Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Vielleicht«
Markus schrieb am 11.7. 1999 um 22:24:07 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Vielleicht ist es möglich sich der Tatsachen endlich bewußt zu werden, daß das Leben eine ungemein schwierige Angelegenheit darstellt. Wir arbeiten, um zu leben oder leben, um zu arbeiten. Manchmal verlieben wir uns und dann herrscht wieder tiefe Depression. Im Prinzip kann Leben, wie wir es kennen, nicht alles sein, was existiert. Die Antwort liegt irgendwo da draußen ! Vielleicht liegt sie aber auch in uns selber. Stets blicken wir aus uns heraus und suchen. Finden tun wir nichts, was uns weiterhelfen würde. Ein Blick in unser Innerstes vermag die Lösung zu bringen. Vielleicht steckt in uns allen mehr, als man wissenschaftlich zu erklären vermag. Indes, Beweise gibt es nicht und wird es höchstwahrscheinlich auch nicht geben. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß wir eines fernen Tages die Antwort finden werden. Vielleicht heißt sie ja tatsächlich »42« (The Hitchhiker's Guide to the Galaxy) ? Dann müßten wir in einem letzten Schritt nur noch die Frage zu der Antwort formulieren.
dreistein schrieb am 18.10. 2003 um 14:23:30 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
»Vielleicht sollten wir nur Freunde bleiben.« sagte herbvangerk und dachte: »Aber dafür ist es jetzt wohl zu spät. Die ganze Sache ist verfahren, so unlösbar wie jener Knoten, den Alexander einst zerschlug. Ich brenne darauf Dich zu sehen, wenn ich bei Dir bin explodiert meine Welt und ohne Dich fühle ich mich endlich wieder lebendig. Ich will Dich nie wieder sehen, will das Feuer ersticken, will Mensch sein, nicht Marionette meiner Gefühle, will abends zufrieden einschlafen. Ich will mich nie wieder verzehren. Nicht nach Dir...« Und noch während er dies dachte, wusste er, dass er sie immer lieben würde. Das befahl sein Hang zum Untergehen. Jener Wesenszug der ihn zu einem Verehrer Becketts machte und zu einem Liebhaber der Opern von Berg. Ausserdem war der Sex... erstaunlich. Ja, er war immer wieder erstaunt, wie der Sex war. Schwarz, fest und voller Zärtlichkeit zugleich. Das was sie nie in Worten hatten ausdrücken können, erkannten sie in jenen Stunden der Triebhaftigkeit, in denen sein Hirn endlich zur Ruhe kam und aufhörte über die Menschheit, das Leben, die Theodizee und über die machterhaltende und -verteilende Funktion von Bergrüßungsritualen nachzudenken. Gerade Letzteres beschäftigte ihn seit Monaten so sehr, dass er manchmal nicht nur die welt um sich herum vergaß, sondern auch sich selbst.
anna schrieb am 26.9. 2000 um 04:01:54 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
vielleicht würde ich als Entscheidungsschwebezustand zwischen rechter und linker Gehirnhälfte definieren.
jedermann schrieb am 29.1. 2003 um 23:27:28 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Du traust mir nicht?
Du traust mir nicht!
vielleicht verstände ich Dich ja, wenn ich Deine Geschichte kennen würde.
Aber ich kenn sie nicht!
Ich kenn Dich nicht!
captain.power schrieb am 28.6. 2001 um 09:48:09 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Sagt eine Dame »nein«, dann meint sie »vielleicht«, sagt sie »vielleicht«, dann meint sie »ja«; und sagt sie »ja«, so ist es keine Dame.
nele schrieb am 2.7. 2001 um 21:00:54 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Vielleicht wäre alles anders gekommen - WÄRE, ja
Vielleicht hätte ich die Reihengfolge umdrehen müssen,
vielleicht hätte ich Dir erst von meinen Gefühlen für Dich erzählen sollen, bevor Du von meinen Problemen erfahren hast.
Vielleicht wäre dann alles anders gekommen - vielleicht...
Ich weiss, Du hast Angst, ich weiss, Du ziehst Dich nicht aus Interesselosigkeit vor mir zurück.
Vielleicht hätte ich Dir zu der zeit, als Du mir noch wunderschöne Komplimente gemacht hast, von meinen Gefühlen für Dich erzählen sollen.
Vielleicht wärst Du dann auf mich zugegangen und wir hätten die Bindung zwischen uns soweit festigen können, dass Du vor meinen Problemen keine solche Panik mehr gehabt hättest.
Vielleicht wären wir dann inzwischen eine Einheit, und ich müsste nicht ständig um Dich bangen.
Vielleicht.....
Doch alles geschah verkehrt herum.
Du hast zuerst die Narben gesehen, das Blut, mich als nervliches Wrack,
dann erst hast Du von meinen Gefühlen erfahren.
Da warst Du aber schon zu weit weg von mir, Du hattest Dich schon distanziert, hast mich nicht mehr an Dich rangelassen.
Jetzt grüble ich schon seit Monaten wie alles gekommen wäre, wenn es anders herum gewesen wäre,
aber ich komme zu keinem Schluss.
Vielleicht willst mich auch einfach so nicht, nicht nur wegen der Narben, des Blutes, vielleicht bin ich auch einfach nicht Dein Typ?
Aber das werde ich wohl nie erfahren, dafür ist es schon zu spät.
Und die Kraft und den Mut, mich nochmals vor Dir zu öffnen um nach der wahrheit zu fragen, besitze ich nicht.
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