Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 179, davon 172 (96,09%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 73 positiv bewertete (40,78%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.2. 1999 um 18:41:17 Uhr schrieb
Dragan über stadt
Der neuste Text am 22.9. 2019 um 13:28:52 Uhr schrieb
Christine über stadt
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 57)

am 8.9. 2005 um 12:47:30 Uhr schrieb
Lampe über stadt

am 4.6. 2005 um 18:49:53 Uhr schrieb
biggi über stadt

am 31.3. 2005 um 20:56:30 Uhr schrieb
gonzales2010 über stadt

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Stadt«

Irrfisch schrieb am 30.9. 1999 um 21:19:49 Uhr zu

stadt

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ein Freund von mir wohnt mitten in der Großstadt. Bei ihm vor dem Fenster fahren drei Straßenbahnlinien vorbei.
Als er neulich hier auf dem Land zu Besuch war, ist er doch glatt morgens um halb sechs aufgewacht - weil keine Straßenbahn zu hören war.
Ich glaube, man kann sich an alles gewöhnen.

Pille schrieb am 14.11. 2000 um 16:39:56 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

In zwei benachbarten Städten, sagen wir, Küsseldorf und Döln, gibt es das bemerkenswerte Phänomen, daß die eine Seite von sich besser denkt als von der anderen (soweit ganz normal, ein Stück weit jedenfalls) -- aber dies wird mitunter als Religion betrieben! (das geht sogar soweit, daß die lokalen Brauereien als göttliche Nektar-Abfüller betrachtet werden, während die Brauereien im Widerpart lediglich des Kontrastes dienen).
Weist man einen Menschen darauf hin, daß man als Außenstehender z.B. BEIDE Städte eigentlich ganz hübsch findet (bis auf das lästige 'Hier ist aber nicht dort'-Sesamstraßengetue), so erntet man (allerbestenfalls) ungläubige Blicke. Oder wenn man sagt, daß man keine dünnen oder süßen Biere mag, sondern lieber trockene europäische Rotweine, bevorzugt Campo de Borja und Medoc. Dann kann man in beiden Städten nichts mehr werden.
Wenn man aber sagt, beide Städte seien doof, so hat man sich einen schlimmen Feind, bestehend aus zwei Städten, gewonnen.
Manchmal ist es in der Stadt schlimmer als auf dem Land - fährt man in der Stadt 5km, so ist man mitunter immernoch in der selben Stadt. Auf dem Land ist man dann entweder drei Dörfchen weiter oder im Nichts - da kann es auch mal ganz nett sein, so mirnichts, dirnichts.

Dragan schrieb am 2.2. 1999 um 18:41:17 Uhr zu

stadt

Bewertung: 6 Punkt(e)

Man kann die Welt immer aufteilen in Stadt und Land.

Auf dem Land sind die Leute bodenständig und stehen mit dem ersten Hahnenschrei auf. Jeder kennt jeden, man ist freundlich und holt sich seine Milch beim Bauern um die Ecke. Die Geschäfte schließen um 16:30 Uhr.

In der Stadt hingegen kocht der Mob. Es kennt zwar nicht jeder jeden, aber dafür schießen sich die jungen Leute Ringe durch die Augenbrauen und kaufen ihr Essen beim Aldi. An jeder Ecke stehen Prominente herum (die auf dem Land im Fernsehen auftauchen) und die Geschäfte schließen im Optimalfall überhaupt nicht. Aus den Tanzlokalen ertönt laute Musik, jeder hat ein Mobiltelefon (auf dem Land ist der Empfang so schlecht) und in der Straßenbahn sitzen die ulkigsten Leute herum.

surkamp schrieb am 29.9. 2001 um 07:28:10 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

Altmarkkreis Salzwedel
Kreis
Merseburg-Querfurt
Bördekreis
Kreis Quedlinburg
Burgenlandkreis
Kreis Sangerhausen
Kreis Anhalt-Zerbst
Kreis Schönebeck
Kreis
Aschersleben-Staßfurt
Kreis Stendal
Kreis Bernburg
Kreis Weißenfels
Kreis Bitterfeld
Kreis Wernigerode
Kreis Halberstadt
Kreis Wittenberg
Kreis Jerichower Land
Ohrekreis
Kreis Köthen
Saalkreis
Kreis Mansfelder Land

Stadt Dessau
Stadt Halle
(Saale)
Stadt
Magdeburg

blogage.de schrieb am 19.7. 2008 um 21:39:49 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

In tausend Jahren werden Engel diese Stadt beweinen

Der Smog der Geschichte errichtet eine Ordnung gegen die Dinge

Der Kreuzzug ewigen Glückes richtet sich gegen den Menschen

Die Welt erscheint im Glanze ewiger Zerissenheit

Ohne die übliche Langeweile der Vernunft sind wir

Erscheint der Mensch auf der Bühne der Geschichte, wird die Welt verloren sein

Ohne die Kälte der Vernunft werden wir das Paradies erben

Der Baum der Erkenntnis wächst auf dem Kompost verlorener Seelen

Er trägt die Früchte der ewigen Suche nach dem Endlichen

Sollte er Fallen, wird er die Welt richten

Die Schlange wird die Frucht der Qualen essen

Der Mensch hat von der Schlange gekostet

Verbotenerweise stürzt er sich ins Unglück

Die Nacht wird heller sein als der Tag, schwärzer als das Paradies, deutlicher abgefuckter noch als die Hölle

In Lichte der Vernunft wird der Mensch sein Ich erkennen

Er will sich entledigen von seiner Selbst

Das Göttliche wird aus der Welt vertrieben

Die Hoffnung stirbt. Zuletzt.

Höflichkeitsliga schrieb am 5.1. 2003 um 06:46:56 Uhr zu

stadt

Bewertung: 1 Punkt(e)

Über den GEHSTEIG gehen wir, und wir trampeln alles freudig nieder was nämlich aus den Ritzen ragt, Pistolenmord in Barmbek, und Vergewaltigung in Pasing, mir singen ein Lied, und schaung die Mädchen in der U-Bahn komisch an, in der Disco sowieso, ein Weißbier geht noch, Stefan du Sau, du kriegst hier nirgendwo kein Haschisch, gibs auf! denn Haschisch macht dumm, Bier auch, aber Bier macht lustig, Haschisch nur zufrieden und dröhnig, da kommen wieder die Lederhosenschwulen mit ihren Lederwesten, der Vadder wählt Schill und die Muatta Ude (in der Bude, hö hö), und mir wählen nicht chill, sondern Arroganz, auch schön, aber ein Cabrio haben mir nicht, schaut auch scheiße aus, und die Haare kommen durchanans, im Trader Vic's prügelt sich der Liam Gallagher mit die Italiener und verliert, des is Lehm Baby, gwinnst und verlierst, aber meistens verlierst, geh? Fatalistenschieß, abräumen, action, Prügelei um normales Leben!

holsten schrieb am 11.1. 2001 um 01:19:55 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Stadt
von Theodor Storm (gemeint ist die Stadt Husum in Nordfriesland)

Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohn' Unterlaß;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
Am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du graue Stadt am Meer;
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
Du graue Stadt am Meer

Philipp C. schrieb am 14.6. 2000 um 01:51:01 Uhr zu

stadt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Habe ich schon das Unwetter erwähnt, das langsam näher kommt?
Von meinem Balkon im vierten Stock beobachte ich diesen schleichenden Fortschritt mit zunehmender Unruhe.
Von meinem bevorteiltem Beobachtungsposten aus kann ich die ganze Stadt überblicken, die jetzt immer häufiger von kurzen Blitzen hell erleuchtet wird.
Merken: 14.6.2000 - 01:50 - Gewitter über München.

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