Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 507, davon 494 (97,44%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 215 positiv bewertete (42,41%)
Durchschnittliche Textlänge 220 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,671 Punkte, 187 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.2. 1999 um 17:10:46 Uhr schrieb
maw über Sehnsucht
Der neuste Text am 16.8. 2026 um 09:55:03 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Sehnsucht
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 187)

am 30.12. 2011 um 22:28:42 Uhr schrieb
christine über Sehnsucht

am 7.3. 2009 um 02:19:33 Uhr schrieb
heini über Sehnsucht

am 8.7. 2008 um 22:50:45 Uhr schrieb
Christine über Sehnsucht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Sehnsucht«

Boyana schrieb am 13.7. 2000 um 12:50:35 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 9 Punkt(e)

Sehsucht nach Nähe und Distanz zugleich... Nach Körper und Berührung und Geruch. Nach Zärtlichkeit und Erotik. Nach Funken in der Dunkelheit und manchmal frühmorgens Sehnsucht nach Deiner Abwesenheit, damit ich Dich vermissen darf bis du wiederkommst.

Simone schrieb am 8.8. 2000 um 01:04:11 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ich habe Sehnsucht nach deinen dunklen, vertrauten Augen, nach deiner Nähe, nach deinen weichen Händen...nach all dem Besonderen, das zwischen uns war und das ich bis heute nicht in Worte fassen kann.
Es ist Jahre her, daß wir uns voneinander verabschiedet haben. Und sollten wir uns jemals wiedersehen, werde ich nur schüchtern lächeln, meinen Blick senken und dann an dir vorbeigehen, als hätten wir uns nie gekannt.

Stöbers Greif schrieb am 12.5. 2000 um 15:16:39 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wolf Wondratschek

JAMES, JIMI UND JANIS



Todessehnsucht, mein Junge,
Selbstmordgedanken, Abschiedsbriefe,
zehn doppelte Tequila
und das Gleiche gleich nochmal
und das Gefühl, daß totsein einfacher wäre
als warten, leben und weiterleben
und aufwachen,

na schön,
bei Föhn das Küchenmesser anstarren
und denken, jetzt! -

aber jetzt,
das ist doch wie immer drei Jahre zu spät
oder drei Jahre zu früh ...

James, Jimi und Janis,
niemand lebt, um kerngesund
zu sterben,

und jeder braucht das,
ein paar Niederlagen,
einen knockout,
ein paar Nächte ohne Sonne
und Freundinnen, die irgendwann
mit abgebrühten Pessimisten
druchbrennen

was du nie sein wirst,
nach zehn Tequilas nicht,
nach fünfzehn Runden nicht
und nicht in drei Jahren,
wenn das Gefühl, daß totsein einfacher wäre,
die Politiker beschäftigt
und Selbstmordgedanken die Industrie ankurbeln
und Freitod-Festivals stattfinden
und ganze Nationen Abschiedsbriefe abfassen
und deine Todessehnsucht ein Ladenhüter ist,
historisch geworden wie Armstrong
auf dem Mond.

Du wirst alle Schlagzeilen vom Untergang
der Welt überleben.

Du wirst das Küchenmesser anstarren,
bis es stumpf ist.

Du wirst auf Brücken stehen
und weitergehen, hinter einer Blonden her,
die ihre Hüften schaukelt im Takt
der Kirchenglocken.

Du wirst alt werden,
ein paar Schallplatten zurücklassen,
ein paar Sachbücher über die menschliche Seele,
für deren Lokalisierung noch ein Nobelpreis
aussteht.

Private Gefühle werden nur noch
in Science-Fiction-Romanen eine Rolle spielen,
asbestblau,
kugelsicher,
mit einem Kundendienst
für Einzelteile.

Das Beste wäre,
heiter den Fortschritt hassend,
eine Karriere als Idiot,
ein Rätsel an Ausdauer,
zäh bis in fremde Fingerspitzen
und unvollkommen
lächelnd.

Ob Gott ihr einen geschenkt hat, einen Mercedes Benz?
Ob Dean noch immer auf die Taylor wartet?
Und Jimi umgestiegen ist auf Honig?

Wen interessiert denn das,
werden deine Kinder sagen und
ein paar King-Kong-Pillen schlucken
und sich wohlfühlen wie vierdimensionale
Schildkröten,

Tiere, die selbst im Zoo
in Freiheit leben dürfen,
dank ihrer Anpassung.

Bettina Beispiel schrieb am 20.6. 2000 um 03:12:30 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 6 Punkt(e)

Erst wollte ich mich dir in Keuschheit nahn.
Die Kette schmolz.
Ich bin doch schließlich, schließlich auch ein Mann,
und nicht von Holz.
Der Mai ist da. Pirol, das Vöglein, pfeift.
Es geht was um.
Und wer sich dies und wer sich das verkneift,
der ist schön dumm.

Denn mit der Seelenfreundschaft - liebste Frau,
hier dies Gedicht
zeigt mir und Ihnen treffend und genau:
es geht ja nicht.
Es geht nicht, wenn die linde Luft weht und
die Amsel singt -
wir brauchen alle einen roten Mund,
der uns beschwingt.

...

- Kurt Tucholsky

quax schrieb am 19.5. 2000 um 21:42:26 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 8 Punkt(e)

Sehnsucht

Wünsche ich mir doch so sehr Dir zu begegnen.
Dir lachend hinter her zu hüpfen, Dich haschend
verulken und dann, Dich umarmend, nur noch zu fühlen.

Deine Unergründbarkeit reizt mich bis aufs Blut.
Herausfordernd lockst Du mich in meinem Denken.
Vergnügt halte ich Ausschau nach dir,
mußt wohl noch geboren werden,
bis in alle Ewigkeit.

chrmpf schrieb am 23.12. 2000 um 20:59:26 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wenn er sagt: »Probiers doch mal damit,« klingt das wie »Ich will nicht, aber fang an. S wird schon.« Er? Austauschbar: Nasenlänge, Lockenpracht und Geruch. Wie das bei Statisten so ist. Woran ich bei Sehnsucht denke? An mich. und an Schizophrenie. finde ich immer wieder spannend, da drüber zu lesen und zu quatschen. Meist allerdings mit mir selber. Im Halbkreis. Habe Jahre davor gestanden wie vor der verbotenen 13. Tür. Und jetzt schau ich, ob es tatsächlich irgendwas gibt, was nicht schizophren ist. Vom Elfenbeinturm aus schwierig. Jetzt hab ich doch tatsächlich nach 24 Stunden in Amerikas renommiertester Datenbank auf eine Suchanfrage die gleiche Antwort gekriegt: null Items, und ich hatte nicht nach Mickeymaus AND rosa Unterhosen gefragt. Oh, PubMed - Insel meiner Träume. Prion und Histamin verbindest du wahrscheinlich genauso wenig wie Viagra und Kampfeiweiß.

Sadhus schrieb am 28.10. 2000 um 17:32:32 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ich habe so viele Sehnsucht nach so vielen Dingen: keine Angst mehr vor Mundgeruch zu haben, bis an mein Lebensende nackt herumlaufen zu können, mich an einen lebendigen Teddybären kuscheln, die ganze Welt bereisen.
Aber wenn ich das schreiben darf, das Aussprechen darf, hier und jetzt, erfüllt sich schon mehr davon als ich mir träumen ließ.

Zero schrieb am 12.7. 2000 um 20:52:19 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 5 Punkt(e)

Mit der Sache mit Moritz ist es wie mit dem Rauchen.
Es wäre so einfach, damit aufzuhören, wenn man dabei nur rauchen dürfte.
Es wäre so einfach, ihn zu vergessen.
Wenn ich ihn nur im Arm halten dürfte dabei.

Kyle Banares schrieb am 24.2. 2000 um 11:31:24 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ein Gefühl wie Unzufriedenheit, Unwille, daß die Dinge so bleiben wie sie sind, Drang nach (einschneidender) Veränderung im Leben ; es nicht zu schaffen etwas zu bekommen oder irgendwo hinzugelangen oder zu jemandem. NUR WEG. Ohnmacht daran etwas zu ändern. Man erkennt die Sehnsucht am Blick, der in die Ferne geht, zu jemandem hin, zu einem anderen Ort.
Nicht dieser leere Blick, wenn man müde ist oder gelangweilt, er ist konzentriert, Tränen. An der Sehnsucht gibt es nichts Positives, sie frißt einen auf, früher oder später, bis man das Ziel findet, das heißt, bis man vom Gegenstand der Sehnsucht gefunden wird. Man selbst ist machtlos, ohnmächtig.

Juliane Werding schrieb am 12.11. 2011 um 23:59:49 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Als sie in den Spiegel sah
Eines morgens, sonderbar
Da erkannte sie sich nicht
Dreißig Jahre im Gesicht
Ehrlich, doch es passte nicht
Weil ihr Herz erst siebzehn war

Sie wollte nie ein »Nein« akzeptieren
Sie wollte nie die Neugier verlieren
Und noch immer sah sie sich im Cabrio fahren
Mit dem Wind im offenen Haar
Sehnsucht ist unheilbar

Abends fernsehn, morgens raus
Nachbarklatsch im Treppenhaus
Jede Stunde abgezählt
Einkaufsfahrt im Supermarkt
Kochen, bügeln - Tag für Tag
War das wirklich ihre Welt?

Sie wollte nie ein »Nein« akzeptieren
Sie wollte nie die Neugier verlieren
Und noch immer sah sie sich im Cabrio fahren
Mit dem Wind im offenen Haar
Sehnsucht ist unheilbar

Als er heimkam letzte Nacht
War sein Essen nicht gemacht
Und sie stand nicht an die Tür
Er hat den leeren Schrank gesehn
Und ohne wirklich zu verstehn
Las er diesen Brief von ihr:

»Ich werde nie ein «Nein" akzeptieren
Ich möchte nie die Neugier verlieren
Und noch immer seh ich mich im Cabrio fahren
Mit dem Wind im offenen Haar
Wart nicht auf mich
Denn Sehnsucht ist unheilbar
Wart nicht auf mich
Denn Sehnsucht ist unheilbar"
Sehnsucht ist unheilbar
Sehnsucht ist unheilbar

Einige zufällige Stichwörter

Luftschiff
Erstellt am 10.5. 2001 um 14:44:05 Uhr von Richie, enthält 15 Texte

Seufzer
Erstellt am 7.3. 2000 um 11:26:55 Uhr von Greif, enthält 15 Texte

Allah-il-Allah
Erstellt am 27.11. 2007 um 00:12:06 Uhr von mcnep, enthält 6 Texte

Nutznießer
Erstellt am 4.2. 2015 um 09:56:57 Uhr von Alerta Spankiste!, enthält 3 Texte

Strass-aus-der-Dose
Erstellt am 1.3. 2010 um 12:09:58 Uhr von Patrick Batemann, enthält 2 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1033 Sek.