Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 120, davon 115 (95,83%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 43 positiv bewertete (35,83%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 30.3. 2000 um 16:41:25 Uhr schrieb
Blubb über Wörter
Der neuste Text am 9.4. 2026 um 21:19:05 Uhr schrieb
Pasolini über Wörter
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 44)

am 5.5. 2010 um 21:30:04 Uhr schrieb
Sandra Hambikutani über Wörter

am 3.3. 2013 um 06:46:17 Uhr schrieb
joo über Wörter

am 14.10. 2002 um 23:20:15 Uhr schrieb
AHUX über Wörter

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wörter«

lizzie schrieb am 2.2. 2001 um 09:30:16 Uhr zu

Wörter

Bewertung: 23 Punkt(e)

Worte, die dringend mal erfunden werden müssen.

- ein Adjektiv für: der ist eigentlich gar nicht so arrogant wie er wirkt, der ist nur total unsicher
- ein Substantiv für: jemand, der aus Ostdeutschland kommt, aber erst nach der Wende dorthin gezogen ist
- ein Adjektiv für: ursprünglich aschblond, dann dunkler gefärbt, dann Strähnchen, dann blondiert, wächst jetzt so langsam raus
- ein Substantiv für: Kind aus der ersten Ehe der Mutter, das aber deren zweiten Mann als Vater akzeptiert
- ein Verb für: ich bring dich nach Hause, bis vor die Tür, vielleicht ein Kuss, aber ich komme nicht mit hoch
- ein Laut für: ich habe noch nicht die Zähne geputzt und befürchte, aus dem Mund zu riechen, es ist alles okay, ja, ich dich auch.
- ein Adjektiv für: richtig schlecht gelaunt sein, weil der Busfahrer nicht nochmal die Tür aufgemacht hat, obwohl er einen 100-prozentig genau gesehen hat.
- ein Verb für: als man da und da geparkt hat, war das Parkverbot-Schild noch nicht da
- ein Adjektiv für: weder Magersucht noch Bulimie habend, im Kopf aber trotzdem essgestört sein
- ein Verb für: lesen, Musik hören und fernsehen, alles auf einmal
- ein Substantiv für: den Beruf der Personen, die bei Gute-Zeiten-Schlechte-Zeiten mitspielen
- ein Verb für: englische Songs mitsingen und dabei immer Silben raten, weil man den Text nicht versteht
- ein Substantiv für: jemanden, der zum Bund geht, sonst aber wirklich voll okay ist
- ein Adjektiv für: grundlos melancholisch sein, obwohl das Wetter schön ist und man nicht seine Tage bekommt
- ein neuer, leicht auszusprechender Begriff für »Gauloises Blondes Légères, nein, nicht die blauen - die roten, bitte«
- ein vernünftiges, unpeinliches, hoffähiges, also durchaus auch eltern-kompatibles Verb für: ficken

(aus: jetzt, 29.1.2001)

Mimi schrieb am 28.5. 2009 um 19:46:22 Uhr zu

Wörter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wörter sind die Mehrzahl von »Wort«! Die immer wieder zu hörende oder zu lesende Form »Worte« ist meist falsch angewandt:

»Wörter« bezeichnen die Mehrzahl eines einzelnen Wortes und sind untereinander nicht verbunden durch einen Zusammenhang wie einen Satz. Ein gutes Beispiel sind »Stichwörter«.

»Worte« sind dagegen faktisch mehrere Sätze. Hierbei geht es um die Mehrzahl eines »Wortes« im Sinne einer Botschaft. Beispiel ist das »Wort zum Sonntag«. Daher gibt es die Wortform »Stichworte« nicht.

missironic schrieb am 4.8. 2000 um 13:28:51 Uhr zu

Wörter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wenn Wörter sprechen könnten!

Wenn Wörter fühlen könnten, wenn sie denken könnten, wenn sie sprechen könnten, dann würden sie euch schon sagen, was sie von euch halten!!! Wie muss sich so ein armes unschuldiges Wort nur fühlen, wenn es einfach so mal eben lieblos hingekritzelt wird, um dann von allen möglichen und unmöglichen Leuten angestarrt zu werden? Sie würden laut schreiend einer Revolution entgegenströmen und immer wieder rufen: »Die Grenze des Voyerismus ist überschritten, wir wollen nicht länger in abartiger Sklaverei leben!!!« Und was würden wir fortan ohne die Wörter machen? Wir könnten sie nicht mehr sprechen, nicht mehr schreiben oder denken. Wir würden letztendlich aus Wortmangel sterben, ich bin ja immer noch der Meinung, dass Wörter immer noch unterschätzt werden, denn wer würde jemals behaupten: »Dank sei den Wörtern, unseren Rettern!« ?

illune schrieb am 13.10. 2007 um 22:42:09 Uhr zu

Wörter

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wenn meinen Worten die Silben ausfallen vor Müdigkeit
und auf der Schreibmaschine die dummen Fehler beginnen
wenn ich einschlafen will
und nicht mehr wachen zur täglichen Trauer
um das was geschieht in der Welt
und was ich nicht verhindern kann

beginnt da und dort ein Wort sich zu putzen und
leise zu summen
und ein halber Gedanke kämmt sich und sucht einen anderern
der vielleicht eben noch an etwas gewürgt hat
was er nicht schlucken konnte
doch jetzt sich umsieht
und den halben Gedanken an der Hand nimmt und sagt zu ihm: 'Komm'
Und dann fliegen einige von den müden Worten
und einige Tippfehler die über sich selber lachen mit oder ohne die halben und ganzen Gedanken aus dem Londoner Elend über Meer und Flachland und Berge.
Immer wieder hinüber zur selben Stelle
Und morgens, wenn du die Stufen hinuntergehst durch den Garten
und stehenbleibst und aufmerksam wirst und hinsiehst
kannst du sie sitzen sehen oder auch flattern hören
ein wenig verfroren und vielleicht noch ein wenig verloren
und immer ganz dumm vor Glück, dass sie wirklich
bei dir sind.
(E. Fried)

KIA schrieb am 16.3. 2003 um 21:21:38 Uhr zu

Wörter

Bewertung: 2 Punkt(e)

ich ertappte mich heute bei innerlicher wortkontrolle. als jemand nach dem essen vorschlug, noch ein wenig zu »joggen«, sagte ich, schnelles gehen sei gesünder für die gelenke.
»ach du meinst WALKING!«
und ich antwortete sehr fest und bestimmt: »nein, - gehen, - wir haben selber eine brauchbare sprache.«
so weit ist es mit mir gekommen.

Webhorst schrieb am 27.3. 2001 um 19:13:18 Uhr zu

Wörter

Bewertung: 1 Punkt(e)

Worte beschreiben deshalb unsere reale Welt nicht exakt, da das Leben einfach größer ist, als man meinen (!!) möchte. Und jedes Wort hat ja eine Meinung bzw. Bedeutung zu vertreten, innerhalb eines Kontextes, der natürlich auch unvollständig beschreibbar ist. Abhilfe schafft hier der TRAKTATUS LOGICO PHILOSOPHICUS von unserem durchgeknallten Freund WITTGENSTEIN.

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