Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 179, davon 172 (96,09%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 73 positiv bewertete (40,78%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.2. 1999 um 18:41:17 Uhr schrieb
Dragan über stadt
Der neuste Text am 22.9. 2019 um 13:28:52 Uhr schrieb
Christine über stadt
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 57)

am 20.12. 2002 um 20:08:24 Uhr schrieb
biggi über stadt

am 27.12. 2005 um 16:12:20 Uhr schrieb
Scrat über stadt

am 28.11. 2004 um 11:43:55 Uhr schrieb
Peter K. über stadt

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Stadt«

Werner schrieb am 17.12. 2005 um 22:12:33 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, einer nicht kleinen Stadt. Die liegt an einem großen Fluß. Ich frage mich oft, ob ich in der selben Welt aufgewachsen bin, in der auch all die anderen aufgewachsen sind. In der Welt, von der in den Büchern die Rede ist, in der Welt, von der die anderen erzählen. Scheiße, dass ich auch immer auf Philosophische Probleme stoßen muss. Das kotzt mich schon an. Dabei ist »Stadt« so ein unphilosophisches Thema. Ein ganz prosaisches, alltägliches, gewöhnliches. Manchmal sehne ich mich danach, gewöhnlich zu sein.
Ich bin irgendwie allein aufgewachsen, obwohl ich mehrere Geschwister hatte. Unser Haus stand am Rande der Stadt. Ich hab viel Zeit in meinem Zimmer verbracht. Tue ich auch heut noch. Warum? Irgendwie bin ich nicht gern mit Menschen zusammen. Ein Mißantrop - so ähnlich nennt man das doch. Das werde ich mir nie verzeihen, dass ich das bin, oder so ähnlich bin... Ich hasse es, die Menschen nicht zu lieben. Ich will die Menschen lieben. Aber ich krieg es schlecht hin. Wer die Menschen nicht liebt, der liebt natürlich auch sich nicht, er selbst ist ja schließlich auch ein Mensch. Mit sich selbst aber muss es jeder zu jeder Zeit aushalten, egal wohin er geht.
Ich mag die Stadt, in der ich aufgewachsen bin nicht besonders. Wie auch? Jede Stadt ist voller Menschen, und wenn man die Menschen nicht liebt...Eine Stadt, egal welche, kann nur lieben, wer die Menschen liebt. Vermutlich hab ich Angst vor den Menschen (und vor mir selbst). Wo Angst ist, da mangelt es an Vertrauen. Liebe gedeiht nur aus Vertrauen. Woher nehmen?

blogage.de schrieb am 19.7. 2008 um 21:39:49 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

In tausend Jahren werden Engel diese Stadt beweinen

Der Smog der Geschichte errichtet eine Ordnung gegen die Dinge

Der Kreuzzug ewigen Glückes richtet sich gegen den Menschen

Die Welt erscheint im Glanze ewiger Zerissenheit

Ohne die übliche Langeweile der Vernunft sind wir

Erscheint der Mensch auf der Bühne der Geschichte, wird die Welt verloren sein

Ohne die Kälte der Vernunft werden wir das Paradies erben

Der Baum der Erkenntnis wächst auf dem Kompost verlorener Seelen

Er trägt die Früchte der ewigen Suche nach dem Endlichen

Sollte er Fallen, wird er die Welt richten

Die Schlange wird die Frucht der Qualen essen

Der Mensch hat von der Schlange gekostet

Verbotenerweise stürzt er sich ins Unglück

Die Nacht wird heller sein als der Tag, schwärzer als das Paradies, deutlicher abgefuckter noch als die Hölle

In Lichte der Vernunft wird der Mensch sein Ich erkennen

Er will sich entledigen von seiner Selbst

Das Göttliche wird aus der Welt vertrieben

Die Hoffnung stirbt. Zuletzt.

Dragan schrieb am 2.2. 1999 um 18:41:17 Uhr zu

stadt

Bewertung: 6 Punkt(e)

Man kann die Welt immer aufteilen in Stadt und Land.

Auf dem Land sind die Leute bodenständig und stehen mit dem ersten Hahnenschrei auf. Jeder kennt jeden, man ist freundlich und holt sich seine Milch beim Bauern um die Ecke. Die Geschäfte schließen um 16:30 Uhr.

In der Stadt hingegen kocht der Mob. Es kennt zwar nicht jeder jeden, aber dafür schießen sich die jungen Leute Ringe durch die Augenbrauen und kaufen ihr Essen beim Aldi. An jeder Ecke stehen Prominente herum (die auf dem Land im Fernsehen auftauchen) und die Geschäfte schließen im Optimalfall überhaupt nicht. Aus den Tanzlokalen ertönt laute Musik, jeder hat ein Mobiltelefon (auf dem Land ist der Empfang so schlecht) und in der Straßenbahn sitzen die ulkigsten Leute herum.

surkamp schrieb am 29.9. 2001 um 07:28:10 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

Altmarkkreis Salzwedel
Kreis
Merseburg-Querfurt
Bördekreis
Kreis Quedlinburg
Burgenlandkreis
Kreis Sangerhausen
Kreis Anhalt-Zerbst
Kreis Schönebeck
Kreis
Aschersleben-Staßfurt
Kreis Stendal
Kreis Bernburg
Kreis Weißenfels
Kreis Bitterfeld
Kreis Wernigerode
Kreis Halberstadt
Kreis Wittenberg
Kreis Jerichower Land
Ohrekreis
Kreis Köthen
Saalkreis
Kreis Mansfelder Land

Stadt Dessau
Stadt Halle
(Saale)
Stadt
Magdeburg

Merrlast schrieb am 29.9. 2001 um 07:28:58 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

Kreis Annaberg
Kreis Mittweida
Kreis Aue-Schwarzenberg
Kreis Riesa-Großenhain
Kreis Bautzen
Kreis Sächsische
Schweiz
Kreis Chemnitzer Land
Kreis Stollberg
Kreis Delitzsch
Kreis Torgau-Oschatz
Kreis Döbeln
Kreis Zwickauer Land
Kreis Freiberg
Mittlerer
Erzgebirgskreis
Kreis Kamenz
Muldentalkreis
Kreis Leipziger Land
Niederschles.
Oberlausitzkreis
Kreis Löbau-Zittau
Vogtlandkreis
Kreis Meißen
Weißeritzkreis

Stadt Chemnitz
Stadt Dresden
Stadt Görlitz
Stadt
Hoyerswerda
Stadt Leipzig
Stadt Plauen
Stadt Zwickau

Pille schrieb am 14.11. 2000 um 16:40:20 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

In zwei benachbarten Städten, sagen wir, Küsseldorf und Döln, gibt es das bemerkenswerte Phänomen, daß die eine Seite von sich besser denkt als von der anderen (soweit ganz normal, ein Stück weit jedenfalls) -- aber dies wird mitunter als Religion betrieben! (das geht sogar soweit, daß die lokalen Brauereien als göttliche Nektar-Abfüller betrachtet werden, während die Brauereien im Widerpart lediglich des Kontrastes dienen).
Weist man einen Menschen darauf hin, daß man als Außenstehender z.B. BEIDE Städte eigentlich ganz hübsch findet (bis auf das lästige 'Hier ist aber nicht dort'-Sesamstraßengetue), so erntet man (allerbestenfalls) ungläubige Blicke. Oder wenn man sagt, daß man keine dünnen oder süßen Biere mag, sondern lieber trockene europäische Rotweine, bevorzugt Campo de Borja und Medoc. Dann kann man in beiden Städten nichts mehr werden.
Wenn man aber sagt, beide Städte seien doof, so hat man sich einen schlimmen Feind, bestehend aus zwei Städten, gewonnen.
Manchmal ist es in der Stadt schlimmer als auf dem Land - fährt man in der Stadt 5km, so ist man mitunter immernoch in der selben Stadt. Auf dem Land ist man dann entweder drei Dörfchen weiter oder im Nichts - da kann es auch mal ganz nett sein, so mirnichts, dirnichts.

Fizgerald schrieb am 29.9. 2001 um 07:24:55 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)


Kreis Altenburger Land
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Stadt Gera
Stadt Jena
Stadt Suhl
Stadt Weimar

nd71 schrieb am 16.6. 2000 um 16:20:39 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Meine Schwester schreibt mir eine Postkarte
aus der Stadt in der sie wohnt
Sie schreibt, sie hofft dass es mir gut geht
und dass sich das Musik machen lohnt

Meine Schwester geht mit einer Freundin
zu einer Party an einem Baggersee
Sie schreibt, sie hofft dass es mir gut geht
und dass wir uns viel zu selten sehen...

(meinen zumindest Toco zu diesem Thema)

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