Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 66, davon 66 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 40 positiv bewertete (60,61%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.12. 2000 um 10:22:58 Uhr schrieb
doG über Absinth
Der neuste Text am 23.11. 2011 um 22:37:31 Uhr schrieb
mrcookie über Absinth
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 20)

am 30.8. 2002 um 14:33:03 Uhr schrieb
Gronkor über Absinth

am 25.9. 2003 um 03:35:25 Uhr schrieb
Angerona Jawlensky über Absinth

am 22.5. 2008 um 19:03:52 Uhr schrieb
tootsie über Absinth

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Absinth«

Rimbaud schrieb am 14.12. 2000 um 14:06:56 Uhr zu

Absinth

Bewertung: 9 Punkt(e)

Bedingt durch psychoaktive Substanzen geht die Wirkung des Absinths über die anderer Spirituosen hinaus.
Respektive Thujon, einem Inhaltsstoff des Wermutextrakts, ist diese Wirkung zuzuschreiben.
Die Wirkung von Absinth ist gleichermaßen berauschend, euphorisierend, anregend und stimulierend.
Diese resultiert aus dem Zusammenspiel von hohem Alkoholgehalt und dem beinhaltetem Thujon.
Bei den vormals sehr hohen Thujonmengen soll er sogar eine halluzinogene Kraft entfaltet haben. Dieses scheint
begründet, entsprechend der Ähnlichkeit, welche die Molekularstruktur zwischen Thujon und THC,
dem Wirkstoff der Cannabispflanze ( Haschisch ) aufweist.

Oskar Wilde schilderte die Wirkung einmal so: " Das erste Stadium ist wie normales Trinken, im zweiten fängt man
an, ungeheuerliche grausame Dinge zu sehen, aber wenn man es schafft, nicht aufzugeben kommt man in das dritte
Stadium, in dem man Dinge sieht, die man sehen möchte, wundervolle sonderbare Dinge."

Diese Eigenschaften machten Absinth in seiner Blütezeit nicht nur attraktiv, sie verleideten auch zu übermäßigen
Konsum. Für die meisten Menschen war Absinth nie mehr als ein besonders belebendes Getränk. Wogegen
starker Mißbrauch häufig zur Abhängigkeit führte. Das Ende ist bekannt.

Im Rahmen der EU ( Europäische Union ) wurde Absinth 1998 mit begrenztem Thujongehalt wiederzugelassen.
Selbstverständlich entsprechen die von uns angebotenen Produkte diesen gesetzlichen Bestimmungen.

Seine einzigartige Wirkung ist Absinth dabei nicht verlorengegangen, denn der beinhaltete Thujon, ist bereits bei
geringsten Mengen psychoaktiv. Neueste Erkenntnisse von Wissenschaftlern bezweifeln, dass der frühere hohe
Thujongehalt in Absinth problematisch war. Ihrer Auffassung nach wurden die Folgeschäden durch den hohen
Alkoholgehalt bzw. minderwertigem Alkohol verursacht.
Ungeachtet der heutigen Qualität des verwendeten Alkohol, empfehlen wir Absinth in Maßen zu genießen.
Denn der Alkoholgehalt des von uns angebotenen Absinths ist entsprechend seiner Orginalität beachtlich.

doG schrieb am 7.12. 2000 um 10:22:58 Uhr zu

Absinth

Bewertung: 5 Punkt(e)

...ein geheimnisvoller, sagenumwobener psychadelischer likör, der in deutschland verboten ist;
der absinth - trinker selbst leidet an einem schnellen verfall und verfällt schließlich schnell dem wahnsin;
in paris montmatre der zwanziger jahre dieses jahrhunderts, soll er unter intelektuellen und künstlern sehr beliebt gewesen sein;
hemingway beschreibt den genuß diese getränks in seinem roman: fiesta;
auch der großmeister der morgenlandfahrer hesse war ihm, wie aus der lektüre von peter camenzind hervorgeht, nicht abgeneigt;
van Gogh hat den verfall des absinth - trinkers in einem portrait verewigt;
einer legende nach soll der absinth, neben laudanum, die einzige substanz sein die einen vampir betäubt und schließlich einschläfert;
einer anderen legende nach soll dieser flüssigkeit eine kleine grüne fee inne sein, die den absinth - trinker nur um den preis seines verstandes beglückt;
außerdem habe ich immer wieder als schlussatz tragischer geschichten gelesen:» ...dass er, der tragische held, am ende, als er ganz unten angelangt war, dem absinth verfiel«...

Steiger-Kumpel schrieb am 7.12. 2000 um 13:16:00 Uhr zu

Absinth

Bewertung: 16 Punkt(e)

Meinen ersten und letzten absinth ließ ich anno 1975 mit nepomuk,einem freund, meine kehle hinuntergleiten. Es war auf einer bohrinsel in der nordsee und es war winter. Die trostlosen tage des dezembers machten dem gemüt zu schaffen. Ich trank ihn man soll mich nicht verspotten, sondern die umstände beachten, aus der flasche. Der fatale Hintergrund hierbei, auf leeren magen. Nepomuk ging es nicht groß anders, als nach gut der hälfte bei vernetzungsstelle 05, es kann auch 06 gewesen sein, ein 15 zoll rohr durch inneren druck und äußere kälte zerbarst. Ich bin mir heute sicher es wären nicht 120000 liter schwarzes gold ausgelaufen und daraufhin ettliche unschuldige tiere mit und ohne flügeln verstorben, wenn unser kopf so klar gewesen wäre, wie die luft an deck. Wir, Nepomuk und ich hatten dienst und ich sitze seitdem hier in Aftersteg in einer 200 seelen gemeinde im schwarzwald und sorge dafür das alle seifenschalen, die für deutsche durchschnittsbäder hergestellt werden, entgratet sind. Man kann mich verspotten vielleicht tut man auch gut daran, doch man muß den umstand beachten das ich genauso gebrochen bin wie einst das 15 zoll rohr. Als letzte konsequenz verweigere ich mich dem leckeren teufelszeug und trauere weiterhin meinem treuen freund Nepomuk nach, der den ölmassen im wahn zum opfer viel.

doG schrieb am 7.12. 2000 um 11:43:22 Uhr zu

Absinth

Bewertung: 5 Punkt(e)

.zur berichtlage05 der lagebericht05, als eine warnung gedacht,aber
zu einem gedicht verkommen.
..letzlich war es soweit der absinth sollte schließlich doch über mich obsiegt
haben, so daß ich der günen fee nun tatsächlich ihren tribut gezollt habe:
wir einige freunde des hauses und ich hatten uns versammelt
um unserem verbotenen hobby zu frönen: der absinth - trinkerei,
diese bringt es mit sich, daß man mit dem ständig zunehmendem verfall des verstandes immmer
mehr der verbotenen literatur verfällt man gleitet leichter ins verbrechen -
wohl weil man sich schon auf illgealem boden wähnt, so daß
die hemmschwelle rapide sinkt und man sich so, allerding nur schneller als die anderen,
in die geschmacklosigkeiten verbotener wörter verliebt; immer die gefahr verkennend,
das irreale - den fake - mit realem zu verweschseln.
aber nun zu der eigentlich ungewöhnlichen begebenheit des abends,
einer der freunde des absinths hatte zur unterhaltung der runde
diese buch vom ellis mitgebracht: eine amerikanische origanlausgabe des american psycho
er las nun so die geschmaklosen veruchtheiten vor, während ich mir meinen fünften absinth
kredenzte indem ich langsam einen würfelzucker in herzform auf einem löfel in
das absinth glas hinabtauchte um es kurz darauf herauszunehmen und anzuzünden, so daß
der zucker caremlisiere und ich ihn tropfenweise dem absinth zuführen könne, stets
darauf achtend, dass der edle schnaps sich nicht entzünde auf das er nichts von seiner
mystischen wirkung verliere, als ich nach dem verklingen der ersten wärmewelle die
der absinth auszustraheln pflegt, zu meinem erstaunen und entsetzen, bemerkte, daß
ich mich in ein risieges ungeziefer verwandelt hatte.
seltsam geung, viel seltsamer erschien mir aber, aus meiner nun facetenreichen perspektive,
daß diese seltsame verwandlung die freunde des hauses überhaupt nicht zu befremden,
ja nicht einmal zu erstaunen schien.
nach kurzem besinnen und einigen weiteren gläsern absinth überkam mich die einsicht,
daß dieses irreale ereignis wohl meiner fanatsie und der kürzlichen lektüre
der metamorphosis vom kafka entsprungen sein müsse, was mich soweit beruhigte,
daß ich, mich nun schon allein wähnend, schlafen legte, doch alleine
sollte ich fortan niemals wieder sein.
sodan wie nach einem augenschlag erwachte ich, als nicht mehr ich selbst
sondern gleichsam zweifach verwandelt zu dem, zum ungeziefer verwandelten gregor samsa,
aus unruhigen träumen...

Verlaine schrieb am 14.12. 2000 um 14:03:45 Uhr zu

Absinth

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ob Berlin, Paris oder New Orleans - es gab sie und es gibt sie - Absinth-Bars.


Ein ganzes Jahrhundert, etwa von 1800 bis zum 07. Oktober 1910 ( Absinthverbot
in der Schweiz 1908, das Gesetz trat am 7.10.1910 in Kraft ) stellt die
Absinth-Epoche dar.
Das Absinthverbot, erklärtes Ziel der »Blaukreuzer«(Alkoholgegner) lebte einzig aus
nur teilweise beweisbaren Behauptungen. Vielmehr war es ein Politikum. Anfang des
20. Jhd. stiegen die Weinpreise und die Absinthpreise sanken. Der Weinindustrie
war A. ein Dorn im Auge.
Letztlich wurde ein grausamer Mord in Lausanne, den ein notorischer Trinker an
seiner Familie verübte zum Aufhänger genommen. Obwohl jedem bekannt war das
der »Absinthmörder« täglich bis zu 5 Lit. Wein konsumierte und in der Tatnacht zum
krönenden Abschluß lediglich 2 Gläser Absinth getrunken hatte, wurde damit eine
Volksbewegung gegen Absinth losgetreten.



Dem Absinthverbot folgten u.a. 1914 Frankreich und 1923 Deutschland.
Ungeachtet dessen lebte die Fee weiter. Im Val-de-Travers werden bis heute jährlich ca. 15000 Lit. Absinth
schwarz hergestellt. Zwischenfälle gibt es keine. Wenn auch Herstellung, Transport und Verkauf bestraft
werden, fast jeder Haushalt ist im Besitz der grünen Fee.

waldis schwatzkiste schrieb am 14.2. 2005 um 23:59:12 Uhr zu

Absinth

Bewertung: 2 Punkt(e)

Nach dem ersten Glas Absinth
siehst du die Dinge wie du wünscht,
daß sie wären,

nach dem zweiten siehst du Dinge,
wie sie nicht sind.

Zum Schluß siehst du die Dinge,
wie sie wirklich sind und dies
ist das schrecklichste auf der Welt

»Oskar Wilde«
Quelle:
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/archive/00001450/01/Deiml_Tobias.pdf

ich trank den Trunk der grünen Fee,
mir war, als wär sie schön,
mit prallen Brüsten, Voller Hüfte
Lippen geschmeidig feucht.

Ich traute mir den zweiten Schluck
sehe, wie sie intim vertraut die blosse
Haut mir neigt, sich vornüberbeugt und
laechelnd fordernd mir den Nacken krault

Doch nach dem dritten Zug von vollem Glas
im Sinnesrausch voll gespannter straffer Zeit
zerstiebt ihr Bild
im Spiegel seh ich
einen geilen Gnom,
der sabbernd
bitter weint.

CodMetalKing schrieb am 23.7. 2003 um 00:30:08 Uhr zu

Absinth

Bewertung: 3 Punkt(e)

Schmeckt wie Eulenpipi und ist völlig überteuert, aber der Mythos kostet eben. In dem heute erlaubten und auf dem Markt befindlichen Absinth ist der Thujonwert so gering, dass er nicht die geringste Wirkung hat. Das darf man den flaumbärtigen Erstsemestern, die das Zeug saufen, aber nicht erzählen, genauso wenig wie man zu einem kleinen Jungen sagen darf: »Dein Schwert ist ja nur aus Plastik

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