Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 98, davon 96 (97,96%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 34 positiv bewertete (34,69%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.4. 2000 um 14:07:02 Uhr schrieb
GPhilipp über Erinnerungen
Der neuste Text am 13.7. 2026 um 21:42:04 Uhr schrieb
misterschitt über Erinnerungen
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 43)

am 5.4. 2004 um 01:24:18 Uhr schrieb
fool über Erinnerungen

am 8.3. 2005 um 17:25:16 Uhr schrieb
Gaby71 über Erinnerungen

am 10.10. 2013 um 18:03:37 Uhr schrieb
Blödirüdi über Erinnerungen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Erinnerungen«

Karsten schrieb am 14.6. 2000 um 20:24:11 Uhr zu

Erinnerungen

Bewertung: 5 Punkt(e)

Erinnerungen sind meist subjektiver als der damals aktiv gelebte Moment. Die während des Aktivmomentes vorhandenen Erfahrungen werden als Entscheidungshilfe für die Reaktion auf eine bestimmte Handlung verwendet. Daraufhin wird reagiert. An diese Handlung sollte man sich dann erinnern. Denn: Erinnerung = Erfahrung. Über die erlebte Situation wird überlegt; es bildet sich eine Meinung an die man sich ebenfalls erinnert, mit der Folge, daß diese bei der nächsten Situation als Erfahrungen zu Tage treten.
Da allgemein bekannt ist welche »Was war denn gestern abend ín der KneipeEffekte Alkohol mit sich bringt, sollte man aufhören zu saufen. Dann seid Ihr folglich auch erfahrener !

Léonie_Lorraine schrieb am 18.8. 2001 um 18:58:24 Uhr zu

Erinnerungen

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wenn ich mich erinnere, meine Gedanken auf Vergangenes richte und dieses Vergangene wie ein Film vor meinem inneren Auge abläuft, gibt es immer wieder Stellen mit einem Filmriss. Es sind Stellen, die mich zum Nachdenken bringen. Denn teilweise sollte ich über sie noch Bescheid wissen... so lange war's doch gar nicht her... und es waren Szenen, die mich hätte prägen müssen, die zwangsläufig einen gewissen Mittelpunkt meines Filmes hätte bilden sollen. Doch die Szenen sind weg...Nun, haben sie mich eben gerade so geprägt, dass ich sie selbst aus dem Filmstreifen 'gerissen' habe? Haben sie mich so geprägt, dass ich sie ungeschehen machen wollte?

GPhilipp schrieb am 3.2. 2003 um 00:39:26 Uhr zu

Erinnerungen

Bewertung: 3 Punkt(e)

C. kannte seinen Vater nur von Fotos: er hatte ihn sich viel kleiner vorgestellt!

Abgemagert kam er 1948 zurueck aus russischer Kriegsgefangenschaft, C. war 3 Jahre alt. Nach der Heirat hatte die Mutter auf dem Hof der Schwiegereltern gelebt und gearbeitet: in der Fremde sozusagen.

Es ist Herbst: September 1955. Die Familie zieht zwei Haeuser weiter. G. ist ein Jahr alt und sitzt in einem Handwagen, den seine aeltere Schwester hinter sich her rollt.

Ein Dorf, eine Grossfamilie, der Pachthof.

Opa's Ochsen ziehen mit (G. hat sie noch gesehen, doch kaum bewusst). Der juengste Sohn uebernimmt den Hof und kauft ein Pferd, fuenf Kuehe, etliche Schweine und Huehner.
Er hat 3 aeltere Schwestern, die schon verheiratet sind. 2 der Maenner sind im Krieg gefallen oder waren vermisst.

P. ist Jahrgang 1921: Beginn der Schulzeit in der Weimarer Republik. Er stirbt frueh, mit kaum 46 Jahren, an Asthma und an seinen Kriegsverletzungen. 1967 ist G. 13 Jahre alt.

Dreimal verwundet:
am 8.12.1941,
13.2.1942 und am 11.8.1942.
Lange liegt er im Lazarett (Maria Laach), lange Rekonvaleszenz.

Sie heiraten 1944. 2 Wochen spaeter wird er wieder 'eingezogen', muss er nach Munsterlager in der Lueneburger Heide.

2 Ochsen, 1 Pferd (Fanny), schliesslich 1 Traktor (11 PS, Deutz)

Fuenf Soehne und eine Tochter,
seine Frau und seine Eltern.

Norddeutschland: vereinzelte Hoefe, von Weiden, Wiesen und Aeckern umgeben. Zu den Nachbarn haben sie ein herzliches, distanziertes Verhaeltnis. Die nahe Staatsforst (lange Sonntagsspaziergaenge, Blaubeeren pfluecken im Sommer mit Oma) Schlittschuhlaufen im Winter auf dem Teich (Eishockey mit hoelzernem Puck und mit Astschlaegern).

Kopfsteinpflaster auf dem Schulweg: 1 1/2 Kilometer mit dem Fahrrad. Lauter Birnbaeume an der Strasse, doch die Birnen sind kaum geniessbar.

Rebellin schrieb am 23.2. 2001 um 21:27:33 Uhr zu

Erinnerungen

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wenn ich das Lied »Sailing« von weiss ich wem, höre, erinnere ich mich immer an den ersten Schultag im Gymnasium. Da haben wir das gleich in der ersten Stunde gesungen.. Damals war alles noch so neu und fremd für mich. Aber es war eine schöne Zeit, wirklich!

GPhilipp schrieb am 25.4. 2000 um 14:07:02 Uhr zu

Erinnerungen

Bewertung: 5 Punkt(e)

an alte Schlager
an eine Kindheit im Norden
an Weihnachten (Gedichte aufsagen)
an Geburtstagsbesucher
an Türen und deren Klang
an Urlaubsfahrten durch halb Europa

mcnep schrieb am 7.11. 2005 um 09:15:16 Uhr zu

Erinnerungen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Mit jedem meiner Parfums verbinde ich Erinnerungen, Orte, Menschen. Und wenn nicht, so waren es Fehlkäufe oder ihre Stunde ist noch nicht gekommen.
- Mazzolari Lui ist der Geruch eines verschenkten Mercedes, für den sich unser Hausfreund mit diesem Patchouliduft bedankte.
- Knize Ten ist der lederne Geruch des Wahnsinns, als ich, von Trauer und Drogen mürbe geklopft, tagelang durch Wien stromerte und meinen Kummer als anonymer Habsburger im Ficken vergessen wollte.
- Les nuits d'Hadrien ist der Duft der Initiation in den Parfumfetischismus. Wenn, so dachte ich mir damals, ein Geruch so starke Empfindungen in mir auslöst, welche sensorischen Räusche mögen dann noch in den Regalen der Parfümerien auf mich warten? Wie so oft war das erste Mal jedoch zwar nicht das beste, aber in der Empfindungsdichte unerreicht.
- Hammam und Dark Rose sind die Düfte Tel Avivs; David, der Taxifahrer, der über die Tage fast so etwas wie mein Privatchauffeur wurde, schwatzte mir ersteres vor dem Heimflug mit Hilfe seiner wüstenlackfarbenen Klimperaugen ab.
- Drakkar noir ist der Geruch der mittleren 80er, als die Wege noch offen waren, eine ferne Ahnung von Opulenz in einer banalen Jugend.
- Marquis ist der Geruch G*s. Gradlinig, fast ein wenig simpel, antiquiert, aber zupackend. Für eine Stunde oder so.
- N°88 riecht nach Barry, nach ungebremster Sexualität, in den Ruhephasen gepaart mit Geist und Seelenverwandtschaft, wie ich sie in dieser Verbindung nur ein einziges Mal zuvor erleben durfte.
- Rochas Lui, der Geruch des letzten Jahres mit Konrad. Ich mochte den Geruch nicht und benutzte es als Duftspray auf der Gästetoilette.
- Good life und Cool water von Davidoff: Abgesehen davon, dass ich diese beiden nie übermäßig geschätzt habe, wird es lange dauern, bis ich sie auch nur wieder riechen kann. Es waren Konrads Rasierwässer.

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