Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 138, davon 137 (99,28%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 51 positiv bewertete (36,96%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.12. 1999 um 19:11:38 Uhr schrieb
Stöbers Greif über Rotwein
Der neuste Text am 11.4. 2024 um 10:46:21 Uhr schrieb
gerhard über Rotwein
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 55)

am 14.6. 2002 um 02:09:51 Uhr schrieb
floydmeetsgoethe über Rotwein

am 16.10. 2004 um 14:36:41 Uhr schrieb
biggi über Rotwein

am 11.6. 2010 um 18:20:55 Uhr schrieb
Joachim über Rotwein

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Rotwein«

Stöbers Greif schrieb am 17.2. 2000 um 14:29:43 Uhr zu

Rotwein

Bewertung: 1 Punkt(e)

Dornfelder.
1956 züchtete August Herold diese Sorte, die heute weithin als erfolgreichste Neuzüchtung unter den deutschen Rotweintrauben gilt. Da er den eigenen Namen schon an eine weniger gut gelungene Kreation (die sog. Heroldrebe) vergeben hatte, taufte er das neue Produkt auf en Gründer der württembergischen Weinbaufachschule. Die Kreuzung Helfensteiner x Heroldrebe hat in ihrem Stammbaum so ziemlich alle in Deutschland je angebauten Rotweinsorten und von diesen offensichtlich viel mehr ihrer guten als ihrer schlechten Eigenschaften geerbt.
Dornfelder bestitzt eine auffallend dunkle Farbe (was für das deutsche Klima, das der Pigmentbildung ja nicht gerade förderlich ist, doch eine bemerkenswerte Eigenschaft darstellt), kräftige Säure und attraktiv würzige Frucht sowie in manchen Fällen die Fähigkeit, durch Ausbau in Barriques zu gewinnen. Oft bietet der Dornfelder mehr Genuß als Spätburgunder, vielleicht auch weil dessen Erzeuger weniger ambitioniert sind. Im Weinberg läßt sich der Dornfelder bequemer kultivieren als der Spätburgunder, zeigt bessere Resistenz gegen Fäule als der Portugieser, besitzt kräftigere Stengel als der Trollinger, weist bessere Reifegrade als die erwähnten Sorten auf, reift früher als Limberger und erreicht ohne weiteres Erträge von 120 hl/ha. Qualitätsbewußte Erzeuger schränken natürlich seinen Ertragsreichtum ein.
Kein Wunder also, daß der Dornfelder als eine Art eierlegender Wollmilchsau des deutschen Weinbaus fast überall an Boden gewinnt, vor allem in Rheinhessen und in der Pfalz, wo er besonders wohlschmeckende Ergebnisse liefert.

Stöbers Greif schrieb am 17.2. 2000 um 14:37:21 Uhr zu

Rotwein

Bewertung: 3 Punkt(e)

Barrique.
Der berühmteste aller Faßtypen, die relativ schlanke Bordelaiser barrique, hat dünnere Dauben als beispielsweise die Burgunder pièce und die meisten übrigen Fässer.
Im Mittelalter versahen die geschäftstüchtigen Einwohner von Bordeaux ihr Faß praktisch mit Markenschutz, legten seine Maße genauestens fest und verboten seinen Gebrauch außerhalb der Heimatregion. Bis zum Ende des 18. Jh. hatte es den viermal so großen tonneau als Transport- und Lagerbehälter so gut wie ganz verdrängt und 1866 wurde der Inhalt per Erlaß auf 225 anstelle der früheren 215-230 l festgesetzt.
Heute wird das Wort Barrique insbesondere außerhalb Frankreichs für Holzfässer aller Art gebraucht. In Deutschland und Italien bespielsweise verknüpft sich der Begriff eng mit den Bestrebungen vieler Neuerer, den Ausbau des Weins in kleinen neuen Eichenfässern und nicht mehr in den althergebrachten großen Fässern vorzunehmen.

Liquidationsdefensive schrieb am 19.11. 2002 um 15:58:57 Uhr zu

Rotwein

Bewertung: 3 Punkt(e)

Anrufer: »Ich möchte Ihnen einen schönen Rotwein anbieten
Ich: »Nein, danke
Anrufer: »Das Angebot ist aber sehr günstig, statt 40 Euro die Flasche nur 25 Euro
Ich: »Nein, trotzdem danke
Anrufer: »Es ist aber ein Bordeaux, ein 98-er. Kennen Sie sich mit Jahrgängen aus
Ich: »Nein, fast gar nicht
Anrufer: »Sehen Sie, 98 war ein wunderbar warmer Sommer. Was sagen Sie
Ich: »Ich kann mich nicht mehr erinnern
Anrufer: »Das Weingut ist sehr renommiert, und wir verkaufen Ihnen den Wein als Restposten zum Einkaufspreis. An dem Weingut ist Chateau Laffite Rothschild beteiligt. Das kennt man doch, nicht wahr
Ich: »Ja, den Namen habe ich natürlich schon gehört
Anrufer: »Na, sehen Sie. Ich schlage Ihnen vor, sich einfach mal 4 Kisten a 6 Flaschen zu sichern
Ich: »Waaaas??? Das ergibt ja Wahnsinnskosten.«
Anrufer: »Was stört Sie denn? Der Einzelflaschenpreis oder die Menge
Ich: »Alles stört mich
Anrufer: »Aber es ist ein Spitzenwein zum günstigen Preis, Einkaufspreis, günstiger geht es nicht
Ich: »Egal. Warum sollte ich Ihnen einen Wein abkaufen, den ich nie probiert habe
Anrufer: »Das ist kein Problem. Sie haben 3 Wochen Zahlungsziel.«
Ich: »Was hilft das? Und wenn er mir nicht schmeckt
Anrufer: »Dann, würde ich sagen, rufen Sie uns doch einfach an
Ich: »Ist mir alles viel zu umständlich, da gehe ich lieber zu der Weinhandlung, wo ich ab und zu Wein kaufe
Anrufer: »Die kann Ihnen aber nichts zum Einkaufspreis anbieten
Ich: »Doch, manchmal schon, ist ein guter Bekannter
Anrufer: »Dann wird der aber bald pleite sein
Ich: »Wenn Sie so weitermachen, werden Sie auch bald pleite sein
Anrufer: »Dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag. Auf Wiederhören.«
Ich: »Danke. Ich Ihnen auch. Wiederhör'n

Bibsi schrieb am 28.8. 2001 um 23:13:44 Uhr zu

Rotwein

Bewertung: 3 Punkt(e)

Mavrodaphne zum Beispiel. Schwer und süß. Rotwein macht die Seele beschwingt und den Körper träge. Rotwein ist Lust, Genuss und Lebensfreude.

Stöbers Greif schrieb am 13.2. 2000 um 12:54:10 Uhr zu

Rotwein

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wenn wir das Glück haben, einen guten Barolo trinken zu dürfen, erleben wir die fruchtigste und dramatischte Verkörperung der Nebbiolo-Traube. Der Name ist von der 15 km südlich von Alba gelegenen Ortschaft Barolo übernommen.
Um die Mitte des 19. Jh. wurde die Bereitung dieses Weines von süß auf trocken umgestellt, und damit nahm er jenen Charakter an, den wir noch heute an ihm schätzen. Der Barolo, der von seinen Anhängern als »Wein der Könige und König der Weine« gerühmt wird, genoß von Anfang an eine privilegierte Stellung, nicht nur beim Turiner Adel, sondern auch bei Herrscherhaus Savoyen. Carlo Alberto di Savoia, dem die Weine der Marquise Giulietta Falletti äußerst behagten, kaufte und entwickelte die Ländereien der Schlösser Verduno und Roddi im heutigen Bereich Barolo, während Emanuele, Graf von Mirafiori, die Weinberge um das Jagdhaus Fontanafredda in Serralunga d´Alba erschloß. Diese Verknüpfung mit der damaligen Herrscherdynastie Italiens verlieh dem Barolo eine mystische Aura.
Das zentrale Anbaugebiet fällt auf die Ortschaften Barolo, La Morra, Castiglione Falletto, Serralunga d´Alba sowie die nördliche Hälfte von Monforte d´Alba. Das sind dann schon knapp 90% der gesamten Barolo-Anbaufläche.
Zwar ist Barolo stets ein voller, konzentrierter, schwerer Wein mit ausgeprägtem Tannin- und Säuregehalt, dennoch gibt es zwischen den Weinen des Bereichs ausgeprägte Stilunterschiede, in denen sich vor allem zwei unterschiedliche Bodentypen spiegeln: der kalkhaltige Mergel von La Motta und Barolo erbringt eher milde, fruchtige und würzige Weine, ide - nach Barolo-Maßstäben - auch ziemlich rasch heranreifen. Der kargere Sandsteinboden des restlichen Anbaugebietes produziert intensivere, fester strukturierte Weine, die eine längere Reifezeit brauchen.
Allen feinen Barolo-Weinen gemeinsam sind die granatrote Farbe, ein komplexes Aroma von Pflaumen, trockenen Rosen, Teer, Lakritze und (dies ist allerdings umstritten) weißen Trüffeln. Der volle Geschmack beruht auf kräftigem Tannin, fester Struktur und einer schönen alkoholischen Wärme (gelegentlich bis 15%!).
Der Ausbau des Weins ist nicht einfach; eine übermäßige Faßalterung kann leicht allzuviel Herbheit hervorrufen. So ist es einigermaßen heikel, das Optimum zwischen größtmöglicher Fülle und gefährdeter Genießbarkeit herauszufinden - ein Balanceakt, der durch die spätreifende Art der Nebbiolo-Traube zusätzlich erschwert wird.

Stöbers Greif schrieb am 13.2. 2000 um 20:54:20 Uhr zu

Rotwein

Bewertung: 1 Punkt(e)

Barbera.
Ertragreich und vielseitige Rotweintraube, die nur vom vielgestaltigen Sangiovese, Italiens meistangebauter dunkler Rebsorte, noch übertroffen wird. Man findet die Sorte auch in Amerika.
Barbera reift ziemlich spät, erst zwei Wochen nach Dolcetto, der anderen »minderen« Rotweintraube von Piemont, jedoch früher als der vornehme Nebbiolo. Ihr Hauptmerkmal ist ein hoher Säuregehalt, selbst im vollreifen Zustand, was ihr im heißen Klima zu großer Beliebtheit verhilft. Es gibt von dieser Traube zahlreiche Varietäten, sogar eine weiße: Barbera Bianca.

big-c@gmx.de schrieb am 23.6. 2000 um 22:34:44 Uhr zu

Rotwein

Bewertung: 2 Punkt(e)

Nach der Flasche Rotwein und einem netten Abend in vielfältiger Gesellschaft fällt das Schreiben leicht, da sich jeder Gedanke wie von selbst dem Papier ergibt.

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