Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Lüge«
Unschuldsengel schrieb am 30.6. 2001 um 13:43:59 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
>>>>Verhaltensforscher behaupten, dass der Mensch im Durchschnitt alle fünf Minuten lügt.
Verhaltensforscher irren sich, der durchschnittliche Mensch lügt bei jedem zweiten Gedanken.
Das liegt wohl daran, dass wir Usntimmigkeiten, Gegensätze und WIRKLICH schlechte eigenschaften in uns selber so schlecht akzeptieren können, das liegt wohl an unserem unglaublichen Stolz.
Ich weiß, dass ich viel lüge. Ich lüge andere oft an. Aber das liegt daran, dass ich selber manchmal die Wahrheit weiß, und mich nicht vorher selbst angelogen habe.
Ach, das kapiert doch sowieso keiner..
Also, lügt weiter. Dann kommt ihr vielleicht auch nicht auf Selbstmordgedanken.
James Beyond schrieb am 24.3. 2006 um 11:48:19 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Gestern Abend, als ich gerade dabei war die letzten Klammern aufzulösen um die Weltformel zu vervollständigen, klopfte es plötzlich an der Tür.
Ich stieg in mein goldenes Shuttle-Kart um über den Carrara-Marmor-Fussboden zur 2km entfernten Tür(sie ist aus Platin mit Smaragd-Intarsien) zu gelangen, bevor der Besuch mutmassen würde ich wäre nicht zu Hause.
Ich öffnete die Tür zwei drallen Blondinen in engen lachsfarbenen Bikinis, die mir sofort an der Hose zerrten, um sie runter zu ziehen. Ich beruhigte sie jedoch und bot ihnen Getränke an. Ungeduldig kippten sie den 1787er Chateau d'Yquem runter und fingen wieder an mich zu befingern.
Als die eine den reissverschluss meiner Hose ruckartig aufriss, schnalzte ihr mein schlaffer Penis direkt in den Mund. Schon nach einer kurzen Bearbeitung durch die Hände der Blondinen schwoll mein Prachtstück zu seiner vollen Grösse von 37cm an. Die beiden überkamen bereits beim Fellatio mächtige Orgasmen. Die Beiden Prallen Körper krümmten sich vor Lust auf dem Boden, den Prügel immer noch in den verkrampften Händen haltend.
Ich war so glücklich die jungen Damen so intensiv befriedigt zu haben, dass ich darauf verzichtete sie weiter zu behelligen. Ich trug die beiden in ein nahegelegenes Schlafzimmer, wo sie verzückt lächeld, ineinander geschlungen einschliefen. Ich hatte bereits beim betreten des Zimmers darauf geachtet keine der im ganzen Zimmer verstreut herumliegenden jungen Frauen aufzuwecken. Im vorbeigehen deckte ich noch eine kleine Rootharige mit einer kashmir-decke zu, die ihr von ihrem makellosen nackten Körper gerutscht war. Sie bedankte sich mit einem zufriedenen Lächeln.
Ich verliess den Raum und machte mich daran die Formel zu Ende zu bringen, als es plötzlich an der Tür klopfte...
das Bing! schrieb am 27.10. 2002 um 22:38:10 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
so ein widerlicher charakterzug, mich ekelt's vor mir selbst, vor meiner naivität und meiner blauäugigkeit.
wie unglaublich beleidigend.
Nils schrieb am 9.3. 2001 um 23:43:49 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Erstes Geschoß:
Hier leben die Blinden,
Die glauben, was sie seh'n,
Und die Tauben,
Die glauben, was sie hör'n -
Festgebunden auf einem Küchenhocker
Sitzt ein Irrer, der glaubt
Alles, was er anfassen kann
(seine Hände liegen im Schoß).
Zweites Geschoß:
Rolle für Rolle
Rauhfaser tapeziert,
Innendrin stehen Mieter herum,
Betrachten die Wände aufmerksam,
Suchen darauf Bahn um Bahn
Nach Druck- und Rechtschreibfehlern
(können nicht mal ihren Namen entziffern).
Auf in's nächste Geschoß,
Welches, oh Wunder, nie fertiggestellt,
Nur über die Treppe erreicht werden kann:
Hier lagern Irrtümer,
Die gehören der Firma,
Damit kacheln sie die Böden,
An die darf keiner ran.
Viertes Geschoß:
Hier lebt der Architekt,
Er geht auf in seinem Plan,
Dieses Gebäude steckt voller Ideen;
Es reicht von Funda- bis Firmament
Und vom Fundament bis zur Firma.
Im Erdgeschoß
Befinden sich vier Türen,
Die führen
Direkt ins Freie
Oder besser gesagt: in den Grundstein -
Da kann warten, wer will,
Um zwölf kommt Beton,
Grundsteinlego
Grundsteinlego
Lüge! Lüge! Lüge!
Gedankengänge sind gestrichen,
In Kopfhöhe braun,
Infam, oder katholisch violett
Zur bess'ren Orientierung.
Dachgeschoß:
Es hat einen Schaden;
Im Dachstuhl sitzt ein alter Mann,
Auf dem Boden tote Engel verstreut
(die Gesichter sehen im ähnlich).
Zwischen den Knieen hält er ein Gewehr,
Er zielt auf seinen Mund;
Und in den Schädel
Durch den Schädel
Aus dem Schädel heraus
In den Dachfirst
Dringt das Geschoß.
Gott hat sich erschossen,
Ein Dachgeschoß wird ausgebaut,
Gott hat sich erschossen,
Ein Dachgeschoß wird ausgebaut,
Gott hat sich erschossen,
Ein Dachgeschoß wird ausgebaut.
--- Einstürzende Neubauten, Haus der Lüge
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