| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
586, davon 558 (95,22%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 163 positiv bewertete (27,82%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 25.1. 1999 um 19:25:44 Uhr schrieb Pete
über Berlin |
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am 8.9. 2026 um 23:08:05 Uhr schrieb Bettina Beischlaf
über Berlin |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 232) |
am 23.1. 2004 um 15:25:25 Uhr schrieb Lambada-Lars über Berlin
am 14.2. 2016 um 10:22:37 Uhr schrieb Dana über Berlin
am 15.5. 2002 um 17:50:03 Uhr schrieb Höflichkeitsliga über Berlin
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Berlin«
Höflichkeitsliga schrieb am 9.1. 2004 um 01:19:03 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Mal wieder! Man muß halt immer darüber fabulieren wo man ist, da ist das am ehesten, öh, intelligible wohl die Stadt in der man wohnt, obwohl die eigene Wohnung oder die Straße viel mehr zur eigenen allgemeinen Stimmung beiträgt, aber wurscht, sagt niemandem was, jedenfalls, in letzter zeit ist mir da ein Gedanke gekommen, vor dem Hintergrund, das Ostberlin wirklich nur noch furchtbar ist, und das man es zwar nicht vermeiden kann, aber daß man es vermeiden sollte da hinzugehen, und man fragt sich wie das sein kann, und dann fällt einem, kurz bevor man schon mit der DDR brechen wollte, ein, daß das gar nicht davon die Schuld ist, von der DDR, daß Ostberlin so furchtbar ist, das ist halt Krisenphänomen, wenn überall Erlebnisgastronomie aufmacht, und alle Weinkelterer mit ihren Kneipen von Kreuzberg nach Friedrichshain ziehen, und ehrlich, wenn ich Ostberliner gewesen wäre, und dann so die ganzen Evangelisten aus Westberlin nach 89 ankommen und mir sagen würden, »Du mußt Haschisch anbauen, du mußt eine Alternative Kneipe aufmachen! Du mußt McDonalds bekämpfen, aber Genossenschaftsfahrradreparaturläden unterstützen!«, dann würde ich das wahrscheinlich auch machen, und die ganzen Nazis, naja, in Neukölln und Schöneberg gibt das ja auch viele, letztlich, das mutet immer so apologetisch an das Argument, aber schlechte Wirtschaftsdaten sind anscheinend der Empirie nach schon immer so ein Aktivator für Antisemiten und Glatzen, daß das mit realsozialistischer Geschichtsklitterung und falsch akzentuiertem Antikapitalismus zu tun haben soll, naja, weniger eher, Fragebogen schicken an alle Leute bringt auch nichts, weiß man nicht nie, jedenfalls, die Idee ist mir auf dem Alexanderplatz gekommen, da mußte ich an eine Ausgabe des Thrasher-Skateboard-Magazins denken, wo irgendwann 1991 auf den Leserbriefseiten so ein Foto abgedruckt wurde, wie eine Traube osteuropäischer Skateboardfahrer auf dem St. Petersburger Newski-Prospekt (oder In Rostock am Hafen???) so eine lustig gebogene Riesentatue rauf und runterskatet, und das war der Anlaß, wo ich mir überlegt habe, daß all die bösen Menschen, all die Glatzenträger und Bodybuilder die beim Saturn-Hansa einen blöd ankucken, all diese Kasper, die es immer und überall der Anlage, wenn es sowas gibt, geben wird, wenn es sowas gibt, daß die in einer DDR doch wenigstens immer ihr Maul halten mußten, weil sie sonst eins mit dem VoPo-Knüppel aufs maul bekommen haben. Deprivation macht den menschen erst gut...
Naja. Blöder Gedanke...
toschibar schrieb am 27.12. 2002 um 10:52:31 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Wer total hip ist, MUSS nach Berlin gehen. Da nageln Leute ihre getrocknete Scheiße an die Wand, legen zerrissene Socken in Tubberdosen oder zerborstene Flaschen in zerrissene Socken oder legen mit zerborstenen Flaschen gefüllte zerrissene Socken in Tubberdosen, nennen das Installationen und laden andere hippe Menschen zu einer sogenannten Vernissage ein, wo literweise Sekt getrunken und schlaue Sätze zu mit zerborstenen Flaschen gefüllten zerrissenen Socken in Tubberdosen gesagt werden.
Doch Obacht, die Szene ist streng hierarchisch gegliedert: Wer zu einer solchen Veranstaltung geht, ist immerhin schon viertklassig hip. Wer ausdrücklich eingeladen ist, darf sich schon drittklasig hip wähnen. Wer dann für diese Vernissagen als Flyerverteiler ernannt wird, hat die größten Chancen in naher Zukunft aus der zweiten Liga der Hip-Kultur in die Bundesliga aufzusteigen und selber einladen zu dürfen, sofern er so mutig ist, seine Scheiße an die Wand zu nageln.
Höflichkeitsliga Wandsbek e.V. schrieb am 6.7. 2001 um 01:13:27 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Berlin reimt sich auf Wien. Wien reimt sich auf München-Riem. München-Riem reimt sich auf Neumünster. Fragen sie nicht wieso.
Höflichkeitsliga schrieb am 16.8. 2002 um 23:34:43 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Wieso ist es bloß immer so dümmlich warm in Berlin? Ich hasse hasse hasse Berlin!
Diese Stadt kann man nicht Lieben (geklaut, file under »Man muss davon ausgehen dass der Stein denkt...«)
Doofes, Doofes, Doofes Berlin! Jede moralische Größe geht dir verloren, du Berlin du! Nur überall Klassizismus-Ekel der übelsten Schule, ein Gewerch und ein Zerch daß es nicht mehr zum Aushalten ist. Berlin! Du stinkst nach Bierdunst und Jeansjacken mit abgeschnittenen Ärmeln. Du stinkst nach dümmlichen Kunstgewerbsethnokitschbars in Mitte! Du stinkst nach Schriftstellerscheiss und Historienquatsch! Ich hasse dich! Ich werde dir vernichten, wenn ich Gelegenheit dazu habe! Berlin!!!!!! Ich hasse dir! Du riechst nach im Regen aufgeweichtem Hundescheiß! Du riechst nach verfaulenden Blättern auf viel zu vielen Bäumen! Auf fünfundzwanzig Hügeln bist du wahrscheinlich gebaut, du dummes Gebirgsdorf! Berg rauf, Berg runter, hier Steigung, da Steigung. Immer nur mühen, mühen mühen. Immer nur hochklettern, alles hochklettern, nix Flach, alles immer ersteigen, du Scheiss du! Du stinkst nach Mercedesniederlassungen und nach Gerhard! Du stinkst nach dummen Kunststudenten, die nach dem Studium lustige peppige Bilder malen, die sie dann in der Deppengalerie neben der baskischen Weinhandlung verkaufen! Du stinkst nach icke-ditte-roof-und-ha'ick-ma-esaat. Du stinkst nach Orientgedudel und Frakturschrift. Ick hasse dir! Aber ich sehe es kommen, ich werde in dir alt werden, und dafür hasse ick dir!
Berlin, ick hasse dir!
Höflichi schrieb am 3.4. 2004 um 18:51:05 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Finish d'Hitzn! kannst mich verstehen? Levantebrüder schaun mich bös an, vielleicht bilde ich mir das ein, mir egal, ihr seid lustige Buben, mir egal, Handschlag drauf, wollt meine Wohnung trotzdem nicht nehmen? Allah akbar und so weiter ihr lustigen Kasperli.
Die Häuser hier sind wie ein Vampir.
Wenn die Bewohner reden, verziehen sie, die Bewohner, den Mund nach oben und unten, und spucken und fluchen, und dehnen und tun tun ihren Hals komisch runden und zusammenziehen, das alles wie Maschinengewehrsalven hinaussprüht. »Milde!« hab ich oft verlangt, allein, es scheint im Brandenburgischen Idiom nicht anzugehen.
Wenn ich jetzt also in der Kastingallee oder in der Bruderstraße hintanlaufe mit old fiepi im Ohr, dann denke ich mir, und gerade laufen vier Westfalen vorbei, dann denke ich mir so meinen Teil. Die Erde soll sich auftun, und alle sollen lustig sein. Am Gemäuer vorbei, denn überall ist Gemäuer, zum Bierladen, ganz Berlin ist ein Bierladen, ein einziger großer. »Wou ey, alda, gimma hier und da, und DES, ja klar. Tschüssn servus alda!«. Überall stehen einem Kinderwägen im Weg. Neues Leben ist etwas Wunderbares, Leben etwas Heiliges, neues Leben also etwas Wunderbares UND Heiliges, trotzdem nervm die ganzen Eltern im eigenen Alter, weil sie einen an den eigenen Tod erinnern, der hier über jedem Türgesims drohend die Faust erhebt: »Siehe, neues entsteht, altes vergeht, und bei dir entsteht nichts, du vergehst aber trotzdem, nichtmal verliebt bist du!«. Wie auch.
Tausend Geigen heben an und sterben ab...für nichts. Justus Frantz hat lustig den Mozart erklärt in der Bildzeitung, die ich mir seit letzter Woche regelmäßig Kaufe. Leider eine Folge verpaßt: »War Mozart sexuell pervers?«. Nicht nachzuholen. Alle hier sind arm, oder tun so. Man soll doch so tun als ob man reich wäre, bis hier dringt das aber nicht durch.
Überall Mädchen die mit gesenktem Kopf durch die Straßen gehen, denen geht es schlecht, man sieht es. Nicht mein Problem.
udo lindenberg schrieb am 10.2. 2002 um 02:48:08 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Im Nostalgieclub ist heute Jubiläumsprogramm.
Ich habe die Ehre, ich sage die Herrschaften an.
Wir haben heute Grete Weiser am Synthezier
Und Zarah Leander singt:
Kann denn Liebe Sünde sein?
Das dieser Abend möglich wurde, das freut uns sehr,
denn das diese Stars zuletzt bei uns waren,
ist schon so lange her.
Doch jetzt sind sie alle wieder da,
sie kamen gestern nach Berlin,
Anhalterbahnhof,
oder manche kamen auch mit `nem Zeppelin.
Es ist nur schade, dass Frau Dietrich nicht abkömmlich war.
Sie schickte uns ein Telegramm ... aus USA.
Darin stand: sorry sorry,
doch ich geb euch einen Tip.
Ich hab noch einen Enkel in Berlin,
der kann auch ne gute Show abziehn."
Nach Diktat umgezogen schrieb am 21.11. 2003 um 23:52:46 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Eine Vampirstadt. Egal wo man hin kommt, Ostwestfalen und Schwaben stellen die Mehrheit der Bevölkerung, und das ist schlecht eingerichtet! Will man mit den Menschen reden, so sind sie hartherzig, und bezeichnen einen als Schleimer. Man ist versucht zu sagen: »Menschen, dies ist nicht Schwaben noch Bielefeld, die Menschen die nicht in Schwaben oder Bielefeld leben sind im allgemeinen auf oberflächliche Weise freundlich zueinander, weil dies das Miteinander erleichtert!« Allein, es will nicht fruchten, denn die Schwaben und Bielefelder haben die Berliner auf ihrer Seite. An der Wursttheke etw muß man sich anöden lassen von alten Frauen, die schnell pampig werden. Die Mädchen tragen allesamt eine komische Mode, »natürlicher chic« scheint das Motto zu sein. Wolle und Fransen und nepalesiche spitze Mützen und Absatzlose wadenhohe Stiefelchen. Die Buben haben allesamt oft Wollmützen auf, und sind grimmig. Wie sollen sie auch anders, wer einen Großteil seines bisherigen Lebens in Konstanz oder Höxta oder Berlin verbracht hat, der kennt die Schattenseiten des Daseins.
Andrea C. Berg schrieb am 5.11. 2007 um 18:52:43 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Berlin besteht nur aus über und über Verschuldeten Haushalten. Aufgrund von Dienstreisen nach Berlin und tagelangen Aufenthalten stelle ich fest: Berlin hat kein Flair! Berlin hat keine Power! Berliner sind Looser! Berlin ist voll peinlich! Hamburg, München, Frankfurt.... da lebt man! In Berlin gibts nur Bullen an jeder Ecke, gerade im Innenstadtbereich...wenn man hier von Innenstadt sprechen kann. Das Teil ist eher ein verbautes Moloch, mit den Ansprüchen größer, breiter, höher. Jeder zweite ist Arbeitslos, Hartz IV Empfänger oder Rentner! Kein Witz! Ich bin gern von Menschen mit Manieren umgebenen, nicht mit Berlinern! Die Sprache wurde schon von Zille als Fäkalsprache bezeichnet! Osama ich flehe Dich an, befreie uns von diesen Bürokraten, Bullen und sonstigen parasitären Beamtenpack! Im ehemaligen Osten breiten sich Geschäfte wie Friseur, Blumenläden, Currywurstbuden und nullachtfünfzehn Restaurants aus. Eins befindet sich im Marcelinos Führer. Den wirklichen gesetzten Mittelstand gibt es nicht! Meistens von unerfahrenen zugereisten Ossis betrieben. So zum Beispiel in der Chausseestrasse 17. Anstatt Haare zu schneiden sitzen 2 Hennen aus Sachsen/Anhalt dort rum und ziehen sich lieber Hartz IV rein. Eine Mentalität, zum Kotzen.....Ich glaube der nullachtfünzehn Ossis Laden hies auch noch Friseursalon Berg! Einfach Looserhaft, Berlin ist scheiße und wird scheiße bleiben. Lebt wohl...ich auch!
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