| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
53, davon 52 (98,11%)
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 31.3. 2001 um 00:08:33 Uhr schrieb Gänserich
über Fuchs |
| Der neuste Text |
am 9.2. 2025 um 10:49:31 Uhr schrieb joo
über Fuchs |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 23) |
am 11.12. 2002 um 18:17:53 Uhr schrieb Armin über Fuchs
am 11.12. 2002 um 18:40:41 Uhr schrieb Fox über Fuchs
am 1.5. 2006 um 19:59:53 Uhr schrieb tootsie über Fuchs
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Fuchs«
Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 13:34:49 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Der Adler und der Fuchs
Ein Adler horstete auf einer hohen Eiche, und der Fuchs hatte sein Loch unten an derselben. Diese Nachbarschaft schien eine Freundschaft zur Folge zu haben. Aber ach, wie wenig aufrichtig war sie!
Als der Fuchs einmal des Abends auf Raub ausging, und der Adler gerade diesen Tag über aus Mangel an Beute mit seinen Jungen hatte fasten müssen, so glaubte er, der Hunger hebe jede Rücksicht der Freundschaft auf, stürzte sich auf die Füchschen, trug sie in seinen Horst und verschlang sie mit seinen Jungen; ein leckeres Mal für sie und ihn! Kaum war der Fuchs zurückgekehrt, als er auch seine Jungen vermißte und den Frevel sogleich ahnte.
Ergrimmt über diese Verletzung der Freundschaft und von seinem Schmerz getrieben, stieß er eine Flut von Schmähungen gegen seinen früheren Freund, der nun sein heftigster Feind geworden war, aus, weil er sonst kein Mittel sah, sich zu rächen - und flehte den Zorn der Götter auf den Adler herab.
Ruhig, mit höhnischer Miene, schaute der Adler auf den erbitterten Fuchs und ahnte nicht, daß so bald die verdiente Strafe folgen würde.
In der Nachbarschaft war nämlich ein Fest, und die Landleute opferten ihren Göttern. Als die Eingeweide angezündet wurden, flog der Adler hinzu, raubte nach seiner Gewohnheit ein Stück und trug es in sein Nest. Allein ohne sein Wissen war glimmende Asche an diesem Stück hängengeblieben; sein Horst fing schnell Feuer, und da gerade ein heftiger Sturm wütete, so war das Nest bald von den Flammen verzehrt; die halbgebratenen Jungen fielen herab, und der Fuchs verzehrte sie vor den Augen des Adlers.
Dem Verbrecher wird sein Lohn.
Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 16:15:13 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Der Fuchs und der Storch
Ein Fuchs hatte einen Storch zu Gaste gebeten, und setzte die leckersten Speisen vor, aber nur auf ganz flachen Schüsseln, aus denen der Storch mit seinem langen Schnabel nichts fressen konnte. Gierig fraß der Fuchs alles allein, obgleich er den Storch unaufhörlich bat, es sieh doch schmecken zu lassen.
Der Storch fand sich betrogen, blieb aber heiter, lobte außerordentlich die Bewirtung und bat seinen Freund auf den andern Tag zu Gaste. Der Fuchs mochte wohl ahnen, daß der Storch sich rächen wollte, und wies die Einladung ab. Der Storch ließ aber nicht nach, ihn zu bitten, und der Fuchs willigte endlich ein.
Als er nun anderen Tages zum Storche kam, fand er alle möglichen Leckerbissen aufgetischt, aber nur in langhalsigen Geschirren. »Folge meinem Beispiele«, rief ihm der Storch zu, »tue, als wenn du zu Hause wärest.« Und er schlürfte mit seinem Schnabel ebenfalls alles allein, während der Fuchs zu seinem größten Ärger nur das Äußere der Geschirre belecken konnte und nur das Riechen hatte.
Hungrig stand er vom Tische auf und gestand zu, daß ihn der Storch für seinen Mutwillen hinlänglich gestraft habe.
Was du nicht willst, daß man dir tu',
Das füg' auch keinem anderen zu.
pars schrieb am 16.8. 2005 um 12:26:03 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
kleine anfrage zum kinderverdummungslied:
*fuchs du hast die gans gestohlen..*
mal ehrlich, jeder mensch weiß, wie groß ein gewöhnlicher fuchs ist und kennt ebenso die ausmaße einer gewöhnlichen gans. es ist also klar, dass ein fuchs bestenfalls mit listigem zureden oder gar erpressungen, eine gans entführen, aber nicht zu stehlen vermag.
nun gut, sei es drum, also ein schmaler kleiner fuchs raubt eine fette gans.
der tatvorwurf: diebstahl! und was kommt in zeile zwei? ein versöhnliches: gib sie wieder her (doppelt!).
nun die drohung.. sonst wird dich der jäger holen.. aha, ein nicht erwiesener diebstahl wird mit: mit dem schießgewehr!.. beantwortet! die todesstrafe ist in unserem lande schon lange passé, nun wird sie für entwendung wieder zur anwendung gebracht?
der text hetzt ungehindert weiter.. auf schrot reimt sich rot und zuletzt wird auch noch das unschuldige mäuslein dem fuchs als leckere austauschperson angeboten..!!
ich bitte alle erwachsene im blaster dieses lied vorläufig keinem ihrer kinder ohne grundlegende aufklärung des sachverhalts vorzusingen oder gar zweistimmig vorzutragen!
für diskussionen hat dieser sprengstoffartige, einfaltspinselähnliche liedtext hoffentlich gesorgt!
Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 16:16:07 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der Fuchs und die Trauben
Eine Maus und ein Spatz saßen an einem Herbstabend unter einem Weinstock und plauderten miteinander. Auf einmal zirpte der Spatz seiner Freundin zu: »Versteck dich, der Fuchs kommt«, und flog rasch hinauf ins Laub.
Der Fuchs schlich sich an den Weinstock heran, seine Blicke hingen sehnsüchtig an den dicken, blauen, überreifen Trauben. Vorsichtig spähte er nach allen Seiten. Dann stützte er sich mit seinen Vorderpfoten gegen den Stamm, reckte kräftig seinen Körper empor und wollte mit dem Mund ein paar Trauben erwischen. Aber sie hingen zu hoch.
Etwas verärgert versuchte er sein Glück noch einmal. Diesmal tat er einen gewaltigen Satz, doch er schnappte wieder nur ins Leere.
Ein drittes Mal bemühte er sich und sprang aus Leibeskräften. Voller Gier huschte er nach den üppigen Trauben und streckte sich so lange dabei, bis er auf den Rücken kollerte. Nicht ein Blatt hatte sich bewegt.
Der Spatz, der schweigend zugesehen hatte, konnte sich nicht länger beherrschen und zwitscherte belustigt: »Herr Fuchs, Ihr wollt zu hoch hinaus!«
Die Maus äugte aus ihrem Versteck und piepste vorwitzig: »Gib dir keine Mühe, die Trauben bekommst du nie.« Und wie ein Pfeil schoß sie in ihr Loch zurück.
Der Fuchs biß die Zähne zusammen, rümpfte die Nase und meinte hochmütig: »Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.« Mit erhobenem Haupt stolzierte er in den Wald zurück.
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