Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 163, davon 162 (99,39%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 67 positiv bewertete (41,10%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.2. 1999 um 17:45:01 Uhr schrieb
Liamara über sonntag
Der neuste Text am 16.11. 2014 um 08:14:46 Uhr schrieb
Gunther über sonntag
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 62)

am 14.2. 2003 um 18:55:58 Uhr schrieb
Hardy über sonntag

am 6.7. 2004 um 08:41:12 Uhr schrieb
biggi über sonntag

am 10.7. 2011 um 10:24:36 Uhr schrieb
iz über sonntag

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Sonntag«

Liamara schrieb am 22.2. 2000 um 21:16:52 Uhr zu

sonntag

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ich mag keine Sonntage. Ich kann mich sonntags nicht entspannen. Immer ist da der Montag, der lauert schon hinter der Tür. Ups, schon zwei Uhr, ups, schon vier Uhr... Schrecklich, so ein Sonntag.

Liamara schrieb am 20.2. 1999 um 20:45:18 Uhr zu

sonntag

Bewertung: 2 Punkt(e)

Nachdem ich von den Sonntagen in der guten alten Zeit berichtet habe, wage ich nun einmal zu behaupten, dass ich selbstverständlich auch weiss wie Sonntagsspaziergänge heutzutage ablaufen. Heute herrscht nicht mehr so eine strenge Kleiderordnung. Gelegentlich sieht man noch kleine Mädchen in Kleidern, aber das sind beileibe nicht mehr die süssen, rosa-roten berüschten Dinger aus den 70ern. Heute tragen kleine Mädchen Minis und blickdichte Strumpfhosen zu Turnschuhen und haben schon im zarten Alter von 7 eine eigene Pflegeserie, mit der sie sich vor dem Spaziergang ordentlich eingesprüht haben. Die Jungs tragen weite Hosen, die über ihren Schuhen hängen, was ein wenig seltsam aussieht, und man wundert sich, warum sie nicht ständig darüber stolpern. Ihre Haare sind längst nicht mehr glatt gekämmt, sondern mit einem Igelschnitt und Haargel gestylt. Mutter trägt einen eleganten Hosenanzug und Vater eine Lederjacke, und sie gehen auch nicht mehr durch einen Wald, sondern besuchen einen Freizeitpark. Statt der noblen Gaststätte besucht man einen Imbiss, wo man Kaffee im Stehen bekommt und einen Donut anstelle eines echten Kuchens. Am Abend streiten sich wieder alle ums Fernsehprogramm, und es wird geduscht. Am Montag haben die Kinder keine Hausaufgaben gemacht, und Vater kommt verkatert zur Arbeit. SO läuft das heute.

Liamara schrieb am 14.2. 1999 um 13:07:41 Uhr zu

sonntag

Bewertung: 5 Punkt(e)

Schon wieder Sonntag. Noch dazu Valentinstag. Wo sind die 2 Dutzend rote Rosen, die sich vor meiner Tür stapeln sollten? Wo die herzförmigen Pralinenschachteln, in denen man seine schokoladenverschmierten Finger wieder und wieder reinsteckt bis einem schlecht wird? Es hat sich nicht einmal ergeben, dass mir ein Gedicht aufs Kopfkissen gelegt wurde. Glücklicherweise ist das ja nicht so wie mit Weihnachten. Wenn man keine Weihnachtsgeschenke bekommt, das ist echt tragisch. Davon kann man Depressionen bekommen und vielleicht verrückt werden, auf die Strasse laufen mit einer Walther PPK in der Hand und herum blasten, bis man genug Frust in dampfenden Leichen abgebaut hat und jedem Ignoranten so mitgeteilt hat: Ihr hättet mir besser was zu Weihnachten geschenkt, ihr Wichser. Nun, das passiert ja Gott sei Dank meist nur in Amerika. Welche Auswirkungen ein Nicht-beschenken am Valentinstag auf verrückte Amerikaner hat, die jetzt noch völlig normal aussehen und auf ihrer Couch sitzen und nicht einmal ahnen, dass sie vielleicht einst verrückt werden, weil sie keine Rosen oder Pralinen bekommen, weiss man nicht. Vielleicht hören wir es dann später in den Nachrichten, wenn es heisst: An Thanksgiving musste ein Mann (eine Frau/ein Kind/ein Hund) sterben, weil einem Mann (selten: einer Frau/kaum: einem Hund) einfiel, dass es am Valentinstag für ihn (etc.) nichts rotes, weiches oder leckeres vom Himmel geregnet hatte. Ich kann hier ja nur für mich sprechen, Anzeichen einer geistigen Gehirnstörung scheinen noch nicht vorzuliegen. Also Alvar wird Weihnachten vermutlich noch erleben. Wie es allerdings mit den Geschenken aussieht, kann ich nicht sagen; vermutlich ist Rache eine Ureigenschaft der Frau, vor allem der deutschen, und es wird sich zeigen, was die Zukunft so bringt. Der Valentinstag ist ja aber auch noch lang. Es gibt noch Möglichkeiten. Ein schlichtes: »Hab dich lieb« mag ja genügen. Nun bin ich allerdings auch vom Sternzeichen Löwe, was man im allgemeinen mit anspruchsvoll und luxusorientiert charakterisiert. Dazu möchte ich jetzt nichts sagen.

Susanne schrieb am 13.8. 2006 um 23:53:20 Uhr zu

sonntag

Bewertung: 4 Punkt(e)

Warum sind Bahnhöfe so erschreckend?
Schon die Fahrt dahin. Du kannst sie nicht ins Unendliche verlängern, das fertige Datum diktiert ihr Ende, das unausweichlich sich dir entgegen lehnt. Jedes Gespräch wird verzerrt, notwendig unvollständig, falsch. Nichts kann mehr ernsthaft gesagt werden. Kein Gedanke mehr begonnnen. Dahinter lauert die Abfahrt wie ein Henker am Ende des Ganges.
Wir sitzen in der S-Bahn, draußen flimmern die Lichter all der unberührten Leben vorbei, die nicht deinem Termin verfallen sind. Du lehnst dich gegen mich, ich bin dankbar für die stumme Freude, die du mir damit machst, doch kann sie nicht erwidern. Greife nur nach deinem Haar, eine kurze Geste, ungeschickt, ich weiß um deine Scheu vor Öffentlichkeit. Schaue hinaus, in die rasch vorüber fliegenden Strahlen hell erleuchteter Straßen, hier hätten wir noch eben sein können, dort flanieren, hier einkehren, dort bummeln. Ich schaue mit stumpfen Augen, wie der Zaungast einer wunderbaren Welt. Gleich wirst du sie verlassen und für mich eintrüben.
Dieser Bahnhof. Hell, sicher. Lebendig, auch. Menschen rennen umher, die willfährigen Diener ihrer rollenden Koffer. Es ist warm, es ist laut, alles schüchtert mich ein, und ich bin leicht einzuschüchtern, fürchte mich rasch, verliere schnell jeden Sinn für Ort und Zeit.
Dabei will ich dich doch sicher begleiten. Dich abgeben, dem grausamen Koloss, der da zwischen den Plattformen nur darauf wartet, mir mein Glück zu entführen.
Mein Glück? Kann ich das sagen, denken, hoffen? Sei's drum. Soll ich da auch noch zaghaft sein?
Ich gehe nicht mit hinein in dieses Ungetüm, das ich hasse, ohne es zu kennen. Betrete nicht das Vehikel meiner kommenden Einsamkeit. Du stehst unter der Tür, deine Tasche neben dir, siehst auf mich herunter, wortlos, wie ich. Was sollen wir jetzt noch sagen?
Mein Hals scheint verknotet, meine Hand in der Jackentasche ballt sich zur ohnmächtigen Faust. Abschied, ja Gott, doch nicht für lange, doch kein Abschied, wie ihn andere hatten, haben. Zu viele Abschiede in den letzten Tagen. Und hier, nur ein kleines Intermezzo. Bald bin ich die Besucherin, bald kann ich Stück für Stück ein fremdes Leben erkunden.
Bald, aber nicht jetzt.
Jetzt möchte ich sterben vor Einsamkeit. Der Zug zieht an, entschwindet. Mein Magen saugt den Staub des Bahnsteigs auf, metallisch fremd auf meiner Zunge. Ich stehe zu lange reglos dort, werde gestoßen und gerempelt. Die Grausamkeit des Bahnhofs macht nicht Halt vor mir.
Ein schöner Sonntag fällt nun doch noch wie ein Stein auf mich herunter.

Liamara schrieb am 20.2. 1999 um 20:39:47 Uhr zu

sonntag

Bewertung: 5 Punkt(e)

Früher haben sich die Familien am Sonntag schön gemacht und sind spazierengegangen. Die Kinder bekamen, wenn es sich um Mädchen handelte, Kleidchen an, weisse Söckchen und Lackschuhe. Die Jungen mussten Cordhosen und gescheitelte Haare tragen. Mutter trug eleganten Schmuck und Vater, wenn nicht einen Anzug, so doch wenigstens etwas feinere Sonntagshosen und ein Sakko. So spazierten sie durch den Wald, wo die Kinder alsbald vorausliefen und sich zankten, und Mutter und Vater spazierten gemütlich hinterher und sprachen über Kontoauszüge und die Essensplanung für die nächste Woche. Irgendwann kehrte man in eine gepflegte Gaststätte mit bürgerlicher Küche ein, wo Mutter ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte verspeiste, Vater sich ein Bier und einen Schnaps genehmigte und die Kinder je eine Limonade auf den Servietten verschütteten. Dann, als sie wieder zu Hause waren, mussten die Kinder baden und ihre Schulsachen für den Montag herauslegen, und die Mutter legte dem Vater die Kleidung für den morgigen Arbeitstag über den Stuhl. Und jeder wusste, ein wenig seufzend, dass die Ruhe, das Wochenende, nun vorbei waren.

Uwe schrieb am 17.12. 1999 um 12:45:40 Uhr zu

sonntag

Bewertung: 7 Punkt(e)

Wo ist der Sonntag, wenn der Montag beginnt? Im Raum, und kehrt nach einer Woche zurück? Oder ist er verschwunden und wird durch einen ganz neuen ersetzt. Werden die Sonntage, wenn sie zuende sind, gespeichert? Und vor allem, wem gehört der Sonntag? Ist mein Sonntag auch dein Sonntag. wenn nicht, gibt es schon zwei Sonntage.

www.anonymous-k.de schrieb am 16.3. 2003 um 22:58:41 Uhr zu

sonntag

Bewertung: 2 Punkt(e)

K, der infolge eines gebrochenen Zehs für Spaziergänge ungeeignet war, hatte den Tag zu Hause verbracht und sich mit virtuellem Wandern begnügt. Dabei war ihm aufgefallen, dass einige seiner Bilder mit fremden Urhebervermerken versehen und in Umlauf gebracht worden waren. Ein Anruf bei dem dafür Verantwortlichen D, einem Freund K´s, brachte nichts außer zusätzlichem Ärger und einem abrupt unterbrochenem Telefongespräch.

blöök! schrieb am 29.4. 2000 um 17:10:32 Uhr zu

sonntag

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Abteilungsleiter fragt seine junge Mitarbeiterin: »Was machen Sie denn am Sonntag
»Ach, eigentlich gar nichts«, antwortet sie gespannt.
»Dann möchte ich Ihnen nur sagen, daß heute erst Freitag ist...«

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