Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 247, davon 247 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 88 positiv bewertete (35,63%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.1. 2000 um 16:19:44 Uhr schrieb
Zelot über Wahnsinn
Der neuste Text am 2.5. 2021 um 13:36:55 Uhr schrieb
Schmidt über Wahnsinn
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 122)

am 12.6. 2008 um 08:58:58 Uhr schrieb
Dada über Wahnsinn

am 15.8. 2017 um 12:33:29 Uhr schrieb
Christine über Wahnsinn

am 3.12. 2004 um 00:35:26 Uhr schrieb
Lor über Wahnsinn

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wahnsinn«

Unschuldsengel schrieb am 8.6. 2001 um 15:47:00 Uhr zu

Wahnsinn

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ich bin wohl psychisch krank.
Das sagt mir mein Verstand.
Noch bin ich gesund genug, um zu wissen, dass ich verrückt bin.
Kannst du dir das vorstellen?
Stell dir vor, du sitzt da in deinem Zimmer, mit blutigen Handgelenken, während du dir bewusst wirst, wer du bist.
Zum ersten mal im deinem Leben passt du wirklich in eine »Schublade«: Eine, die sich ritzt, die sich selbst verstümmelt, Selbstzerstörung
Da passt du rein
Nur, es gibt wieder etwas, was dich von allen anderen in deiner Schublade unterscheidet:
Du hast doch eigentlich keinen Grund dazu, dich umbringen zu wollen
Keine Probleme mit den Eltern und so
Aber bei genauerem Hinsehen schon
na, vielleicht ist das ja auch bei anderen so
Gut, es passt
Ich bin krank
Wenigstens das ist sicher..

Ren01 schrieb am 18.8. 2000 um 00:50:22 Uhr zu

Wahnsinn

Bewertung: 8 Punkt(e)

Wahnsinn, wie die Nacht sie treibt
Wahnsinn, wie sie lachen
tanzen
Wahnsinn, was am Ende bleibt
Nichts mehr zu machen,
alles verlorene Zeit
Irre, wie die Nacht sich streckt
mit kalten Fingern um sich greift
Irre, wie sie zärtlich leckt
an Wunden, die sie selbst erst reißt
wie hinter bunten Lichtern
ihre kalten Augen glitzern
Verrückt, daß sie es trotzdem lieben
verrückt, süchtig nach Vergnügen
Sucht
der sie gern erliegen
Wahnsinn, wie die Nacht uns treibt
Wahnsinn, wie wir lachen,
tanzen
Wahnsinn, was am Ende bleibt
Müde Augen
Tote Schatten


Todd S. Strafe schrieb am 8.11. 2000 um 19:14:06 Uhr zu

Wahnsinn

Bewertung: 5 Punkt(e)

Plötzlich denken, dass man einen SCHÄDEL hat und nicht wahnsinnig werden.


Diesen kurzen Aphorismus las ich gestern und spürte ein leichtes Krabbeln an meinem Hinterkopf. Der Wahnsinn wird wohl genau in diesem Moment Einzug gehalten haben.

chrmpf schrieb am 7.11. 2000 um 14:24:53 Uhr zu

Wahnsinn

Bewertung: 6 Punkt(e)

Natürlich hat Wahn Sinn. Wozu sonst die Mühe. Nur dass nicht immer zu sehen ist, wem er nützt. Aber das kann ja auch wechseln. Ich wähne Sinn. Klingt komisch. fast so komisch wie im Perfekt. eher Imperfekt. Ich habe verwechselt, klingt besser. Vieles ändert sich, ohne dass ich es merke. Und während ich auf den einen Punkt schaue, wechselt eine ganze Landschaft. Wahnsinn. Idiotisch, immer nur auf den einen Punkt zu schaun. Wenn die Zeit auch rast. Nobelpreisträger schaffen das. Da versinkt alles andere im Nebel. Nobel. Ein hoher Preis.

Nils schrieb am 8.1. 2001 um 18:27:10 Uhr zu

Wahnsinn

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wahnsinn ist das, was passiert, wenn man urplötzlich auf Zusammenhänge stößt, die die Illusionen des Ich zerstören. Wenn man jedoch darauf vorbereitet ist, kann man durchaus ein neues Ich entwickeln, ohne wahnsinnig zu werden. Dies nennt man Mystik.

Jürgen schrieb am 19.1. 2001 um 12:45:01 Uhr zu

Wahnsinn

Bewertung: 3 Punkt(e)

Vielleicht ist es Wahnsinn sich träumen hinzugeben und nach Schätzen zu suchen, wo nur Schutt ist. Aber vielleicht ist es auch Wahnsinn, normal zu sein. Doch ganz gewiss ist es der allergrößte Wahnsinn das Leben so zu sehen wie es ist, und nicht so, wie es sein sollte.

Nudelchen schrieb am 20.5. 2002 um 13:54:19 Uhr zu

Wahnsinn

Bewertung: 3 Punkt(e)

Zorn?Agressionen?Wut?Der Bauch.Schaff dieses Gefühl weg.Weg von mir.Ich komm damit nicht zurecht.Kein Hunger, der gestillt werden muß.Teller.Können fliegen.Erleichtern.Beim zerbersten.Nerven.Verlaßt mich nicht.Brauche sie.
Raus mit dem Kloß.Mein Hals.Zugeschnürt.Befreie mich.Nimm die Schlinge weg.Von Mir.Ich ersticke.
Keine Luft.Reiß die Fenster auf.Menschen.Weinen.
Warum?Wegen mir?Erschrocken?Das bin ich.Nicht immer gut und nett.Nein.Es geht auch anders.Fliegen.Wie ein Vogel.Gleiten.Auf dem Wind.Frei sein.Laß mich fallen.Fang mich auf.
Wenn nicht.Auch frei.Nimm mich.Halt mich.Schüttel mich.Weck mich auf.Hol mich raus.Aus dem Traum.Der nicht geträumt.Im Schlaf.

biggi schrieb am 18.8. 2001 um 18:30:43 Uhr zu

Wahnsinn

Bewertung: 2 Punkt(e)

omnipresentes es, überall pfuscht es dir dazwischen. bei den alltäglichsten kleinigkeiten unterbricht es dich mit »warumund »bist du dir wirklich sicherund da hilft dir in den seltensten fällen ein »das mach ich aber schon immer so«. heißhunger auf alles was lebt, ist es nicht. oder doch? grell und laut. da wird jede dohle zum papagei und jeder dahingenuschelte einwurf zum jüngsten gericht.

Graf Zahl schrieb am 26.9. 2001 um 23:44:38 Uhr zu

Wahnsinn

Bewertung: 1 Punkt(e)

Camille Claudel lebte vor ungefähr hundert Jahren. Sie war eine geniale Bildhauerinnen und eine mutigsten und kompromißlosesten Persönlichkeiten, von denen ich je gehört oder gelesen habe. Die letzten 30 Jahre ihres Lebens hat sie im Irrenhaus verbracht. Kaum jemand hat sie dort je besucht, sie dümpelte einsam und vergessen vor sich hin, sie hat keine einzige Skulptur mehr geschaffen. Sie litt unter Paranoia, und man wußte sich vermutlich nicht anders zu helfen, als sie auf diese Weise vor sich selbst und der Welt in Sicherheit zu bringen. Ich dachte immer: Wenn sie heute gelebt hätte, wäre ihr das bestimmt nicht passiert.

Dann habe ich von einer Freundin meiner Schwester gehört. Die dürfte heute wohl so 33 sein und wurde vor ein paar Jahren auch paranoid. Man behandelt sie, indem man sie mit Drogen vollpumpt, die ihr gesamtes Gefühlsleben abdämpfen. So hat sie keine besonderen Angstzustände mehr, aber auch keine besondere Freude. Liebe, Haß, Schmerz, Glück - die ganze Wahrnehmung ist eingenebelt. Eigentlich hat man sie komplett von der Welt getrennt. Genau wie damals Camille Claudel.

Ich weiß nicht, welche Behandlungsmethode grausamer ist - die von heute, oder die von vor hundert Jahren. Der Wahnsinn muß in jedem Fall so ziemlich das Furchtbarste sein, was einem im Leben widerfahren kann.

Die Skulpturen von Camille Claudel kann man sich übrigens heute noch anschauen. In Museen, Büchern oder im Internet. Es ist zum Heulen, wie schön sie sind.

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