Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 66, davon 64 (96,97%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 36 positiv bewertete (54,55%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 3.2. 2001 um 05:27:09 Uhr schrieb
ian über morgenstern
Der neuste Text am 18.9. 2021 um 14:50:08 Uhr schrieb
Christine über morgenstern
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 15)

am 18.9. 2021 um 14:50:08 Uhr schrieb
Christine über morgenstern

am 7.11. 2006 um 22:02:53 Uhr schrieb
platypus über morgenstern

am 22.7. 2009 um 15:55:56 Uhr schrieb
Gronkor über morgenstern

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Morgenstern«

ian schrieb am 3.2. 2001 um 05:27:09 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 8 Punkt(e)

a. morgenstern, der...
mittelalterliches nahkampfinstrument, dessen funktion darin bestand, alles zu zertruemmern, auf das man mit ihm einschlug.

b. morgenstern, christian...
geb. 1871, hochbegabter deutscher dichter, werke:
»galgenlied«,»melancholie« oder »peer gynt«. studierte jura,philosophie u.a. ...

c. morgenstern, christian...
geb. 1976 in einem dorf neben düsseldorf, schwachbegabter und penetranter technomusikant, der glaubt,mit einem eigenen plattenlabel die grosse kohle machen zu koennen. konsumiert alle arten von drogen und macht mit sich selber oralverkehr. wir lachen gerne hinter seinem ruecken.

Johnny schrieb am 17.7. 2001 um 02:37:54 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wenn Morgenstern gerade nicht da ist, kann man e.g. Heine lesen.
Wenn Morgenstern gerade nicht da ist, kann man ne Taschenlampe anmachen und sich die Wolken am nächtlichen Himmel ansehen.
Wenn Morgenstern gerade nicht da ist, kann man stattdessen nen Baseballschläger nehmen.
Wenn Morgenstern (der minderbegabte Technomusikant) gerade nicht da ist, kann man aufatmen.

kommt halt drauf an was fürn Morgenstern

wauz schrieb am 15.12. 2001 um 19:21:46 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wie die Galgenlieder entstanden

Es waren einmal acht lustige Könige; die lebten. Sie hießen aber so oder so. Wer heißt überhaupt? Man nennt ihn. Eines Tages sprachen die lustigen Könige zueinander, wie Könige zueinander sprechen. 'Die Welt ist ohne Salz; laßt uns nach Salz gehen!' sagte der zweite. 'Und wenn es Pfeffer wäre' meinte der sechste. 'Wer weiß das Neue?' fragte der fünfte. 'Ich!' rief der siebente. 'Wie nennst du's ?' fragte der erste. 'Das Unterirdische,' erwiderte der siebente, 'das Links, das Rechts, das Dazwischen, das Nächtliche, die Quadrate des Unsinnlichen über den drei Seiten des Sinnlichen.' 'Und der Weg dazu?' fragte der achte. 'Das einarmige Kreuz ohne Kopf und der Basis über dem Winkel' sagte der siebente. 'Also der Galgen!' sagte der vierte. 'Esto' sprach der dritte. Und alle wiederholten 'Esto', das heißt 'Jawohl'.
Und die acht lustigen Könige rafften ihre Gewänder und ließen sich von ihrem Narren hängen. Den Narren aber verschlang allsogleich der Geist der Vergessenheit. - -
Betrachten wir den 'Galgenberg' als ein Lugaus der Phantasie ins Rings. Im Rings befindet sich noch sehr viel Stummes.
Die Galgenpoesie ist ein Stück Weltanschauung. Es ist die skrupellose Freiheit des Ausgeschalteten, Entmaterialisierten, die sich in ihr ausspricht. man weiß, was ein mulus ist: Die beneidenswerte Zwischenstufe zwischen Schulbank und Universität. Nun wohl: ein Galgenbruder ist die beneidenswerte Zwischenstufe zwischen Mensch und Universum. Nichts weiter. Man sieht vom Galgen die Welt anders an und man sieht andre Dinge als Andre.

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wauz schrieb am 21.12. 2001 um 20:22:12 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 2 Punkt(e)

Galgenbruders Lied
an Sophie, die Henkersmaid

Sophie, mein Henkersmädel,
komm, küsse mir den Schädel!
Zwar ist mein Mund
ein schwarzer Schlund -
doch du bist gut und edel!

Sophie, mein Henkersmädel,
komm, streichle mir den Schädel!
Zwar ist mein Haupt
des Haars beraubt -
doch du bist gut und edel!

Sophie, mein Henkersmädel,
komm, schau mir in den Schädel!
Die Augen zwar,
sie fraß der Aar -
doch du bist gut und edel!

wauz schrieb am 20.12. 2001 um 19:57:44 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 1 Punkt(e)

Bundeslied
der Galgenbrüder

O schauerliche Lebenswirrn,
wir hängen hier am roten Zwirn!
Die Unke unkt, die Spinne spinnt,
und schiefe Scheitel kämmt der Wind.

O Greule, Greule, wüste Greule!
Du bist verflucht! so sagt die Eule.
Der Sterne Licht am Mond zerbricht.
Doch dich zerbrach's noch immer nicht.

O Greule, Greule, wüste Greule!
Hört ihr den Huf der Silbergäule?
Es schreit der Kauz: pardauz! pardauz!
da taut's, da graut's, da braut's, da blaut's!

Richie schrieb am 27.2. 2001 um 13:31:26 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 1 Punkt(e)

C. Morgenstern ist aber auch der vorgeschobene Autor des klassischen Romans »Die Brautprinzessin«, welcher in der Ausgabe der »spannenden Teile« bei Klett - Cotta rausgekommen ist. Und der hat mit dem Antroposophen und Galgenlied - Dichter Morgenstern nichts zu tun. Und die »Brautprinzessin« ist ein herrliches Buch, die Verfilmung »Die Braut des Prinzen« zwar nah am Original, jedoch gerade deswegen von einer unvorstellbaren Kitschigkeit. Aber wenns gefällt...

Ich sag nur »Gib uns den Schluessel!« »Ich hab ihn nicht, ich schwöre es bei der Seligkeit meiner Ahnen und....« »Reiss ihm die Arme aus, Fezzik.« »Äh, meint ihr den Schlüssel hier?«... sonst fallen mir grade keine ausführlichen Zitate ein, aber es ist echt sehr schön.

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