Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 365, davon 357 (97,81%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 129 positiv bewertete (35,34%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.11. 1999 um 21:40:50 Uhr schrieb
wuzi über sterben
Der neuste Text am 11.6. 2024 um 14:16:29 Uhr schrieb
Gerhard über sterben
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 164)

am 27.10. 2005 um 21:19:53 Uhr schrieb
Werner über sterben

am 7.12. 2022 um 10:27:40 Uhr schrieb
Benjamin Bartleby über sterben

am 15.5. 2010 um 15:50:59 Uhr schrieb
Celeste über sterben

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Sterben«

Klaus B. aus H. schrieb am 14.12. 1999 um 20:35:22 Uhr zu

sterben

Bewertung: 6 Punkt(e)

Nun, was passiert eigentlich, wenn wir sterben. Hmm, eigentlich ganz einfach, es ist für mich gleichbedeutend mit einem »FORMAT C:« in der Computerwelt. Es wird einfach gnadenlos alles gelöscht.
Und da es keinen User »Gott« gibt, gibt es auch kein Bios, das in den Himmel fährt, kein Silicon Heaven, in dem einem unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung stehen, keinen 486er, der als Pentium III wiedergeboren wird.

Alle Daten sind unwiderruflich gelöscht, da hilft auch kein Dr.Norton mehr.



Allanon schrieb am 25.4. 2000 um 00:50:06 Uhr zu

sterben

Bewertung: 5 Punkt(e)

Es ist unsinnig, wie sich die meißten Meschen vor dem sterben fürchten, da das Sterben das natürliche Ziel des Lebens ist.
Die menschliche Angst vor dem Sterben resultiert vermutlich aus der menschlichen Eigenschaft, vor allem was unbekannt ist Angst zu haben. Außerdem können sich die meißten Menschen nicht vorstellen, daß alles (also das Leben) einfach so vorbei sein kann.

Joan LaCroix schrieb am 25.7. 2001 um 22:25:02 Uhr zu

sterben

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich mache mir noch keine wirklichen Gedanken über den Tod. Verrückt, wenn man bedenkt, dass man jeden Tag sterben könnte. Ein Klassenkamerad ist vor kurzem gestorben, ich glaube deshalb schreibe ich hier etwas über das Thema sterben.
Er wurde auf seinem Motorrad erwischt, ist vor 4 Tagen 19 geworden. Ich habe überlegt was er wohl in diesem letzten Moment gedacht hat. Warscheinlich auch nichts anderes als: »Oh Sch...«
Ich habe überlegt, was er gemacht hätte, wenn er am Abend gewußt hätte, dass er heute in dieser Nacht das letzte mal einschlafen wird um am nächsten Morgen das allerletzte mal aufzustehn.
Es ist für mich erschreckend, da man durch solche Nachrichten wieder in die Realität zurückgeholt wird. Man stellt das sorglose Partyleben, dass man als 18 jährige führt einmal kurz ein, stellt seinen Wodka weg und denkt über über den Wert des Lebens nach. Ich habe Angst zu sterben ohne etwas wirkliches geleistet zu haben. Ich möchte so viele Dinge im Leben sehen, erfahren, hören, mich umsehen und gucken, was das Leben noch zu bieten hat.
Doch später, wenn ich älter bin und sagen kann:Ich habe gelebt und etwas aus meinem Leben gemacht...nennt mich sentimental!... dann wäre es für mich einfacher mit dem Gedanken abzuschließen, dass jeder einmal sterben wird, auch ich. Dann würde ich mich fragen, was ich verpassen werde. Ich glaube ich werde auch mit 99 noch viel zu neugierig sein um einfach den Löffel abzugeben. Werden wirklich Hotels auf dem Mond eröffnen? Wird es fliegende Autos geben und ein Heilmittel gegen Aids, Krebs, Tumore...Ich meine heute wundert man sich, wie Menschen damals an einer Lungenentzündung sterben konnten. Vielleicht stellt man sich in 50 Jahren dieselbe Frage über Aids. Ich würde es mir wünschen:O)
Jedoch, wenn ich alt und gebrechlich bin, nur noch Schmerzen habe und nicht mehr klar im Kopf bin...meiner Familie nur noch Arbeit mache, dann wäre ich dankbar, wenn ich sterben würde...am besten ganz ruhig einschlafen mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Ja, bevor ich mich nur noch über meine Leiden und Krankheiten und Arztbesuche unterhalten kann, wäre es das Zeichen für mich, dass es Zeit wird.
Und wie man sieht, habe ich gelogen...wie's aussieht mache ich mir doch Gedanken über den Tod!

mcnep schrieb am 23.6. 2004 um 23:58:47 Uhr zu

sterben

Bewertung: 2 Punkt(e)

Zu dumm das alles, am Samstag wollte ich eigentlich ins Sauerland fahren, ein Kondolenzbesuch zu Lebzeiten bei meinem Krebsvetter steht an. Jetzt erfahre ich, daß sich dessen Mutter - meine Tante also - gleichfalls und ungleich beschleunigter zum Sterben hingelegt hat. Sie hat wohl keine Lust, in diesem Jahr ihren Sohn unter die Erde zu bringen, und mit 86 erscheint mir diese Art von Fahnenflucht auch mehr als statthaft. Jedenfalls ein großes Dilemma. Szenario A: Tante hält noch ein paar Tage durch, ich fahre am Samstag und ich schlage gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe. Szenario B: Tante stirbt morgen bis Samstag, dann ist fraglich, ob ein Besuch beim Vetter so willkommen wäre, ich weiß selber, was man mit so einem Todesfall alles ans Bein gebunden bekommt. Unschön, aber nicht zu ändern wäre an Szenario A, daß ich innerhalb kürzester Zeit zweimal ins Sauerland fahren müßte, im anzunehmenden worst case sogar dreimal... So oder so ein Grund mehr, endlich mal bis zum Wochenende meine Rauschgiftvorräte aufzustocken.

Cenobite schrieb am 12.6. 2002 um 15:45:00 Uhr zu

sterben

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Der Tod kann nicht der Feind sein. Denn er ist Teil der Existenz. Die Existenz hat dich geboren. Die Existenz bemuttert dich. Und wenn du stirbst, dann gehst du einfach zurück zu deiner ursprünglichen Quelle, um dich auszuruhen und dann wiedergeboren zu werden.Es gibt keinen Grund sich zu sorgen. DU wirst nicht sterben, du wirst nur wie eine Schneeflocke in der Luft verschwinden. Die Form wird in der Formlosigkeit verschwinden, der Fluß wird im Ozean verschwinden, aber er wird nicht aufhören zu existieren. Er wird sogar weiter, größer, er wird ozeanisch .« | OSHO

LUZI schrieb am 20.11. 1999 um 13:26:14 Uhr zu

sterben

Bewertung: 7 Punkt(e)

Jeden Tag zu sterben, aber keinen Tod,
keine Ruhe finden.
Das ist Bulimie !
Wenn die Leere Dich verschlingt und
wieder auskotzt.

tootsie schrieb am 4.1. 2008 um 13:37:21 Uhr zu

sterben

Bewertung: 2 Punkt(e)

Sterben ist sicher ein verdammt anstrengender Prozess. Du willst vielleicht nur noch deine Ruhe, dich herumdrehen und bewusstlos werden, aber nix da! Alles bäumt sich auf, zwingt dich, noch eine Weile weiter zu atmen.

Für mich ist es noch nicht soweit, aber was werde ich denken, was fühlen, was wollen, wenn ich sterbe? Der Tod kann ein Freund sein. Aber jetzt noch nicht!

Eigentlich ist niemals der richtige Zeitpunkt. Wahrscheinlich sollte man jeden Morgen seinem Schöpfer danken, dass man aus dem Bett gekommen ist und sich fragen, ob man den Abend noch erleben wird! Außerdem ist es notwendig, saubere Unterwäsche zu haben und sich hinter den Ohren zu waschen. Man weiß nie!

Tim schrieb am 28.1. 2003 um 22:41:21 Uhr zu

sterben

Bewertung: 1 Punkt(e)

Angst vorm Sterben

Ich habe Angst zu sterben. Immer wieder kommt dieser Moment: Ich liege im Bett und plötzlich wird mir meine Endlichkeit bewusst. Dieses Bewusstsein kriecht mir in den Bauch und macht ein Gefühl als würde ich gerade auf der abschüssigen Strecke einer Achterbahn sein. Eigentlich mag ich das Gefühl, wenn die Innereien kurz schwerelos werden, aber nicht wenn ich alleine im Bett liege und an ein dunkles Nichts denke, in das ich nach meinem Tod eintreten werde. Dieses Für-immer-fort-sein ist mir einfach zu absolut. Ich würde gerne später noch einmal wiederkommen und nachschauen, was sich verändert hat.
Ich übernehme diese Angst auch gerne mal stellvertretend für andere. Dann stelle ich mir vor, meine Eltern wären tot. Eine Vorstellung, die mir einfach unmöglich erscheint. Die beiden provozieren das aber immer, wenn sie sagen, wir Kinder könnten ja später wieder alles um Haus verändern. Quatsch, das interessiert mich nicht. Und bald glaube ich meinen Vater nicht mehr, wenn er sagt, er sei ein Highlander.
Aber wie ist es, wenn man keine Angst mehr hat, wenn man nur noch weg will? Gerde habe ich meine Oma im Altersheim besucht. Aufgrund mehrer Schlaganfälle spricht sie nicht, sondern kommuniziert mit uns über eine Buchstabentafel. Sie ist 93 Jahre alt und ihr Mann ist seit 17 Jahren tot. Wir saßen uns gegenüber, sie sah zum Bild meines Opas und fing an, tonlos zu weinen. Ich weiß, was sie fühlte. An diesem Tag sagte sie es nicht, aber ich weiß, dass sie nicht mehr hier sein will.
Ich wünsche mir, im Alter auf ein Leben zurückblicken zu können, bei dem ich sagen kann, ich habe wirklich gelebt und einiges von dem geschafft, was ich erreichen wollte. Dann nur noch die Augen schließen und gehen. Und keine Angst mehr haben.

the_real_highlander@web.de schrieb am 7.8. 2001 um 23:21:53 Uhr zu

sterben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Sterben ist die logische Konsequenz des Lebens.
Warum soll ich also auf eine bestimmte Art leben, wenn es sowieso immer auf das Gleiche hinausläuft.
...
Nur mein Respekt, und mein Gemeinsinn bringen mich dazu ( oft freiwillig ) nach den Regeln der community zu leben.
...
Ich bin also zivilisiert!

ra schrieb am 11.12. 2000 um 00:30:48 Uhr zu

sterben

Bewertung: 2 Punkt(e)

ich habe eigentlich keine angst vor dem sterben. einerseits glaube ich an gott und hoffe auf eine art ewiges leben, irgendwie, irgendwo, verzweifelt. andererseits glaube ich dass einem dabei ja nichts passiert, man merkt es nicht einmal wirklich, denn wenn der koerper endgueltig abschaltet, hindert das einen ja daran, es zu erkennen. man merkt ja auch nie, wenn man einschlaeft, nur wenn man aufwacht weiss man dass man geschlafen haben muss. warum also vor dem tod angst haben?

ich habe angst vor dem tod. ich will so vieles tun in meinem leben, so vieles sein, so vieles wissen. ich will nicht nicht sein. ich will nicht weg. ideal waere wiedergeburt.

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