| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
53, davon 52 (98,11%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (41,51%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 31.3. 2001 um 00:08:33 Uhr schrieb Gänserich
über Fuchs |
| Der neuste Text |
am 9.2. 2025 um 10:49:31 Uhr schrieb joo
über Fuchs |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 23) |
am 15.11. 2006 um 20:05:26 Uhr schrieb ayse über Fuchs
am 24.7. 2004 um 20:47:38 Uhr schrieb biggi über Fuchs
am 11.3. 2008 um 22:41:17 Uhr schrieb pat batemann über Fuchs
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Fuchs«
Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 16:16:07 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der Fuchs und die Trauben
Eine Maus und ein Spatz saßen an einem Herbstabend unter einem Weinstock und plauderten miteinander. Auf einmal zirpte der Spatz seiner Freundin zu: »Versteck dich, der Fuchs kommt«, und flog rasch hinauf ins Laub.
Der Fuchs schlich sich an den Weinstock heran, seine Blicke hingen sehnsüchtig an den dicken, blauen, überreifen Trauben. Vorsichtig spähte er nach allen Seiten. Dann stützte er sich mit seinen Vorderpfoten gegen den Stamm, reckte kräftig seinen Körper empor und wollte mit dem Mund ein paar Trauben erwischen. Aber sie hingen zu hoch.
Etwas verärgert versuchte er sein Glück noch einmal. Diesmal tat er einen gewaltigen Satz, doch er schnappte wieder nur ins Leere.
Ein drittes Mal bemühte er sich und sprang aus Leibeskräften. Voller Gier huschte er nach den üppigen Trauben und streckte sich so lange dabei, bis er auf den Rücken kollerte. Nicht ein Blatt hatte sich bewegt.
Der Spatz, der schweigend zugesehen hatte, konnte sich nicht länger beherrschen und zwitscherte belustigt: »Herr Fuchs, Ihr wollt zu hoch hinaus!«
Die Maus äugte aus ihrem Versteck und piepste vorwitzig: »Gib dir keine Mühe, die Trauben bekommst du nie.« Und wie ein Pfeil schoß sie in ihr Loch zurück.
Der Fuchs biß die Zähne zusammen, rümpfte die Nase und meinte hochmütig: »Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.« Mit erhobenem Haupt stolzierte er in den Wald zurück.
Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 19:40:45 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der Löwe, Wolf und Fuchs
Ein alter Löwe lag krank in seiner Höhle; alle Tiere besuchten ihn; nur der Fuchs zögerte. Der Wolf ergriff diese erwünschte Gelegenheit, seinem Todfeind zu schaden, und brachte die harte Klage gegen ihn vor: es sei Stolz und Verachtung, daß er seinem Herrn und König nicht den schuldigen Besuch mache.
Wie der Wolf noch so sprach, kam gerade der Fuchs dazu und vernahm aus dem Schluß der Rede, daß er verleumdet worden sei. Kaum sah er den Zorn des Löwen, als er auch schon schnell eine List bei der Hand hatte, sich zu verteidigen.
Demütig bat er den Löwen um die Erlaubnis, reden zu dürfen, und als er sie mit Mühe erhalten hatte, sprach er:
»Gibt es wohl ein Tier, das mehr um das Leben unseres großmütigen Königs besorgt wäre als ich? Kaum hatte ich Kunde von Eurer Krankheit erhalten, als ich auch schon unermüdlich nach einem Mittel suchte, Eure Gesundheit herzustellen. Glücklich habe ich es vor einer Stunde gefunden.«
Bei dieser Rede legte sich der Zorn des Löwen, und er fragte schnell, was das für ein Mittel sei.
»Hülle deinen Bauch und deine Rippen«, sagte der Fuchs, »in eine frisch abgezogene, noch warme Wolfshaut, so bist du wiederhergestellt.«
Erfreut ließ der Löwe dem Wolf lebendig die Haut abziehen. Dies Geschäft besorgte der Fuchs selbst und raunte dem Wolf zu: »Wie du mir, so ich dir.«
Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
pars schrieb am 16.8. 2005 um 12:26:03 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
kleine anfrage zum kinderverdummungslied:
*fuchs du hast die gans gestohlen..*
mal ehrlich, jeder mensch weiß, wie groß ein gewöhnlicher fuchs ist und kennt ebenso die ausmaße einer gewöhnlichen gans. es ist also klar, dass ein fuchs bestenfalls mit listigem zureden oder gar erpressungen, eine gans entführen, aber nicht zu stehlen vermag.
nun gut, sei es drum, also ein schmaler kleiner fuchs raubt eine fette gans.
der tatvorwurf: diebstahl! und was kommt in zeile zwei? ein versöhnliches: gib sie wieder her (doppelt!).
nun die drohung.. sonst wird dich der jäger holen.. aha, ein nicht erwiesener diebstahl wird mit: mit dem schießgewehr!.. beantwortet! die todesstrafe ist in unserem lande schon lange passé, nun wird sie für entwendung wieder zur anwendung gebracht?
der text hetzt ungehindert weiter.. auf schrot reimt sich rot und zuletzt wird auch noch das unschuldige mäuslein dem fuchs als leckere austauschperson angeboten..!!
ich bitte alle erwachsene im blaster dieses lied vorläufig keinem ihrer kinder ohne grundlegende aufklärung des sachverhalts vorzusingen oder gar zweistimmig vorzutragen!
für diskussionen hat dieser sprengstoffartige, einfaltspinselähnliche liedtext hoffentlich gesorgt!
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