Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Redundanz«
Mäggi schrieb am 10.1. 2002 um 21:17:17 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
letztens bin ich beim blastern auf eine meiner redundanzen gestoßen, auch eine ziemlich schöne, nummer 67, antipathie. daas traf sich an dem tag ziemlich gut, ich war nämlich zu einem trash-kunst-abend geladen. also text ausgedruckt und dort zum besten gegeben. hat zwar bestimmt keiner verstanden, was dahintersteckt, aber egal.
irgendwann in der zeit danach lag der ausdruck in meinem zimmer rum, und ein alter freund von mir, den ich vielleicht einmal im jahr bei mir zu gast habe, las den text zufällig. ich glaube er fiel aus allen wolken und konnte es nicht fassen - wie muß man denn drauf sein, um so was zu schreiben? da war natürlich erklärungsnotstand angesagt... aber im ernst - wie erklärt man jemandem, der a) völlig anders denkt, b) keine ahnung von computern und internet hat und c) mit diesem prinzip des blasters, assoziativ zu springen und die gedanken sozusagen in einem neuen kontext öffentlich zu machen, absolut null anfangen kann, was der hintergrund von so einem text ist? abgesehen davon, daß er sich die ganze zeit an einem satz aufhing, der da von einem auf analsex stehenden typen drin war, und unbedingt wissen wollte, ob ich jetzt wirklich so drauf bin... ich konnte ihm überhaupt nicht klar machen, daß ich den text ja eigentlich nur zusammengestellt habe, einem assoziationspfad folgend, ohne zensur nehmend, was der zufall so ausspuckt, und daß das eigentlich nur eine momentaufnahme ist, ein gedankenpolaroid, destilliert aus verschiedenen gehirnen.
wir haben uns fast darüber gestritten, und irgendwie war ich auch enttäuscht, daß es wieder einen menschen mehr gab, der komplett andere denkstrukturen hat als ich, obwohl ich eigentlich immer dachte, daß sie zumindest ähnlich sein könnten.
Nils the Dark Elf schrieb am 5.8. 2001 um 15:34:48 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Verlustfreie Kompressionsalgorithmen verringern die Datenmenge, indem sie nach redundanten Daten suchen und diese durch Verweise ersetzen, wobei der Verweisschlüsselstring natürlich kürzer sein muß als der Datenstring, den er ersetzt. Einige der effektivsten verlustfreien Kompressionsmethoden arbeiten inzwischen auch bereits mit Fraktalen, d.h. Redundanzen in Form von Selbstähnlichkeit der Datenmenge werden ebenfalls erkannt und entfernt. Einige Video-Codecs arbeiten so.
Mäggi schrieb am 4.12. 2001 um 19:03:36 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
manchmal denke ich, daß die redundanzen einfach nur ein manierismus sind, ein formalismus ohne ihalt, wobei, die form wird zum inhalt und programm, ist ja manchmal ganz interessant, was da raus kommt. aber da die redundanzen zur zeit gerade mal 0,0007 % aller texte im blaster ausmachen, werde ich mein ziel, daß sich über sie eine systematik herauskristallisiert, wohl aufgeben müssen. chaos rules.
Strontium-90 schrieb am 29.12. 2002 um 22:09:22 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
In der Informationstheorie Bezeichnung für das Vorhandensein von überflüssigen Elementen in einer Nachricht, die keine zusätzlichen Informationen liefern, sondern lediglich die Beabsichtige Grundinformation stützen. In der Reaktortechnik werden alle sicherheitstechnisch bedeutsamen Meßwerte, z.B. die Neutronenflußdichte im Reaktor, von don drei voneinander unabhängigen Meßsystemen ermittelt un nur der Wert als richtig angesehen, der von mindestens zwei System gleich angezeigt wird. Auch die Mehrfachauslegung wichtiger technische Systeme (Notkühlsystem, Notstromgeräte) wird mit Redundanz bezeichnet.
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