Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 66, davon 64 (96,97%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 36 positiv bewertete (54,55%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 3.2. 2001 um 05:27:09 Uhr schrieb
ian über morgenstern
Der neuste Text am 18.9. 2021 um 14:50:08 Uhr schrieb
Christine über morgenstern
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 15)

am 4.2. 2006 um 23:08:03 Uhr schrieb
Lena über morgenstern

am 3.1. 2007 um 12:30:57 Uhr schrieb
prediger über morgenstern

am 27.5. 2004 um 14:09:02 Uhr schrieb
Crea über morgenstern

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Morgenstern«

ian schrieb am 3.2. 2001 um 05:27:09 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 8 Punkt(e)

a. morgenstern, der...
mittelalterliches nahkampfinstrument, dessen funktion darin bestand, alles zu zertruemmern, auf das man mit ihm einschlug.

b. morgenstern, christian...
geb. 1871, hochbegabter deutscher dichter, werke:
»galgenlied«,»melancholie« oder »peer gynt«. studierte jura,philosophie u.a. ...

c. morgenstern, christian...
geb. 1976 in einem dorf neben düsseldorf, schwachbegabter und penetranter technomusikant, der glaubt,mit einem eigenen plattenlabel die grosse kohle machen zu koennen. konsumiert alle arten von drogen und macht mit sich selber oralverkehr. wir lachen gerne hinter seinem ruecken.

Richie schrieb am 27.2. 2001 um 13:31:26 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 1 Punkt(e)

C. Morgenstern ist aber auch der vorgeschobene Autor des klassischen Romans »Die Brautprinzessin«, welcher in der Ausgabe der »spannenden Teile« bei Klett - Cotta rausgekommen ist. Und der hat mit dem Antroposophen und Galgenlied - Dichter Morgenstern nichts zu tun. Und die »Brautprinzessin« ist ein herrliches Buch, die Verfilmung »Die Braut des Prinzen« zwar nah am Original, jedoch gerade deswegen von einer unvorstellbaren Kitschigkeit. Aber wenns gefällt...

Ich sag nur »Gib uns den Schluessel!« »Ich hab ihn nicht, ich schwöre es bei der Seligkeit meiner Ahnen und....« »Reiss ihm die Arme aus, Fezzik.« »Äh, meint ihr den Schlüssel hier?«... sonst fallen mir grade keine ausführlichen Zitate ein, aber es ist echt sehr schön.

ARD-Ratgeber schrieb am 30.12. 2003 um 17:19:32 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 2 Punkt(e)


Der Werwolf


Ein Werwolf eines Nachts entwich
von Weib und Kind und sich begab
an eines Dorfschullehrers Grab
und bat ihn: Bitte, beuge mich!

Der Dorfschulmeister stieg hinauf
auf seines Blechschilds Messingknauf
und sprach zum Wolf, der seine Pfoten
geduldig kreuzte vor dem Toten:

»Der Werwolf« -- sprach der gute Mann,
»des Weswolfs«, Genitiv sodann,
»dem Wemwolf«, Dativ, wie man's nennt,
»den Wenwolf«, -- »damit hat's ein End«.

Dem Werwolf schmeichelten die Fälle,
er rollte seine Augenbälle.
Indessen, bat er, füge doch
zur Einzahl auch die Mehrzahl noch!

Der Dorfschulmeister aber mußte
gestehn, daß er von ihr nichts wußte.
Zwar Wölfe gäb's in großer Schar,
doch »Wer« gäb's nur im Singular.

Der Wolf erhob sich tränenblind --
er hatte ja doch Weib und Kind!!
Doch da er kein Gelehrter eben,
so schied er dankend und ergeben.



ChristianMorgenstern

___________________________________________

Netzfundstück.



wauz schrieb am 15.12. 2001 um 19:03:53 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 1 Punkt(e)

Versuch einer Einleitung

Wir leben in einer bewegten Zeit. Ein Tag folgt dem andern, und neues Leben sproßt aus den Ruinen. Auf moralischem, medizinischem, poetischem, patriotischem Gebiete, in Handel, Wandel, Kunst und Wissenschaft, allüberall dieselbe Erscheinung, dieselbe Tendenz. Symptom reiht sich an Symptom. Und solch ein Symptom war auch die Idee, welche eines schönen tages des hiverflossenen Jahrhundertendes acht junge Männer, festentschlossen, dem feindlichen Moment, wo auch immer, im Sinne der Zeit und auch wieder nicht im Sinne der Zeit - diese Zeit, wie jede, als eine Zeit nicht nur der Bewegung schlechthin, sondern einer sowohl ab- wie auf- steigenden Bewegung, mit zeitweilig dem Ideale unentwegten Fortschritts nur zu abgekehrter Vorwiegung des ersteren Moments in ihr gesehen - die Singspielhalle, sozusagen, ihres Humors entgegenzustellen, zusammenschmiedete.
Ein sonderbarer Kult vereinte sie. Zuvörderst wird das Licht verdreht, ein schwarzes Tuch dann aus dem Korb und übern Tisch gezogen, mit Schauderzeichen reich phosphoriesziert, und bleich ein einzig Wachs inmitten der Idee des Galgenbergs entnommner freudig-schrecklicher Symbole. Dazu heißt der Erste Schuhu: der hängt zuhöchst und gibt den Klang zum Hauch des Rabenaas, der das Mysterium verwest; der Dritte heißt Verreckerle: der reicht das Henkersmahl; der Vierte Veitstanz, zubenannt der Glöckner: der zieht den Armesünderstrang; der Fünfte Gurgeljochem: der schert den Lebensfaden durch; der Sechste Spinna, das Gespenst: der schlägt zwölf; der Siebente Stummer Hannes, zubenannt der Büchner; der singt Fisches Nachtgesang, und der Achte Faherügghh, mit dem Beinamen der Unselm: der kann das Simmaleins und sprichtdas große Lalulâ. Und es wird das Knochenklavier geschaffen und der Gelächtertrab und die Elementarsynphonie und der Huckepackdalbert und der Eulenviertanz und der Galgenschlenkerer und Sophie, die Henkersmaid, als Symbild von der Weisheit unverweslichem Begriff.
Ein modulationsfähiger Keim.
Und in der Tat, wenn irgendwo, wenn irgendwann, mußte gerade damals und gerade bei denjenigen Kräften der Volksseele, in denen das Herz der vom Geist der neuen Zeit am wunderlichsten beeindruckten Unvoreingenommenheit des Natürlichen am zukunftswetterschwangervollsten pochte, ein besonders abwelthafter Rückschlag wider das Gesetz in der Vernunft von seiten mehr excös gerichteter Seelen erfolgen und damit ein Beweisschatten mehr geworfen werden, daß keine Zeit, so dunkel sie auch sich und in sich selber sei, indem sie »ihr Herze offenbart«, mit all den Widersprüchen, Knäueln, Gräueln, Grund- und Kraftsuppen ihres Wesens, als Schwan zuletzt mit Rosenfingern über den Horizont ihres eigenen Chaos - und sei es auch nur mit der lächelndsten Träne im Wappen - emporzusteigen sich zu entbrechen den Mut, was sage ich, die Verruchtheit hat.
Es darf daher getrost, was auch von allen, deren Sinne, weil sie unter Sternen, die, wie der Dichter sagt: »dörren, anstatt zu leuchten«, geboren sind, vertrocknet sind, behauptet wird, enthauptet werden, daß hier einem sozusagen und im Sinne der Zeit, dieselbe im Negativen als Hydra gesehen, hydratherapeutischen Moment ersten Ranges - immer angesichts dessen, daß, wie oben, keine mit Rosenfingern den springenden Punkt ihrer schlechthin unvoreingenommenen Hoffnung auf eine, sagen wir, schwansinnige oder wesentielle Erweiterung des natürlichen Stoffgebietes zusamt mit der Freiheit des Individuums vor dem Gesetz ihrer Volksseele zu verraten sich zu entbrechen den Mut, was sage ich, die Verruchtheit haben wird, einem Moment, wie ihm in Handel, Wandel, Kunst und Wissenschaft allüberall dieselbe Erscheinung, dieselbe Frequenz den Arm bieten, und welches bei allem, ja vielleicht gerade trotz allem, als ein mehr oder minder modulationsfähiger Ausdruck einer ganz bestimmten und im weitesten Verfolge excösen Weltauffasserraumwortkindundkunstanschauung kaum mehr zu unterschlagen versucht werden zu wollen vermag - gegenübergestanden und beigewohnt werden zu dürfen gelten lassen zu müssen möchte.

Hochachtungsvoll!

Jeremias Müller, Lic. Dr.

This is 17 schrieb am 30.3. 2001 um 07:22:17 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 1 Punkt(e)

mittelalterliche nahkampfwaffe, die oft mit einem dichter der neuzeit verwechselt wird. Beide sind jedoch ausgesprochen blutig . . .
anders als zum beispiel in japan oder china sind die kampfkünste des europäischen mittelalters völlig in vergessenheit geraten. wir können nur noch vermuten in welcher weise solche waffen gehandhabt wurden. dabei darf man annehmen das auch die europäischen landsknechte gewisse techniken beherrschten, die weit mehr ausmachten als das plumpe Hollywood-Haudrauf in dämlichen Ritterepen ...

wauz schrieb am 21.12. 2001 um 20:15:14 Uhr zu

morgenstern

Bewertung: 1 Punkt(e)

pars schrieb am 21.9. 2001 um 18:22:37 Uhr über
morgenstern

Nein mir ist zum Glück noch nie, wiederhole nie, ein Morgenstern begegnet, und ich bitte, daß dies auch so bleibt. Schließlich handelt es sich bei diesem Gerät, um eine bösartige mittelalterliche
Waffe!
So eine Art Holzkeule mit einer Eisenkette, an deren Ende eine gußeiserne verdornte Kugel dran baumelt. Nee, bloß weg damit.

***

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