Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 162, davon 161 (99,38%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 47 positiv bewertete (29,01%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 19.1. 1999 um 21:01:11 Uhr schrieb
Alvar über raum
Der neuste Text am 22.7. 2020 um 07:15:12 Uhr schrieb
Christine über raum
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 74)

am 20.8. 2006 um 15:07:43 Uhr schrieb
biggi über raum

am 11.5. 2020 um 12:18:52 Uhr schrieb
Melina über raum

am 8.6. 2004 um 00:26:20 Uhr schrieb
MemyseI über raum

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Raum«

Alvar schrieb am 19.1. 1999 um 21:01:11 Uhr zu

raum

Bewertung: 7 Punkt(e)

Raum und Zeit: Das Lieblingsthema an der Merz Akademie. Immer wenn einem Theoriekurs nix neues mehr einfällt, dann wird über Raum&Zeit geredet. Raum und Zeit ist insofern ein prima Thema, als daß man dort über fast alles reden kann.
So ist der Assoziations-Blaster auch aus einem Projekt entstanden, in dem über Raum (die Merz Akademie) und Zeit (gestern, heute, morgen) eine Internetsendung (!) entstehen sollte. Nur wurde daraus dann doch irgendwie nichts. Naja, eigentlich schon, der Assoziationsblaster ist ja dann mehr oder minder daraus entstanden.

Liamara schrieb am 28.1. 1999 um 00:10:46 Uhr zu

raum

Bewertung: 3 Punkt(e)

Er sass im Winter in seinem Raum, ass einen Schokoriegel und dachte an Sex in Saarbrücken. Suppe hatte er noch nie gemocht, und die Zeit hatte den Blumen auf seinem Balkon übel mitgespielt. Wie ein Urknall kam die Liebe zu ihm, als er endlich mal rausging. Er kaufte bei Aldi einen Computer, stieg ins Internet ein und lernte dort SIE kennen. Sie war Gestalterin und mochte Umhängetaschen. Sie stammte in direkter Linie von den Huggenotten ab und liebte auch das Essen. Ihre Figur ähnelte einer Rotis, ihr Leben war nicht leicht. Sie liebten sich 30 Jahre lang, mit 23 fingen sie an, und im Jahr 2000 waren sie immer noch ein Paar. Sie sprach kein Wort Englisch, er konnte kaum Deutsch, und ihr Fiat war aus den 70ern. Sie kaufte in einem Kaufrausch 80 Kerzen, und ihr Altar war Gott geweiht. Er wollte, dass sie zum Zahnarzt ging, denn sie ähnelte einem Vampir. Sechzehn Karotten ass sie am Donnerstag, und ihr Tod war schrecklich. Er trauerte bis in die 90er.

Marcus schrieb am 22.6. 1999 um 16:57:03 Uhr zu

raum

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ich habe nach langem Nachdenken ein ungefähres Konzept davon, wie sich der Raum bzw. das Universum verhält, was sein Aussehen angeht. Stellt euch das ganze eine Dimension heruntergesetzt vor. Zweidimensionale Wesen leben theoretisch in Breite und Länge auf einer für sie scheinbar unendlich großen Ebene, aber diese Ebene ist gar keine, sondern sie ist eine Kugel. Das bedeutet das Universum dieser 2-D Wesen ist eine 3-D Kugel, bloß, daß sie nicht die geringste Vorstellung davon haben, was eine Kugel sein soll. Genauso fällt es uns als 3-D Wesen schwer, das Universum nicht als Kugel zu begreifen, sondern als etwas mit einer weiteren Dimension, in Ermangelung einer besseren Bezeichnung eben 4-D Kugel genannt. Uns erscheint unser Universum auch als unendlicher Raum, aber das stimmt nicht und stimmt doch. Es gibt keine Grenzen, aber wir konnen niemals den Rand des Universums erreichen, da das Universum eine in sich gekrümmte Raumzeit darstellt, die sich an ihren »Rändern« mit Lichtgeschwindigkeit (c) ausbreitet. Das bedeutet, das ein Objekt, das schneller als c wäre, den Rand des Universums erreichen könnte und aufgrund der Raumzeitkrümmung um das ganze Universum herumgestülpt werden würde. Des weiteren ist der Rand des Universums nicht irgendwo, in weiter ferne, sondern würde sich theoretisch immer da manifestieren, wo eben ein Objekt versucht schneller als c zu sein. Nichts ist schneller als das Licht. Deshalb brauchen wir Warpantriebe!

Mondbienchen schrieb am 18.8. 2002 um 14:19:04 Uhr zu

raum

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich sitze in diesem Raum.
Die Wände sind grau.
Der Boden ist kalt und steinig.
Die Decke unerreichbar.

Dieser Raum ist tief in mir, ich kann nicht herraus.

Was hält mich fest?

Hol mich hier raus, ich habe Angst und bin allein.
Um mich herum ist die Welt.

Ich sehe die Tür, doch die Hoffnung ist schon lange erloschen.
Sie ist nur mit dem richtigen Schlüssel von aussen zu öffnen.

Ich sitze in einem Raum.
Dieser Raum ist in mir und wird immer kleiner.
Er wird mich erdrücken.

Rettet mich.
Helft mir.
Ich will hier raus!

Ich habe Angst hier raus zu kommen.
Lasst mich allein.

Dragan schrieb am 19.1. 1999 um 21:11:25 Uhr zu

raum

Bewertung: 2 Punkt(e)

Raum und Zeit sind ganz wichtig für die menschliche Wahrnehmung. Denn in Raum und Zeit spielt sich alles für den Menschen ab.

Aus diesem Grund gerät mit der Erfindung eines jeden neuen Mediums das ganze Raum-Zeit-Gefüge durcheinander. Zuerst wurde die Sprache erfunden (da konnte man von fernen Ländern und vergangenen Zeiten erzählen), dann kamen Buchstaben und Alphabet, die es ermöglichten, von fernen Ländern und vergangenen Zeiten zu schreiben. Eines Tages kam dann das massenweise gedruckte Buch auf den Markt. Darin konnte was über ferne Länder und vergangene Zeiten stehen, und jeder konnte seine Wahrnehmung damit blasten. Mit dem Radio wurde es sodann Gang und Gäbe, direkt aus einem fernen Land etwas von fernen Ländern und vergangenen Zeiten zu erfahren, irgendwann konnte man das dann noch aufnehmen und später anhören, also einen Bericht aus vergangenen Zeiten und fernen Ländern von fernen Ländern und vergangenen Zeiten ganz woanders wahrnehmen. Und mit dem Fernsehn wars ungefähr das gleiche, nur sah man dabei noch was, wodurch das Medium besonders authentisch daherkam.

Irgendwann wurden dann auch noch der Computer und das Internet erfunden. Hier erreicht die Verwirrung ihren Höhepunkt, denn es ist nun möglich, von daheim aus auf einen Server in einem fernen Land (meistens Amerika) zu surfen und dort die Homepage seines Klassenkameraden anzugucken, der auf eben dieser Homepage seine Kindheit in den 80ern in Saarbrücken aufarbeitet.

Kein Wunder also, daß Raum und Zeit die Kultur-Theorie so stark beschäftigt.

Basti2@t-online.de schrieb am 16.6. 2001 um 16:57:43 Uhr zu

raum

Bewertung: 2 Punkt(e)

Raum ist so ein Begriff, den der Mensch aufgrund der Erfahrung der materiellen Welt erfinden mußte, um die Ausdehnung auf einer niedrigen Ebene zu bezeichnen. Der Mensch denkt heute fast ausschließlich räumlich. Es gibt nur sehr wenige, die ihr denken von der räumlichen Vorstellung lenken können hin zu einer geistigen Elastizität, die keines Raumes bedarf.
Aber das Internet, genauer, der Cyberspace, ist ein anfang, ein gutes Medium. Es ist ein Raum, der kein Raum ist, weil es keine räumliche Ausdehnung besitzt.

Überboid schrieb am 10.5. 2001 um 11:59:49 Uhr zu

raum

Bewertung: 1 Punkt(e)

Im Endeffekt gibt es keine Materie, keine mystischen kleinen Kügelchen die miteinander
interagieren, sondern nur Raum. Gedehnten, gezerrten, gekrümmten Raum. Ein Teilchen ist nichts anderes als ein im Raum angeordnete Ansammlung von Feldern in denen eine Kraft wirkt die den Raum verzerrt.

Beispiel: Ein Gravitationfeld.
Es wirkt um jede Masse herum, und unser normaler
Menschenverstand würde uns sehen, ein G-Feld bewegt Teile durch dem Raum indem es sie anzieht.
Doch man kann und sollte es so sehen dass das Feld einfach den Raum zwischen zwei Körpern verkürzt indem es ihn staucht, zerrt was auch immer man dazu sagen will. So gibt es eigentlich auch keine Masse sondern nur Gravitationfelder unterschiedlicher Stärke.

Ist mir gestern beim Kiffen eingefallen.

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