| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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am 3.7. 2000 um 03:54:46 Uhr schrieb Dortessa
über Europa |
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am 21.1. 2026 um 19:10:20 Uhr schrieb Rübezahl
über Europa |
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am 13.3. 2024 um 10:41:26 Uhr schrieb gerhard über Europa
am 14.8. 2011 um 07:37:46 Uhr schrieb Jo über Europa
am 2.5. 2024 um 18:01:35 Uhr schrieb schmidt über Europa
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Europa«
Geiersturzflug schrieb am 14.3. 2010 um 14:49:56 Uhr zu
Bewertung: 19 Punkt(e)
Wenn im Canale Grande U-Boote vor Anker gehn
und auf dem Petersplatz in Rom Raketenabschußrampen stehn,
überm Basar von Ankara ein Bombenteppich schwebt
und aus den Hügeln des Olymp sich eine Pershing 2 erhebt.
Dann ist alles längst zu spät.
Dann ist, wenn schon nichts mehr geht.
Besuchen Sie Europa,
solange es noch steht.
Vor dem alten Kölner Dom steigt ein Atompilz in die Luft,
und er Himmel ist erfüllt von Neutronenwaffelduft,
wenn in Paris der Eiffelturm zum letzten Gruß sich westwärts neigt
und in der Nähe von Big Ben sich zartes Alpenglühen zeigt.
Dann ist alles längst zu spät.
Dann ist, wenn schon nichts mehr geht.
Besuchen Sie Europa,
solange es noch steht.
Wenn aus der Haute Cuisine ein Hexenkessel wird,
wo sich der Koch aus Übersee seine alte Welt flambiert,
da wird gelacht und applaudiert, denn selbst der Kellner kriegt 'n Tritt,
was bleibt uns außer der Kultur, wir wünschen guten Appetit.
Denn dann ist alles längst zu spät.
Dann ist, wenn schon nichts mehr geht.
Besuchen Sie Europa,
solange es noch steht.
Ja Dann ist alles längst zu spät.
Dann ist, wenn schon nichts mehr geht,
Besuchen Sie Europa,
solange es noch steht.
Solange es noch steht, solange es noch steht.
Solange es noch steht, solange es noch steht.
alwaysultra schrieb am 23.9. 2000 um 12:08:24 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
uropa lacht
Machen wir uns nichts vor: Man nimmt uns einfach nicht mehr ernst in der Welt! Kulturhistorisch längst reduziert auf die Erfindung der Bratwurst und der Autobahn, ist das einstige Land der Dichter und Denker heute nicht viel mehr als eine mäßig gelungene Vorlage für internationale Satiriker und uninspirierte Cartoonisten, die gern schwitzende dicke Männer in Lederhosen malen. Deutsche Politiker werden im Ausland ohnehin nur verhalten belächelt, außer sie starten gerade mal wieder einen Weltkrieg. Aber das geht ja auch nicht immerzu und macht auf Dauer nur böses Blut.
»Schröder« kann man in vielen Ländern nicht mal richtig aussprechen, »Scharping« klingt nach vagabundierendem Scherenschleifer und »Däubler-Gmelin« wie ein fleischgewordener Schreibfehler. »Merkel« und »Westerwelle« kan man zwar leicht ohne Fehler sagen, aber wieso sollte man das freiwillig tun?
Ganz unschuldig sind wir allerdings nicht. Hatte man uns wegen Modern Talking und Scooter vor dem europäischen Gerichtshof bereits mehrfach und zu Recht des versuchten Mordes an der populären Musik beschuldigt, so muss die Verteidigung nun spätestens nach der Nummer eins von Zlatko endgültig ihr Mandat niederlegen. Und wie soll man einem ausländischem Gast plausibel erklären, dass sich durch den Erfolg der abgefilmten Deppen-WG aus der geschlossenen Anstalt von RTL II die gesamte germanische Medienlandschaft auf einen Schlag in der Gewalt von Holländern befindet? Von Holländern!!! Wie tief wollen wir denn noch sinken? Und das auch noch gerade jetzt, wo uns die ganze doofe Welt zur EXPO besuchen kommt! Wie peinlich. Wenn die Amerikaner mit dem Zug anreisen und all die trümmerhaft ausgeschachteten Bahnhofstorsos sehen, denken die sowieso, Adenauer wäre noch Kanzler, und fangen wieder an, uns Care-Pakete zu schicken.
Allein beim Fußball wurde uns stets ein letzter Rest Respekt gezollt, doch spätestens nach dieser WM wird auch das vorbei sein. »Das Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnen die Deutschen«, hieß es einst im Kader der Rivalen voller Furcht – heute kann jeder ein Tor für Deutschland als Spende von der Steuer absetzen. Aber was tun? Einfach eine neue Elf übers Internet bestellen oder alle Spieler der anderen Mannschaften entführen? Ulli Stielike ist ja bereits erfolgreich verpisst worden und eröffnet irgendwo einen Herrenausstatter für Blinde, demnächst folgt Ribbeck mit einem Hundefriseursalon auf Teneriffa – doch wer kommt dann? Rudi Völler & Mooshammer? Percy Hoven & Jürgen Möllemann? Beckmann & Hera Lind?
Vielleicht sollte ich doch besser auswandern...
--
alwaysultra
mcnep schrieb am 3.3. 2005 um 08:13:30 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Die europäische Malerei
Die Europäer verstehen sich auf die Geometrie. Darum weichen ihre Gemälde, was Licht und Schatten, Fern und Nah betrifft, nicht um ein Quentchen [von der Wirklichkeit] ab.
Die Figuren, Häuser und Bäume, die sie malen, haben sämtlich einen Schlagschatten. Die Farben und Pinsel, die sie benutzen, sind von denen Chinas völlig verschieden.
Die Darstellung geht vom Breiten ins Enge; man vermißt sie mit Hilfe eines Dreiecks.
Malt man [auf diese Weise] Paläste an eine Wand, so hat es die Wirkung, daß die Leute fast den Wunsch haben, hineinzugehen.
Lernende, die sich den einen oder anderen [Punkt davon] zunutze machen können, schaffen sich immerhin eine Methode, mit der sie Aufmerksamkeit erregen; allein, mit [wahrer] Pinsel–Methode (pi–fa) hat das ganz und gar nichts zu tun: [Solche Bilder] mögen zwar gekonnt sein, bleiben aber im Handwerklichen stecken. In der Malerei von Rang ist darum kein Platz für sie.
Tsou I–Kuei (1686–1772), in:
Lob der Naturtreue – Das Hsiao–Shan Hua–P'u
Übertragen von Günther Debon
Wiesbaden 1969
Dortessa schrieb am 1.9. 2001 um 05:02:05 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Das die europäische Kultur die Welt eroberte liegt an den geografischen Bedingungen. Die starke Gliederung der Küste förderte geradezu die Seefahrt. Das milde Klima tat ein Übriges da zu.
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