| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
586, davon 558 (95,22%)
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 25.1. 1999 um 19:25:44 Uhr schrieb Pete
über Berlin |
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am 8.9. 2026 um 23:08:05 Uhr schrieb Bettina Beischlaf
über Berlin |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 232) |
am 29.11. 2004 um 00:21:34 Uhr schrieb wauz über Berlin
am 16.8. 2008 um 08:00:37 Uhr schrieb Christine über Berlin
am 29.5. 2015 um 19:01:06 Uhr schrieb Autofahrer über Berlin
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Berlin«
Höflichkeitsliga schrieb am 16.8. 2002 um 23:34:43 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Wieso ist es bloß immer so dümmlich warm in Berlin? Ich hasse hasse hasse Berlin!
Diese Stadt kann man nicht Lieben (geklaut, file under »Man muss davon ausgehen dass der Stein denkt...«)
Doofes, Doofes, Doofes Berlin! Jede moralische Größe geht dir verloren, du Berlin du! Nur überall Klassizismus-Ekel der übelsten Schule, ein Gewerch und ein Zerch daß es nicht mehr zum Aushalten ist. Berlin! Du stinkst nach Bierdunst und Jeansjacken mit abgeschnittenen Ärmeln. Du stinkst nach dümmlichen Kunstgewerbsethnokitschbars in Mitte! Du stinkst nach Schriftstellerscheiss und Historienquatsch! Ich hasse dich! Ich werde dir vernichten, wenn ich Gelegenheit dazu habe! Berlin!!!!!! Ich hasse dir! Du riechst nach im Regen aufgeweichtem Hundescheiß! Du riechst nach verfaulenden Blättern auf viel zu vielen Bäumen! Auf fünfundzwanzig Hügeln bist du wahrscheinlich gebaut, du dummes Gebirgsdorf! Berg rauf, Berg runter, hier Steigung, da Steigung. Immer nur mühen, mühen mühen. Immer nur hochklettern, alles hochklettern, nix Flach, alles immer ersteigen, du Scheiss du! Du stinkst nach Mercedesniederlassungen und nach Gerhard! Du stinkst nach dummen Kunststudenten, die nach dem Studium lustige peppige Bilder malen, die sie dann in der Deppengalerie neben der baskischen Weinhandlung verkaufen! Du stinkst nach icke-ditte-roof-und-ha'ick-ma-esaat. Du stinkst nach Orientgedudel und Frakturschrift. Ick hasse dir! Aber ich sehe es kommen, ich werde in dir alt werden, und dafür hasse ick dir!
Berlin, ick hasse dir!
Stöbers Greif schrieb am 10.2. 2000 um 09:32:52 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Die Steine der Berliner Häuser sind zerfressen von Musik. Vollgesogen mit Schallwellen, halten die armen Ziegel kaum noch Stand...
pars schrieb am 29.9. 2001 um 04:18:12 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Berlin ist vom Umfang so groß wie Frankfurt, München und Hamburg zusammen, nur viel mehr Wald als in den genannten Orten.
Höflichkeitsliga schrieb am 12.2. 2002 um 01:46:57 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Erst Nürnberg und jetzt das! Wer hasst mich bloß dermaßen? Na, ich sage mal, viele Gebäude könnte man abreißen, man merkt genau, daß diese Stadt bis weit ins 19. Jahrhundert keinerlei Bedeutung hatte, und ihren kometenhaften Aufstieg ausgerechnet der Reichsgründung unter preußischen Vorzeichen verdankt. Sie ist mithin ein gruseliger Ort, an dem alle Gebäude, zumal die friederizianischen Repräsentativbauten in der »Mitte« der Stadt, alle so ein Flair von Hochsicherheitsgefängnis haben. Das ist wohl bei den neuen Regierungsgebäuden selstamerweise nicht anders, aber wahrscheinlich wollte man die einfach irgendwie ins bestehende Stadtbild einpassen. Ziemlich hart ist ja das Kanzleramt. Als ich das letzte Mal das Missvergnügen hatte länger in der Stadt zu sein, gab es das noch nicht, und bei den kürzeren Besuchen in der letzten Zeit hat es mich einen Dreck interessiert, neulich aber bin ich zufällig vorbeigelaufen, und ich muss sagen, ja, es ist schon ein klein bisschen ungebührlich groß, von der Höhe her bewegt es sich ja in ähnlichen Dimensionen wie der Bundestag, dafür ist es allerdings rund einen halben Kilometer lang. (Das hat man auf den Frontalansichtfotos natürlich nicht gesehen, mir ist dann, staunenderweise, erst auch einmal die Zigarette aus dem Mund gefallen). Als ich dann nachts diese elende Stalinallee entlanggelaufen bin, ist mir auch das erste mal aufgefallen, daß sich viele Frauen hier wohl nur mit sehr großen Hunden auf die Straße trauen, und das es auf diesen grossen verlassenen Plätzen, wo sich nur sehr wenige Menschen aufhalten, umsomehr ins Auge sticht, wenn Grüppchen von hackedichten 18-Jährigen Vorstadtbewohnern zu vierzehnt, Arm in Arm eingehakt, darin einer sich stolpernd und alles andere als zielstrebig herumirrenden chemischen Verbindung gleich, grölend über den Asphalt Kugeln.
Naja. Ja Mei.
adsurb schrieb am 12.7. 2003 um 11:54:05 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Rakete schrieb am 23.6. 2003 um 16:28:39 Uhr über
Berlin
»Prolotown, burn it down!«
Wieso zum Beispiel ist in Berlin folgendes Sitte:
In der U-bahn: Was also? Gut. Folgendes nämlich: Wenn man in einer dieser neueren, normalen U-bahnen sitzt (allein es gibt wenig davon), wo jeweils links und rechts zwei Sitzreihen mit Blickrichtung parallel zur Fahrtrichtung sich befinden, dann muss man meißt bestürzt feststellen, daß wenn man, wie sich das gehört, wenn man den Viererplatz leer vorgefunden hat, z.B. am Fenster hinsetzt, und dann jemand hinzukommt, also da ist es mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent so, daß sich der/diejenige genau gegenüber von einem hinsetzen wird, was ein UNHÖFLICHKEIT ist, die ich, der ich gar keinen Ausdruck verleihen kann, jeder normale Mensch weiß doch nun, daß man sich auf den diagonal gegenüberliegenden Platz setzt!
Analog dümmlich in den älteren U-Bahnmodellen wo man diese langen Sitzbänke an der Seite hat, parallel zur Fahrtrichtung, wo die Leute die neben einem sitzen, sobald die Plätze neben ihnen frei werden, sofort und immer von einem weg, ans äußerste Ende der Bank rutschen, um sich da anzulehnen oder so. Hier wäre das auf dem Fleck bleiben angebracht, schließlich stört ein neben einem Sitzender nicht in dem maße wie dies der Fall ist bei den quer zur Fahrtrichtung angeordneten Viererplätzen, und das wegrutschen hat auch immer eine sehr unfreundliche Komponente.
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Allein für den Text werde ich, wenn ich das nächste mal eine U-Bahn besteige, in der sich nur eine Person befindet, mich genau gegenüber dieser Person platzieren und ihr die ganze Zeit in die Augen starren... oder daneben um dann wegzurutschen...
Ganz schön frech was?
martin schrieb am 5.3. 2001 um 16:45:48 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
...ist grau, barsch, bunt, hektisch, hässlich, faszinierend, Geschichte atmend, im Sommer staubig und träumerisch, von extrovertiertem Wahnsinn durchglüht, hart, russig und ungnädig im Winter, gespalten (noch immer), illussionär, revolutionär, kleinbürgerlich gehässig und tolerant anonym und - obwohl ich ständig flüchten möchte - dennoch die lebenswerteste Stadt Deutschlands
ARD-Ratgeber schrieb am 21.6. 2003 um 15:21:05 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Peter Fechter
Lebensdaten: 14.1.1944 bis 17.8.1962
Informationen zur Person:
Mauerflüchtling
Peter Fechter ist eines der bekanntesten Maueropfer in Berlin. Dies liegt vor allem an den Umständen seines Todes. Er starb wortwörtlich vor den Augen der Welt nahe des Grenzübergangs Checkpoint Charlie.
17. August 1962, 14.15 Uhr: Peter Fechter überklettert mit seinem Freund Helmut Kulbeik, 22 Jahre, an der Zimmerstraße in Mitte den Zaun im Hinterland, läuft auf die Mauer zu und zieht sich hoch. Grenzpolizisten schießen auf den Flüchtling, schwer getroffen fällt Peter Fechter zurück in den Todesstreifen. Seinem Freund gelingt die Flucht.
Doch die Grenzpolizei kümmert sichc lange Zeit nicht um den Jungen, der unmittelbar an der Mauer nach Westberlin liegt und um Hilfe schreit. Westberliner Passanten und Polizisten versuchen, Peter Fechter zu helfen, in Ihrer Verzweiflung werfen sie Verbandszeug über die Mauer. Doch Fechter ist nicht mehr in der Lage, sich selber zu helfen, seine Schreie werden leiser, er verblutet ohne Hilfe durch die Grenzpolizei zu bekommen. Erst als der 18-Jährige vermutlich tot ist, transportieren ihn Angehörige der DDR-Grepo ab unter dem lautstarken Protest hunderter Westberliner und Touristen.
Spontan findet daraufhin eine Demonstration statt, auf der Westseite der Mauer, nur wenige Meter neben dem Todesort von Peter Fechter, wird ein großes Holzkreuz errichtet, das noch Jahrzehnte lang an den sinnlosen Tod des Jungen erinnert.
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