| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
196, davon 192 (97,96%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 81 positiv bewertete (41,33%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 6.9. 1999 um 17:02:03 Uhr schrieb tanna
über Tee |
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am 28.2. 2024 um 04:16:16 Uhr schrieb Yuki Nara
über Tee |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 80) |
am 20.11. 2004 um 19:01:04 Uhr schrieb Menla über Tee
am 12.6. 2014 um 03:54:26 Uhr schrieb Chmop über Tee
am 20.4. 2004 um 18:15:33 Uhr schrieb Joe über Tee
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Tee«
Northpack schrieb am 7.12. 2001 um 17:20:23 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Das Wörtchen Tee leitet sich vom chinesichen Wort »Cha« ab, welches sich im Mandarin- oder Hochchinesischen auch so ausspricht. Im Dialekt, der in den südlichen Regionen Chinas gesprochen wird, spricht es sich jedoch wie »Däh« oder noch härter, »Thek«. Da ergab es sich, das europäische Händler, die auf dem Seeweg an die Südküste Chinas gelangten die dort gebräuchliche Sprechweise aufschnappten, so daß Heute überall in den Seefahrenden Kulturen Europas eine ähnlich klingende Abwandlung des Wortes gebraucht wird. Östliche Länder (etwa der slowenische Sprachraum, der Orient, Arabien und Idien) welche auf dem Landweg Handelskontakt zu China pflegten, haben allesamt von der Sprachform »Cha« abgewandelte Wörter für den Tee.
Das Wort Tee bezeichnet ursprünglich den Namen der Teepflanze (lat. Camellia sinensis var. bohea), nicht das daraus hergestellte Getränk. Auch Heute gibt es im Wesentlichen nur zwei unterschiedliche Arten der Nutzteefplanze - neben der ursprünglichen chinesischen Art die erst 1823 in Indien entdeckte Camellia sinensis var. assamica. Da letztere sehr viel ertragreicher ist und in tropischen Regionen gedeiht, galangte sie schnell zur Verbreitung. Heute stammen fast alle im Handel erhältlichen Teesorten von Kreuzungen der beiden Urpflanzen.
Tatsächlich hat die Art der Pflanze wenig Einfluss auf Sorte und Qualität des Tees; so wird etwa Assam-Tee, anders als der Name vermuten lässt, selten aus reinen Assamica-Pflanzen gewonnen. Auch grüner Tee unterscheidet sich vom schwarzen nur durch den fehlenden Fermentationsprozess bei der Produktion. Gänzlich falsch sind natürlich die im allgemeinen Sprachgebrauch verwendeten Bezeichnungen wie »Früchtetee« oder »Kräutertee« für Aufgüsse anderer Pflanzenarten - aus botanischer Sicht wäre die Bezeichnung »Kräuterkaffe« genau so sinnergebend.
Northpack schrieb am 10.12. 2001 um 23:35:01 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Manche Menschen behaupten, Tee wäre ein Getränk für Warmduscher, spießige Ökos oder gar Frauenversteher. Wir Teetrinker wissen, daß diese Voruteile aus dem Lager der Kaffe-Lobbyisten lediglich Zwecks der Verschleierung offensichtlicher Assozationen des eigenen Lieblingsgetränkes herangezogen werden. Objektiv betrachtet ist der Kaffee ein ausgesprochen banales, ja proletarisches Getränk. Die Wirkung auf Geist und Nervensystem ist nicht subtil-anregend, wie die einer guten Tasse Tee, sondern der Kaffe wirkt vielmehr plump aufputschend auf das Nervensystem, auf den Geist überhaupt nicht, da Kaffeetrinker keinen besitzen. Dafür besitzt der Kaffee zweifelsohne den für den Durschnittskonsumenten unschätzbaren Vorteil, an Lokalitäten wie dem nächsten McDonalds-Restaurant oder dem Automaten an der Ecke, serviert im stilvollen Plastikbecher, erhältlich zu sein. Der Teetrinker hingegen rümpft obsolcher Gedanken verächtlich die Nase - er weiß um die wahren Werte des Lebens und stellt an den Teegenuß wie an viele andere Dinge auch, qualitativ höhere Ansprüche; er schlürft Gelassen, voll innerer Ruhe seinen Tee und schaut dabei mitleidsvoll herab auf den Kaffetrinker, den ewig gehetzen, umherirrend in den Kulissen der Konsumgesellschaft.
Rudi schrieb am 27.2. 2000 um 01:02:41 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wenn es nach manchen Aposteln geht, sollte man am Besten auf alles verzichten: Auf Wein, Sekt, Bier sowieso, Kaffee und Sex, Fernsehen, Computer, Geld (soll den Charakter verderben) und eben auch schwarzen Tee. Auch ich habe bemerkt, daß der Mund trocken wird bei Genuß von viel schwarzem Tee. Bin stolz darauf, dies nicht in einem Buch oder sonstwo gelesen, sondern sozusagen im Selbstversuch herausgefunden zu haben.
Ich finde, jeder sollte bewußt leben, aber dennoch tun was ihm/ihr gefällt und Spaß macht. Daß man vom Piercing Entzündungen kriegt und von Rock und Techno-Musik taub wird is eh klar.
Daß das christliche Sexverbot Neurosen verursacht sollte auch bekannt sein.
Früher sagte man, vom Onanieren werde man blind oder bekomme Rückenmarksschwund. Es gibt immer wieder Moden und Trends. In meiner Kindheit glaubten Mütter, Spinat enthalte viel Eisen, und zwangen ihre Kinder diesen zu essen. Ich spuckte öfter mal eine Ladung dieses für mich ekligen Breies an die Wand.
Für mich ist heute Tee Lebenselexir, Sex gesund und reich werden keine Schande. Ich bin für eine Welt ohne Grenzen, für ein Weltbürgertum, und trotzdem der Überzeugung, daß wir in unserem Land zu viele Türken haben.
Ich liebe die Freiheit und Frauen mit roten Haaren (keine Bedingung-Alter und Aussehen nicht egal-alleskannnichtsmuß [Scheiß-Spruch])
Hugh
mcnep schrieb am 15.1. 2005 um 02:32:00 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Da mir Tee im Prinzip immer zuwider oder doch zumindest suspekt gewesen ist, frage ich mich, warum ich die unzähligen Becher des heutigen Abends, die ausschließlich der Tatsache geschuldet sind, daß als einzige mir trinkbare Spirituose Rum im Hause gewesen ist, nicht sparsamer zubereitet habe, will sagen, da mir die Feinheiten des Teegeschmacks völlig entgehen, warum brühe ich mir eigentlich nicht drei Tees mit demselben Beutel auf? Da steckt vermutlich die letztlich auch kleinbürgerliche Angst hinter, vor sich selbst als protestantischer Knauserer dazustehen, dabei würde Hansen 54 % noch viel vulgärere Blattabsude töten als jene, die ich mir heute bis an den Rand des Wachkomas zugeführt habe.
mcnep schrieb am 17.1. 2004 um 16:18:05 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Zu Weihnachten einen sogenannten 'Wohlfühltee aus biologischem Anbau' geschenkt bekommen. Schwerpunkt Pfefferminztee, aber es fanden sich auch zahlreiche abgestorbene Blütenköpfe anderer als heiltätig beleumdeter Pflanzen darin. Aufguß hergestellt, der an Brennesseljauche oder Friedhofsbiotonnen erinnerte. Insgeheim die unfreiwillige Mitaufnahme von Kerbtieren und Insekten befürchtet, mit 54%igem Rum für eine ordnungsgemäße Sterilisierung gesorgt. Nach zwei Kannen deutlich spürbarer Wohlfühleffekt.
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