Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 648, davon 641 (98,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 228 positiv bewertete (35,19%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.2. 1999 um 17:36:43 Uhr schrieb
maw über Freiheit
Der neuste Text am 19.6. 2025 um 21:25:12 Uhr schrieb
Kommandant über Freiheit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 302)

am 14.8. 2017 um 19:29:22 Uhr schrieb
Christine über Freiheit

am 11.11. 2002 um 01:37:50 Uhr schrieb
miri über Freiheit

am 14.10. 2002 um 23:03:38 Uhr schrieb
AHUX über Freiheit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Freiheit«

Liamara schrieb am 28.2. 1999 um 23:11:22 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 5 Punkt(e)

Freiheit ist, wenn man sich aussuchen kann, ob man beim Pizza-Hut-Abend-Menü für zwei die zehn Hähnchenschlegel oder doch lieber die zehn Hähnchenschlegel will. Dann kann man noch das Getränk auswählen: Pepsi oder Pepsi light. Ausserdem kann man sich seine Pizza aussuchen. Aus einer gewissen, eingeschränkten Liste natürlich. Das nenne ich Freiheit! Mehr davon!

Heynz Hyrnrysz schrieb am 10.9. 1999 um 03:30:12 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wirklich frei kann der Mensch nur sein, wenn er alleine ist. Ist der Mensch aber alleine, so kann er nicht zum Menschen werden. Für Menschen kann es deshalb keine Freiheit geben.

Rufus schrieb am 13.11. 2001 um 20:36:21 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 4 Punkt(e)

.....lassen sie mich als Antwort auf diese Frage die bewegende Geschichte von Viktor E. Frankl erzählen.
Frankl war Determinist, aufgewachsen in der Tradition der Freudschen Psychologie. Die postuliert, daß das, was einem als Kind widerfährt, den Charakter und die Persönlichkeit formt und im Grunde das ganze Leben bestimmt. Die Grenzen und Parameter in ihrem Leben sind festgelegt und im Grunde können sie nicht viel daran ändern.
Frankl war außerdem Psychiater und Jude. Die Nazis sperrten ihn in ein Konzentrationslager, wo er Dinge erlebt hat ,die so weit jenseits jeglicher Menschenwürde liegen, Daß wir sie nicht einmal beschreiben wollen. Seine Eltern, seine Brüder und seine Frau starben in den Lagern oder wurden in die Gasöfen geschickt. Mit Ausnahme seiner Schwester kam die ganze Familie um. Frankl selbst wurde gefoltert und erlitt unzählige Entwürdigungen. Dabei wußte er von einem Moment zum nächsten nicht, ob sein Weg in die Öfen führen oder ob er zu den »Verschonten« gehören würde, die die toten Körper entfernen oder die Asche der Unglückseligen wegschaufeln mußten.
Eines Tages, er war nackt und allein in einem kleinen Raum, begann er sich dessen bewußt zu werden, was er später als die letzte Freiheit des Menschen nannte - der Freiheit, die die Nazischergen ihm nicht wegnehmen konnten. Sie konnten seine gesamte Umgebung kontrollieren, sie konnten mit seinem Körper machen was sie wollten, aber Viktor Frankl blieb ein selbstbewußtes Wesen, das beobachten konnte was mit ihm geschah. Seine grundlegende Identität war intakt.
---Er konnte in sich selbst entscheiden, wie all das sich auf ihn auswirken würde.---
Zwischen dem, was ihm widerfuhr, dem Reiz, und seiner Reaktion darauf lag seine Freiheit oder Kraft, die Reaktion zu bestimmen. Inmitten seiner furchtbaren Erfahrungen projizierte Frankl sich selbst in andere Umgebungen und unter andere Bedingungen, sah beispielsweise, wie er nach seiner Befreiung aus dem Lager seine Studenten unterrichtete. Mit seinem inneren Auge zeichnete er sich selbst in den Hörsaal, wo er seinen Studenten genau die Lektionen vermittelte, die er während seiner Folterungen lernte.
Durch eine Reihe solcher Übungen - mentaler, emotionaler und moralischer, bei denen er vor allem mit Erinnerung und Imagination arbeitete - übte er seine kleine, noch embryonale Freiheit aus. Diese wuchs und wuchs, bis Frankl schließlich mehr Freiheit hatte als seine Nazi-Aufseher. Sie besaßen mehr FREIHEITEN, mehr Optionen in ihrer Umgebung, aus denen sie auswählen konnten, aber er verfügte über mehr FREIHEIT, mehr innere Kraft, seine Optionen auszuüben. Er wurde zu einer Inspiration für die Menschen in seiner Umgebung, selbst für einige der Wächter. Er half anderen, Sinn in ihrem Leiden und Würde in ihrem Gefangensein zu finden. Inmitten der degradierendsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann, nutzte Frankl die menschliche Gabe der Selbst-Bewußtheit, um einen Fundamentalen Grundsatz zu entdecken:
Zwischen Reiz und Reaktion hat der Mensch die Freiheit zu wählen

Smokylein schrieb am 9.10. 1999 um 00:49:03 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Freiheit ist neben Liebe das Wichtigste, was einem passieren kann. Wenn man frei ist, hat man so ein Gefühl im Bauch, das kann man gar nicht mit Worten beschreiben, zumindest ich nicht, es ist so schön, so warm, man kann nur lachen, zu den Sternen hoch sehen und den Augenblick genießen, es ist das Schönste im Leben; absolute Freiheit, keine Zwänge, keine Einschränkungen, aber man darf die Freiheit meiner Meinung nach nicht mißbrauchen, frei sein, heißt nicht, alles tun, was man will, das gilt nur so weit man keinen anderen verletzt, denn sonst ist dessen Freiheit eingeschränkt, und der Kreis schließt sich nicht mehr...
Wenn man frei ist, kann man denken was man will, man kann sagen was man will und rauchen was man will;-), man kann anhaben was man will und aussehen wie man will, man kann hingehen wo man will und dort leben wo man will, man ist uneingeschränkt glücklich, ohne anderen weh zu tun!!! Das ist für mich Freiheit, wahre Freiheit!!!!!!!!

Alice schrieb am 26.6. 2000 um 19:57:14 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

freiheit macht gross und froh und klein und traurig, freiheit ist eine form der leidenschaft, die es auszuhalten gilt. freiheit bedeutet, selbstverantwortlich zu sein für alles, was du tust. freiheit heisst, grenzen suchen, alte ufer hinter sich zu lassen, wahnsinnig zu werden im chaos, das chaos neu zu sortieren. freiheit macht angst. freiheit bestimmt den eindruck von zeit, die die dimensionen miteinander verbindet. freisein heisst allein sein. freiheit tut weh. freiheit ist das gegenteil von verbindlichkeit. freiheit ist mehr haltung als zustand.

ACID schrieb am 12.2. 2005 um 16:28:25 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Freiheit aller, vieles tun zu können, ist möglich durch die Selbstbeschränkung vieler, diese Freiheit nur maßvoll zu nutzen.
Diese einfache Regel hat zur Folge, dass all die, die sich keine Selbstbeschränkung auferlegen, durch ihre rigorose Nutzung von Freiheit dieser schaden, da sie dafür sorgen, dass ein Regelwerk die „Freiheit“ regeln muß, somit mindert, alle einschränkt und damit Freiheit in die Richtung Unfreiheit führt, was zur Folge hat, dass diejenigen, die sie maßvoll genutzt haben, für Freiheit kämpfen müssen, damit die, die sie mißbraucht haben, wiederum jede neu gewonnene Freiheit durch übermäßige Nutzung wieder in die Gegenrichtung stoßen können.
Wechselprozesse dieser Art bestimmen jede menschliche Gemeinschaft und vieles, darunter auch Freiheit, oszilliert innerhalb bestimmter Skalen, wobei grundsätzlich gilt, dass es leichter ist, Freiheit wie Freiheiten zu verlieren als sie wiederzugewinnen, da eine unvernünftige und zu maßlose Minderheit für die maßvolle Mehrheit mitbestimmt.
Als ausreichendes Beispiel zeigt das die Entwicklung des Blasters.
Der Blaster, ein Experiment, die Freiheit zu verteidigen wie ein Höchstmaß an Freiheit zu erringen wie zu bewahren, wird genau daran scheitern, dass in ihm zu viele nur ihren Müll, und dann noch übelster Art dazu, abladen, bösgesinnte allen gutgesinnten schaden, die Toleranzschwelle ständig nach oben treiben bis zu dem Punkt, wo ein äußeres, irgendwann aktiviertes Regelsystem eingreift, wenn nicht ihre Betreiber rechtzeitig vorher dem Treiben dieser üblen Minderheit eine ausreichende Beschränkung auferlegen und Grenzen ziehen, indem sie ihrer eigenen Einsicht folgen, dass Freihehit nicht grenzenlos ist oder sein kann, weil es zu viele uneinsichtige Übeltäter gibt.

Die ARD-Ratgeber schrieb am 4.8. 2002 um 22:23:51 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

Freiheit

Wir suchen sie vergeblich
im »Cluburlaub«
in tropischen Gefilden
versuchen Sie,
ohne Erfolg,
aus Zigaretten zu saugen,
sie in schnellen Autos
einzuholen.
Wir werden sie nie finden
im »Besonderen Geschmack«
den wir uns einreden lassen
und auch
die Auszüge unseres Kontos
durchblättern wir umsonst danach.
Freiheit
liegt in jedem selbst
und
ist ein einfaches Brot.

Kristiane Allert-Wybranietz

Filosof schrieb am 12.3. 2001 um 20:02:00 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Gleichheit und Freiheit sind die unerläßlichen Grundrechte, die der Mensch in seiner angeborenen, ursprünglichen Vollkommenheit von der Natur erhalten hat. Der erste Schlag gegen die Gleichheit wurde vom Eigentum geführt. Der erste Angriff auf die Freiheit erfolgte von der Gesellschaft und den Regierungen. Die einzigen Stützen von Eigentum und Regierung sind Zivil- und Religionsgesetze. Um den Menschen wieder in seine urtümlichen Gleichheits- und Freiheitsrechte einzusetzen, ist es also erforderlich, mit der Abschaffung von Religion und Gesellschaft anzufangen und mit der Vernichtung des Eigentums abzuschließen.

[Adam Weishaupt, Gründer der Illuminaten]

stormvogel schrieb am 4.12. 2002 um 21:39:45 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

AlexanderPuschkin, der große russische Dichter des 19. Jahrhunderts, war ein Verfechter der Freiheit bis zum Äußersten.

Seine Verteidigung gegen die Verfolgung brachte ihm die Liebe und die Verehrung seiner Landsleute ein. Seine Arbeit verherrlichte die humanistische Seite des Menschen. Seine Eigenschaften trugen einen großen Teil zu seinem Rang als einer der Größten der Weltliteratur bei.

Das arabische Denken und die arabische Dichtung wurden von Puschkin hoch angesehen, ein Gefühl, welches deutlich in vielen seiner Werke zum Tragen kommt. Diese Achtung wurde im Gegenzug von vielen arabischen Autoren beantwortet, die in ihrer eigenen Arbeit eine hohe Wertschätzung für AlexanderPuschkin erkennen ließen.

baumhaus schrieb am 6.10. 2007 um 12:02:00 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Hirnforscher sagen: Freiheit ist eine Illusion. Chemische Vorgänge im Gehirn gaukeln uns eine Empfindung vor, die uns glauben läßt, wir hätten die Wahl zwischen Alternativen. In Wirklichkeit aber läuft alles nach Plan. Alles steht im Vorhinein fest, ist vorbestimmt durch unsere Gene und unsere Erfahrungen. Entscheidungen sind keine Entscheidungen sondern unweigerlich eintretende Ereignisse. Ein Straftäter wird bereits als potentieller Straftäter geboren. Bekommt er in seiner Kindheit von der Umwelt den nötigen Input, wird er später nicht anders können, als Straftäter zu sein. Wenn er in Geldnot ist, wird er eine Bank überfallen - nicht, weil er will, sondern weil er muß. Sein Hirn diktiert es ihm. Ob ich an der Imbiß-Bude Currywurst oder Burger bestelle, ist in Wirklichkeit nicht meine Entscheidung - es steht schon von meiner Geburt an fest. Eine nahezu endlose Kausalkette einzelner Ereignisse wird zu dem führen, was letztendlich wie meine freie Entscheidung aussieht: Einmal Currywurst bitte! Wir sind allesamt Sklaven der chemischen Vorgänge im Gehirn und zu einem kleinen Teil Sklaven der Umwelteinflüsse. Ein Rechtssystem ist daher überflüssig, denn es gibt keine Schuld. Bedingung für das Schuldigwerden ist die bewußte, freie Entscheidung für die Straftat. Da wir alle jedoch nur Marionetten chemischer Prozesse sind, ist unser Verhalten determiniert. Statt eines Rechtssystems braucht es eines Systems zur Erkennung potentieller Straftäter. Also solcher Menschen, deren genetische Konstellation bei gewissen Inputs aus der Umwelt dazu führen wird, daß sie Straftäter werden. Es gilt, diese Menschen sofort - möglichst gleich nach der Geburt - zu erkennen und staatlich überwacht wegzuschließen. Da das sehr teuer ist, sollte man über andere Alternativen nachdenken: Ruhigstellung, Entfernung von Teilen des Gehirns - um die Kausalkette nachhaltig zu unterbrechen - oder gleich Liquidierung. Im Effekt entstünde eine friedliche Menschheit, die - zwar gesteuert von chemischen Vorgängen im Gehirn - nur noch das Gute tun könnte. Gezwungenermaßen, denn Freiheit existiert ja nicht.

Ich bin so frei, und nenne dies Schwachsinn.

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