Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 242, davon 237 (97,93%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 113 positiv bewertete (46,69%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 8.5. 1999 um 00:34:04 Uhr schrieb
Dragan über Fernsehen
Der neuste Text am 16.6. 2025 um 23:31:54 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelnde über Fernsehen
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(insgesamt: 84)

am 2.3. 2013 um 23:28:31 Uhr schrieb
SFM über Fernsehen

am 13.3. 2003 um 23:13:44 Uhr schrieb
wuming über Fernsehen

am 5.6. 2011 um 19:42:47 Uhr schrieb
michael über Fernsehen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Fernsehen«

Heinrich schrieb am 14.1. 2001 um 23:55:11 Uhr zu

Fernsehen

Bewertung: 6 Punkt(e)

in der zeit vor der globalisierten massenkommunikation konnte ein ereignis geschehen, einen kulminationspunkt erreichen und wieder dahinschwinden, bevor die meisten menschen auf der erde überhaupt kenntnis davon bekamen. nun jedoch wird die anfängliche ursprünglichkeit des geschehens fast sofort durch seine fernsehvermarktung verdrängt. sobald etwas im fernsehen erscheint, handeln die menschen nicht mehr, sondern schauspielern. sie trauern nicht einfach, sondern spielen die trauernden. erschaffen ein phänomen nicht aus ihren eigenen, unverfälschten bedürfnissen, sondern wollen so schnell wie möglich teil eines phänomens werden, das sie im fernsehen gesehen haben. diese schleife ist inzwischen so eng, dass es nahezu unmöglich ist, den ton vom echo zu unterscheiden, das geschehen von der reaktion der medien darauf.

Schall und Rauch schrieb am 28.10. 1999 um 19:57:07 Uhr zu

Fernsehen

Bewertung: 5 Punkt(e)

Der Fernseher ist ein Instrument zur Verbreitung des nicht wissenswerten Wissens. Wobei »Wissen« in vielen Fällen schon ein Euphemismus für die Dünnbrettbohrerei ist, die dort verbreitet wird. Ich besitze selbst keinen Fernseher und sehe nur etwa fünf Mal im Jahr und selten länger als zwei Stunden am Stück fern. Bei den meisten dieser Ausflüge in die Welt des Fernsehens frage ich mich hinterher ratlos, wie Millionen von Fernsehzuschauern diesen Schwachsinn ertragen.

Knallerbs schrieb am 21.8. 2000 um 13:06:01 Uhr zu

Fernsehen

Bewertung: 5 Punkt(e)

Fernsehen in Deutschland (eigentlich ganz egal wo) kommt mir vor wie die Austrittsöffnung einer Kanalisation, aus der kontinuierlich eine grün-bräunliche Menge stinkender, undefinierbarer Substanzen herauskommt und über die Zuseher ausgekippt wird. Es ist zweifellos höchst bemerkenswert, wieviel Dreck der Mensch ertragen kann, ohne daß es ihm lästig wird, ihm auch nur auffällt. Unsere Gesellschaft reißt sich geradezu danach, sich diesen grandiosen Unsinn zu leisten und ihn immer noch unsinniger zu machen.

Heynz Hyrnrysz schrieb am 26.5. 1999 um 15:55:20 Uhr zu

Fernsehen

Bewertung: 13 Punkt(e)

Ich habe *zap* beim Fernsehen *zap* immer einen *zap* äußerst nervösen *zap* Zeigefinger *zap* Ständig bin ich *zap* auf der Flucht *zap* vor blöder Werbung *zapzap*, vor Dr. Best *zapzapzap* und vor allem vor Ulrich Meyer *ZAPZAPZAP* den lässig und cool aus dem Handgelenk wegzuzappen macht manchmal richtig Freude. Die Harald Schmidt Show ist mitunter sehenswert, Simpsons, was war sonst noch?

*Z A P*

Mäggi schrieb am 26.5. 2002 um 13:33:45 Uhr zu

Fernsehen

Bewertung: 3 Punkt(e)

samstag abend, gratis-konzert. wie, kostet doch eintritt? mein date is auch nich da. ans handy geht er auch nicht. na gut dann wieder nach hause. fernseher in die party-wohnung geschleppt, da steht ja noch das sofa. verkabelung und beleuchtung gesichert, und los geht's. leider nur 6 programme. und echt gruselig , das programm. grand brie in tallinn, mit 70er jahre ost-optik. in zwei programmen haben die bewegten wix-vorlagen in super-schlecht aninmierten hintergründen schon angefangen. blonde silikontitten erzählen was über ihre aufwallenden gefühle beim hometrainer-radeln. ein in leder noch halb gewandeter adonis streichelt sich verkrampft, ohne steif zu werden - das darf man wahrscheinlich im deutschen fernsehen immer noch nicht zeigen. vielleicht doch der western mit john wayne? ein satz von dem wuseligen kleinen hispano, dann ist das auch gesorben. doch grand prix party? ein wabbelnder käpt'n horn in feinripp-unterwäsche schwitzt dem publikum was vor und präsentiert unrasierte achselhöhlen. warum dürfen so eklige menschen öffentlich auftreten? nach einem umweg über den neuesten landwirtschaftsskandal in brandenburg aktuell endlich eine musikladen-wiederholung von 79 oder so. hey, aber da waren alle echt häßlich. total daneben, kostüme, frisuren, schminke, playback, choreographie... heutzutage können die girlgroups wenigstens tanzen und wedeln nicht nur unkoordiniert mit den händen. erinnert mich daran, die fotos von mir aus der zeit zu verbrennen. dann klappert's auch im ganzen haus, und das licht geht dauernd aus. warum nur das licht und nicht der fernseher? echt unheimlich. wochenend-trauma. das gibt wieder alpträume für wochen.

O'Humpty schrieb am 11.4. 2002 um 17:28:50 Uhr zu

Fernsehen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ganz so schlecht ist Fernsehen ja nun auch wieder nicht, man kann ja aus- und umschalten und wegsehen. Und im Idealfalle am nächsten Tag mit den lieben Mitmenschen streiten, ob sich über Geschmack streiten läßt.
Aber Ideen und Informationen holt man sich doch viel effizienter aus dem guten alten Dampfradio (Deutschlandfunk, BBC World Service, zum Bleistift). Fernsehen ist eben haupsächlich Bilder, und wenn man sich auf die Tagesschau und das Heute-Journal beschränkt, kriegt man wirklich nur einen ganz kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit serviert, sorgfältig vorsortiert.
Vor Jahren habe ich einmal Informationen zu einer Sendung des WDR aus dem Vorabendprogramm angefordert, von der ich nur die zweite Hälfte gesehen habe, und die mich auch nach Tagen noch beschäftigt hat. Ich bekam das Manuskript zugeschickt und stellte verblüfft fest, wie wenig Text in der Sendung war. Geradezu dürftig. Das Eigentliche wurde eben über die Bilder transportiert. Hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Tscha - letztendlich geht doch nicht über ein gutes Buch oder zwei!

the-pulse schrieb am 25.10. 2000 um 17:58:43 Uhr zu

Fernsehen

Bewertung: 5 Punkt(e)

Fernsehen ist ein Medium, das das Volk in die Verblödung führt. Das Prinzip »Brot und Spiele« manifestiert sich hier in äußerst fadenscheiniger Form. Den Konsumenten passiv zu halten, ist ein Wirkungsmuster dieses Spiels.

00 schrieb am 4.11. 1999 um 15:40:57 Uhr zu

Fernsehen

Bewertung: 6 Punkt(e)

Fernsehen ist ein kleines rotes Plastikkästchen, welches mir graue Bilder zeigt. Es hält mich davon ab, zu schlafen, zu lesen, aufzustehen, zu essen. Fernsehen ist ein Hörspiel, daß meine Wände beleuchtet. Es zeigt ein schönes Wellenbild, wenn ich ausschalte.
Fernsehen sind Sendungen, aber: was soll ein Mann in Philadelphia schon einem in Maine zu sagen haben?

joachim schrieb am 3.6. 2000 um 10:41:10 Uhr zu

Fernsehen

Bewertung: 2 Punkt(e)

Kann man sich das Leben noch ohne Fernseher vorstellen? Ich selbst habe zwar keinen, aber ich bin mir bewusst, dass ich mich damit in ein kulturelles Abseits begeben haben, dass irgendwie merkwürdig ist.
Allerdings ist Fernsehen nicht das, was es in meiner Kindheit und Jugend mal war. Es geht im Fernesehen eigentlich nur noch um eins: Ums Fernsehen. Dass kann man bei Stefan Raab beobachten, aber der hat eigentlich nur einen Trend aufgegriffen und auf die Spitze getrieben. Die Frage zum Beispiel in Talkshows lautet nur noch: welche anderen bekannten Fernsehleute sind eingeladen? Interessiert irgendjemanden, was die Gäste von Harald Schmidt erzählen?
Natürlich zehrt das Fernsehen in gewisser Weise von der Nicht-Fernsehwelt, dem Außermedialen. Aber das ist ein rein parasitäres Verhältnis, bei dem das Außermediale nach und nach ausgelutscht wird.

Dragan schrieb am 13.5. 1999 um 02:58:04 Uhr zu

Fernsehen

Bewertung: 6 Punkt(e)

Der Fernseher ist das Medium für zwischendurch. Eine CD Brennt, ein Programm quält sich auf den Server: Gute Gelegenheit zum Fernsehen. Nie länger als 15 Minuten am Stück, und in dieser Zeit mindestens 10 mal umschalten. So ist das. Vor dem Fernsehen hat einfach niemand mehr Respekt. Keiner guckt sich was bis zu Ende an. Schließlich wird sowieso alles ständig unterbrochen. Und das was zwischen den Unterbrechungen kommt ist so kurz, daß mans garnicht anschauen muß, schon garnicht auf dem kleinen Bildschirm.

Mit anderen Worten: Fernsehen ist nur noch zum Flimmern zu gebrauchen. Es muß nichtmal mehr der Kanal richtig eingestellt sein.

Im Bahnhof ist das anders. Da ham die riesige Fernsehschirme, umschalten geht auch nicht, wodurch man wieder ein wenig Respekt vor dem Medium bekommt. Manchmal unterhalten sich die auf dem Bahnhof herumstehenden Leute sogar über das was im Risen-Fernseher kommt oder geben mehr für sich selbst Stellungnahmen ab. Das zeigt eindeutig, daß sie aufmerksam zugesehen haben. Wären sie zu Hause gewesen, hätten sie in der Zeit bestimmt zehn Mal umgeschaltet.

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