Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 179, davon 172 (96,09%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 73 positiv bewertete (40,78%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.2. 1999 um 18:41:17 Uhr schrieb
Dragan über stadt
Der neuste Text am 22.9. 2019 um 13:28:52 Uhr schrieb
Christine über stadt
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 57)

am 27.12. 2005 um 16:12:20 Uhr schrieb
Scrat über stadt

am 31.3. 2005 um 20:56:30 Uhr schrieb
gonzales2010 über stadt

am 24.6. 2006 um 08:02:31 Uhr schrieb
Leonie über stadt

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Stadt«

Dragan schrieb am 2.2. 1999 um 18:41:17 Uhr zu

stadt

Bewertung: 6 Punkt(e)

Man kann die Welt immer aufteilen in Stadt und Land.

Auf dem Land sind die Leute bodenständig und stehen mit dem ersten Hahnenschrei auf. Jeder kennt jeden, man ist freundlich und holt sich seine Milch beim Bauern um die Ecke. Die Geschäfte schließen um 16:30 Uhr.

In der Stadt hingegen kocht der Mob. Es kennt zwar nicht jeder jeden, aber dafür schießen sich die jungen Leute Ringe durch die Augenbrauen und kaufen ihr Essen beim Aldi. An jeder Ecke stehen Prominente herum (die auf dem Land im Fernsehen auftauchen) und die Geschäfte schließen im Optimalfall überhaupt nicht. Aus den Tanzlokalen ertönt laute Musik, jeder hat ein Mobiltelefon (auf dem Land ist der Empfang so schlecht) und in der Straßenbahn sitzen die ulkigsten Leute herum.

holsten schrieb am 11.1. 2001 um 01:19:55 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Stadt
von Theodor Storm (gemeint ist die Stadt Husum in Nordfriesland)

Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohn' Unterlaß;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
Am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du graue Stadt am Meer;
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
Du graue Stadt am Meer

Pille schrieb am 14.11. 2000 um 16:40:20 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

In zwei benachbarten Städten, sagen wir, Küsseldorf und Döln, gibt es das bemerkenswerte Phänomen, daß die eine Seite von sich besser denkt als von der anderen (soweit ganz normal, ein Stück weit jedenfalls) -- aber dies wird mitunter als Religion betrieben! (das geht sogar soweit, daß die lokalen Brauereien als göttliche Nektar-Abfüller betrachtet werden, während die Brauereien im Widerpart lediglich des Kontrastes dienen).
Weist man einen Menschen darauf hin, daß man als Außenstehender z.B. BEIDE Städte eigentlich ganz hübsch findet (bis auf das lästige 'Hier ist aber nicht dort'-Sesamstraßengetue), so erntet man (allerbestenfalls) ungläubige Blicke. Oder wenn man sagt, daß man keine dünnen oder süßen Biere mag, sondern lieber trockene europäische Rotweine, bevorzugt Campo de Borja und Medoc. Dann kann man in beiden Städten nichts mehr werden.
Wenn man aber sagt, beide Städte seien doof, so hat man sich einen schlimmen Feind, bestehend aus zwei Städten, gewonnen.
Manchmal ist es in der Stadt schlimmer als auf dem Land - fährt man in der Stadt 5km, so ist man mitunter immernoch in der selben Stadt. Auf dem Land ist man dann entweder drei Dörfchen weiter oder im Nichts - da kann es auch mal ganz nett sein, so mirnichts, dirnichts.

Höflichkeitsliga schrieb am 5.1. 2003 um 06:46:56 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

Über den GEHSTEIG gehen wir, und wir trampeln alles freudig nieder was nämlich aus den Ritzen ragt, Pistolenmord in Barmbek, und Vergewaltigung in Pasing, mir singen ein Lied, und schaung die Mädchen in der U-Bahn komisch an, in der Disco sowieso, ein Weißbier geht noch, Stefan du Sau, du kriegst hier nirgendwo kein Haschisch, gibs auf! denn Haschisch macht dumm, Bier auch, aber Bier macht lustig, Haschisch nur zufrieden und dröhnig, da kommen wieder die Lederhosenschwulen mit ihren Lederwesten, der Vadder wählt Schill und die Muatta Ude (in der Bude, hö hö), und mir wählen nicht chill, sondern Arroganz, auch schön, aber ein Cabrio haben mir nicht, schaut auch scheiße aus, und die Haare kommen durchanans, im Trader Vic's prügelt sich der Liam Gallagher mit die Italiener und verliert, des is Lehm Baby, gwinnst und verlierst, aber meistens verlierst, geh? Fatalistenschieß, abräumen, action, Prügelei um normales Leben!

nd71 schrieb am 16.6. 2000 um 16:20:39 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Meine Schwester schreibt mir eine Postkarte
aus der Stadt in der sie wohnt
Sie schreibt, sie hofft dass es mir gut geht
und dass sich das Musik machen lohnt

Meine Schwester geht mit einer Freundin
zu einer Party an einem Baggersee
Sie schreibt, sie hofft dass es mir gut geht
und dass wir uns viel zu selten sehen...

(meinen zumindest Toco zu diesem Thema)

albrecht k. schrieb am 4.10. 2001 um 14:22:49 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

Fritz-peter, die crazy alte sau hat mitten drin gestanden als es anfing hektisch zu werden. das ist die rückkehr der guten alten zeit sagte meine schwester in dem moment, ich mochte das aber nicht ganz glauben, doch auch fritz-peter stimmte mit ein: goldene zeiten fangen an! zack zack da kamen drei autos vorbeigefahren, viele männer stiegen aus, und, ich war verblüfft, sie stoben auf einmal alle auseinander und rannten in alle himmelsrichtungen. während ich noch meine augen rieb, stand fritz-peter lächelnd auf dem bürgersteig. heute abend wollte er in die discothek gehen, er nahm das als gutes omen. jetzt war sie wieder mit uns, die moderne welt, überall auf dem erdenball wurden die rauminstallationen aus den fenstern der museen geworfen und bildeten große schuttberge am bürgersteig.

Melnik schrieb am 27.6. 2003 um 13:08:58 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Damals als ich auf dem Dorf lebte, war es ganz nett immer mal in die Stadt zu fahren.

Jetzt lebe ich in der kranken Stadt und verdorre.

MicrowavePrince schrieb am 20.11. 2001 um 00:29:48 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Anonymität der Grossstadt ist schön solange man Freunde hat. Sie bietet so viele Freiheiten, aber verschluckt jene die sich nicht mitzuteilen verstehen.

Diese Leute landen dann in 2. klassigen Chats oder Talkshows.

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