Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 53, davon 52 (98,11%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (41,51%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 31.3. 2001 um 00:08:33 Uhr schrieb
Gänserich über Fuchs
Der neuste Text am 9.2. 2025 um 10:49:31 Uhr schrieb
joo über Fuchs
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 23)

am 11.12. 2002 um 18:17:53 Uhr schrieb
Armin über Fuchs

am 15.11. 2006 um 20:05:26 Uhr schrieb
ayse über Fuchs

am 10.2. 2015 um 19:32:17 Uhr schrieb
Geistesblitz über Fuchs

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Fuchs«

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 19:50:13 Uhr zu

Fuchs

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der alte Löwe und der Fuchs

Ein Löwe lag alt und schwach in seiner Höhle und war nicht mehr fähig, selbst auf die Jagd zu gehen. Er wäre elend zugrundegegangen. Doch in seiner Not ließ er in seinem Reich die Botschaft von seinem nahen Tode verbreiten und allen Untertanen befehlen, an den königlichen Hof zu kommen. Er wolle von jedem persönlich Abschied nehmen.

Nacheinander trudelten die Tiere vor der Höhle des Löwen ein, und der König der Tiere rief jeden zu sich. Mit kleinen Geschenken gingen sie einzeln zu ihm hinein, denn sie erhofften sich alle großen Vorteil davon.

Ein gerissener Fuchs hatte eine Zeitlang in der Nähe der Höhle verbracht und das Kommen beobachtet. »Seltsam«, dachte er, "alle Tiere gehen in die Höhle hinein, aber niemand kehrt daraus zurück. Die Burg des Königs ist zwar geräumig, so groß ist sie nun auch nicht, daß sie alle Untertanen aufnehmen kann. Eigentlich müßte sie schon lange überfüllt sein.

Vorsichtig trat der Fuchs vor den Eingang und rief höflich: »Herr König, ich wünsche Euch ewige Gesundheit und einen guten Abend

»Ha, Rotpelz, du kommst sehr spät«, ächzte der Löwe, als läge er wirklich schon in den letzten Zügen, »hättest du noch einen Tag länger gezögert, so wärest du nur noch einem toten König begegnet. Sei mir trotzdem herzlich willkommen und erleichtere mir meine letzten Stunden mit deinen heitern Geschichten

»Seid Ihr denn alleinerkundigte der Fuchs sich mit gespieltem Erstaunen. Der Löwe antwortete grimmig: »Bisher kamen schon einige meiner Untertanen, aber sie haben mich alle gelangweilt, darum habe ich sie wieder fortgeschickt. Jedoch du, Rotpelz, bist lustig und immer voll pfiffiger Einfälle. Tritt näher, ich befehle es dir

»Edler König«, sprach der Fuchs demütig, »Ihr gebt mir ein schweres Rätsel auf. Unzählige Spuren im Sand führen in Eure Burg hinein, aber keine einzige wieder heraus, und Eure Festung hat nur einen Eingang. Mein Gebieter, Ihr seid mir zu klug. Ich will Euch nicht mit meiner Dummheit beleidigen und lieber wieder fortgehen. Eines aber will ich für Euch tun, ich werde dieses Rätsel für mich behaltenDer Fuchs verabschiedete sich und ließ den Löwen allein.

lizzie schrieb am 23.2. 2002 um 20:22:42 Uhr zu

Fuchs

Bewertung: 5 Punkt(e)

The quick brown fox jumps over the lazy dog. Dieser Satz wurde jahzehntelang jeden Tag von einer Nachrichtenagentur, ich glaube es war AP, auf den Ticker geschickt. Weil in ihm jeder Buchstabe einmal vorkommt, konnten die Redaktionen damit überprüfen, ob bei ihrem Ticker noch das Alphabet komplett ist.

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 16:15:13 Uhr zu

Fuchs

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Fuchs und der Storch

Ein Fuchs hatte einen Storch zu Gaste gebeten, und setzte die leckersten Speisen vor, aber nur auf ganz flachen Schüsseln, aus denen der Storch mit seinem langen Schnabel nichts fressen konnte. Gierig fraß der Fuchs alles allein, obgleich er den Storch unaufhörlich bat, es sieh doch schmecken zu lassen.

Der Storch fand sich betrogen, blieb aber heiter, lobte außerordentlich die Bewirtung und bat seinen Freund auf den andern Tag zu Gaste. Der Fuchs mochte wohl ahnen, daß der Storch sich rächen wollte, und wies die Einladung ab. Der Storch ließ aber nicht nach, ihn zu bitten, und der Fuchs willigte endlich ein.

Als er nun anderen Tages zum Storche kam, fand er alle möglichen Leckerbissen aufgetischt, aber nur in langhalsigen Geschirren. »Folge meinem Beispiele«, rief ihm der Storch zu, »tue, als wenn du zu Hause wärest.« Und er schlürfte mit seinem Schnabel ebenfalls alles allein, während der Fuchs zu seinem größten Ärger nur das Äußere der Geschirre belecken konnte und nur das Riechen hatte.

Hungrig stand er vom Tische auf und gestand zu, daß ihn der Storch für seinen Mutwillen hinlänglich gestraft habe.

Was du nicht willst, daß man dir tu',
Das füg' auch keinem anderen zu.

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 14:00:24 Uhr zu

Fuchs

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Esel und der Fuchs

Ein Esel und ein Fuchs lebten lange freundschaftlich zusammen und gingen auch miteinander auf die Jagd. Auf einem ihrer Streifzüge kam ihnen ein Löwe so plötzlich in den Weg, daß der Fuchs fürchtete, er könne nicht mehr entfliehen. Da nahm er zu einer List seine Zuflucht. Mit erkünstelter Freundlichkeit sprach er zum Löwen:

»Ich fürchte nichts von dir, großmütiger König! Kann ich dir aber mit dem Fleische meines dummen Gefährten dienen, so darfst du nur befehlen

Der Löwe versprach ihm Schonung, und der Fuchs führte den Esel in eine Grube, in der er sich fing.

Brüllend eilte nun der Löwe auf den Fuchs zu und ergriff ihn mit den Worten: »Der Esel ist mir gewiß, aber dich zerreiße ich wegen deiner Falschheit zuerst

Den Verrat benutzt man wohl, aber den Verräter liebt man doch nicht.

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 19:40:45 Uhr zu

Fuchs

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Löwe, Wolf und Fuchs

Ein alter Löwe lag krank in seiner Höhle; alle Tiere besuchten ihn; nur der Fuchs zögerte. Der Wolf ergriff diese erwünschte Gelegenheit, seinem Todfeind zu schaden, und brachte die harte Klage gegen ihn vor: es sei Stolz und Verachtung, daß er seinem Herrn und König nicht den schuldigen Besuch mache.

Wie der Wolf noch so sprach, kam gerade der Fuchs dazu und vernahm aus dem Schluß der Rede, daß er verleumdet worden sei. Kaum sah er den Zorn des Löwen, als er auch schon schnell eine List bei der Hand hatte, sich zu verteidigen.

Demütig bat er den Löwen um die Erlaubnis, reden zu dürfen, und als er sie mit Mühe erhalten hatte, sprach er:

»Gibt es wohl ein Tier, das mehr um das Leben unseres großmütigen Königs besorgt wäre als ich? Kaum hatte ich Kunde von Eurer Krankheit erhalten, als ich auch schon unermüdlich nach einem Mittel suchte, Eure Gesundheit herzustellen. Glücklich habe ich es vor einer Stunde gefunden

Bei dieser Rede legte sich der Zorn des Löwen, und er fragte schnell, was das für ein Mittel sei.

»Hülle deinen Bauch und deine Rippen«, sagte der Fuchs, »in eine frisch abgezogene, noch warme Wolfshaut, so bist du wiederhergestellt.«

Erfreut ließ der Löwe dem Wolf lebendig die Haut abziehen. Dies Geschäft besorgte der Fuchs selbst und raunte dem Wolf zu: »Wie du mir, so ich dir

Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

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