Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 221, davon 207 (93,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 96 positiv bewertete (43,44%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 1.11. 1999 um 06:17:42 Uhr schrieb
haller über Haschisch
Der neuste Text am 27.7. 2026 um 20:07:14 Uhr schrieb
misterschitt über Haschisch
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 59)

am 19.6. 2002 um 11:52:18 Uhr schrieb
ideenjaeger über Haschisch

am 9.10. 2004 um 11:59:41 Uhr schrieb
sd über Haschisch

am 19.10. 2002 um 14:02:48 Uhr schrieb
EvilElch über Haschisch

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Haschisch«

Mcnep schrieb am 26.12. 2000 um 08:07:31 Uhr zu

Haschisch

Bewertung: 11 Punkt(e)

Haschisch ist eine gepresste, angenehm duftende Masse aus Blütenstaub, deren Herstellung ein größeres Maß an Sorgfalt und Umsicht erfordert, als sich der Gelegenheitsuser träumen lässt. Es macht bei umsichtiger Dosierung angenehm bräsig im Kopf und ist geeignet, motorische oder verbale Verkrampfungen kurzfristig zu lösen. Vor allem im Bereich der Unterhaltungsmusik ist es seit der Mitte der 60er Jahre zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel zahlreicher Musiker, so etwa der sympathisch-überschätzten Beatles geworden (Jazzmusiker haben es schon viel länger). Nichtrauchern sei empfohlen, etwa ein halbes Gramm dieses Kulturgutes in karamelisierten Zucker (5, 6 Eßlöffel) zu geben und das ganze mit Schwarztee und Sahne aufzukochen. Wer etwas gegen Haschisch hat, ohne es je genommen zu haben, ist eine dumme Nuß.
Wer mehr als 18 Mark je Gramm bezahlt hat, ist entweder übers Ohr gehauen worden oder wohnt in der bayrischen Provinz.

Modis schrieb am 9.3. 2000 um 22:52:32 Uhr zu

Haschisch

Bewertung: 17 Punkt(e)

Noch so ein Haschischwitz:

Vier Drogis sitzen in einer Zelle zusammen im Knast und überlegen, wie sie am besten ausbrechen können.
Der Junkie meint: »Wir setzen uns einen Schuß und dann kriechen wir durchs Schlüsselloch
Der Kokser sagt: » Ne, laßt uns lieber ne line ziehen und durchs Fenster fliegen
Der Acidfreak schlägt vor: »Wenn wir alle einen Trip werfen, können wir durch die Wand gehen

Der Kiffer hört sich das alles an und meint in aller Seelenruhe: »Alles Quatsch! Ich bau jetzt erstmal einen! Morgen ist auch noch ein Tag

sandrea schrieb am 1.12. 2002 um 19:57:02 Uhr zu

Haschisch

Bewertung: 6 Punkt(e)

ich hatte meine besten zeiten als ich haschisch rauchte

ich dachte einfach an nix

hab dadurch ein halbes jahr intensiv gelebt

intensiv ohne über folgen nachzudenken

haschisch
morgens zum aufstehen
vormittags zum wachbleiben
mittags zum essen
nachmittags in der runde mit freunden
abends zum einstimmen
nachts zu cuba libre

das war echt wunderbar
ich hatte geile visionen
nach denen ich lebte
wunderbar

aber dann
hab ich gecheckt
das ich meinen arsch nicht mehr hochbekam
um klar zu sehen
was das problem war

hab aufgehört
und jetzt bräucht ichs wieder
zumindest glaub ich das

grass wär besser
würde mir besser tun
weil ich es brauchen würde
statt der ganzen anderen medikamente

aber es ist nicht legal
natur zu konsumieren
es ist nicht legal ohne medikamente leben zu wollen
es ist nicht legal sich zum leben zu entscheiden
(das bedeutet es für mich)
es ist nicht legal das ich das will
leben
mit einer droge
die ich brauch
wirklich brauch
um zu leben
weil es einfach besser wäre

als
cortison
interferon
das sind harte drogen
(meiner meinung)

haschisch smoke it live it
grass smoke it live it
live

Flora schrieb am 10.3. 2000 um 00:08:39 Uhr zu

Haschisch

Bewertung: 7 Punkt(e)

ich habe nichts vom Kiffen und kann's nicht so ganz nachvollziehen. Ich meine jedoch, dass Haschisch legalisiert werden sollte. Diese Droge ist weit harmloser als Alkohol oder Nikotin, »schlimm« ist an Hasch ja nur, dass man dafür keine Steuern zahlt. So ist es mit Moral und Gesundheit: Könnte jemand behaupten, es würden Arbeitsplätze gefährdet sein, würde hierzulande auch Heroin legalisiert werden. Wie gesagt, die Hauptsache Herr Eichel hat etwas davon.
?War es nicht so, dass die USA ihren Nicaragua-Krieg in den 80gern aus dem illegalen Handel mit Drogen, besonders Kokain finanziert hatten?

rausch schrieb am 30.9. 2000 um 11:07:47 Uhr zu

Haschisch

Bewertung: 6 Punkt(e)

das zu verbieten ist schamlos, die könnten's langsam mal kapier'n, haschisch rauchen macht harmlos, also los, leute, legalisieren!

in breiten köpfen ist mehr platz für toleranz!

Nils schrieb am 12.8. 2000 um 04:21:49 Uhr zu

Haschisch

Bewertung: 5 Punkt(e)

Es gibt wohl kaum einen dämlicheren Auswuchs des wuchernden Prohibitionismus als das Cannabis-Verbot. Der einzige Grund, warum es nicht noch lächerlicher ist, als es die Alkohol-Prohibition in den USA war, ist, daß Cannabis, im Gegensatz zu Alkohol, in unserer Kultur keine derart ausgeprägte Tradition hat. Ansonsten ist Alkohol wesentlich gefährlicher als Haschisch, aber trotzdem können die meisten Konsumenten ohne Probleme mit dieser Droge umgehen. Warum also nicht auch mit Cannabis?
Laßt die Leute kiffen, wenn sie Bock drauf haben. Es tut keinem weh, und niemand wird gezwungen, mitzumachen. Wer sich in die Droge flüchtet, weil er Probleme hat, wird sich in eine andere Droge flüchten, wenn er kein Dope bekommt, oder wird zum Workaholic oder was auch immer. Das Argument, daß Leute sich zukiffen und versumpfen, zieht nicht. Diese Leute finden immer irgendwas, um vor ihren Problemen zu fliehen.

Stepanskoje schrieb am 19.6. 2000 um 15:28:49 Uhr zu

Haschisch

Bewertung: 7 Punkt(e)

Also der Blaster befahl mir zu sagen ob ich Haschisch gut oder schlecht finde.
Antwort:
Kommt sehr auf den Ursprung und die Qualitätsstufe an.
Ach ja und da gibt es noch einen weisen Spruch aus dem arabischen welcher lautet:
Kif ist wie das Feuer;
ein wenig wärmt, zuviel verbrennt.

Mr. Spenalzo schrieb am 7.2. 2000 um 17:46:23 Uhr zu

Haschisch

Bewertung: 7 Punkt(e)

Alkohol, Opium und Haschisch kamen nach einem ausgedehnten Spaziergang außerhalb der Stadtmauer an das Stadttor. Es war spät geworden, und so mussten sie feststellen, dass das Tor bereits verschlossen und der Zugang zur Stadt ihnen verwehrt war. Das erzürnte den Alkohol, und wütend trat er ein ums andere Mal gegen das Tor, das jedoch nicht nachgeben wollte. Das Opium dagegen mahnte zur Ruhe: »Kommt - wir wollen uns einfach zum Schlaf unter jenen Baum dort betten und den Morgenb abwarten

Das Haschisch dagegen sprach: »Ich weiß gar nicht, was Ihr habt - gehen wir doch einfach durchs Schlüsselloch

Zitiert nach Ullich Steybe schrieb am 20.4. 2001 um 18:01:49 Uhr zu

Haschisch

Bewertung: 2 Punkt(e)

Extase und Rausch sind Erfahrungen, die so alt sind wie die Menschheit. Um sich in einen extati-
schen oder rauschhaften Zustand zu versetzen, haben die Menschen im Laufe der Zeit viele ver-
schiedene Methoden entwickelt. Eine Möglichkeit, die seit Jahrtausenden angewandt wird, ist die
Einnahme verschiedener Stoffe, die die geistige und/oder körperliche Wahrnehmung und Verfas-
sung verändern.
Der Konsum von Rausch- und Genußmitteln in Europa und die Entwicklung der Konsumge-
wohnheiten sind das Thema dieser Arbeit, betrachtet über einen Zeitraum von der Antike bis in
das ausgehende 19. Jahrhundert.
Die Stoffe, um die es sich in dieser Arbeit drehen wird, sind Alkohol, Opium, Cannabis, Tabak,
Tee und Kaffee. Es erscheint auf den ersten Blick recht ungewöhnlich, Genußmittel des
(heutigen) täglichen Gebrauchs wie Tee oder Kaffee neben »Rauschgifte« wie Cannabis und
Opium zu stellen.
Betrachtet man jedoch die geschichtlichen Umstände, so fällt auf, daß die »neuen« Rauschmittel
Tabak, Kaffee und Tee bei ihrer Einführung in Europa eine mindestens ebenso heftige Diskussion
um ihren Gebrauch hervorriefen wie heutzutage Fragen um die Legalisierung weicher Drogen.
Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser Zusammenhänge zu vermitteln, die über das bloße Wissen
geschichtlicher Fakten hinausgehen. Insbesondere soll der Konsum der Stoffe in seinem gesell-
schaftlichen Zusammenhang betrachtet und erläutert werden.
Die Arbeit ist chronologisch aufgebaut, wobei thematisch immer zwischen den einzelnen
Stoffkategorien getrennt wird.
Zu Beginn werden einleitend Alkoholkonsum und der Gebrauch von Opium und Cannabis im
Altertum geschildert, wonach dann der Konsum dieser Stoffe im Mittelalter beleuchtet wird.
Der Hauptteil wird sich mit der Neuzeit, d.h. vom 17. bis ausgehenden 19. Jahrhundert befassen.
In dieser Zeit wurde das Geschehen komplexer, was sich nicht zuletzt durch das Auftauchen der
neuen Genußmittel Kaffee, Tee und Tabak bemerkbar machte.
In einem kurzen Ausblick sollen dann Vergleiche und Verbindungen zwischen den damaligen
Verhältnissen und der heutigen Situation gezogen werden.
Dem Alkohol ist in dieser Arbeit ein besonderer Stellenwert zugemessen. Darin spiegelt sich die
Ausführlichkeit wieder, mit der Alkoholkonsum in der Literatur behandelt wird, was wiederum
auch ein Zeichen dafür ist, daß dem Alkohol als der Rauschdroge Zentraleuropas grundsätzlich
besondere Bedeutung zugemessen wird.
Cannabis hingegen wird nur am Rande behandelt, obwohl es eine der ältesten Rauschsubstanzen
ist. Jedoch ist dem Gebrauch des Hanfes als Rauschmittel in Europa nie der gesellschaftliche
Stellenwert beigemessen worden, den Alkohol und Opium schon seit dem Altertum hatten und
den sich Tabak, Tee und Kaffee nach ihrer Einführung in Europa innerhalb kurzer Zeit eroberten.
Die geographische Fokussierung liegt auf den Ländern Deutschland, Frankreich und England, da
diese über lange Zeiträume die führenden Nationen in Europa waren.
Das 20. Jahrhundert wurde nicht in die Untersuchung miteinbezogen. Dies liegt an der schon
angesprochenen zunehmend komplexer werdenden Gesellschaft. Den Gebrauch von
Rauschmitteln im 20. Jahrhundert näher zu beleuchten würde den Rahmen dieser Arbeit
sprengen.
In diesem Text wird in der Beschreibung der historischen Zusammenhänge als Personalprono-
men die männliche Form verwandt. Dies liegt einerseits an der größeren Klarheit einer durch-
gängigen Verwendung, andererseits an der Tatsache, daß tatsächlich zu einem großen Teil Män-
ner die Handelnden waren.

Strontium-90 schrieb am 20.9. 2002 um 23:00:47 Uhr zu

Haschisch

Bewertung: 3 Punkt(e)

Auch vor der Schweiz möchte ich mich respektvoll verneigen. Einmal war ich in Basel, und dort sprach mich ein Teenager an. Der Teenager sagte: »Häsch öpppis zum Uselaa.« Ich konnte mit dem rätselhaften Klängen nicht anfangen, Mein einheimischer Begleiter klärte mich auf, daß der junge Mann mich gefragt habe, ob ich etwas Haschisch verkaufen oder schenken könne. Wohlbemerkt: Die Frage lautete nicht: »Haschi, Haschli für Teenangerli«, oder was auch immer man sich als unwissender Deutscher unter Schweizerisch vorstellt, sondern »Häsch öppis zum Uselaa«. Die Sprache ist charkterstark, Berge und Seen sind vorbildlich. Ach wenn es doch mehr Schweizer gäbe!

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