Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 505, davon 492 (97,43%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 215 positiv bewertete (42,57%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.2. 1999 um 17:10:46 Uhr schrieb
maw über Sehnsucht
Der neuste Text am 11.6. 2024 um 10:20:57 Uhr schrieb
gerhard über Sehnsucht
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am 24.10. 2015 um 18:51:57 Uhr schrieb
Christine über Sehnsucht

am 11.6. 2024 um 10:20:57 Uhr schrieb
gerhard über Sehnsucht

am 7.2. 2006 um 17:53:53 Uhr schrieb
Yvonne über Sehnsucht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Sehnsucht«

Stöbers Greif schrieb am 12.5. 2000 um 15:16:39 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wolf Wondratschek

JAMES, JIMI UND JANIS



Todessehnsucht, mein Junge,
Selbstmordgedanken, Abschiedsbriefe,
zehn doppelte Tequila
und das Gleiche gleich nochmal
und das Gefühl, daß totsein einfacher wäre
als warten, leben und weiterleben
und aufwachen,

na schön,
bei Föhn das Küchenmesser anstarren
und denken, jetzt! -

aber jetzt,
das ist doch wie immer drei Jahre zu spät
oder drei Jahre zu früh ...

James, Jimi und Janis,
niemand lebt, um kerngesund
zu sterben,

und jeder braucht das,
ein paar Niederlagen,
einen knockout,
ein paar Nächte ohne Sonne
und Freundinnen, die irgendwann
mit abgebrühten Pessimisten
druchbrennen

was du nie sein wirst,
nach zehn Tequilas nicht,
nach fünfzehn Runden nicht
und nicht in drei Jahren,
wenn das Gefühl, daß totsein einfacher wäre,
die Politiker beschäftigt
und Selbstmordgedanken die Industrie ankurbeln
und Freitod-Festivals stattfinden
und ganze Nationen Abschiedsbriefe abfassen
und deine Todessehnsucht ein Ladenhüter ist,
historisch geworden wie Armstrong
auf dem Mond.

Du wirst alle Schlagzeilen vom Untergang
der Welt überleben.

Du wirst das Küchenmesser anstarren,
bis es stumpf ist.

Du wirst auf Brücken stehen
und weitergehen, hinter einer Blonden her,
die ihre Hüften schaukelt im Takt
der Kirchenglocken.

Du wirst alt werden,
ein paar Schallplatten zurücklassen,
ein paar Sachbücher über die menschliche Seele,
für deren Lokalisierung noch ein Nobelpreis
aussteht.

Private Gefühle werden nur noch
in Science-Fiction-Romanen eine Rolle spielen,
asbestblau,
kugelsicher,
mit einem Kundendienst
für Einzelteile.

Das Beste wäre,
heiter den Fortschritt hassend,
eine Karriere als Idiot,
ein Rätsel an Ausdauer,
zäh bis in fremde Fingerspitzen
und unvollkommen
lächelnd.

Ob Gott ihr einen geschenkt hat, einen Mercedes Benz?
Ob Dean noch immer auf die Taylor wartet?
Und Jimi umgestiegen ist auf Honig?

Wen interessiert denn das,
werden deine Kinder sagen und
ein paar King-Kong-Pillen schlucken
und sich wohlfühlen wie vierdimensionale
Schildkröten,

Tiere, die selbst im Zoo
in Freiheit leben dürfen,
dank ihrer Anpassung.

Sadhus schrieb am 28.10. 2000 um 17:32:32 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ich habe so viele Sehnsucht nach so vielen Dingen: keine Angst mehr vor Mundgeruch zu haben, bis an mein Lebensende nackt herumlaufen zu können, mich an einen lebendigen Teddybären kuscheln, die ganze Welt bereisen.
Aber wenn ich das schreiben darf, das Aussprechen darf, hier und jetzt, erfüllt sich schon mehr davon als ich mir träumen ließ.

quax schrieb am 19.5. 2000 um 21:42:26 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 8 Punkt(e)

Sehnsucht

Wünsche ich mir doch so sehr Dir zu begegnen.
Dir lachend hinter her zu hüpfen, Dich haschend
verulken und dann, Dich umarmend, nur noch zu fühlen.

Deine Unergründbarkeit reizt mich bis aufs Blut.
Herausfordernd lockst Du mich in meinem Denken.
Vergnügt halte ich Ausschau nach dir,
mußt wohl noch geboren werden,
bis in alle Ewigkeit.

Fenice schrieb am 2.10. 2000 um 08:26:15 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 9 Punkt(e)

Erst die Sehnsucht, sofern sie sich auf ein anderes Subjekt richtet, welches seinerseites sehnsüchtig ist nach einem dritten Gegenstand, verdient ihren Namen; erst so wird sie ewig unerfüllt und darum unendlich.

(deutscher Philosop)

gedanken schrieb am 22.4. 2000 um 19:49:13 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 3 Punkt(e)

sehnsucht ist ein grausames schwert
zumeist bemerkt man es nicht, doch mitunter kommt es aus den tiefen der seele, um die scheinbar heile welt der wiedererstarkten gedanken mit einem grausamen streich ins jenseits zu befördern ...
ein tiefer abgrund, leer und doch voller sinn, überspannt daß sein ...
es scheint keinen ausweg zu geben, verzweiflung ist allerorten, die welt erscheint grau, es stellt sich die frage, wo bleibt die hoffnung ...
gibt es ein licht am ende des tunnels, hat dieser schmerz irgendwann einmal ein ende, gibt es ein morgen nach dieser furchtbaren nacht ...
gedanken der sehnsucht zermartern ...
es bleibt die hoffnung, daß eines tages die sonne diesen grausamen nebel durchdringt ...
die sehnsucht ist ein grausamer herrscher

Simone schrieb am 8.8. 2000 um 01:04:11 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ich habe Sehnsucht nach deinen dunklen, vertrauten Augen, nach deiner Nähe, nach deinen weichen Händen...nach all dem Besonderen, das zwischen uns war und das ich bis heute nicht in Worte fassen kann.
Es ist Jahre her, daß wir uns voneinander verabschiedet haben. Und sollten wir uns jemals wiedersehen, werde ich nur schüchtern lächeln, meinen Blick senken und dann an dir vorbeigehen, als hätten wir uns nie gekannt.

the_nail schrieb am 5.4. 2000 um 20:40:18 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 6 Punkt(e)

Sehnsucht ist der Schmerz, den man enpfindet, wenn man etwas lieb, es aber nicht bei einem ist. Wären jetzt aber alle Sachen bei einem die man vermißt, dann wären man entweder überglücklich, oder es würde schon anfangen zu nerven. Was dann zur Folge hätte, das man das was man vorher vermißt hat, versucht loszuwerden. Dies ist wiederum dann paradox, da man die Sachen nach einer gewissen Zeit dann wieder vermißt. Das Leben ist so schön abwechslungsreich. Also macht euch auf und genießt das Leben. »Lächelt und seit froh, es könnte schlimmer kommen« *lol*

Fenice schrieb am 30.7. 2000 um 01:55:31 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 6 Punkt(e)

wirklich schlimm ist, wenn man eine ungeheure Sehnsucht hat, und nicht weiß, wonach, denn dann ist es wirklich schwer, die richtigen schritte zu gehen, um die sehnsucht zu stillen, manchmal kann man sich dann nichteinmal ernst nehmen

Pfalzer schrieb am 11.6. 2006 um 18:37:26 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Sehnsucht. Ein wunderschönes Wort, viel zu schön für so ein schmerzhaftes Gefühl. Allein der Klang dieses Wortes lässt erahnen wie sich die Seele eines sehnsüchtigen Menschen fühlt. Man muss das Wort nicht verstehen, mal fühlt es. Jeder fühlt es, denn jeder hat Sehnsüchte. Manche Menschen weniger, manche mehr.

Sehnsucht. Was bedeutet eigentlich Sehnsucht? Nein, ich meine jetzt nicht was hinter dem Begriff Sehnsucht steckt, sondern vielmehr was das Wort Sehnsucht ausdrückt. Hat es etwas mit Sucht zu tun? Ist man süchtig nach irgendjemandem, nach irgendetwas? Ist man so süchtig danach, dass man es unbedingt sehen will? Dafür spricht einiges, schließlich heißt es ja man wäre sehnsüchtig wenn man Sehnsucht hat. Aber man hat doch auch Sehnsucht nach Dingen, die man noch nie gesehen hat, Dingen die man noch nicht kennt. Wie kann man süchtig sein nach etwas, dass man nicht kennt? Hat das Wort Sehnsucht seinen Ursprung vielleicht woanders? In Suche eventuell? Jeder der Sehnsucht hat sucht doch etwas. Sei es nun Glück, Liebe, Geborgenheit, Beistand, Frieden mit sich selbst, einen schöneren Ort als den, an dem man sich jetzt befindet oder vielleicht sogar ein anderes Leben. Wieviele Menschen sich wohl danach sehnen ihr Leben mit jemand anderem zu tauschen, weil sie denken, dass ihre Sehnsüchte damit erfüllt werden?

Kyle Banares schrieb am 24.2. 2000 um 11:31:24 Uhr zu

Sehnsucht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ein Gefühl wie Unzufriedenheit, Unwille, daß die Dinge so bleiben wie sie sind, Drang nach (einschneidender) Veränderung im Leben ; es nicht zu schaffen etwas zu bekommen oder irgendwo hinzugelangen oder zu jemandem. NUR WEG. Ohnmacht daran etwas zu ändern. Man erkennt die Sehnsucht am Blick, der in die Ferne geht, zu jemandem hin, zu einem anderen Ort.
Nicht dieser leere Blick, wenn man müde ist oder gelangweilt, er ist konzentriert, Tränen. An der Sehnsucht gibt es nichts Positives, sie frißt einen auf, früher oder später, bis man das Ziel findet, das heißt, bis man vom Gegenstand der Sehnsucht gefunden wird. Man selbst ist machtlos, ohnmächtig.

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