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am 25.2. 1999 um 17:10:46 Uhr schrieb maw
über Sehnsucht |
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am 16.8. 2026 um 09:55:03 Uhr schrieb Bettina Beispiel
über Sehnsucht |
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am 8.1. 2018 um 21:51:01 Uhr schrieb Christine über Sehnsucht
am 25.2. 2007 um 08:40:15 Uhr schrieb biggi über Sehnsucht
am 15.10. 2008 um 15:03:43 Uhr schrieb mcnep über Sehnsucht
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Sehnsucht«
Stöbers Greif schrieb am 12.5. 2000 um 15:16:39 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Wolf Wondratschek
JAMES, JIMI UND JANIS
Todessehnsucht, mein Junge,
Selbstmordgedanken, Abschiedsbriefe,
zehn doppelte Tequila
und das Gleiche gleich nochmal
und das Gefühl, daß totsein einfacher wäre
als warten, leben und weiterleben
und aufwachen,
na schön,
bei Föhn das Küchenmesser anstarren
und denken, jetzt! -
aber jetzt,
das ist doch wie immer drei Jahre zu spät
oder drei Jahre zu früh ...
James, Jimi und Janis,
niemand lebt, um kerngesund
zu sterben,
und jeder braucht das,
ein paar Niederlagen,
einen knockout,
ein paar Nächte ohne Sonne
und Freundinnen, die irgendwann
mit abgebrühten Pessimisten
druchbrennen
was du nie sein wirst,
nach zehn Tequilas nicht,
nach fünfzehn Runden nicht
und nicht in drei Jahren,
wenn das Gefühl, daß totsein einfacher wäre,
die Politiker beschäftigt
und Selbstmordgedanken die Industrie ankurbeln
und Freitod-Festivals stattfinden
und ganze Nationen Abschiedsbriefe abfassen
und deine Todessehnsucht ein Ladenhüter ist,
historisch geworden wie Armstrong
auf dem Mond.
Du wirst alle Schlagzeilen vom Untergang
der Welt überleben.
Du wirst das Küchenmesser anstarren,
bis es stumpf ist.
Du wirst auf Brücken stehen
und weitergehen, hinter einer Blonden her,
die ihre Hüften schaukelt im Takt
der Kirchenglocken.
Du wirst alt werden,
ein paar Schallplatten zurücklassen,
ein paar Sachbücher über die menschliche Seele,
für deren Lokalisierung noch ein Nobelpreis
aussteht.
Private Gefühle werden nur noch
in Science-Fiction-Romanen eine Rolle spielen,
asbestblau,
kugelsicher,
mit einem Kundendienst
für Einzelteile.
Das Beste wäre,
heiter den Fortschritt hassend,
eine Karriere als Idiot,
ein Rätsel an Ausdauer,
zäh bis in fremde Fingerspitzen
und unvollkommen
lächelnd.
Ob Gott ihr einen geschenkt hat, einen Mercedes Benz?
Ob Dean noch immer auf die Taylor wartet?
Und Jimi umgestiegen ist auf Honig?
Wen interessiert denn das,
werden deine Kinder sagen und
ein paar King-Kong-Pillen schlucken
und sich wohlfühlen wie vierdimensionale
Schildkröten,
Tiere, die selbst im Zoo
in Freiheit leben dürfen,
dank ihrer Anpassung.
Cragsman schrieb am 24.3. 2000 um 12:29:48 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Ich habe Sehnsucht.
Sehnsucht nach Dir.
Ich weiss, Dein Herz ist verschlossen;
doch im Traum bist Du bei mir.
maw schrieb am 21.4. 2002 um 05:48:48 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
warum sitze ich um 05.36 uhr alleine hier vor dem monitor? sechs polizisten in vier streifenwagen haben eine party aufgelöst, okay, es war schon sehr spät - oder früh - , je nachdem.
manchmal geht man ins bett, weil man müde ist. manchmal weil man muß. manchmal um fernseh zu schauen. oder um zu lesen.
nichts heute. nichts von alledem.
ich bin nicht zufrieden.
ich weiß nicht, warum diese sehnsucht da ist...
ich weiß es, verdammt noch mal, nicht...
ein abend, eine nacht, in der man denkt, man könne alles...
banküberfall, sex bis zum vergessen wer vater und mutter ist, revolution, die mondumlaufbahn.
die blonde im ringel-t-shirt, violent femmes, warmer atem, alles ist einfach schön, doch man kann es nicht festhalten... irgendwann muß man ins bett. wird müde. will nicht. will nicht mehr aufwachen. warum auch? alles andere wird - ist - unwichtig. es ist nur dieser eine, bestimmte moment. in dem alles stimmt, nichts weh tut, díe augen klar sehen, die ohren hören, was gehört werden muß, der körper zugleich angespannt und locker ist. noch 'nen tango, gib' mir deine zunge, warum ist das klo schon wieder besetzt?
diesen moment festhalten...
hoffen, daß jetzt der SONG kommt...
und dann tanzen...
morgen interessiert nicht mehr...
nur dieser augenblick...
seelöwe und pinguin; buch & kopf; verstand und herz, geld und möglichkeit.
ein abend, an dem ich alles kann, wenn ich will.
und jetzt bin ich doch allein und sitze hier vor dem monitor und hacke wörter hinein. niemand da.
und ich will NICHT ins bett gehen...
es ist da eine SEHNSUCHT...
marla schrieb am 15.6. 2000 um 10:38:56 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
sehnsucht ist nicht grausam, nicht nacht, wie kann sie eine dunkle seite haben, ist sie doch der ausdruck von gefühlen, das sehnen und zehren des körpers und geistes, welches die sinne entzündet und bis in die fingerspitzen fliesst...
diese sehnsucht, die das herz mit drängendem pochen wild klopfen lässt und die gedanken süß und schwer macht
diese sehnsucht, die die nächte beherrscht, in denen hitze aus dem körper strömt und der blick sich mit ungeduldiger leidenschaft durch die dunkelheit einen weg bahnt
diese sehnsucht, die mich verwandelt in ein wesen ohne verstand, denn sie hat sich mir in mein herz gebrannt
ich sehne mich, ich fühle mich, ich liebe.
gedanken schrieb am 22.4. 2000 um 19:49:13 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
sehnsucht ist ein grausames schwert
zumeist bemerkt man es nicht, doch mitunter kommt es aus den tiefen der seele, um die scheinbar heile welt der wiedererstarkten gedanken mit einem grausamen streich ins jenseits zu befördern ...
ein tiefer abgrund, leer und doch voller sinn, überspannt daß sein ...
es scheint keinen ausweg zu geben, verzweiflung ist allerorten, die welt erscheint grau, es stellt sich die frage, wo bleibt die hoffnung ...
gibt es ein licht am ende des tunnels, hat dieser schmerz irgendwann einmal ein ende, gibt es ein morgen nach dieser furchtbaren nacht ...
gedanken der sehnsucht zermartern ...
es bleibt die hoffnung, daß eines tages die sonne diesen grausamen nebel durchdringt ...
die sehnsucht ist ein grausamer herrscher
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