| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
648, davon 641 (98,92%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 228 positiv bewertete (35,19%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
330 Zeichen |
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0,310 Punkte, 302 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 25.2. 1999 um 17:36:43 Uhr schrieb maw
über Freiheit |
| Der neuste Text |
am 19.6. 2025 um 21:25:12 Uhr schrieb Kommandant
über Freiheit |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 302) |
am 4.12. 2006 um 16:28:05 Uhr schrieb Greti über Freiheit
am 12.7. 2002 um 15:41:21 Uhr schrieb Lue über Freiheit
am 7.5. 2015 um 22:33:00 Uhr schrieb Christine über Freiheit
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Freiheit«
Smokylein schrieb am 9.10. 1999 um 00:49:03 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Freiheit ist neben Liebe das Wichtigste, was einem passieren kann. Wenn man frei ist, hat man so ein Gefühl im Bauch, das kann man gar nicht mit Worten beschreiben, zumindest ich nicht, es ist so schön, so warm, man kann nur lachen, zu den Sternen hoch sehen und den Augenblick genießen, es ist das Schönste im Leben; absolute Freiheit, keine Zwänge, keine Einschränkungen, aber man darf die Freiheit meiner Meinung nach nicht mißbrauchen, frei sein, heißt nicht, alles tun, was man will, das gilt nur so weit man keinen anderen verletzt, denn sonst ist dessen Freiheit eingeschränkt, und der Kreis schließt sich nicht mehr...
Wenn man frei ist, kann man denken was man will, man kann sagen was man will und rauchen was man will;-), man kann anhaben was man will und aussehen wie man will, man kann hingehen wo man will und dort leben wo man will, man ist uneingeschränkt glücklich, ohne anderen weh zu tun!!! Das ist für mich Freiheit, wahre Freiheit!!!!!!!!
Basisreligion schrieb am 25.9. 2001 um 09:53:22 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ob FREIHEIT als sogenannte Willensfreiheit tatsächlich existiert, ist umstritten. Sind wir bei unseren Entscheidungen
tatsächlich frei, sind wir außer von rein äußerlichen Bedingungen nicht immer irgendwie abhängig von irgendwelchen durch
HORMONE oder sonstwie gesteuerten NATÜRLICHEN MECHANISMEN und im Grunde noch mehr von
INFORMATIONEN, die wir nur zu oft gar nicht oder eher zufällig erhalten haben, und gewiß auch von ÄNGSTEN und
ZWÄNGEN (wie dem GRUPPENZWANG)?
Es ist doch wohl nie so, daß wir auch nur in der geringsten Angelegenheit sozusagen unmotiviert, also wirklich frei, handeln -
machen wir uns nicht überall unsere Gedanken und sind bisweilen sogar völlig blockiert, wenn etwas von uns verlangt wird, was
unserem bisherigen DENKSCHEMA oder REALITÄTSBEWUSSTSEIN widerspricht? Und selbst wenn die
RATSCHLÄGE noch so vernünftig klingen, haben wir eben dennoch nicht die innere Freiheit, sie zu befolgen, wenn sie einfach
nicht in unser Bewußtsein hineinpassen, und irgendwie ist das ja auch immer ein Schema von GUT UND BÖSE. Sicher, beim
Aufbau dieses Bewußtseins hätten entsprechende Informationen ja vielleicht etwas bewirken können und wir hätten sie auch
angenommen, doch es gab sie eben nicht oder nicht in der rechten Weise. Also ist es nicht verwunderlich, wenn wir uns später
ihnen gegenüber auch stur stellen!
Nach außen hin mag solches Handeln bisweilen konfus und willkürlich aussehen, doch ist es das wirklich, ist es nicht nur das
Resultat von alledem, was uns bisher geformt hat? Es ist doch nicht so, daß wir bewußt Idiotisches in unserem Leben machen,
es ist doch vielmehr selbst bei einer noch so idiotischen Entscheidung so, daß uns da einfach jede PLAUSIBILITÄT für eine
Entscheidung im Sinn eines sinnvollen EGOISMUS fehlte, denn wenn dem nicht so gewesen wäre, hätten wir auch anders
gehandelt! Ja, wir können sogar sagen: »Je besser die Informationen, je weniger Freiheit!« Warum also die ganze Diskussion um
die (Willens- )Freiheit, wenn doch nichts dabei herauskommt?
Wahrscheinlich ist die Theorie von der Willensfreiheit Bestandteil aller für das PATRIARCHAT typischen RELIGIONEN,
denn nur denjenigen, der wirklich frei handelt, trifft auch eine SCHULD, wenn er etwas falsch macht, und ein Gefühl von
Schuld oder ein schlechtes GEWISSEN sind nun einmal notwendig, damit für das Angebot der VERGEBUNG der Religionen
Bedarf ist.
Leider haben nun die Ideen von der Willensfreiheit komplett in unser Christentum Eingang gefunden mit Berufung auf die
BIBEL, obwohl JESUS überhaupt keine Lehre über die Freiheit aufgestellt hat. Selbst der Apostel PAULUS hat den Begriff
der Freiheit nur im Sinn von Freiheit von der Sklaverei der Sünde verwendet, was in etwa auch als Befreiung von einer
SKLAVENMORAL gedeutet werden kann. Und das ist etwas völlig anderes als Willensfreiheit! Solche Freiheit gehört
tatsächlich zum Anliegen von wirklichem CHRISTLICHEN GLAUBEN, denn nur damit ist wirkliche EMANZIPATION
möglich, die uns hinführt zur höchstmöglichen Einheit von LEIB UND SEELE und damit zu wirklicher LIEBE. Zu dieser
Freiheit gehört dann auch die Freiheit von äußerem Zwang, die Freiheit von einschränkender INFORMATION, die Freiheit
von rassen-, klassen- und geschlechtsbedingten Fesseln. Und die Hinführung zu dieser Freiheit mit den Mitteln göttlichen
Geistes (siehe HEILIGER GEIST) ist auch das Anliegen der Bibel.
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