sterben
Bewertung: 7 Punkt(e)
Jeden Tag zu sterben, aber keinen Tod,
keine Ruhe finden.
Das ist Bulimie !
Wenn die Leere Dich verschlingt und
wieder auskotzt.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 365, davon 357 (97,81%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 129 positiv bewertete (35,34%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 273 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,427 Punkte, 164 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 2.11. 1999 um 21:40:50 Uhr schrieb wuzi über sterben |
| Der neuste Text | am 11.6. 2024 um 14:16:29 Uhr schrieb Gerhard über sterben |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 164) |
am 11.6. 2024 um 11:28:34 Uhr schrieb
am 18.9. 2006 um 21:07:34 Uhr schrieb
am 12.3. 2006 um 02:58:34 Uhr schrieb |
Jeden Tag zu sterben, aber keinen Tod,
keine Ruhe finden.
Das ist Bulimie !
Wenn die Leere Dich verschlingt und
wieder auskotzt.
meistens sprechen oder denken die Leute ja nur über das Sterben wenn in ihrem Bekanntenkreis jemand durch einen tragischen Unfall abrupt ums Leben gekommen ist oder nach langem Siechtum stirbt. Nur heute, am Allerseelentag wurde auch im Radio lange und breit darüber diskutiert wie das denn so sein wird wenn man gestorben ist, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und so weiter. Wieviel Tragik sich oft hinter dem Wörtchen sterben verbirgt, das wissen nur jene die sich im Umfeld eines Verstorbenen befinden oder aus beruflichen Gründen in irgend einer Form damit konfrontiert werden.
ich mustere die tapete, die ich so gut kenne und weiß: alles geht vorbei.
ich versuche mich zu kratzen und schlafe ein.
als ich aufwache ist es draußen dunkel. ich denke an meine jugend, an meine liebe, an mein leben. unter schmerzen schlafe ich wieder ein.
ich habe keine angst mehr vor dem sterben.
Es war einmal unter dem Sofa von Dirk Hempel
Eine Menge Krempel und ein Kakerlakentempel
In dem sich zwei Kakerlaken begegnen
Sie reden übers Wetter - es ist am Regnen
Doch das könnt sie nicht schocken
In der Wohnung sei es trocken
Da sehn sie auf dem Tisch so etwas wie nen braunen Brocken
»Wie geil«, meint die eine zu der andern,
"Da müssen wir hinwandern!
Wir fressen dieses Zeug und entspann' dann!"
So machen sie sich auf die Socken
Zu diesem braunen Brocken
Vorbei an den Staubflocken, wo sie stoppen
Sie sehn wie eine Kakerlake auf nen Trip tritt
Und kleben bleibt
Ne halbe Stunde erstma heftig um ihr Leben schreit
Als sie sich dann befreit
Bemerkt sie auch die Kleinigkeit
Dass sie für unvorhersehbare Zeit
Daneben bleibt
Und um nicht abzukacken fängt sie an zu swingen
Und dieses Kakerlakenlied zu singen
Da da da di da da dam dam dam dada
Da da da di da da dam dam dam dada
Da meint die eine Kakerlake so "Der kann doch nicht frisch sein!
Lass ma weiter gehn, denn da vorn ist das Tischbein!"
Und als die beiden dann vor diesem Tischbein stehn
Ihre Köpfe drehn um nach oben zu sehn
Da sagt die eine "Ey, ich glaube, Du musst ohne mich gehn
Weil sich in derartigen Höhen meine Mägen umdrehn."
Die Haschischgier der andern dagegen ist unmessbar
Sie klettert auf den Tisch rauf als wär sie Reinhold Messner
Und sie so oben angekommen, denkt sie sich so "Wunderbar
Jetzt mach ich erstmal diesen geilen braunen Brocken klar!"
Sie stürzt sich auf den Shit wie Obelix auf was zu essen
Im Null Komma Nix hat sie den ganzen Pot gefressen
Übel, übel, übel, das war zuviel des guten
Für die nächsten zehn Minuten
Kann sie sich nicht mehr sputen
Da öffnet sich die Haustür, herein tritt der Hempel
Er war beim Arbeitsamt für irgend so 'nen Stempel
Er geht zum Tisch und entdeckt, sein Haschisch ist weg
Stattdessen liegt da nur noch dieses stonedte Insekt
Das hat zum Effekt
Dass er dieses Insekt
In das Köpfchen seiner Wasserpfeife steckt
Das heißt, er checkt und probiert
Ob's funktioniert
Und als's funktioniert wird sie mit Tabak garniert
Kurz angezündet und inhaliert
Und um nicht abzukacken fängt er an zu swingen
Und dieses Kakerlakenlied zu singen
Da da da di da da dam dam dam dada
Da da da di da da dam dam dam dada
Sterben wir nicht jede Nacht, um am nächsten Morgen neu geboren zu werden?
Denken wir mal an den Menschen, der wir vor 10 Jahren waren. War das nicht jemand anderer?
sterben ist ein bestandteil des lebens. sterben ist nur der übergang von dieser welt in eine bessere. warum trauern die menschen wenn jemand stirbt? der gestorbene ist dann bei gott. also warum trauern? freut euch mit dem verstorbenen.
ich habe nur einmal über den tod trauern können: damals war ich 10 und mein vogel ist der tote gewesen. seitdem nie wieder.
nennt mich verrückt, aber ich freue mich auf den tod. ich bin tierisch gespannt, wie das paradies aussieht. und: ich will endlich mal einen durchziehen mit Jesus, nicht immer nur mit meinen saufkumpanen.
sterben ist nicht schlimm. und denk immer daran, mein freund: auch du musst einmal sterben! freue dich, wenn du dann weiterleben darfst
beim sterben begleiten ist teil meiner arbeit, ich tu es seit jahren, freiwillig mit viel zeit, meistens werd ich in der nacht gerufen, ich kenne die sterbenden darum ist es wichtig bei ihnen zu sein, denn sie kennen auch mich und vertrauen ist da, es geht ruhig und still und würdevoll, und da alles, was der mensch tut, auch für sich tut, ziehe ich meine lehren daraus, das sterben nämlich nicht schlimm ist, es ist ein wegschleichen, wenn man loslassen kann und oft hatte ich ein gefühl des durchdringens von irgendetwas durch mich und unsere hände, ein in einen anderen raum betretenes gefühl und ich war nie traurig denn es ist für alte menschen eine erlösung und sie waren NICHT ALLEIN
MAN ERKENNT EINE GESELLSCHAFT DARAN WIE SIE MIT HILFLOSEN UND SCHWACHEN UMGEHT; KINDER; ALTE UND AUCH TIERE WERDEN SCHEI?E BEHANDELT
Wer zögert stirbt. Schon bei Nike (also der Bekleidungsfirma) heisst es: »Just do it!« auch wenn das ein Werbespruch ist, enthält er ja auch viel Wahrheit! Schliesslich ist es oft besser nicht allzu lange zu zögern, denn wenn man zu lange wartet wird garnichts aus einer Entscheidung. Ich denke es ist oft viel schwieriger einen Weg zu wählen als einen Weg zu gehen. Und irgendwie leben wir ja auch in einer Zeit der Entschlusslosigkeit (kommt mir zumindest gelegentlich so vor). Wer will heute schon Entscheidungen treffen? Viel zu wenige! So viele lassen sich ihre Meinung vom Fernsehen diktieren! Dagegen müsste man mal was tun...
Etwas in mir stirbt jeden Tag, das ist nicht weiter beunruhigend. Sorgen bereitet mir der Verdacht, dass in mir nichts zum Leben erwacht.
Es ist unsinnig, wie sich die meißten Meschen vor dem sterben fürchten, da das Sterben das natürliche Ziel des Lebens ist.
Die menschliche Angst vor dem Sterben resultiert vermutlich aus der menschlichen Eigenschaft, vor allem was unbekannt ist Angst zu haben. Außerdem können sich die meißten Menschen nicht vorstellen, daß alles (also das Leben) einfach so vorbei sein kann.
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