| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
382, davon 365 (95,55%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 103 positiv bewertete (26,96%) |
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312 Zeichen |
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0,079 Punkte, 187 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 13.9. 1999 um 14:21:41 Uhr schrieb Tanna
über Mutter |
| Der neuste Text |
am 1.3. 2026 um 18:37:45 Uhr schrieb GWally
über Mutter |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 187) |
am 13.5. 2006 um 08:09:50 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Mutter
am 10.5. 2003 um 16:34:07 Uhr schrieb biggi über Mutter
am 7.5. 2004 um 11:32:48 Uhr schrieb biggi über Mutter
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Mutter«
egal schrieb am 14.3. 2001 um 17:41:27 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Mutti ist tot
Mutti ist tot
Sie starb, ohne den Müll herausgebracht zu haben
Das Bett war ungemacht, die Heizung an
Wie unachtsam
Überall peinliche Fragen
Ob wenigstens das Geschirr abgewaschen war
Die Katzenkiste sauber, im Kühlschrank nichts Verderbliches
Ich schäme mich so
Gerade noch ein Abo verlängert
eine neue Flasche Parfum gekauft,
das meine Gudrun nicht mag, was sie auch wußte
Im Alter noch so egoistisch
Alle Schränke voll
War sie 78 oder Filmstar in Hollywood
Neue Gardinen und Vorhänge
Für nichts und wieder nichts
Ich sehe sie noch vor mir liegen
in gepunktetem Kleid auf kariertem Sofa
Fast wäre mir die Videokamera aus der Hand gefallen
Einfach geschmacklos!
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Mom Is Dead (Translation by Ralf Gawlista)
Mom Is Dead
She died without having emptied the garbage can
She did not make her bed, the heating was still powered on
How thoughtless!
Shaming questions everywhere
whether, at least, she had washed the dishes
whether the cat-toilet had been cleaned, and nothing spoilable in the refrigerator
I feel so ashamed
A subscription (of a magazine) has just been renewed
A new bottle of perfume has been bought,
(a perfume) that my (wife) Gudrun does not like, and she did know that
...still so egoistic at that age
All the wardrobes being full
Had she been 78 or a movie star in Hollywood??!!
New curtains (had just been installed)
simply for nothing!
I still can see her lying in front of me
wearing a dotted dress lying on a plaid sofa
I almost wasn't able to hold my video camera!
Simply tasteless!
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Wolfram schrieb am 11.10. 2000 um 21:50:24 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Grauer Himmel, Wolken tief, weißer Rauch. Weißer Rauch, von rechts nach links durch mein Bild.
Ich blicke vorbei an einem Stück Holz, dessen Lack gesprungen und ist, beinahe blättert. Ich sehe graue Dächer, eine Wand; ein Dach versperrt mir die weitere Sicht. Nur der weiße Rauch, von rechts nach links. Auffächernd, fast waagerecht. Wasser steht in kleinen Pfützen auf dem Dach vor mir.
Die linke Seite des Rahmens liegt verborgen, ist in der Dunkelheit des Gegenlichts nicht zu erkennen.
Auf der Fensterbank (blechern und grau) stehen zwei Plastikdöschen, durchscheinend, mit ausgeblichenen, ehemals farbigen Deckeln, ineinander gestellt.
Ich bin nicht wirklich hier.
Die Rauchfahne erbebt, scheint sich zu verschieben, ich erahne Ringe in den Pfützen, draußen auf dem Dach. Eine Frau mit dunklen Haaren läuft aufgeregt mit den Armen fuchtelnd an mir vorbei, poltert die Treppe hinunter. Ihr Poltern zerreist meine Stille - ich höre.
Mutter.
Ein Mensch ist gestorben. Die Döschen stehen nun dichter an der Kante. Ich stehe wieder hier. Es regnet. Und der Rauch ist auch wieder da, wie jedes Jahr.
windboe schrieb am 7.6. 2001 um 08:55:27 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
warst mir fremd
mußtest arbeiten
hast mich viel abgegeben
dann war ich bei dir udn doch nicht
ich war emhr bei meinem stiefvater,der mir das leben zur hölle machte
du hast ihm mehr geglaubt als mir
du hast mich behandelt, als würdest du mich hasse,
als wäre ich schuld an all deinen sorgen und problemen,
aber du bist auch die mutter meiner drei halbbrüder,
alleine dadurch haben wir wieder zueinander gefunden,
ich bin wie ein blatt im wind,
weil ich keinen festen halt hatte,
letztens hast du mich das erste mal gehalten,
weil ich am boden in einer pfütze lag
und nicht mehr konnte,
so eine beziehung ist die heftigste die es gibt
Menthol schrieb am 12.12. 2003 um 17:51:23 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Hast uns Stulln jeschnitten
un Kaffe jekocht
un de Töppe rübajeschohm -
un jewischt un jenäht
un jemacht un jedreht ...
alles mit deine Hände.
Hast de Milch zujedeckt,
uns Bobongs zujesteckt
un Zeitungen ausjetragen -
hast die Hemden jezählt
und Kartoffeln jeschält ...
alles mit deine Hände.
Hast uns manches Mal
bei jroßem Schkandal
auch'n Katzenkopp jejeben.
Hast uns hochjebracht.
Wir wahn Sticker acht,
sechse sind noch am Leben ...
Alles mit deine Hände.
Heiß warn se un kalt.
Nu sind se alt.
Nu bist du bald am Ende.
Da stehn wir nu hier,
und denn komm wir bei dir
und streicheln deine Hände.
Kurt Tucholsky
petra schrieb am 24.5. 2004 um 01:02:12 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
keine Mutter?
habe selbst zwei Kinder und bin »Vollblutmutter«. Drei halbe Tage arbeite ich auch (je 5 - 6 Stunden) Das ist gut so. Sie stehen an erster Stelle. Kann Dich aber voll verstehen. Habe manchmal auch das Gefühl, dass ich nur noch funktioniere. Verwandtschaft, Schule Haushalt u.s.w. Alle wollen was von mir keiner gibt mir was wieder, ausser meiner Kinder, (wie z. B. Anerkennung, Liebe, Zärtlichkeit´). Das ist wahrscheinlich das Gefühl einer Mutter, wenn die Kinder einen bedingungslos lieben. Das können nur Kinder. Erwachsene rechnen im stillen immer ab. Wenn du das nicht machts, mach ich das und das ....auch nicht. Schlimm aber war.
Ich habe meine Mutter - 85 Jahre - bin ein Nachzügler, gerade am 21. Mai 2004 verloren. Deswegen mache ich mir im Moment viele Gedanken. Meine Mutter war nicht so wie ich. Meine Kinder zeigen mir ihre Liebe,ich konnte das bei meiner Mutter nicht. Sie hat Dinge getan, die ich leider nicht vergessen habe, aber verziehen habe. Z. B. einsperren im Dunkeln, Schläge. Aber zum Schluss ihres Lebens haben mein Vater, Schwester und ich immer am ihren Bett gewacht, Tag und Nacht, sie war nie alleine und das war gut so.
wauz schrieb am 13.8. 2005 um 09:10:39 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Rotkäppchen, die ständig zwischen Mutter und Großmutter pendelte, hatte sich inzwischen angewöhnt, immer einen kräftigen Schluck aus der Pulle Weins zu nehmen, die sie regelmäßig zur Oma zu bringen hatte. Die daraus resultierenden Verspätungen schob sie immer einem bösen Wolf zu, der ihr angeblich nachstellte. Doch es half ihr nichts, sie bekam Prügel. Von der Großmutter, die die Differenz in der Weinflasche sehr wohl bemerkte, von der Mutter, weil die annahm, dass sie sich unterwegs mit eben jenem »Wolf« sexuell vergnügt hätte. Man sieht also, das Laben für Teenager war schon im Mittelalter hart!
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