Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Solarenergie«
yogan schrieb am 5.8. 2000 um 14:07:56 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Solarenergie sollte die Bezugsquelle der nächsten Zeit werden, was sie unweigerlich auch wird, wenn sich das Umweltbewußtsein auf eine allgemeine, etwas höhere Stufe stellt. Die Allgemeinheit weiß, daß das Ozonloch sich Jahr für Jahr weiter ausbreitet und es heißer wird und das Hautkrebsrisiko steigt. Was die die wenigeren wissen ist, das die Abgase die heute produziert wird, erst in 25-30 Jahren die Ozonschicht erreichen wird um ihre Auswirkungen vorzunehmen. Ich denke aber, die Menschheit wird knapp ihrem heißen Schicksal entrinnen. Wenn sich diese Erkenntnis erstmal in der Allgemeinheit ausbreitet, wird der Umweltgeist geschärft werden. Windernergie, Solarenergie, Wassernergie bestimmen die Zukunft der Energiegewinnung.
mcnep schrieb am 18.5. 2003 um 11:51:25 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Der aufrüttelnde Bericht einer Expertin für Sonnenkost und Wunderalgen, die in einer spirituellen Zeitschrift über die fatalen Folgen des Lichtmangels, zum Beispiel für das Fleisch der in Ställen gehaltenen Schlachttiere, und somit letzten Endes auch für uns, die Endverbraucher schrieb (mangelnde Zellerneuerung, die zum vorzeitigen Altern führt, sei hier genannt), veranlaßte mich, darüber nachzudenken ob ich meinem Körper genug Sonnenlicht zuführe. Sicher, Urlaub und regelmäßige Hundegänge tun das ihre, doch eine Region meines Körper fällt mir ein, die in den letzten knapp 40 Jahren fast nie das Licht der Sonne erblickt hat. Richtig, mein Gezipf.Ich bin kein Freund des Nacktbadens, auch Nacktwandern schließe ich für mich als Freitzeitgestaltung aus: wie sollen sich meine Untenrum-Zellen, erneuern, frage ich mich? Und tatsächlich drängt sich mir der Verdacht auf, ich sei vor zwanzig Jahren dort irgendwie knackiger gewesen. Zwar scheint der Urogenitaltrakt von der Natur ein gewisses Maß an Eigenbräune mitbekommen zu haben, so daß Analogiebildungen zum Weißwürstchen sich verbieten (genau wie Andeutungen leserseits, Hygiene und Sexualpraktiken betreffend), doch Licht ist eben nicht nur Farbe, ist auch Wachstum und Erneuerung, und angesichts der Vergnügungen, die die Geschlechtlichkeit bereit hält, mache ich mir schon so meine Gedanken, wie ich dem Mißstand Abhilfe schaffen soll. Wobei ich sicher keinen besonderen Härtefall darstelle: Für die weibliche Menschheitshälfte, sei sie auch noch so Kampen - erfahren, ist ja zumeist jenseits der labia majora Matthäi am Letzten. Ob sich die der Sonne unvertraute Region mit der klassischen Solariendusche nicht etwas überhöbe? Vor mir tut sich eine Marktlücke auf: Genitalstrahler, beziehungsweise Sextoaster, wie ich sie inm Hinblick auf eine Bezeichnung von plakativer Griffigkeit getauft habe, sind das Gebot der Stunde. Vielleicht in Gestalt eines UV-Strings, die XX-Version vielleicht als hochfrequentes Plugin. Ein Netzbetrieb würde sich natürlich verbieten, möglicherweise wäre der Betrieb mittels Solarmodulen zu gewährleisten? Oder ob das nicht doch schon wieder so aufwendig wäre, daß ich vielleicht doch besser einige Stunden am Baggersee investiere? Und weshalb schreibe ich das alles eigentlich? Obwohl, 'Sextoaster' hat was, wozu übernächtigtes Drauflospusseln nicht alles gut sein kann... Trotzdem, Genitalbräuner, Sonnenkost, so ein Blödsinn.
Dana schrieb am 27.7. 2000 um 09:46:48 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
In Köln steht nicht weit von der Weltkugel entfernt, ein Metallvogel. Dieser hat sehr große Flügel, und wenn man ehrlich ist, sieht er sehr häßlich aus. Manchmal, wenn man vorbeikommt, erwischt man ihn, wenn er seine Flügel bewegt, manchmal tut er das nicht. Jetzt habe ich gehört, warum er überhaupt seine Flügel bewegt. Diese Bewegungen vom Metallvogel beruhen nämlich auf Solarenergie, denn auf den Oberseiten dieses Vogels sind solche Platten dafür installiert (ich weiß nicht, wie man solche nennt), die man aber beim Vorbeigehen nicht sehen kann.
sfv schrieb am 19.8. 2000 um 01:53:33 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
[sfv-rundmail] 11.8.00, Umweltschutz contra Fremdenfeindlichkeit
Sehr geehrte Solarfreunde,
auch dieses Jahr wieder wird die Mitgliederversammlung des SFV von einem
interessanten Rahmenprogramm der Bischöflichen Akademie (10. bis 12. November
2000) begleitet. Diesmal geht es um den Zusammenhang zwischen Arbeitsplätzen
und erneuerbaren Energien. *)
Besondere Aktualität gewinnt das Thema durch die Tatsache, daß die
Öffentlichkeit mit wachsender Besorgnis nach Rezepten gegen fremdenfeindliche
Umtriebe sucht und hier möglicherweise ein wichtiger Beitrag zu erwarten ist.
Fremdenfeindlichkeit wuchert bekanntlich in Zeiten steigender
Arbeitslosigkeit. Die von Entlassung betroffenen oder bedrohten Belegschaften
suchen instinktiv einen Verantwortlichen. Da sich »der Verantwortliche« aber
ihrer Wahrnehmung entzieht, richtet sich der Haß, die Angst und die
Verzweiflung nach uralter Menschheitstradition auf das Fremde, den Fremden.
Die eigentliche Ursache der Bedrohung wird nicht erkannt.
Lassen Sie mich das etwas ausführlicher erläutern:
Unternehmer haben weitgehend die Wahl zwischen den Geschäftsfeldern.
Ob ein Unternehmen Elektrogeräte REPARIERT, oder neue Elektrogeräte in Serie
HERSTELLT, ist den Kapitalgebern gleichgültig, wichtig ist ihnen lediglich,
daß die Rendite hoch ist. Unglücklicherweise wirft die Herstellung neuer
Geräte heutzutage einen höheren Gewinn ab als die Reparatur defekter Geräte.
Der Grund: Die Reparatur ist ein arbeitsplatzintensives Geschäftsfeld und
Arbeitskräfte sind teuer. Die automatisierte Serienproduktion neuer Geräte
dagegen ist energieintensiv, und Energie ist billig.
Die Tatsache, daß Automaten nicht besonders viel Energie verbrauchen, darf
nicht darüber hinwegtäuschen, daß bereits zur Herstellung der verwendeten
Werkstoffe, Stahl, Glas, Aluminium ein hoher Energieaufwand betrieben wurde.
Mit der Energie z.B., die zur Produktion eines Aluminiumbauteiles aufgewandt
wurde, könnte man das gleiche Teil fast 5000 mal von Meereshöhe bis auf
Zugspitzniveau anheben **)
Wenn ein Unternehmer eine arbeitsplatzintensive Abteilung ersatzlos schließt,
z.B. die Reparaturwerkstatt, und stattdessen eine andere Abteilung eröffnet,
in der er mit Hilfe von Automaten höhere Gewinne erzielt, so wird dies von
der Belegschaft als unabwendbares Schicksal hingenommen. Würden die gleichen
Arbeitsplätze durch Ausländer belegt, so wäre der Aufstand vorprogrammiert.
Die Tatsache, daß hier der Produktionsfaktor Energie als »Billigarbeiter« dem
teuren Produktionsfaktor Arbeit vorgezogen wird, wird von der Belegschaft
nicht wahrgenommen. (Wie sollte sie es auch, nicht einmal Marx kannte den
Produktionsfaktor Energie!)
Es gibt eingehende Untersuchungen darüber, wieviel höher die Gewinne sind,
wenn der Unternehmer arbeitsintensive Abteilungen schließt und durch
energie-intensive Abteilungen ersetzt ***). Doch es liegt natürlich weder im
Interesse der Kapitaleigner, noch im Interesse der Energiewirtschaft, solche
Untersuchungen öffentlich bekanntzumachen.
Gewerkschaften dagegen und die betroffenen Arbeiter haben bisher nur wenig
Notiz von diesen Zusammenhängen genommen. Der Feind wird von ihnen nicht
oder nur undeutlich wahrgenommen.
Warum ist Arbeit so teuer? Es gibt dafür verschiedene Gründe, vermeidbare und
unvermeidbare. Unvermeidbar sind soziale Gründe, wie Ermöglichung eines
menschenwürdigen Lebensstandards, Absicherung bei Arbeitsunfähigkeit und dgl.
Vermeidbar ist dagegen der zweite Grund: Traditionell wird vom Staat der
Produktionsfaktor Arbeit besteuert. Merkwürdigerweise wurde diese Tradition
in unserer Gesellschaft jedoch nie in Frage gestellt.
Und warum ist im Gegensatz zur menschlichen Arbeitskraft die Energie so
billig? Auch dies läßt sich historisch erklären. Die Bereitstellung
konventioneller Energien wurde vom Staat in jeder Hinsicht gefördert. Der
Gedanke spielte damals eine wichtige Rolle, daß nur durch billige Energie die
Großindustrie aufblühen könne, und daß die Produkte der Großindustrie einen
Staat wehrhaft machen und ihm internationale Anerkennung verschaffen.
Erteilung von Abbaurechten für Stein- und Braunkohle gab es damals nahezu
ohne Gegenleistung, Befreiung von voller Haftpflichtversicherungspflicht für
Atomkraftwerke setzte bis in jüngerer Vergangenheit diese Tradition fort.
Außerdem werden auf Energie bisher kaum Steuern erhoben.
So wurde durch staatliches Handeln das Ungleichgewicht zwischen den
verschiedenen Produktionsfaktoren noch verstärkt.
Konsequenterweise müßte nun der Staat den Faktor Arbeit steuerlich entlasten
und stattdessen den Faktor Energie durch Steuern belasten. Dies ist das
Konzept der Ökosteuer.
Leider ist aber durch unpräzise und durch bewußt einseitige Darstellung die
Ökosteuer in Verruf geraten, bevor sie richtig verstanden wurde. Mit der
isolierten Diskussion eines einzigen Teilproblem in der
5-DM-pro-Liter-Diskussion ist es den Gegnern gelungen, die öffentliche
Meinung gegen ein gut durchdachtes Konzept zu mobilisieren. Natürlich wäre es
schlimm, wenn die Benzinpreise auf 5 DM steigen würden und alles andere so
bleiben würde wie es ist. Aber tatsächlich würde eben nichts so bleiben wie
es ist, denn es geht um ein gesellschaftliches Gesamtkonzept. Ein langsamer
aber kontinuierlicher Anstieg der Benzinpreise bei gleichzeitigem Ausbau des
öffentlichen Nahverkehrs und Produktion von benzinsparenden Autos und vielen
anderen Maßnahmen (die aus Platzgründen hier nicht weiter dargestellt werden
können) wäre keinesfalls ein soziales Unglück und hätte viele positive
Auswirkungen...
Wenn die Energiepreise durch die Ökosteuer steigen, können durch diese
Mehreinnahmen die Lohnnebenkosten gesenkt werden. Der oben erwähnte
Unternehmer wird also dann eher eine Reparaturwerkstatt für defekte Geräte
eröffnen, als eine Abteilung zur Produktion neuer Geräte. Damit wird
einerseits die Umwelt entlastet (nicht nur der Energieverbrauch, sondern auch
die Millionen geringfügig defekter Geräte, die z.Zt. die Müllberge
vergrößern) und andererseits wird die Arbeitslosigkeit verringert. Eine der
Ursachen für Ausländerfeindlichkeit wird verringert.
Und genau hier zeigt sich der Zusammenhang zwischen Abbau der
Fremdenfeindlichkeit und Umweltschutz.
Ich würde mich freuen, wenn dieses Thema Ihr Interesse findet.
Mit freundlichen Grüßen
Wolf von Fabeck
*) Nachfragen, Anmeldungen und Zimmerbestellungen bitte direkt an die
bischöfliche Akademie des Bistums Aachen, Fax 0241- 4799610
**) In einem kg Aluminium stecken ca. 50 kWh.
***) Professor Dr. Reiner Kümmel von der Universität Würzburg hat ein
mathematisches Modell entwickelt, welches diese Zusammenhänge mit hoher
Treffsicherheit aufzeigt.
Professor Kümmel wird im Rahmen der Tagung am 12.11. ab 9.30 Uhr zum Thema
sprechen: "Energie und Kreativität - Arbeitsplatzsicherung durch
Energiesteuern?"
* Solarenergie-Förderverein * Bundesgeschäftsstelle *
* Herzogstraße 6 * D-52070 Aachen * zentrale@sfv.de *
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