Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 365, davon 357 (97,81%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 129 positiv bewertete (35,34%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.11. 1999 um 21:40:50 Uhr schrieb
wuzi über sterben
Der neuste Text am 11.6. 2024 um 14:16:29 Uhr schrieb
Gerhard über sterben
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am 17.8. 2017 um 09:45:44 Uhr schrieb
Christine über sterben

am 13.9. 2005 um 20:48:53 Uhr schrieb
biggi über sterben

am 3.5. 2007 um 00:46:33 Uhr schrieb
fff über sterben

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Sterben«

Klaus B. aus H. schrieb am 14.12. 1999 um 20:35:22 Uhr zu

sterben

Bewertung: 6 Punkt(e)

Nun, was passiert eigentlich, wenn wir sterben. Hmm, eigentlich ganz einfach, es ist für mich gleichbedeutend mit einem »FORMAT Cin der Computerwelt. Es wird einfach gnadenlos alles gelöscht.
Und da es keinen User »Gott« gibt, gibt es auch kein Bios, das in den Himmel fährt, kein Silicon Heaven, in dem einem unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung stehen, keinen 486er, der als Pentium III wiedergeboren wird.

Alle Daten sind unwiderruflich gelöscht, da hilft auch kein Dr.Norton mehr.



wuzi schrieb am 2.11. 1999 um 21:40:50 Uhr zu

sterben

Bewertung: 5 Punkt(e)

meistens sprechen oder denken die Leute ja nur über das Sterben wenn in ihrem Bekanntenkreis jemand durch einen tragischen Unfall abrupt ums Leben gekommen ist oder nach langem Siechtum stirbt. Nur heute, am Allerseelentag wurde auch im Radio lange und breit darüber diskutiert wie das denn so sein wird wenn man gestorben ist, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und so weiter. Wieviel Tragik sich oft hinter dem Wörtchen sterben verbirgt, das wissen nur jene die sich im Umfeld eines Verstorbenen befinden oder aus beruflichen Gründen in irgend einer Form damit konfrontiert werden.

Hubi schrieb am 20.11. 1999 um 13:34:29 Uhr zu

sterben

Bewertung: 7 Punkt(e)

Sterben wir nicht jede Nacht, um am nächsten Morgen neu geboren zu werden?
Denken wir mal an den Menschen, der wir vor 10 Jahren waren. War das nicht jemand anderer?

Kiffer-Kind schrieb am 5.7. 2002 um 02:13:28 Uhr zu

sterben

Bewertung: 1 Punkt(e)

Es war einmal unter dem Sofa von Dirk Hempel
Eine Menge Krempel und ein Kakerlakentempel
In dem sich zwei Kakerlaken begegnen
Sie reden übers Wetter - es ist am Regnen
Doch das könnt sie nicht schocken
In der Wohnung sei es trocken
Da sehn sie auf dem Tisch so etwas wie nen braunen Brocken
»Wie geil«, meint die eine zu der andern,
"Da müssen wir hinwandern!
Wir fressen dieses Zeug und entspann' dann!"
So machen sie sich auf die Socken
Zu diesem braunen Brocken
Vorbei an den Staubflocken, wo sie stoppen
Sie sehn wie eine Kakerlake auf nen Trip tritt
Und kleben bleibt
Ne halbe Stunde erstma heftig um ihr Leben schreit
Als sie sich dann befreit
Bemerkt sie auch die Kleinigkeit
Dass sie für unvorhersehbare Zeit
Daneben bleibt
Und um nicht abzukacken fängt sie an zu swingen
Und dieses Kakerlakenlied zu singen

Da da da di da da dam dam dam dada
Da da da di da da dam dam dam dada

Da meint die eine Kakerlake so "Der kann doch nicht frisch sein!
Lass ma weiter gehn, denn da vorn ist das Tischbein!"
Und als die beiden dann vor diesem Tischbein stehn
Ihre Köpfe drehn um nach oben zu sehn
Da sagt die eine "Ey, ich glaube, Du musst ohne mich gehn
Weil sich in derartigen Höhen meine Mägen umdrehn."
Die Haschischgier der andern dagegen ist unmessbar
Sie klettert auf den Tisch rauf als wär sie Reinhold Messner
Und sie so oben angekommen, denkt sie sich so "Wunderbar
Jetzt mach ich erstmal diesen geilen braunen Brocken klar!"
Sie stürzt sich auf den Shit wie Obelix auf was zu essen
Im Null Komma Nix hat sie den ganzen Pot gefressen
Übel, übel, übel, das war zuviel des guten
Für die nächsten zehn Minuten
Kann sie sich nicht mehr sputen
Da öffnet sich die Haustür, herein tritt der Hempel
Er war beim Arbeitsamt für irgend so 'nen Stempel
Er geht zum Tisch und entdeckt, sein Haschisch ist weg
Stattdessen liegt da nur noch dieses stonedte Insekt
Das hat zum Effekt
Dass er dieses Insekt
In das Köpfchen seiner Wasserpfeife steckt
Das heißt, er checkt und probiert
Ob's funktioniert
Und als's funktioniert wird sie mit Tabak garniert
Kurz angezündet und inhaliert
Und um nicht abzukacken fängt er an zu swingen
Und dieses Kakerlakenlied zu singen

Da da da di da da dam dam dam dada
Da da da di da da dam dam dam dada

Lilalilli schrieb am 17.10. 2003 um 02:17:14 Uhr zu

sterben

Bewertung: 1 Punkt(e)

Abschied muß man üben
Keinen Tag verschenken
es kann der letzte sein
jede ungelebte Stunde
wirst du einst bereun
jeder Sonnenuntergang
färbt die Erde rot
wir sitzen vor dem Wasserfall
im selben lecken Boot

Wenn ich euch mal loslaß
dann nicht von ungefähr
Abschied muß man üben
sonst fällt er viel zu schwer

Niemand weiß den Zeitpunkt
ist auch besser so
niemand würde sonst des Lebens
halbwegs Herr und froh
viele die du gern hast
müssen vor dir gehn
wenn du wirklich trauern kannst
bleiben sie bestehn

Denkt an mich dort drüben
fehlt mir nicht so sehr
Abschied muß man üben
sonst fällt er viel zu schwer

Sterben ist die Brücke deren Weite keiner kennt
geh hinaus ins Licht das nur wer hierbleibt Dunkel nennt
alles was uns trösten kann ist die Erinnerung
jeder steht dem Schluß gleich nah egal ob alt ob jung

Ende soll auch Anfang sein
nichts wünsch ich mir mehr
Abschied muß man üben
sonst fällt er viel zu schwer

Wenn ich euch mal loslaß
dann nicht von ungefähr
Abschied muß man üben
sonst fällt er viel zu schwer

Das Gift schrieb am 22.12. 2003 um 00:25:28 Uhr zu

sterben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Er war der zweite in meinem Leben, den ich sterben sah. Der erste war mein Großvater, ein Mann, bei dem man sagt »Ja, der hat sein Leben gelebt ...« (das war übrigens derselbe Lokführer, der bei dem legendären Zugunglück von Langenweddingen in den 60ern des letzten Jahrhunderts das ein oder andere Kind aus dem brennenden Waggons geholt hat und ca. 30 Jahre zuvor sich in der Nähe von Stalingrad am verfickten MG-3 die Pfoten abfrieren musste ...). Der zweite war mein Mann Choke. Einer der heftigsten Typen auf diesem verdammten Planeten. Unsere Geschichte war eine aus meiner Sicht lange und vor allem intensive. Ich lernte ihn als junger, aufstrebender HipHopper kennen, der ich mit 13 Jahren war. Als King und maßgeblicher Macher der »Crews« und den aus ihnen resultierenden »Aktionen« konnte er sich bei einem zufälligen Zusammentreffen erlauben, mich zu dissen, zumal er zu diesem Zeitpunkt bereits das biblisch anmutende Alter von 18 Jahren erreicht hat. Die Umstände rgaben es, dass ich iHn durch sog. Rap-Skills zu überzogen vermochte, infolge dessen sich eine so nie zuvor gekannte Freundschaft entspannen konnte, die solcherart das ein oder andere Jahr überstand und mich als Novizen diverse Einblicke erhaschen ließ, die das Business betreffen, den Beat und das Blut. Chokes naive Affinität zu Psydelika wirkten sich ab einem bestimmten Zeitraum verbunden mit erhöhter Frequenz der beobachtbaren Konsumierungen auf negative ARt und Weise auf sienen Gemütszustand aus, so dass Bank-, Raub- und Dealerüberfälle zu Alltäglichkeiten avancierten (in die auch meine Person involviert war), die ein ethisch, aber vor allem auch ein strafrechtlich bedenkliches Niveau erreichten. Irgendwann Ende der 90er desselben Jahrhunderts waren wir in Berlin in einer Seitenstrasse vom Alexanderplatz, als Choke meinte, eine besonders dicke Line vom guten weißen Zeug ziehen zu müssen. Im Resultat benahm er sich in den ersten Momenten auch verhältnismäßig »normal« bis er anfing, wie irre zu zittern und diverse Flüssigkeiten abzusondern und sehr, sehr eindringlich zu röcheln begann. Alles weitere, was geschehen ist, verblasst im Tal der Verdrängnisse und reiht sich ein im zunehmenden Nebel des Vergessens ... die Bestattung war ein Greuel, sein Sein ein Fluch, die Erinnerung ein stetes Jucken ... aber es kammen »Vertraute« ihm nach ...

Nicht sehr beruhigend ...

Todd S. Strafe schrieb am 8.11. 2000 um 18:37:28 Uhr zu

sterben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Mein Name ( Todd S. Strafe )ist Programm! Ich friste hier ein dasein als Trauerklos und seh doch all die Menschen um mich herum, die alle irgendwie besser drauf sind als ich und zumindest den Anschein erwecken als wüßten sie von dem ganzen »Leben-Ding« irgendetwas. ICH GLAUBE EUCH DAS NICHT !
Ja sicher, ihr versucht nur das beste daraus zu machen und belügt euch doch nur selbst.

claudius schrieb am 27.11. 2000 um 21:05:57 Uhr zu

sterben

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich bin gespannt auf den Tod. Er wird etwas ganz besonderes in meinem Leben sein. Etwas, was ich nur ein Mal erleben darf. Ich würde gerne auf viele verschiedene Arten sterben, allein aus Neugier. Aber erst einmal habe ich Zeit damit. So vieles habe ich noch vor im Leben. Und eigentlich ist es doch viel aufregender, das Schicksal darüber entscheiden zu lassen, wann und wie ich sterben soll. Dann habe ich immer ein wenig Zeitdruck, mit dem Erfüllen von Wünschen, und komme nicht in Versuchung, Dinge einfach aufzuschieben.

Tim schrieb am 28.1. 2003 um 22:41:21 Uhr zu

sterben

Bewertung: 1 Punkt(e)

Angst vorm Sterben

Ich habe Angst zu sterben. Immer wieder kommt dieser Moment: Ich liege im Bett und plötzlich wird mir meine Endlichkeit bewusst. Dieses Bewusstsein kriecht mir in den Bauch und macht ein Gefühl als würde ich gerade auf der abschüssigen Strecke einer Achterbahn sein. Eigentlich mag ich das Gefühl, wenn die Innereien kurz schwerelos werden, aber nicht wenn ich alleine im Bett liege und an ein dunkles Nichts denke, in das ich nach meinem Tod eintreten werde. Dieses Für-immer-fort-sein ist mir einfach zu absolut. Ich würde gerne später noch einmal wiederkommen und nachschauen, was sich verändert hat.
Ich übernehme diese Angst auch gerne mal stellvertretend für andere. Dann stelle ich mir vor, meine Eltern wären tot. Eine Vorstellung, die mir einfach unmöglich erscheint. Die beiden provozieren das aber immer, wenn sie sagen, wir Kinder könnten ja später wieder alles um Haus verändern. Quatsch, das interessiert mich nicht. Und bald glaube ich meinen Vater nicht mehr, wenn er sagt, er sei ein Highlander.
Aber wie ist es, wenn man keine Angst mehr hat, wenn man nur noch weg will? Gerde habe ich meine Oma im Altersheim besucht. Aufgrund mehrer Schlaganfälle spricht sie nicht, sondern kommuniziert mit uns über eine Buchstabentafel. Sie ist 93 Jahre alt und ihr Mann ist seit 17 Jahren tot. Wir saßen uns gegenüber, sie sah zum Bild meines Opas und fing an, tonlos zu weinen. Ich weiß, was sie fühlte. An diesem Tag sagte sie es nicht, aber ich weiß, dass sie nicht mehr hier sein will.
Ich wünsche mir, im Alter auf ein Leben zurückblicken zu können, bei dem ich sagen kann, ich habe wirklich gelebt und einiges von dem geschafft, was ich erreichen wollte. Dann nur noch die Augen schließen und gehen. Und keine Angst mehr haben.

Freeral schrieb am 6.6. 2000 um 00:29:40 Uhr zu

sterben

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wie alle anderen natürlichen Prozesse hat der Mensch auch das Sterben kommerzialisiert. Aus der Vergänglichkeit des Lebens wird Kapital geschlagen. Ein ganz »normales« Begräbnis, wie es zu Beginn eines Krimis zum Beispiel zu sehen ist, schlägt schnell mit einigen Tausendern zu Buche. So ist das Sterben Anlass zu sozialen Verschiebungen und emotionalen Rührungen, und zugleich eine Ressource. Sterben erhöht die Nachfrage von Dienstleistungen.

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