Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 248, davon 240 (96,77%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 99 positiv bewertete (39,92%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.2. 2000 um 21:36:00 Uhr schrieb
Tanna über Blut
Der neuste Text am 2.3. 2023 um 20:08:10 Uhr schrieb
Psychosaurus über Blut
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 80)

am 27.2. 2011 um 18:12:54 Uhr schrieb
Heine über Blut

am 28.8. 2006 um 17:02:07 Uhr schrieb
Lump über Blut

am 22.1. 2016 um 21:29:51 Uhr schrieb
triebgesteuert über Blut

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Blut«

micha schrieb am 11.6. 2000 um 20:59:27 Uhr zu

Blut

Bewertung: 7 Punkt(e)

In dem Moment, indem überall das Blut lief bekam ich doch noch schiss. Ich legte das Messer zur Seite, desinfizierte die Wunde und schlief erschöpft ein. Heute, drei Monate später spiele ich wieder mit dem gleichen Gedanken.

Kühlwalda schrieb am 14.8. 2000 um 01:37:53 Uhr zu

Blut

Bewertung: 3 Punkt(e)

Seid gegrüßt, meine Blutsbrüder und -schwestern!

Eigentlich gehe ich nur wegen der Kulis zum Blutspenden. Alle drei Monate darf ich meine Ärmel hochkrempeln und mir eine unglaublich dicke, große und schrecklich gefährlich aussehende Nadel in meine Armbeuge rammen lassen. Ich gehe dann zum Missionshaus der Schwestern vom Kostbaren Blut (Wie passend...) wo leichenblasse Rotkreuz- Uniformierte auf mich warten. Ich frag mich, ob sie das Blut später vorkosten... Nach kurzer Untersuchung werde ich in brutalster Weise mit einem Skalpell aufgeschlitzt und das Blut wird mir mit aller Gewalt aus dem Körper gepreßt (Um das Ganze zu dramatisieren habe ich etwas übertrieben: Ich werde in den Finger gepiekt...). Ich lege mich in den Sessel, Beine hoch, jetzt fehlt nur noch ein Fernseher und meine Pantoffeln, dann bin ich glücklich. Stattdessen wird mir auf einem Plastiktablett das Handtäschchen, in das ich reinbluten darf, serviert. Und dann gehts rund, wenn der Schlauch mit der Nadel (So dick wie eine Kuli- Mine, aber tut nicht (dolle) weh, versprochen!) erst einmal an mir hängt, dann sprudelt es nur so aus mir heraus. Während ich zusehe, wie mein Blut schwappend in die Plastiktüte klatscht, muß ich besorgten Blutsauge- Überwachern erklären, daß ich nicht blaß bin, weil es mir schlecht ist, sondern weil mein Sommerurlaub dieses Jahr ins verregnete Sauerland ging (Ja- woll!). Nach dem Abnabeln darf ich essen gehen (Obwohl es passend wäre gibt es keine Blutwurst) und bekomme endlich meinen Kuli und Heftchen mit lustigen Geschichten über das Blut in denen ich lese, daß man nicht nach der Spende Fallschirmspringen oder Marathonlaufen darf. Na gut, stattdessen trinke ich einen lecker Rotwein und freue mich, daß sich dessen Alkoholgehalt in meinen nur noch 5,5 Litern Blut noch schneller verteilt. Letzte Woche wollte ich mir einen Kuli- Vorrat anlegen und bin jeden Tag Spenden gegangen, aber ich befürchte, ich muß damit aufhören, denn als ich mich heute morgen beim Rasieren geschnitten habe, kam nur heiße Luft raus... In diesem Sinne:

Ruhig Blut , blut ruhig!!!

Seifert schrieb am 10.4. 2001 um 23:58:14 Uhr zu

Blut

Bewertung: 2 Punkt(e)

Apropos rot: Seine Farbe bekommt
das Blut von den roten
Blutkörperchen. Die sehen aus wie
kleine runde Kissen mit einer Delle und
gehören zu den fleißigsten
Transporteuren im Körper: Sie
schleppen Sauerstoff von der Lunge
zu den Körperzellen.


Dort schnappen sie sich Kohlendioxid und flitzen damit zur Lunge
zurück, aus der ihr das Gas ausatmet. Auf dem Rückweg müssten die
Blutkörperchen eigentlich ihren Namen ändern: Wenn sie Kohlendioxid
geladen haben, schimmern sie nämlich nicht rot, sondern eher bläulich.
Das könnt ihr zum Beispiel an den Adern auf eurem Handrücken
beobachten.

Ceryon schrieb am 26.5. 2000 um 10:40:04 Uhr zu

Blut

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich habe die Blutgruppe 0 negativ.
Gestern war ich mal wieder zum Blutspenden und anschließend bin ich in der Firma wie jeden Morgen in den 6.ten Stock hochgegangen. Erst als ich bei meinem Chef in Zimmer »Guten Morgen« gesagt habe, wurde mir erst schwarz vor Augen und dann bewußt, daß ich wohl gerade wieder aus einer Ohnmacht erwachte - Wie wäre ich sonst auf den Fußboden gekommen und warum standen alle um mich rum?
Heute geht es mir schon viel besser - ich könnte Gänseblümchen ausreißen.

Stöbers Greif schrieb am 7.2. 2000 um 21:47:49 Uhr zu

Blut

Bewertung: 6 Punkt(e)

Und nachdem ich flehend die Scharen der Toten beschworen,
Griff ich die Schafe und schlachtete beide über der Grube;
Schwarz entströmte das Blut, und aus dem Erebos kamen
Viele Seelen herauf der abgeschiedenen Toten.
Bräute und Jünglinge kamen, und kummerbeladene Greise,
Und noch kindliche Mädchen, in früher Trauer der Herzen.
Viele kamen auch, von ehernen Lanzen verwundet,
Kriegerschlagene Männer, mit blutbesudelter Rüstung.
Dicht umdrängten sie alle von allen Seiten die Grube
Mit grauenvollem Geschrei; und es faßte mich bleiches Entsetzen...
Aber ich selbst riß schnell das scharfe Schwert von der Hüfte,
Setzte mich hin und wehrte den schwankenden Häuptern der Schatten,
Sich dem Blute zu nahn, eh´ ich Teiresias fragte...

Arwen schrieb am 11.6. 2000 um 22:00:50 Uhr zu

Blut

Bewertung: 6 Punkt(e)

tja... selbstmord scheint eine einfache Lösung zu sein, ja nahezu verlockend, aber vergißt man da nicht schnell eine kleinigkeit...

Probleme gehen vorbei und dann verpasst man auch die ganzen schönen sachen die das leben eigentlich lebenswert machen!

Sowas mag einem der gerade mit dem Gedanken spielt lächerlich vorkommen, ich weiß es ich hab auch schon viel zu oft darüber nachgedacht aber immer wieder irgendwoher den Mut genommen weiterzumachen,

so pulsiert mein Blut weiter in meinen Adern und ich versuche mein leben zu meistern, mit allen Höhen und Tiefen, wie aussichtslos es auch manchal scheinen mag... wie auch immer ich hab nur dieses eine Leben und das werd ich nicht vorzeitig beenden... und scheiße wer kann sagen obs nachher besser is... hört es einfach auf und man hat seinen Frieden oder landet man doch irgendwo in seinem persönlichen Teil des Jenseits auf Wolke 7 wo einem zu allem Überfluß noch stinklangweilig ist?

blöök! schrieb am 20.7. 2000 um 13:52:33 Uhr zu

Blut

Bewertung: 4 Punkt(e)

Stationsarzt zur Jungschwester:
»Haben Sie Patient Nr.12 das Blut abgenommen?«
»Ja, aber mehr als sechs Liter habe ich nicht aus ihm herausbekommen...«

Otto Rehagel schrieb am 8.2. 2000 um 18:19:02 Uhr zu

Blut

Bewertung: 6 Punkt(e)

Und wenn Sie schon glauben, auf die Blutgrätsche nicht verzichten zu können, dann bitte VOR dem Strafraum und nicht unmittelbar vor den Augen des Schiedsrichters!

Höflich schrieb am 14.1. 2013 um 20:56:11 Uhr zu

Blut

Bewertung: 1 Punkt(e)

Vor kurzem erst das erste mal Salambo von Flaubert gelesen! Mir war immer etwas rätselhaft, wieso er als 'antibürgerlicher' Schriftsteller geführt wird. Schließlich sind seine Bücher in der Mehrzahl genau in jenem Milieu angesiedelt und Bewegen sich genau in jenem Wertekanon der Bürgerlichen Kultur, wie man Sie aus dem Frankreich des mittleren 19. jahrhunderts kennt - wenn auch zugegebenermaßen auf hochbosartige Weise. Nun, ich hatte Salambo noch nicht gelesen. Das ist in der Tat ein Buch... ein Schlag ins Gesicht jeder gemäßigten Stimmung. Im Grunde ist es ein Gore-Fest, ein Splatter-Werk, in dem laufend Menschen - gerne Frauen, Kinder, Greise - zerhackt, erstochen oder von Elefanten zertrampelt werden. Das geht in einem fort und erinnert nicht wenig - obwohl ein vollkommen anderer Hintergrund - in seiner Durchführung an Blood Meridian von Cormac McCarthy: ein fortlaufendes Gemetzel um seiner selsbt willen. In der Tat würde ich mich wundern, wenn McCarthy nicht irgendwie davon sich hätte inspirieren lassen....

Bettina Beispiel schrieb am 2.11. 2001 um 16:43:58 Uhr zu

Blut

Bewertung: 1 Punkt(e)

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