Monika schrieb am 1.2. 2001 um 22:34:02 Uhr zu
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Diese Art Peitsche ist eigentlich die wuchtige und kräftige Verwandte der hiesigen Hundepeitsche.
Kennen tut sie jeder: die Peitschen von Indiana Jones und Catwoman sind Bullwhips.
Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen kurzen Stiel haben, der fließend in den Peitschenschlag übergeht. Die Peitschenschnur besteht aus geflochtenem Leder, oft endet die Peitsche in einer (Peitschen-)Schmitze. Bullenpeitschen sind kräftig gebaut, der Anfang des Riemens ist ziemlich dick, der sich zur Spitze hin verjüngt.
Bullenpeitschen gibt es von einer Länge von gut einem Meter bis zu 5 Meter (die bei Hundeschlitten eingesetzten Exemplare sind teils auch eine Art Bullwhip, nur eben noch länger...)
Diese Peitschen wurden (in den USA, teils in Australien) zum Treiben von Viehherden eingesetzt, in Australien hat traditionell die Stockwhip den Vorzug.
Die Wirkung einer Bullenpeitsche ist so, wie ihr Name vermuten lässt: reichlich heftig. Man kann sie getrost auf eine Vieh- oder Pferdeherde sausen lassen, sie verfehlt ihre Wirkung nicht.
Die kleineren Ausführungen können als Reitpeitschen oder Hundepeitschen ihr Dasein führen.
Für Leute mit SM-Ambitionen: Die Handhabung einer Bullwhip erfordert viel Übung, Ihr könnt damit mit Leichtigkeit einen Menschen in Stücke fetzen.
Mehr daüber steht übrigens im Peitschenforum.
Lina schrieb am 14.1. 2011 um 17:16:45 Uhr zu
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Gerade am Anfang der Dressur brauchen diese schwanzgesteuerten Kerle eine Schwanzleine und eine strenggeführte Bullenpeitsche vom Frauchen.Wenn er beim Waschen seines Schwanzes zicken macht und ein Tänzchen aufführt, kommt er zwichen meine Schenkel und dann gibt es die Peitsche in einer Art Sonderklasse und beflügelt sein Zungenspiel.
Frau schrieb am 31.7. 2015 um 17:57:59 Uhr zu
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An diese Beeren mögen sich am geeignetsten die officinellen Pflanzen des Bezirks anreihen, von denen wir die im ganzen Lande verbreiteten, wie Chamille, Klette, Lungenkraut, Schafgarbe u. dgl. nicht mehr einzeln aufzählen. Eher einer Erwähnung werth find vielleicht:
Acorus calamus (Kalmus) bei Abtsgmünd, Agrimonia eupatoria (Odermennig), Arum maculatum (Aaronswurz), Artemisia absynthium (Wermuth), Artemisia vulgaris (Beifuß), Asperula odorata (Waldmeisterlein), Asarum europaeum (Haselwurz), Carlina caulescens (Eberwurzel), Coriandrum sativum (Koriander), Daphne mezereum (Seidelbast – sehr schön), Erythraea centaureum (Tausendguldenkraut), Fumaria officinalis (Erdrauch), Glechoma hederacea (Gundelrebe), Hypericum perforatum (Johanniskraut), Juncus conglomeratus (Simsengras), Linaria vulgaris (Leinkraut), Melilothus officinalis (Steinklee), Menyanthes trifoliata (Fieberklee), Orchis morio (Knabenkraut), Origanum vulgare (Majoran), Oxalis acetosella (Sauerklee), Pimpinella saxifraga (Bimbernell), Polygala uliginosa (Bitterkraut), Prunus padus (Traubenkirsche), Salix fragilis (Bruchweide), Scabiosa succisa (Grindkraut), Tormentilla officinalis (Ruhrwurz), Valeriana officinalis (Baldrian), Verbascum thapsus (Königskerze), Veronica officinalis (Ehrenpreis), Viscum album (Mistel).
Katze schrieb am 31.7. 2015 um 18:06:52 Uhr zu
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„Possen!“ rief Peter erzürnt, der so nach Manches Art am Tage den Freigeist spielte und Abends ohne Licht nicht über die Stubenthürschwelle schritt, „Alfanzereien, die nach dem blinden Heidenthume, das euch immer noch anklebt, riechen, und die ich durchaus nicht leiden kann. Die kleinen Dingerl mögen wohl halt’s große, vierschrötige, aber arbeitslustige Kerle seyn, die sich gern ein Paar Batzen verdienen wollen und die ihr, um eurer Faulheit zu fröhnen, aus meiner Küche speist und aus meinem Keller tränkt. Das will mir halt’s künftig bei Dienstverlust verbitten. – Bet’ und arbeite! sagt die Schrift – und morgen werden die Ställe gereinigt, ich werde dabei seyn und dem Herrn Däumling – oder, wie der Bengel sonst heißt – der sich etwa blicken läßt, will ich die Wache ansagen.“