Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 334, davon 332 (99,40%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 84 positiv bewertete (25,15%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 24.11. 1999 um 23:26:44 Uhr schrieb
Snigel über Zufall
Der neuste Text am 14.11. 2025 um 13:25:45 Uhr schrieb
Christine über Zufall
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am 8.4. 2020 um 14:58:00 Uhr schrieb
Christine über Zufall

am 27.7. 2008 um 05:35:00 Uhr schrieb
Christine über Zufall

am 24.12. 2019 um 03:31:14 Uhr schrieb
Christine über Zufall

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zufall«

egon schrieb am 18.5. 2000 um 10:40:30 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 5 Punkt(e)

Doch,es gibt echte Zufälle.Die Quantenmechanik hat das bewiesen.Und das ist gut so!
Gäbe es keine Zufälle,und wäre alles irgendwie über Gesetzmässigkeiten
(die muss es geben) miteinander verbunden,so gäbe es auch keine echte Willensfreiheit.
Unsere Gedanken und Gefühle wären
(Bekanntheit der Gesetze vorrausgesetzt)
vorhersagbar.Stichwort:Laplace'scher Dämon.
(Na gut,die Chaostheorie schränkt das ein bisschen ein.)
Am Anfang der Bibel steht glaub' ich sowas wie:
'Gott schuf den Menschen und stattete ihn mit Willensfreiheit aus.'
Wer an sowas glauben mag,könnte Willesfreiheit und
Zufall gleichsetzen.
Schönes Paradoxon was?

Yahwe Mutabo schrieb am 19.5. 2005 um 16:49:06 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 6 Punkt(e)

Monsieur Deschamps bekommt als Knabe von einem Monsieur de Fontgibu einen Plumpudding geschenkt.

Zehn Jahre später sieht besagter Deschamps einen Plumpudding in einem Pariser Restaurant; er will ein Stück davon essen, aber der Plumpudding ist bereits bestellt, und zwar von einem gewissen Monsieur de Fontgibu.

Viele Jahre später wird Deschamps zu einem Plumpudding geladen, wobei er scherzhaft bemerkt, jetzt fehle ja nur noch de Fontgibu.

Darauf öffnet sich die Tür, und ein uralter, desorientierter Greis tritt ein: Monsieur de Fontgibu. Er hatte sich in der Adresse geirrt und war rein zufällig in dieses Haus geraten.

mcnep schrieb am 17.4. 2004 um 17:36:56 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 2 Punkt(e)

Heute fand ich ein Foto auf dem Gehweg, das ich, anders als sonst in den vergangenen Jahren, da ich mich weitgehend von der Vergötzung des objet trouvée verabschiedet habe, aufhob und mit nach Hause nahm und bis jetzt über die wundersamen Gänge des Lebens nachsinne. Das Bild zeigt die Rückenansicht einer Person, die in einer Galerie oder ähnlichem in die Betrachtung mehrerer Fotografien vertieft ist. Diese Person ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiblichen Geschlechts, in eine anthrazitfarbene Stoffmöglicherweise Samtjacke gekleidet und hat lange weiße Haare, die ihr ungefähr bis auf die Brust reichen. Vom Gesicht ist nichts zu erkennen, was vermutlich der Grund des Wegwurfs war, doch ich bin zu mehr als 95 % sicher, das es sich bei der abgebildeten Frau um meine liebe Bekannte Norika N. aus D. handelt. Zum einen ist sie selber in die Künstlerszene involviert, was ihr Anlaß genug böte, sich in einer offensichtlich dem Off–Maibstream verpflichteten Galerie (die auch das legendäre WP8 sein könnte) herumzutreiben, zudem sind mir relativ wenige noch vergleichsweise junge Personen bekannt, die derartig naturweißes langes Haar haben. Dieses Bild von ihr am jüdischen Altersheim zu finden, hätte mich früher in größte Verwirrung gestürzt, heute nehme ich es als ein weiteres Indiz dafür, daß nichts auf dieser Welt verloren geht, die Welt jedoch von dieser Tatsache relativ ungerührt weiterfault.

Nils schrieb am 8.1. 2001 um 16:22:24 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 4 Punkt(e)

Zufall bedeutet doch, das einem etwas zufällt - oder nicht?
Zufall nennt man es, wenn ein Ereignis nicht durch herkömmliche lineare Kausalität erklärbar ist. Derartige Ereignisse sind verdammt häufig, in komplexen Systemen sogar wesentlich häufiger als solche, deren Ursachen sich genau ergründen lassen. Da der Mensch aber ungern an Zufälle glaubt, versucht er, für alles einen Schuldigen zu finden.
Wenn man es genauer betrachtet, sind jedoch auch viele Zufälle nicht wirklich zufällig, denn die Ereignisse gehen oft auf durchaus erklärbare Art und Weise aus dem System hervor, auch wenn die genaue »Ursache« im Sinne einer linear-mechanistischen Weltsicht nicht auffindbar ist, ja wahrscheinlich nicht einmal existiert. Damit hat der Zufall einen »Sinn«, eine »Bedeutung« und kommt somit dem nahe, was frührere Gesellschaften »Schicksal« nannten.

error schrieb am 16.4. 2001 um 15:35:20 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 2 Punkt(e)

...kann es nur geben wenn es mindestens zwei verschiedene warhnemungsebenen gibt. und diese kann es natürlich nur geben wenn die wahrnehmungsebenen begrenzt und nicht vollkommen sind. dazu folgendes beispiel: a kommt von y ohne das er weiß dass sein freund b von z kommt, sie treffen sich ohne es vereinbart zu haben an dem ort x: zufall ? hätten sie beide dieselbe wahrnehmung, eines objektiven dritten gehabt, hätten sie gesehen, dass sich ihre wege unweigerlich kreuzen würden: zufall ? das was wir zufall nennen, könnte eine uns unbekannte ursache sein. fazit: zufall kann als informationsdefizit verstanden werden...

dENIS schrieb am 12.1. 2002 um 23:00:01 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 2 Punkt(e)

Jedes Ereignis, das wir als solches wahrnehmen, ist ein Zufall. Alles andere nimmt seinen erwartungsgemäßen Lauf. Aber selbst das ist eigentlich nur das Ergebnis einer Reihe von Zufällen, nur fällt es einem meist gar nicht so auf.

Parsec schrieb am 1.10. 2004 um 15:22:40 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 1 Punkt(e)

Was den Zufall beherrscht, bestimmt den Ablauf. Wird von vielen mit Zufall verwechselt. Soll heißen: wird als »entweder oder« gedacht.
Die Willkürlichkeit genau dieser Verknüpfung ist so häufig, dass ihr zumindest die Bezeichnung Zufall abzusprechen ist.
Daraus den Umkehrschluß abzuleiten, dass der Zufall keiner sei, ist so vermessen wie das »entweder oder«, wenn fast jeder weiß, dass es auch ein »sowohl als auch« geben kann.

Seele schrieb am 7.11. 2001 um 13:01:22 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wenn mal kein Zufall da ist lass die Beine baumeln oder mach irgendetwas anderes was DIR eine wie auch immer beschaffene Freude bereitet.
Du kannst aber auch die Leere des Wartens nutzen,sich dem nächsten Zufall hinzugeben bzw.zu verneinen.

BeBe schrieb am 9.1. 2005 um 20:13:05 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 1 Punkt(e)

verknüpft und kann Zufall verbleiben, doch Zufall kann auch Verknüpfung sein, um die »zufällige« Verknüpfung als solche bestehen zu lassen und das Verknüpfungsergebnis als gewolltes dann zu formen, wobei der Zufall, siehe oben, weitere gewollte Verknüpfungen bringen kann oder zufällige, die von »zufälligen« für viele nicht unterscheidbar sind.
In einem System voller Zufälle wäre es Blödsinn alle steuern und zu »zufälligen« machen zu wollen, da es reicht, selektiv die Zufälle zu nutzen, d.h. zu »zufälligen« zu machen, die im gewünschten Sinn einem vorgegebenem Weg folgen.

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