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Der erste Text am 24.11. 1999 um 23:26:44 Uhr schrieb
Snigel über Zufall
Der neuste Text am 14.11. 2025 um 13:25:45 Uhr schrieb
Christine über Zufall
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am 29.11. 2018 um 23:09:23 Uhr schrieb
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am 10.1. 2010 um 00:36:27 Uhr schrieb
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am 7.1. 2008 um 21:04:28 Uhr schrieb
Christine über Zufall

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zufall«

egon schrieb am 18.5. 2000 um 10:40:30 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 5 Punkt(e)

Doch,es gibt echte Zufälle.Die Quantenmechanik hat das bewiesen.Und das ist gut so!
Gäbe es keine Zufälle,und wäre alles irgendwie über Gesetzmässigkeiten
(die muss es geben) miteinander verbunden,so gäbe es auch keine echte Willensfreiheit.
Unsere Gedanken und Gefühle wären
(Bekanntheit der Gesetze vorrausgesetzt)
vorhersagbar.Stichwort:Laplace'scher Dämon.
(Na gut,die Chaostheorie schränkt das ein bisschen ein.)
Am Anfang der Bibel steht glaub' ich sowas wie:
'Gott schuf den Menschen und stattete ihn mit Willensfreiheit aus.'
Wer an sowas glauben mag,könnte Willesfreiheit und
Zufall gleichsetzen.
Schönes Paradoxon was?

tof schrieb am 17.12. 2004 um 01:01:40 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 2 Punkt(e)

Zufall nach Newton gibt es eigentlich gar nicht, erst mit Einstein ist Zufall zumindest auf Quantenebene wieder möglich. Landläufig wird Zufall nun als zentrales Element des freien Willens gesehen. Die Frage ob es Zufall geben kann oder nicht ist bei der Frage nach dem freien Willen und Verstand des Menschen dabei demnach von entscheidender Bedeutung. Ich würde aber tatsächlich so weit gehen zu sagen, dass das nicht von Bedeutung ist. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen dass es nicht von Bedeutung ist ob der Mensch einen freien Willen hat oder nicht. Das Leben ist zu kompliziert als dass es uns möglich wäre diese »Existenzfrage« letztlich wissenschaftlich zu klären. Wenn wir uns daher damit abfinden können, dass es so scheint als ob wir einen freien Willen hätten und wir daher ohne weitere Nebeneffekte auch getrost dazu übergehen können zu tun als wäre uns das bewusst, dann könnten wir unsere Entscheidungen jedenfalls bewusster treffen als wenn wir der Ursachen-Wirkung-Theorie anhängen. Gesünder ist es meiner Meinung nach daher an den freien Willen zu glauben. Ob es Zufall gibt oder nicht braucht uns ja bei diesem Glauben nicht zu beeinflussen.

Yahwe Mutabo schrieb am 19.5. 2005 um 16:49:06 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 6 Punkt(e)

Monsieur Deschamps bekommt als Knabe von einem Monsieur de Fontgibu einen Plumpudding geschenkt.

Zehn Jahre später sieht besagter Deschamps einen Plumpudding in einem Pariser Restaurant; er will ein Stück davon essen, aber der Plumpudding ist bereits bestellt, und zwar von einem gewissen Monsieur de Fontgibu.

Viele Jahre später wird Deschamps zu einem Plumpudding geladen, wobei er scherzhaft bemerkt, jetzt fehle ja nur noch de Fontgibu.

Darauf öffnet sich die Tür, und ein uralter, desorientierter Greis tritt ein: Monsieur de Fontgibu. Er hatte sich in der Adresse geirrt und war rein zufällig in dieses Haus geraten.

mcnep schrieb am 17.4. 2004 um 17:36:56 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 2 Punkt(e)

Heute fand ich ein Foto auf dem Gehweg, das ich, anders als sonst in den vergangenen Jahren, da ich mich weitgehend von der Vergötzung des objet trouvée verabschiedet habe, aufhob und mit nach Hause nahm und bis jetzt über die wundersamen Gänge des Lebens nachsinne. Das Bild zeigt die Rückenansicht einer Person, die in einer Galerie oder ähnlichem in die Betrachtung mehrerer Fotografien vertieft ist. Diese Person ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiblichen Geschlechts, in eine anthrazitfarbene Stoffmöglicherweise Samtjacke gekleidet und hat lange weiße Haare, die ihr ungefähr bis auf die Brust reichen. Vom Gesicht ist nichts zu erkennen, was vermutlich der Grund des Wegwurfs war, doch ich bin zu mehr als 95 % sicher, das es sich bei der abgebildeten Frau um meine liebe Bekannte Norika N. aus D. handelt. Zum einen ist sie selber in die Künstlerszene involviert, was ihr Anlaß genug böte, sich in einer offensichtlich dem Off–Maibstream verpflichteten Galerie (die auch das legendäre WP8 sein könnte) herumzutreiben, zudem sind mir relativ wenige noch vergleichsweise junge Personen bekannt, die derartig naturweißes langes Haar haben. Dieses Bild von ihr am jüdischen Altersheim zu finden, hätte mich früher in größte Verwirrung gestürzt, heute nehme ich es als ein weiteres Indiz dafür, daß nichts auf dieser Welt verloren geht, die Welt jedoch von dieser Tatsache relativ ungerührt weiterfault.

Joker schrieb am 18.12. 2004 um 13:27:50 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich bin durch einen Zufall in den Blaster gekommen, aber nicht zufällig geblieben. Eigentlich gefällt es mir die meiste Zeit ganz gut hier. Bedauerlich nur, daß der Reiz des Anfangs inzwischen verblichen und einer liebgewonnenen Gewohnheit gewichen ist.

Rudi schrieb am 1.3. 2000 um 19:42:07 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 3 Punkt(e)

Spiel für Experimentierfreudige (oder Entscheidungsfaule):

Überlasse Deine Entscheidungen dem Zufall.
Wenn eine Entscheidung ansteht, schreibe 6 Möglichkeiten auf ein Blatt und ordne jeder eine Zahl zwischen 1 und 6 zu. Dann würfelst Du.
Das was jetzt kommt, machst Du. 100%.
Geht auch mit 2 oder 3 Würfeln (mehr Möglichkeiten.
Bei 3 oder 4 Möglichkeiten kannst Du ja auch gewichten.
Geil, wenn man sich mal ne Zeit lang darauf einläßt.

Nils schrieb am 8.1. 2001 um 16:22:24 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 4 Punkt(e)

Zufall bedeutet doch, das einem etwas zufällt - oder nicht?
Zufall nennt man es, wenn ein Ereignis nicht durch herkömmliche lineare Kausalität erklärbar ist. Derartige Ereignisse sind verdammt häufig, in komplexen Systemen sogar wesentlich häufiger als solche, deren Ursachen sich genau ergründen lassen. Da der Mensch aber ungern an Zufälle glaubt, versucht er, für alles einen Schuldigen zu finden.
Wenn man es genauer betrachtet, sind jedoch auch viele Zufälle nicht wirklich zufällig, denn die Ereignisse gehen oft auf durchaus erklärbare Art und Weise aus dem System hervor, auch wenn die genaue »Ursache« im Sinne einer linear-mechanistischen Weltsicht nicht auffindbar ist, ja wahrscheinlich nicht einmal existiert. Damit hat der Zufall einen »Sinn«, eine »Bedeutung« und kommt somit dem nahe, was frührere Gesellschaften »Schicksal« nannten.

error schrieb am 16.4. 2001 um 15:35:20 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 2 Punkt(e)

...kann es nur geben wenn es mindestens zwei verschiedene warhnemungsebenen gibt. und diese kann es natürlich nur geben wenn die wahrnehmungsebenen begrenzt und nicht vollkommen sind. dazu folgendes beispiel: a kommt von y ohne das er weiß dass sein freund b von z kommt, sie treffen sich ohne es vereinbart zu haben an dem ort x: zufall ? hätten sie beide dieselbe wahrnehmung, eines objektiven dritten gehabt, hätten sie gesehen, dass sich ihre wege unweigerlich kreuzen würden: zufall ? das was wir zufall nennen, könnte eine uns unbekannte ursache sein. fazit: zufall kann als informationsdefizit verstanden werden...

Carsten schrieb am 11.2. 2001 um 21:18:08 Uhr zu

Zufall

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich weiss nicht, ob es sowas wie Zufall wirklich gibt. Vielleicht ist es wirklich von »oben« gesteuert, eventuell ist alles mathematisch berechenbar oder eben doch wirklich zufällig. Egal, wovon man ausgeht, im Endeffekt hat man das gleiche Ergebnis. Plötzlich steht man vor etwas, das man nicht erwartet hat. Schön, wenn es etwas positives ist, aber oft genug steht man einfach nur vor einem Trümmerhaufen.

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