Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Sterne«
Stöbers Greif schrieb am 21.2. 2010 um 10:24:13 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Seit ich nach den Sternen schaue (hi, Deneb, toll rausgeputzt, Beteigeuze, El Rischa - noch da? usw.), nerven mich die wilden, in der Regel absolut unfunktionalen Beleuchtungen unserer Städte. Vielleicht nicht gerade im Zentrum und zu Weihnachten, aber ansonsten. Die neuen Nachbarblocks in einem reinen Wohnviertel wurden beispielsweise mit wahren Festbeleuchtungen ausgestattet (Hauseingänge, Dachterrassen, Fassaden); man kann auf diese Weise - so man will - nachts ohne zusätzliche Lichtquelle lesen, wenn man nur die Rolläden offen lässt. Diskos, Hotels und was weiß ich wer sonst noch funzeln mit Flakscheinwerfern am Himmel rum und löschen dort droben alles aus. Na ja, den Mond sieht man noch. Dasselbe übrigens auch beim letzten Urlaub an der Ostsee: ein Wikingerlager aus Pappe erstrahlt nachts wie Aladins Wunderlampe, aber vermutlich muss das so sein wegen der historischen Authentizität. Und im Winter, so der ortsansässige Betreiber der Sternwarte, würde eine Eislaufbahn den Himmel vernichten.
Einen richtigen Sternenhimmel konnte ich letzten Herbst in den Alpen sehen; das hat mich schier umgehauen.
PS. Sterne schauen ist eine echte Konkurrenz fürs Blastern.
Eric schrieb am 16.1. 2000 um 16:28:26 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Dave: »Mein Gott, es ist voller Sterne!« (2001 Odyssee im Weltall)
loxana schrieb am 22.6. 2001 um 02:21:26 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ein kleines Mädchen sieht nach oben, erblickt den Stern, ihren Stern.
Er kommt fast jeden Tag zu ihr ans Fenster.
Sie schaut ihm zu, wie er blinkt und funkelt, und fragt sich, wie es wohl wäre selbst ein Stern zu sein, frei zu sein, dort oben am Firmament.
Sie würde strahlen, heller als alle anderen Sterne neben ihr, und würde nach einem anderen Kind suchen, daß sie trösten kann.
Eines Nachts, der Stern war gerade wieder zu ihr gekommen, war sie viel trauriger als die Nächte zuvor. Sie erzählte dem Stern alles, und er leuchtete nicht mehr so hell. Wenn Sterne traurig sind, dann verblassen sie.
Doch da wurde er wieder hell, heller als je zuvor, und dem Mädchen wurde auf einmal warm ums Herz.
In ihrem Inneren fühlte sie eine mächtige Kraft, die alles umfasste.
Sie spürte wie sie zu einem Licht wurde, leuchtender als alles andere.
Ihre Seele war frei, ihr Schmerz vergangen. Nun war sie der leuchtende Stern am Himmel, der Abendstern, der am hellsten von allen erstrahlt, und sie gibt allen Trost, die ihn brauchen.
Mäggi schrieb am 26.9. 2001 um 20:57:27 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
redundanz 91
feiheit ist einsicht in die notwendigkeit, hat unser aller bundeskanzler am mittwoch im bundestag zitiert. er dachte es wäre hegel, doch
gysi korregierte ihn postwendend.
lustig.
ich kenne das zitat von meinem alten guten deutsch-lehrer wilfried k.
und es stimmt.
FREIHEIT IST EINSICHT IN DIE NOTWENDIGKEIT. wie sagte rosa luxemburg so schön: »freiheit ist auch immer die freiheit des andersdenkenden.« Rosa ist die Farbe, die mischtechnisch zwischen Rot und Weiß liegt und niemand haben will. weil ROSA im kunstunterricht den BLAUmann ihres mitschülers enGELBert absichtlich mit GRÜNer tusche bekleckerte, bekam sie von
der lehrerin fräulein ROTh eine straFARBEit auf. jetzt WEISS sie, daß dies GRAUsam war und ärgert sich SCHWARZ. wegen der
straFARBEit konnte sie sich nicht mit OLIVer zum ORANGEnessen treffen. dieser guckte stattdessen den LILAlaunebär im fernsehen (in
techniCOLOR).
na dann... wenn der bewertungspunkte pegel steigt eine handschrift kann soo viel über einen menschen aussagen, doch eine handschrift kann genauso soo stark verändert werden...etwas
sehr spezielles am menschen... Getretner Quark
wird breit, nicht stark.
(Soll von Goethen sein, dem alten Schelm.) Liebe ist nur ein Wort - Quark auch! nur wenn ich wirklich hassen kann, dann kann ich auch von ganzem herzen lieben, denn erst das andere extrem macht mir bewußt, wie
weit zu gehen ich bereit sein muß, um behaupten zu können, daß ich es ehrlich meine gedehnte grenzen Es gab einmal die Hoffnung das System mittels eines Generalstreiks ändern zu können. Heute hört man von dieser Hoffnung nichts
mehr und auch Generalstreiks zu nichtrevolutionären Zwecken haben in Deutschland wohl seit langem nicht mehr stattgefunden. Ich
höre von ihnen nur aus unwahrscheinlichen Ländern der dritten Welt und erstaunlich oft aus Griechenland.
Genossin Mäggi ist mir mit dem Eintragen des Wortes zuvorgekommen, aber es geht nicht um persönliche Eitelkeiten, sondern um das
große Ganze. Oder doch eher um gar nichts. nach valerie solanas ist nicht der generalstreik das mittel, den kapitalismus zu zerbrechen und zur anarchie zu gelangen, sondern,
möglichst viele jobs anzunehmen und in diesen jobs einfach nicht zu arbeiten und das system so von innen auszuhöhlen. Die Sterne sind nicht nur da draußen, sie sind auch in uns. Innen und Außen sind Spiegelbilder. Auf der Krankenhaustreppe an einem bereits heißen Sommermorgen geboren, leuchtete mir ein guter Stern, gemeinsam mit seinen
Brüdern und Schwestern, die ihm halfen, die kleine Frügeburt zum Leben zu begrüßen. Manchmal nur hat mein guter Stern sich
verkrochen und verzogen und ist offenkundig anderweitig tätig. Das muss ich wohl akzeptieren.
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