Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Fernsehen«
Liamara schrieb am 7.11. 2000 um 23:59:12 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Zu meiner Zeit...
gab es im Fernsehen Die Waltons, Pan Tau, Luzie - der Schrecken der Strasse, Dalli Dalli mit Hans Rosenthal, Hallo Spencer, Das Haus am Eaton Place, Unsere kleine Farm, Zu Lande, zu Wasser und in der Luft; Spiel ohne Grenzen, Disco mit Ilja Richter, Timm Thaler, Tao Tao, Risiko mit Wim Thoelke, Rauchende Colts...
später dann (als ich etwas älter war und noch andere Sachen schauen durfte) Ein Colt für alle Fälle, Remington Steele, Agentin mit Herz, Stingray, Magnum, Dallas und natürlich Denver Clan, Hotel, Love Boat und Traumschiff, Hardcastle und McCormick, Das A-Team, M.A.S.H., Edgar Wallace Filme mit Klaus Kinski, und herrlich war auch General Hospital... es waren noch viel, viel mehr Sachen, Erinnerungen...
Matze schrieb am 25.6. 1999 um 21:33:56 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wenn das Fernsehen die lebenswichtigen Interessen der Nation untersucht, dann findet es nur geringe Unterschiede gegenüber jenen Notwendigkeiten, die der Existenz des Individuums zugrunde liegen.
Beide, Nation und Individuum werden von den gleichen Lichtimpulsen bewegt, beide von den gleichen Hoffnungen, den Ängsten, den gleichen Metaphern, den Illusionen und den Lobliedern.
Nationen mögen nicht einsichtiger sein als Individuen. Das mag daran liegen, daß beide von einer Krise durchrieselt werden, die sie mit einer dermaßen starken Kraft erfaßt, daß zeitliche und örtliche Entfernungen schrumpfen - was in der
Vergangenheit geschah, was in Zukunft geschehen mag, was außerhalb des Alltags angesiedelt ist, und sich jenseits der Staatsgrenzen abspielt, sich in den Vergleichen mit innen- und außenpolitischen Vorgängen übt, der Gegenwart, zu den Alltagssorgen der Menschen, das alles übt nur einen gerinen Einfluß auf uns aus.
In dieser Beschränktheit liegt die Beobachtung des Fernsehens, es löst die unmittelbare Zeit und die Umgebung auf, alle Ursachen, alle Dinge auf einmal.
Höflich schrieb am 28.6. 2004 um 15:31:00 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Ich , höchstselbst, habe es zum Beispiel nie verstehen können, warum Eltern den Fernsehkonsum ihrer Kinder auf ein unerträgliches Minimum zu beschränken suchen. Mein Neffe etwa, in der zweiten oder dritten Klasse, darf sich am Tag zwei oder drei Kindersendungen ansehen, und das wars dann. Mein Beitrag, diese Gesellschaft ein wenig menschlicher zu gestalten, besteht im übrigen darin, ihm, in den seltenen Fällen mir auferlegter Hütepflicht (zu den Zeiten da ich in den Ferien Uralub im Hause meiner Mutter absitze) MTV anzuschalten, und nach dem auf-den-Tisch-knallen der Fernbedienung das Zimmer mit den Worten »Schau was du magst, oida!« zu verlassen.
Nun bin ich niemand, dem Ehrerbietung oder Symapthieerweisung von jung und alt wichtig wäre, aber wenn ich dann hinter mir sein Lobgeschrei höre, dann ziehen sich meine beiden Mundwinkel doch nach oben, denn dan weiß ich: ich bin ein Wohltäter, ein benefactor, Retter der Jugend.
Denn wenn wir es mal realistisch sehen: Was kann einem Kind schon großartig vor dem Fernseher passieren?
Oder anders gefragt: was kann einem Kind in der freien Natur, beim Herumtollen, beim unnützen herumspielen, beim Wandern, im Straßenverkehr denn passieren? Die Antwort ist: alles! Alles erdenklich schlechte, Unfälle, Stürze, Zeckenbisse, Hirnhautentzündungen, Päderasten, Diebstahl, Terroranschläge, Sturm und Wind und mehr!
Auch das Lesen ist bei weitem für Kinder keine so erquickliche Angelegenheit, hier ist Vorsicht geboten! Das heranwachsende Auge, nun, weiß man ob es gut ist für das Augenlicht, wenn ein siebenjähriger allezeit liest? Wieviele eifrige Jungleser sind schon als Brillenschlangen hinter dem Schalter einer Sparkassenniederlassung, oder gar als Attac-Kreisvorsitzende geendet?! Außerdem ist ein lesendes Kind eine Unnatürlichkeit, zumal es für die Zielgruppe nun ja auch nur allerhand Schrott gibt, von den fünf Freunden über das kleine Gespenst bis hin zu Millionen anderer, Jugendliteratur eben. Da sieht man wirklich besser fern!
Mein Freund!
Ich bin ein großer Pädagoge!
Wird Zeit daß ich meiner Umwelt mit praktischem Ratschlag zur Seite stehe!!!
mcnep schrieb am 4.12. 2002 um 23:21:41 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ich erwähnte unlängst, daß es mich nur noch selten zum Fernsehen zieht, und das möchte ich eigentlich auch künftiglich so halten aber: als K. mich mit den Worten 'Komm mal schnell, da ist was für dich!» vor die Kiste zitierte, fand ich seine Vermutung mit Blick auf Akay Boro, jüngster Sproß der Schwarzwaldhof-Familie tatsächlich bestätigt. Als nun im Rahmen der didaktischen Aufbereitung dieser Big Bauer–Dokumentation auch die vergleichsweise archaisch anmutenden hygienischen Verrichtungen wie Wäschewaschen und eine Schermesserrasur des gleichfalls nicht unattraktiven Vaters gezeigt wurden, äußerte K. den ironisch–lüsternen Wunsch, es mögen doch auch einmal die Badegewohnheiten der Jahrhundertwende am Beispiele Akays demonstriert werden. Und wie ich schon anderswo aus Alexander Kluges feinem Film 'Die Patriotin' mit der großen Hannelore Hoger zitierte: «Wenn man sich etwas ganz fest wünscht, geht es in Erfüllung." Gegen Viertel nach zehn hat die ARD zwei alte Wüstlinge in verzücktes Amüsement versetzt, denn just da saß jener Knabe in der Badetube, ja, stand sogar aus dieser auf, rückenansichtig, wobei ich feststellen konnte, daß wenngleich er zweifelsohne bei einer ärztlichen Fettfaltenmessung doktorales Brauenrunzeln ernten würde, sein Podex doch von einer erfrischenden Knackigkeit geblieben war.
| Einige zufällige Stichwörter |
Originalfassung
Erstellt am 19.7. 2003 um 09:52:16 Uhr von Computerlogbuch, enthält 8 Texte
Softwarekomplexität
Erstellt am 13.5. 2008 um 23:03:59 Uhr von Schreibakteur, enthält 6 Texte
erst
Erstellt am 11.3. 2001 um 20:56:50 Uhr von ich, enthält 148 Texte
Hitlerhoden
Erstellt am 4.7. 2016 um 11:21:52 Uhr von Klopfkapuut, enthält 6 Texte
|