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am 13.9. 1999 um 16:04:51 Uhr schrieb Tanna
über Mond |
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am 7.9. 2026 um 00:52:54 Uhr schrieb Montaigne
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am 24.2. 2010 um 16:39:26 Uhr schrieb Samuel Krämer über Mond
am 9.1. 2007 um 11:24:36 Uhr schrieb prediger über Mond
am 1.7. 2008 um 01:50:45 Uhr schrieb Scheißefresser über Mond
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Mond«
Delia schrieb am 14.4. 2007 um 18:23:22 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der Mond
Schwarze, durchdringende Kälte erfasst ihr Herz. Nichts was sie kannte und nichts was ihr je gesagt, könnte dieses dunkle Gefühl beschreiben, das ihn ihrem Körper durch alle Poren und Ritzen quillt. Nichts hat je angefangen und das ende ist weit fort gerückt, ungreifbar weit. Ihr Herz gefriert langsam zu einem eisigen Klumpen und droht gleich in tausend kleine Splitter zu bersten. Aus ihren Augen bläst heisse Luft. Nichts könnte sie dazu ermutigen loszulassen, etwas von sich loszulassen zu verschwenden so etwas Lächerliches wie eine Träne…. Unmöglich!!! Das blanke Metall des Messers an ihrer Kehle, allzeit bereit die Klinge durch den Hals zu ziehen und den wohlig warmen Fluss Liebe über ihre weissen Brüste fliessen zu lassen, um endlich diese Wärme zu spüren, auf die sie so ewig lange schon wartet…
Sie lässt ihren blick durchs Zimmer schweifen und sieht durch das Fenster den runden, gelben Mond, der ihr freundlich ins Gesicht lacht und ihre schwarzen Augen auffunkeln lässt. Sie fängt grimmig an zu lachen, dem feisten Mond direkt ins Gesicht und zieht durch… Klirrend schlägt das Eisen auf den Boden und mit ihm, ihr zuckender Körper. Eine klaffende Wunde durchzieht ihr blasses Hautgewand und ergiesst einen roten Sturzbach, der sich zu einem glänzenden Ozean am schwarzen Boden versammelt. Endlich kann sie alles verlassen was sie bis anhin immer verlassen hat und lächelt. Die leere hat nun endlich ihren Platz gefunden, im unendlich dunklen Raum der Zeit. Ein Stern küsst sie auf die Backe und der Mond lächelt. Sie steht auf und fliegt mit dem Stern hinauf zu ihm und denkt sich; Mutter, wieso hasst du es zugelassen dein eigenes Kind zu fressen…
dachfenster schrieb am 12.10. 2003 um 19:27:28 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
auf dem mond geht es vermutlich ganz fabelhaft zu. morgens, nachdem ich durch die aufgehende sonne geweckt worden bin, stehe ich völlig entspannt auf und fange an das frühstück zu bereiten. leicht dampfenden kaffee mit goldbraunem toast. der toast ist dick mit butter und noch dicker mit erdbeermarmelade bestrichen. falls heute ein mondsonntag ist, mein mondkallender hängt am kühlschrank, direkt neben magnetischen lebensmitteln aus plastik. falls es also sonntag ist, gibt es keine brötchen, sondern croissants. dazu ausserdem noch fünfminuteneier. die leckerreien stelle ich auf ein kleines tablett und stecke eine gute tageszeitung zwischen kaffeekanne und tassen. dann schleiche ich mit dem tablett quer durchs wohnzimmer zurück ins schlafzimmer mit panoramafenster zur terasse. schleichen ist auf dem mond herrlich einfach, was wohl an der geringen schwerkraft liegen muss. noch einfacher ist schleichen natürlich auf feinstem sisal. ich durchschleiche also das schlafzimmer und öffne die großen glastüren zur terasse. da setzte ich mich auf meine schöne teakholzbank und stelle das tablett auf einem kleinen servierwagen mit messingbeschlägen. ich schütte mir eine tasse voll schmackhaftem kaffe ein. schwarz wie immer. und zähle die sekunden bis meine frau erwacht. warte bis sie sich mit ihrem ach so wundervollen guten-morgen-lächeln neben mich setzt und schiebe ihr meinen kaffee herüber. mir schenke ich einen neuen ein. und so sitzen wir da, mindestens zwanzig minuten lang ohne miteinander zu sprechen, einfach weil es noch nichts zu sagen gibt und jedes wort den augenblick weniger wert werden ließe. während wir so da sitzen beginnt es am weit entferten horizont leicht zu flimmern. ein bogen aus weißem licht steigt verschlafen empor. es dauert noch ein paar wimpernschläge bis das bild der aufgehenden erde perfekt ist. das ist die schönste zeit des tages, es sollte immer einen wimpernschlag vor erdaufgang sein.
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