sterben
Bewertung: 7 Punkt(e)
Jeden Tag zu sterben, aber keinen Tod,
keine Ruhe finden.
Das ist Bulimie !
Wenn die Leere Dich verschlingt und
wieder auskotzt.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 365, davon 357 (97,81%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 129 positiv bewertete (35,34%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 273 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,427 Punkte, 164 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 2.11. 1999 um 21:40:50 Uhr schrieb wuzi über sterben |
| Der neuste Text | am 11.6. 2024 um 14:16:29 Uhr schrieb Gerhard über sterben |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 164) |
am 15.5. 2010 um 15:50:59 Uhr schrieb
am 11.6. 2024 um 11:27:32 Uhr schrieb
am 9.3. 2020 um 09:07:09 Uhr schrieb |
Jeden Tag zu sterben, aber keinen Tod,
keine Ruhe finden.
Das ist Bulimie !
Wenn die Leere Dich verschlingt und
wieder auskotzt.
Tod und Sterben sind bereits mit der Geburt beschlossene Sache. Ist also jeder, der ein Kind in die Welt setzt, ein potentieller Mörder?
Es ist unsinnig, wie sich die meißten Meschen vor dem sterben fürchten, da das Sterben das natürliche Ziel des Lebens ist.
Die menschliche Angst vor dem Sterben resultiert vermutlich aus der menschlichen Eigenschaft, vor allem was unbekannt ist Angst zu haben. Außerdem können sich die meißten Menschen nicht vorstellen, daß alles (also das Leben) einfach so vorbei sein kann.
Abschied muß man üben
Keinen Tag verschenken
es kann der letzte sein
jede ungelebte Stunde
wirst du einst bereun
jeder Sonnenuntergang
färbt die Erde rot
wir sitzen vor dem Wasserfall
im selben lecken Boot
Wenn ich euch mal loslaß
dann nicht von ungefähr
Abschied muß man üben
sonst fällt er viel zu schwer
Niemand weiß den Zeitpunkt
ist auch besser so
niemand würde sonst des Lebens
halbwegs Herr und froh
viele die du gern hast
müssen vor dir gehn
wenn du wirklich trauern kannst
bleiben sie bestehn
Denkt an mich dort drüben
fehlt mir nicht so sehr
Abschied muß man üben
sonst fällt er viel zu schwer
Sterben ist die Brücke deren Weite keiner kennt
geh hinaus ins Licht das nur wer hierbleibt Dunkel nennt
alles was uns trösten kann ist die Erinnerung
jeder steht dem Schluß gleich nah egal ob alt ob jung
Ende soll auch Anfang sein
nichts wünsch ich mir mehr
Abschied muß man üben
sonst fällt er viel zu schwer
Wenn ich euch mal loslaß
dann nicht von ungefähr
Abschied muß man üben
sonst fällt er viel zu schwer
ich habe eigentlich keine angst vor dem sterben. einerseits glaube ich an gott und hoffe auf eine art ewiges leben, irgendwie, irgendwo, verzweifelt. andererseits glaube ich dass einem dabei ja nichts passiert, man merkt es nicht einmal wirklich, denn wenn der koerper endgueltig abschaltet, hindert das einen ja daran, es zu erkennen. man merkt ja auch nie, wenn man einschlaeft, nur wenn man aufwacht weiss man dass man geschlafen haben muss. warum also vor dem tod angst haben?
ich habe angst vor dem tod. ich will so vieles tun in meinem leben, so vieles sein, so vieles wissen. ich will nicht nicht sein. ich will nicht weg. ideal waere wiedergeburt.
Nun, was passiert eigentlich, wenn wir sterben. Hmm, eigentlich ganz einfach, es ist für mich gleichbedeutend mit einem »FORMAT C:« in der Computerwelt. Es wird einfach gnadenlos alles gelöscht.
Und da es keinen User »Gott« gibt, gibt es auch kein Bios, das in den Himmel fährt, kein Silicon Heaven, in dem einem unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung stehen, keinen 486er, der als Pentium III wiedergeboren wird.
Alle Daten sind unwiderruflich gelöscht, da hilft auch kein Dr.Norton mehr.
Dass das so hell wird, is komisch. Ich hatte vorher gedacht, das wird dunkel. So wie ein Morgen am Strand. Und keiner, der dazu sagt, jetzt ist es gleich vorbei. Auch kein Stehgeiger. Einfach nur schwerelos. Und alles ist so egal. was bleibt, is so ein Grinsen. wenn du wieder da bist. Und dann geht´s irgendwie weiter. Wie immer. Hatte eigentlich keine Lust, aufzuhörn zu schweben. Wecken is Streß, genau wie geweckt werden. Bin kein Frühaufsteher, glaube ich. Manchmal ist es einfacher, den kleinen Finger zu heben, als die Augen zu öffnen, um Widerstand zu zeigen. widerstand gegen´s aufwachen.
Wie alle anderen natürlichen Prozesse hat der Mensch auch das Sterben kommerzialisiert. Aus der Vergänglichkeit des Lebens wird Kapital geschlagen. Ein ganz »normales« Begräbnis, wie es zu Beginn eines Krimis zum Beispiel zu sehen ist, schlägt schnell mit einigen Tausendern zu Buche. So ist das Sterben Anlass zu sozialen Verschiebungen und emotionalen Rührungen, und zugleich eine Ressource. Sterben erhöht die Nachfrage von Dienstleistungen.
Ich bin gespannt auf den Tod. Er wird etwas ganz besonderes in meinem Leben sein. Etwas, was ich nur ein Mal erleben darf. Ich würde gerne auf viele verschiedene Arten sterben, allein aus Neugier. Aber erst einmal habe ich Zeit damit. So vieles habe ich noch vor im Leben. Und eigentlich ist es doch viel aufregender, das Schicksal darüber entscheiden zu lassen, wann und wie ich sterben soll. Dann habe ich immer ein wenig Zeitdruck, mit dem Erfüllen von Wünschen, und komme nicht in Versuchung, Dinge einfach aufzuschieben.
Es gibt ein Kinderlied in dem es heisst »und morgen früh, so Gott will, wirst du wieder geweckt...«. Mir hat dieses Lied sehr Angst gemacht, weil ich mir dachte, der will bestimmt nicht, dass ich wieder aufwache. So hatte ich eine ganze Zeit lang in meiner Kindheit jeden Abend das Gefühl zu sterben.
| Einige zufällige Stichwörter |
Tellerwäscher-Millionär
CCCP
Missbrauchsvorwürfe
015120026400
Unart
|