Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 586, davon 558 (95,22%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 163 positiv bewertete (27,82%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.1. 1999 um 19:25:44 Uhr schrieb
Pete über Berlin
Der neuste Text am 8.9. 2026 um 23:08:05 Uhr schrieb
Bettina Beischlaf über Berlin
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 232)

am 19.6. 2003 um 19:07:52 Uhr schrieb
Anonym über Berlin

am 14.10. 2004 um 17:49:01 Uhr schrieb
pars über Berlin

am 8.11. 2018 um 08:27:22 Uhr schrieb
Christine über Berlin

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Berlin«

Höflichkeitsliga schrieb am 16.8. 2002 um 23:34:43 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 7 Punkt(e)

Wieso ist es bloß immer so dümmlich warm in Berlin? Ich hasse hasse hasse Berlin!
Diese Stadt kann man nicht Lieben (geklaut, file under »Man muss davon ausgehen dass der Stein denkt...«)
Doofes, Doofes, Doofes Berlin! Jede moralische Größe geht dir verloren, du Berlin du! Nur überall Klassizismus-Ekel der übelsten Schule, ein Gewerch und ein Zerch daß es nicht mehr zum Aushalten ist. Berlin! Du stinkst nach Bierdunst und Jeansjacken mit abgeschnittenen Ärmeln. Du stinkst nach dümmlichen Kunstgewerbsethnokitschbars in Mitte! Du stinkst nach Schriftstellerscheiss und Historienquatsch! Ich hasse dich! Ich werde dir vernichten, wenn ich Gelegenheit dazu habe! Berlin!!!!!! Ich hasse dir! Du riechst nach im Regen aufgeweichtem Hundescheiß! Du riechst nach verfaulenden Blättern auf viel zu vielen Bäumen! Auf fünfundzwanzig Hügeln bist du wahrscheinlich gebaut, du dummes Gebirgsdorf! Berg rauf, Berg runter, hier Steigung, da Steigung. Immer nur mühen, mühen mühen. Immer nur hochklettern, alles hochklettern, nix Flach, alles immer ersteigen, du Scheiss du! Du stinkst nach Mercedesniederlassungen und nach Gerhard! Du stinkst nach dummen Kunststudenten, die nach dem Studium lustige peppige Bilder malen, die sie dann in der Deppengalerie neben der baskischen Weinhandlung verkaufen! Du stinkst nach icke-ditte-roof-und-ha'ick-ma-esaat. Du stinkst nach Orientgedudel und Frakturschrift. Ick hasse dir! Aber ich sehe es kommen, ich werde in dir alt werden, und dafür hasse ick dir!
Berlin, ick hasse dir!

Stöbers Greif schrieb am 10.2. 2000 um 09:32:52 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 7 Punkt(e)

Die Steine der Berliner Häuser sind zerfressen von Musik. Vollgesogen mit Schallwellen, halten die armen Ziegel kaum noch Stand...

toschibar schrieb am 27.12. 2002 um 10:52:31 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wer total hip ist, MUSS nach Berlin gehen. Da nageln Leute ihre getrocknete Scheiße an die Wand, legen zerrissene Socken in Tubberdosen oder zerborstene Flaschen in zerrissene Socken oder legen mit zerborstenen Flaschen gefüllte zerrissene Socken in Tubberdosen, nennen das Installationen und laden andere hippe Menschen zu einer sogenannten Vernissage ein, wo literweise Sekt getrunken und schlaue Sätze zu mit zerborstenen Flaschen gefüllten zerrissenen Socken in Tubberdosen gesagt werden.
Doch Obacht, die Szene ist streng hierarchisch gegliedert: Wer zu einer solchen Veranstaltung geht, ist immerhin schon viertklassig hip. Wer ausdrücklich eingeladen ist, darf sich schon drittklasig hip wähnen. Wer dann für diese Vernissagen als Flyerverteiler ernannt wird, hat die größten Chancen in naher Zukunft aus der zweiten Liga der Hip-Kultur in die Bundesliga aufzusteigen und selber einladen zu dürfen, sofern er so mutig ist, seine Scheiße an die Wand zu nageln.

horror vacui schrieb am 31.1. 2003 um 00:47:24 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 3 Punkt(e)

ja, ein kumpel, der neben dem gefängnis in moabit wohnt, weil das da billig ist und die badewanne in der wohnung einer schublade in die wand eingelassen ist, zum rausziehen, und mit so einem beuler, der viel zu wenig warmes wasser macht, daß man eine halbwegs volle wanne überhaupt nicht mit warmem wasser auf die pinne bekommt, aber es ist eben nur eine billige wohnung neben dem gefängnis, mit so einer küche mit ätzendem linoleumboden, aber immerhin fenster raus auf das gefängnis, und einer tordurchfahrt in eine hinterhof, was aber in berlin glaube ich nichts besonderes ist, und einem bürgersteig mit laternen, dirket vor der tür ist eine, also was wollte ich sagen, ja der kumpel meint also, in berlin gäbe es überdurchschnittlcih viele hundenhaufen, so viel, daß er sich schon ekelt, obwohl der sonst auch immer säuft.

Arno schrieb am 15.10. 2001 um 07:31:02 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 3 Punkt(e)

Warst früher mal der heisseste Kochtopf der Welt. Mit einer dicken Mauer umgeben, sammelte sich hier alles, was schräge Ideen und alternative Kultur produzierte. Jeder liess jeden leben, und Hauptstadt war Bonn.
Jetzt wird der Stadt mit dem Brecheisen der Scheitel gezogen und Kreuzberg machen sie zur Schlafstatt für die Bundestagsdiener.
Einerseits mit Geld zugemetert, andererseits abgezockt und und zwangskultiviert, taumelt der Mythos Berlin auf eine konservativ-weltstädtische Zukunft zu, hinter sich eine Rotzfahne aus Erinnerungen an bessere Zeiten herschleppend.
Schade eigentlich.

schnatte schrieb am 22.2. 2001 um 19:40:36 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen. Jetzt wohne ich in der Ferne und vergöttere Berlin, vermisse meine Freunde, meine Familie, »mein« Kreuzberg, die kulturelle Vielfalt, die Kneipen, die Strassen, die Autos, die unterschiedlichen Menschen, mal freundlich, mal garstig, den Frühling am Kanal, die Schule, die Intelligenz der Menschen dort, die Blödheit der Prolls.
Allerdings ist es komisch, sich das blöde neue Stadtzentrum am Potsdamer Platz anzugucken. Da stellen sie drei »Wolkenkratzer« hin und meinen, nun seien sie was. Da stellen sie ein Zentrum in die Mitte, das, wie ich finde, von selbst wachsen muss. Und was Politiker aus dem fernen Bonn in Westdeutschland in Berlin und im Reichstag verloren haben, ist mir auch ein grosses Rätsel. Deren Ziel muss es sein, Berlin, wie es war, vollends zu zerstören.
Naja, nun wohne ich nicht mehr da, vermisse es mehr denn je und kann mich in meiner Phantasie dorthin träumen. Mein Phantasie-Berlin.

pars schrieb am 29.9. 2001 um 04:37:11 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 4 Punkt(e)

Zum Glück waren Hannah und Lisa noch nie in Berlin, sie sollten es auch bleiben lassen, denn nach allem was ich hier über sie lese, würde sie hier kein Schwein bemerken. Bleibt in bayern wo ihr hingehört!

the-pulse schrieb am 9.11. 2000 um 18:19:32 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 2 Punkt(e)

Berlin ist die neue Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Der vorherige Regierungssitz war Bonn. Der Umzug der Ministerien und Behörden nach Berlin hat einige Milliarden Mark verschlungen. Das macht aber nichts, denn das Parlamentsgebäude, das gerade in der Entstehung war, hatte sich eh zur Bauruine entwickelt.

Wichtig am Umzug des Parlaments und der Regierung nach Berlin ist die Tatsache, dass für die Abgeordneten eine bessere Chance besteht, den Bezug zum Volk nicht zu verlieren. Denn Berlin tobt. Doch wie soll man Nähe zum Volk herstellen, wenn man 100 Stunden pro Woche arbeitet?

kAthi schrieb am 12.9. 2001 um 18:42:35 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 2 Punkt(e)

Berlin ist wohl eine der geilsten Städte in Deutschland. Vielleicht ist das jetzt auch nur lokalpatriotisch von mir, aber ich kann mir nicht vorstellen, woanders zu wohnen, es sei denn in Hamburg. Ich leb jetzt schon seit meiner Geburt in Berlin (Ost) und ich will es echt nicht mehr missen...
<<oh Berlin, Metropole die verfällt - in Berlin, da schlug einmal das Herz der Welt!>>
[die Skeptiker]
Das war in den Achtzigern. Inzwischen ist Berlin wieder n bißchen im Aufbau... Aber eigentlich mag ich diesen ostigen Russlandcharme voll. Ob das dieser keimige Brunnen am Alex ist oder Marzahn. Das ist einfach meine Heimat... Es ist allerdings nicht so, dass ich nur Ostberlin mag... Auch wenn alle einschneidenden Erlebnisse (hm bis auf zwei) hier passiert sind...

martin schrieb am 5.3. 2001 um 16:45:48 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 4 Punkt(e)

...ist grau, barsch, bunt, hektisch, hässlich, faszinierend, Geschichte atmend, im Sommer staubig und träumerisch, von extrovertiertem Wahnsinn durchglüht, hart, russig und ungnädig im Winter, gespalten (noch immer), illussionär, revolutionär, kleinbürgerlich gehässig und tolerant anonym und - obwohl ich ständig flüchten möchte - dennoch die lebenswerteste Stadt Deutschlands

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