Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Einsamkeit«
chrmpf schrieb am 7.1. 2001 um 00:40:54 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
Ich hab mal gedacht, wenn ich erzähle, was ich fühle, verstehst du mich besser, und ich fühle mich weniger einsam. Das geht aber nur, wenn ich auch erfahre, was du denkst und fühlst. Irgendwann habe ich dann aufgehört zu warten, dass du es irgendwann erzählst und habe mich nicht mehr so einsam gefühlt. Ich glaube Warten ist eine ziemlich einsame Sache. Ich bewundere jeden, der das kann. Hallo Jeder, kannst du mich hören? Nein? Kannst du mich sehen? Auch nicht. Aber kannst du vielleicht lesen? Der Blaster ist schon gut: Du kannst lesen, ohne sofort reagieren zu müssen. Wozu auch.
Liamara schrieb am 4.3. 1999 um 20:46:57 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Einsamkeit definiert wohl jeder anders. So mancher fühlt schon einsam, wenn er einen halben Tag lang allein in seiner Wohnung sitzen muss, weil seine Freunde alle beschäftigt sind. Der ist wahrscheinlich erst zu dem Zeitpunkt wirklich einsam, an dem er diese Leute wirklich braucht, denn wer viele Freunde hat, muss ja noch lange nicht viele gute Freunde haben. Aber wirklich einsame Menschen gibt es auch. Sie haben überhaupt keine Freunde oder vielleicht nur einen, auf den sich ihr ganzes Dasein konzentriert, und würden sie diesen einen Freund verlieren, verlören sie ihr ganzes Leben. Und dann befürchten diese Menschen vielleicht, wenn dieser eine Freund, den sie »besitzen«, eines Tages nicht mehr allein ist, weil er einen Partner oder eine Partnerin gefunden hat, dass er dann sich gänzlich zurückzieht. Statt zu sehen, dass sich ihr Kreis erweitert, sehen sie ihn sich schliessen. Die Liebe halbiert sich nicht, aber einsame Menschen glauben nicht an solche Dinge.
Ceryon schrieb am 8.5. 2000 um 00:56:26 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Einsamkeit
Einsam irr ich durch die Gassen,
durch den Regen, durch die Nacht.
Warum hast du mich verlassen,
warum hast du das gemacht?
Nichts bleibt mir als mich zu grämen,
gestern sprang ich in den Bach.
Um das Leben mir zu nehmen,
doch der Bach war viel zu flach.
Einsam irr ich durch den Regen,
und ganz feucht ist mein Gesicht.
Nicht allein des Regens wegen,
nein, davon alleine nicht.
Wo bleibt Tod im schwarzen Kleide,
wo bleibt Tod und tötet mich?
Oder besser noch uns beide.
Oder besser, erstmal dich.
(c) Heinz Erhard
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