Wüste
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Ich habe deine Träne geschmeckt,
als ichd ich
zum Abschied küßte.
Sie hat meinen Durst gestillt,
denn jetzt werde ich
ein Stück von dir in mir tragen,
bis wir uns wiedersehen.
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| Der erste Text | am 14.4. 2000 um 00:20:46 Uhr schrieb Tanna über Wüste |
| Der neuste Text | am 22.7. 2024 um 10:28:06 Uhr schrieb Christine über Wüste |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 54) |
am 24.4. 2019 um 22:01:39 Uhr schrieb
am 18.3. 2006 um 15:12:47 Uhr schrieb
am 16.9. 2020 um 09:41:02 Uhr schrieb |
Ich habe deine Träne geschmeckt,
als ichd ich
zum Abschied küßte.
Sie hat meinen Durst gestillt,
denn jetzt werde ich
ein Stück von dir in mir tragen,
bis wir uns wiedersehen.
Einst war die Gobi wüst und leer.
Dann kam der Dschingis Khan daher
Und zeltete mit seinen Recken
In Gobis leerem, wüstem Becken.
Dort schwanger sich aufs Steppenpony.
"Ich ziehe jetzt nach Westen, Honey.
Da lern' ich Ackerbau, Agrar-
Ökonomie, und nächstes Jahr,
zurückgekehrt, pflanz' ich hier Malz
und Hopfen, und kratz' Badesalz
aus deinen öden Trockenseen...
Bald wird 'ne Brauerei da stehen!
Doch ach! Im Westen nicht für voll
nahm man den kleinen Steppentroll.
Die Bauernakademiker
Und Nahrungsmittelchemiker
Lehnten ihn ab und blieben stur:
»Der hat ja nicht mal Abitur!«
Aus Rache für die Schmach und Pein
Schlug Khan den Westen kurz und klein,
und, statt die Gobi zu begrünen,
Ließ er im Westen Wanderdünen.
Die Köchinnen reiten auf Kamelen spazieren. Sie haben die Pyramiden verlassen. Ihre Bäuche sind geteert und ihre Zungen stecken in Zigarettenetuis. Meine Köchin ist die einzige, die ißt. Sie ißt nach und nach die Kamele der anderen Köchinnen auf.
Schon ist die Wüste voller Fische, der Sand ist im Meer und die Fische sind in der Wüste. Die Pyramiden rutschen über die Fische und werden bald beim Sand im Meer angelangt sein. Man sollte an der Spitze jeder Pyramide einen kleinen Ballon anbringen, damit sie nicht im Meer versinken.
Die Pflanzen in den Trockengebieten der Welt sind ihren lebensfeindlichen Bedingungen hervorragend angepaßt.
Besonders erfolgreich sind die sogenannten Sukkulenten. So nennt man alle Pflanzen, die es fertiggebracht haben, fleischiges,
wasserspeicherndes Gewebe in ihren Blättern, Stämmen oder Wurzeln zu entwickeln. Denn damit sind sie in der Lage, sich bei
den seltenen Regenfällen rasch mit großen Mengen des Wassers vollzutanken.
Kakteen sind die bekanntesten Sukkulenten, wie z.B. die Geigenkakteen, die man von Urlaubsreisen ans Mittelmeer kennt und
in Australien zur Landplage wurden
Die meisten Kakteenarten speichern das Wasser im Stamm und heißen deshalb Stammsukkulenten. Das klassische
Kakteenland ist Mexiko.
Besonders eindrucksvoll sind die mächtigen Saguaros in Arizona. Diese werden bis zu 12 m hoch, sind reichverzweigt und ihr
Stamm kann bis zu einem halben Meter dick werden. Mit einem Gewicht bis zu 7 Tonnen verfügen diese Kakteen über einen
gewaltigen Wasservorrat.
Er musste sich sputen. Vor Tagesanbruch wollte er in Lull sein. Noch dehnte sich die Wüste über viele Meilen zwischen ihm und dem letzten verkümmerten Außenposten der Zivilisation. Die kleine Stadt Lull war ein Anlaufpunkt für Abenteurer und Glücksritter aus allen Winkeln der sterbenden Welt. Er verachtete sie. Ihm fehlte der Sinn fürs Abenteuer. Er war sich dennoch der Tatsache bewusst, dass seine Suche voller nüchterner Romantik war. Diese Romantik hatten auch die Frauen gespürt, denen er in den Siedlungen entlang der Poststraße begegnet war. Fruchtbare Männer waren in diesem verstrahlten Landstrich eine Rarität, und so hatten sie ihn zu sich genommen. Einige hatten ihn wohl angefleht, nicht weiter zu ziehen, aber er hatte sie ignoriert. Sie wären ohnehin schreiend davongelaufen, wenn sie sein Laken am Morgen klatschnass gefunden hätten. Er litt am Nachtschweiß, und er hatte nicht mehr viel Zeit. In seinen Gedanken hörte er die Textmaschine. Sie rief ihn in der Hochsprache. Er würde ihrem Ruf in das innere der Wüste folgen. Manchmal, bevor er schwitzend und fiebrig erwachte, sah er sie in seinen Träumen.
Ein Ort der Ruhe und der Möglichkeit zur Konzentration auf das Wesentliche, das unter dem klaren Nachthimmel der Wüste besser als anderswo zu erkennen ist. Und zwischen den Sternen, ganz nahe beim Mond, da funkeln die Ideen der Erkenntnis der Wahrheit: Zum greifen nahe, doch nur für den, der nicht zuzugreifen wagt. Zum sterben schön, doch nur für den, der leben möchte. Und alle Beduinen sitzen in der Runde, rauchen ihre Wasserpfeife und keiner will schlafen gehen, denn die Erkenntnis über die wahrhaft wichtigen Dinge ist zum Greifen nahe...
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