wirklich Schluß!«, sagt der rosa Elefant)

(geklaut vom Elch, aber trotzdem irgendwie schön!)

Irmtraut A. schrieb am 4.9. 2024 um 07:25:54 Uhr zu

welt

Bewertung: 1 Punkt(e)

Verlorene Welt

Der Park war still, als der Abend kam. Eine stille, die sich nicht nur aus der Welt zog, sondern auch aus den Gedanken. Das Licht, das durch die Bäume fiel, war matt und versöhnlich, wie die letzten Worte eines Gedichts, das niemand je zu Ende geschrieben hat. Und dort, in dieser schwindenden Helligkeit, sah ich sie, eine Frau, deren Name mir immer nur wie ein halbverklungener Ton erschien, ungreifbar und doch da.

Sie saß unter einem Baum, ihre Bewegungen waren unruhig, fast mechanisch, als ob sie in etwas gefangen wäre, das nicht einmal die Zeit lösen konnte. Sie baute ein Lager, oder vielmehr etwas, das ein Lager sein sollte, aber war es nicht vielmehr eine Grenze, eine Abgrenzung von dem, was um sie herum geschah? Stoffbahnen, die wie eine schiefe Mauer um sie standen, als könnten sie etwas abhalten, was längst in ihr wohnte.

Es war lange her, dass ich sie das letzte Mal gesehen hatte, und damals, so sagte man, war sie eine Frau, die in der Öffentlichkeit stand, stark und sicher in ihrer Stimme. Jetzt, so flüsterte es aus den Ecken der Stadt, lebte sie als Obdachlose, jemand, der von der Wirklichkeit entwurzelt worden war, jemand, der durch den Spalt zwischen den Welten gefallen war. Und er, der Mann, der ihr zur Seite stand, schweigend, als ob seine Worte nichts mehr ausrichten konnten, war ihr Schatten geworden, eine Silhouette, die sich an die Ränder ihrer Existenz klammerte.

Ich blieb stehen, nur kurz, aber lange genug, um die Last dieser Stille zu spüren, die zwischen ihnen hing. Ihre Augen waren leer, als hätten sie längst aufgehört, nach etwas zu suchen. Sein Blick war voll von dem, was nicht gesagt werden konnte, und es lag eine Traurigkeit darin, die nicht einfach war, sondern zusammengesetzt, wie ein Mosaik aus verlorenen Augenblicken.

Man sagte, sie sei verrückt geworden, gefangen in einer anderen Welt, aus der es keinen Weg zurück gab. Aber war es wirklich Wahnsinn, oder war es einfach die Flucht vor einer Realität, die sie nicht mehr tragen konnte? War das Lager unter dem Baum ein Versuch, sich selbst einzuhegen, oder war es ein Zeichen, dass sie längst woanders war, an einem Ort, den wir nicht sehen konnten?

Die Dämmerung kroch weiter, legte sich über die Szene wie eine Decke, die alles zudeckt, was zu schwer ist, um es anzusehen. Ich spürte den kalten Atem der Nacht und ging weiter, ließ sie zurück, aber nicht wirklich. Sie blieb, in einem Winkel meines Bewusstseins, in einem Raum, den ich nicht betreten wollte. Der Park, der so vertraut war, hatte sich verändert, hatte seine Grenzen verschoben, wie eine Haut, die sich von den Knochen löst.

Ich ging, aber das Bild folgte mir, wie ein Schatten, der sich in meine Schritte schlich. Ihre Gestalt, sein Schweigen, und die Stille, die schwerer wog als Worte. Es war eine Begegnung, die nichts in der Welt änderte und doch alles veränderte, ein Flüstern in der Dunkelheit, das mich nicht loslassen wollte.

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