Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 586, davon 558 (95,22%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 163 positiv bewertete (27,82%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.1. 1999 um 19:25:44 Uhr schrieb
Pete über Berlin
Der neuste Text am 8.9. 2026 um 23:08:05 Uhr schrieb
Bettina Beischlaf über Berlin
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 232)

am 24.2. 2015 um 00:26:04 Uhr schrieb
Garfield über Berlin

am 13.8. 2014 um 19:57:32 Uhr schrieb
Kiezstrulle über Berlin

am 23.1. 2007 um 20:06:54 Uhr schrieb
D. aus der CH über Berlin

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Berlin«

pars schrieb am 29.9. 2001 um 04:18:12 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 6 Punkt(e)

Berlin ist vom Umfang so groß wie Frankfurt, München und Hamburg zusammen, nur viel mehr Wald als in den genannten Orten.

Das Gift schrieb am 7.4. 2003 um 19:32:15 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 4 Punkt(e)

Hier wollten mir die »edlen Osmanen« einmal in einer dunklen Gasse die Eier abschneiden ...

Das wollte wiederum ich nicht, weswegen ich mich mit den vier jungen Muselmanen auf einen angemessenen Preis für meine Eier verständigt habe, dessen Abgeltung die Übergabe sämtlicher von ihnen als wertvoll befundener Gegenstände vorsah.

In der Retrospektive ergibt sich ein grotesker Handel: sie hatten meinen Discman, mein Gras und meine Kohle; ich hatte meine Eier ... besser als garNichtS.



Höflichkeitsliga Wandsbek e.V. schrieb am 6.7. 2001 um 01:13:27 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 6 Punkt(e)

Berlin reimt sich auf Wien. Wien reimt sich auf München-Riem. München-Riem reimt sich auf Neumünster. Fragen sie nicht wieso.

Stöbers Greif schrieb am 10.2. 2000 um 09:32:52 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 7 Punkt(e)

Die Steine der Berliner Häuser sind zerfressen von Musik. Vollgesogen mit Schallwellen, halten die armen Ziegel kaum noch Stand...

schnatte schrieb am 22.2. 2001 um 19:40:36 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen. Jetzt wohne ich in der Ferne und vergöttere Berlin, vermisse meine Freunde, meine Familie, »mein« Kreuzberg, die kulturelle Vielfalt, die Kneipen, die Strassen, die Autos, die unterschiedlichen Menschen, mal freundlich, mal garstig, den Frühling am Kanal, die Schule, die Intelligenz der Menschen dort, die Blödheit der Prolls.
Allerdings ist es komisch, sich das blöde neue Stadtzentrum am Potsdamer Platz anzugucken. Da stellen sie drei »Wolkenkratzer« hin und meinen, nun seien sie was. Da stellen sie ein Zentrum in die Mitte, das, wie ich finde, von selbst wachsen muss. Und was Politiker aus dem fernen Bonn in Westdeutschland in Berlin und im Reichstag verloren haben, ist mir auch ein grosses Rätsel. Deren Ziel muss es sein, Berlin, wie es war, vollends zu zerstören.
Naja, nun wohne ich nicht mehr da, vermisse es mehr denn je und kann mich in meiner Phantasie dorthin träumen. Mein Phantasie-Berlin.

Höflichkeitsliga schrieb am 16.8. 2002 um 23:34:43 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 7 Punkt(e)

Wieso ist es bloß immer so dümmlich warm in Berlin? Ich hasse hasse hasse Berlin!
Diese Stadt kann man nicht Lieben (geklaut, file under »Man muss davon ausgehen dass der Stein denkt...«)
Doofes, Doofes, Doofes Berlin! Jede moralische Größe geht dir verloren, du Berlin du! Nur überall Klassizismus-Ekel der übelsten Schule, ein Gewerch und ein Zerch daß es nicht mehr zum Aushalten ist. Berlin! Du stinkst nach Bierdunst und Jeansjacken mit abgeschnittenen Ärmeln. Du stinkst nach dümmlichen Kunstgewerbsethnokitschbars in Mitte! Du stinkst nach Schriftstellerscheiss und Historienquatsch! Ich hasse dich! Ich werde dir vernichten, wenn ich Gelegenheit dazu habe! Berlin!!!!!! Ich hasse dir! Du riechst nach im Regen aufgeweichtem Hundescheiß! Du riechst nach verfaulenden Blättern auf viel zu vielen Bäumen! Auf fünfundzwanzig Hügeln bist du wahrscheinlich gebaut, du dummes Gebirgsdorf! Berg rauf, Berg runter, hier Steigung, da Steigung. Immer nur mühen, mühen mühen. Immer nur hochklettern, alles hochklettern, nix Flach, alles immer ersteigen, du Scheiss du! Du stinkst nach Mercedesniederlassungen und nach Gerhard! Du stinkst nach dummen Kunststudenten, die nach dem Studium lustige peppige Bilder malen, die sie dann in der Deppengalerie neben der baskischen Weinhandlung verkaufen! Du stinkst nach icke-ditte-roof-und-ha'ick-ma-esaat. Du stinkst nach Orientgedudel und Frakturschrift. Ick hasse dir! Aber ich sehe es kommen, ich werde in dir alt werden, und dafür hasse ick dir!
Berlin, ick hasse dir!

Höflichkeitsliga schrieb am 12.2. 2002 um 01:46:57 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 2 Punkt(e)

Erst Nürnberg und jetzt das! Wer hasst mich bloß dermaßen? Na, ich sage mal, viele Gebäude könnte man abreißen, man merkt genau, daß diese Stadt bis weit ins 19. Jahrhundert keinerlei Bedeutung hatte, und ihren kometenhaften Aufstieg ausgerechnet der Reichsgründung unter preußischen Vorzeichen verdankt. Sie ist mithin ein gruseliger Ort, an dem alle Gebäude, zumal die friederizianischen Repräsentativbauten in der »Mitte« der Stadt, alle so ein Flair von Hochsicherheitsgefängnis haben. Das ist wohl bei den neuen Regierungsgebäuden selstamerweise nicht anders, aber wahrscheinlich wollte man die einfach irgendwie ins bestehende Stadtbild einpassen. Ziemlich hart ist ja das Kanzleramt. Als ich das letzte Mal das Missvergnügen hatte länger in der Stadt zu sein, gab es das noch nicht, und bei den kürzeren Besuchen in der letzten Zeit hat es mich einen Dreck interessiert, neulich aber bin ich zufällig vorbeigelaufen, und ich muss sagen, ja, es ist schon ein klein bisschen ungebührlich groß, von der Höhe her bewegt es sich ja in ähnlichen Dimensionen wie der Bundestag, dafür ist es allerdings rund einen halben Kilometer lang. (Das hat man auf den Frontalansichtfotos natürlich nicht gesehen, mir ist dann, staunenderweise, erst auch einmal die Zigarette aus dem Mund gefallen). Als ich dann nachts diese elende Stalinallee entlanggelaufen bin, ist mir auch das erste mal aufgefallen, daß sich viele Frauen hier wohl nur mit sehr großen Hunden auf die Straße trauen, und das es auf diesen grossen verlassenen Plätzen, wo sich nur sehr wenige Menschen aufhalten, umsomehr ins Auge sticht, wenn Grüppchen von hackedichten 18-Jährigen Vorstadtbewohnern zu vierzehnt, Arm in Arm eingehakt, darin einer sich stolpernd und alles andere als zielstrebig herumirrenden chemischen Verbindung gleich, grölend über den Asphalt Kugeln.
Naja. Ja Mei.

Höflich schrieb am 2.6. 2004 um 02:55:34 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das darf doch nicht sein, daß ich jetzt hierbleiben muß, das ist doch nullshit, nur weil die Hamburg-Deppen auf die Idee gekommen sind auf NdL auch im Nebenfach einen Hammer-NC zu legen!!!
das ist doch Unsinn, das geht doch nicht, ich muß hier weg, wenn ich je irgendwas gemußt habe! Zum vergleich: ich muß nicht essen, aber hier weg, SO EINE SCHEISSE, EINFACH SO EINE SCHEISSE, ICH KÖNNTE TAGELANG HEULEN, WAS SOLL DAS DENN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
SO EIN DRECK, SO EIN DRECK! DA MUSS SICH DOCH IRGENDEIN WEG finden lassen.
Tief durchatmen!
OH GOTT!!!!
Das Jahr 2004 ist das schlimmste all meiner Jahre!
DRECK!
DRECK DRECK!
DRECK DRECK DRECK!!!!!!
DINGENS!!!!!!!!
OOOOOAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!!!!!!!!!
(Nein ganz ehrlich, das suckt...!)

Firmian schrieb am 19.5. 2000 um 14:19:30 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 3 Punkt(e)

In den 80ern lebte ich zeitweise in Berlin.

Berlin kam mir damals immer sehr unwirklich vor, als baute man mit westdeutschen Steuergeldern ein Disneyland in die DDR, damit sich die Ostdeutschen außen die Nasen plattdrücken können, wie cool es im Westen zugeht.

Rundum eingemauert, um in eine beliebige andere Stadt zu fahren, brauchte man in jedem Fall einen Reispaß, trotzdem fühlte man sich frei...

Noch heute gewöhne ich mich nur schwer an die Vorstellung, Berlin könne eine ganz normale europäische Hauptstadt sein.

toschibar schrieb am 27.12. 2002 um 10:52:31 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wer total hip ist, MUSS nach Berlin gehen. Da nageln Leute ihre getrocknete Scheiße an die Wand, legen zerrissene Socken in Tubberdosen oder zerborstene Flaschen in zerrissene Socken oder legen mit zerborstenen Flaschen gefüllte zerrissene Socken in Tubberdosen, nennen das Installationen und laden andere hippe Menschen zu einer sogenannten Vernissage ein, wo literweise Sekt getrunken und schlaue Sätze zu mit zerborstenen Flaschen gefüllten zerrissenen Socken in Tubberdosen gesagt werden.
Doch Obacht, die Szene ist streng hierarchisch gegliedert: Wer zu einer solchen Veranstaltung geht, ist immerhin schon viertklassig hip. Wer ausdrücklich eingeladen ist, darf sich schon drittklasig hip wähnen. Wer dann für diese Vernissagen als Flyerverteiler ernannt wird, hat die größten Chancen in naher Zukunft aus der zweiten Liga der Hip-Kultur in die Bundesliga aufzusteigen und selber einladen zu dürfen, sofern er so mutig ist, seine Scheiße an die Wand zu nageln.

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