Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 585, davon 557 (95,21%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 163 positiv bewertete (27,86%)
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Der erste Text am 25.1. 1999 um 19:25:44 Uhr schrieb
Pete über Berlin
Der neuste Text am 12.1. 2026 um 09:42:17 Uhr schrieb
Christine über Berlin
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am 16.8. 2008 um 08:24:24 Uhr schrieb
Christine über Berlin

am 29.5. 2015 um 19:01:06 Uhr schrieb
Autofahrer über Berlin

am 4.12. 2012 um 19:30:55 Uhr schrieb
Sandra Hambikutani Out of Heaven über Berlin

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Berlin«

adsurb schrieb am 31.5. 2003 um 16:27:56 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 2 Punkt(e)

Schluss mit Schluss!

Berlin umsonst!

Anstatt zu bitten und zu hoffen, dass bei den anderen, nicht bei uns gespart werden möge; anstatt die Geschichte von den leeren Kassen so lange anzuhören, bis man sich selbst schon für den Berliner Schuldenberg verantwortlich fühlt; anstatt uns auf »in 30 Jahren« vertrösten zu lassen, wenn vielleicht mal wieder Geld in den Kassen ist, behaupten wir: Es ist nicht unsere Schuld!

Weder haben wir die Bankgesellschaft in die Pleite geführt, noch haben wir danach die Schulden übernommen. Wir waren es auch nicht, die den Potsdamer Platz fast für umsonst verscherbelt haben und die jetzt unbedingt einen teuren Großflughafen Schönefeld wollen. Und, Entschuldigung, vielleicht können wir uns ja nur nicht mehr richtig erinnern: Aber hatten wir diese Idee, den Unternehmen, die einen Arbeitslosen einstellen, mal so mir nicht dir nichts bis zu 100.000 Euro zu schenken? ? Ach nee: das war ja Peter Hartz!

Wenn also die Entscheidungen sowieso ohne uns getroffen werden, na dann treffen wir jetzt auch mal ein paar Entscheidungen:

Schwimmbad kostenlos! Kino auch! Ubahn sowieso! Und was gibt es nicht noch alles für schöne Sachen, die viel zu viel kosten und gut und gerne auch umsonst sein könnten! Wohnen, Gesundheit, Bildung...

Es ist nicht unsere Schuld, dass wir jetzt hier leben und nicht in 30 Jahren. Oder vor 30 Jahren. Also her mit dem schönen Leben! Schluss mit Schluss!! Leben zum Nulltarif! Berlin umsonst!!!



berlin-umsonst.tk

schnatte schrieb am 22.2. 2001 um 19:40:36 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen. Jetzt wohne ich in der Ferne und vergöttere Berlin, vermisse meine Freunde, meine Familie, »mein« Kreuzberg, die kulturelle Vielfalt, die Kneipen, die Strassen, die Autos, die unterschiedlichen Menschen, mal freundlich, mal garstig, den Frühling am Kanal, die Schule, die Intelligenz der Menschen dort, die Blödheit der Prolls.
Allerdings ist es komisch, sich das blöde neue Stadtzentrum am Potsdamer Platz anzugucken. Da stellen sie drei »Wolkenkratzer« hin und meinen, nun seien sie was. Da stellen sie ein Zentrum in die Mitte, das, wie ich finde, von selbst wachsen muss. Und was Politiker aus dem fernen Bonn in Westdeutschland in Berlin und im Reichstag verloren haben, ist mir auch ein grosses Rätsel. Deren Ziel muss es sein, Berlin, wie es war, vollends zu zerstören.
Naja, nun wohne ich nicht mehr da, vermisse es mehr denn je und kann mich in meiner Phantasie dorthin träumen. Mein Phantasie-Berlin.

Höflichkeitsliga schrieb am 16.8. 2002 um 23:34:43 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 7 Punkt(e)

Wieso ist es bloß immer so dümmlich warm in Berlin? Ich hasse hasse hasse Berlin!
Diese Stadt kann man nicht Lieben (geklaut, file under »Man muss davon ausgehen dass der Stein denkt...«)
Doofes, Doofes, Doofes Berlin! Jede moralische Größe geht dir verloren, du Berlin du! Nur überall Klassizismus-Ekel der übelsten Schule, ein Gewerch und ein Zerch daß es nicht mehr zum Aushalten ist. Berlin! Du stinkst nach Bierdunst und Jeansjacken mit abgeschnittenen Ärmeln. Du stinkst nach dümmlichen Kunstgewerbsethnokitschbars in Mitte! Du stinkst nach Schriftstellerscheiss und Historienquatsch! Ich hasse dich! Ich werde dir vernichten, wenn ich Gelegenheit dazu habe! Berlin!!!!!! Ich hasse dir! Du riechst nach im Regen aufgeweichtem Hundescheiß! Du riechst nach verfaulenden Blättern auf viel zu vielen Bäumen! Auf fünfundzwanzig Hügeln bist du wahrscheinlich gebaut, du dummes Gebirgsdorf! Berg rauf, Berg runter, hier Steigung, da Steigung. Immer nur mühen, mühen mühen. Immer nur hochklettern, alles hochklettern, nix Flach, alles immer ersteigen, du Scheiss du! Du stinkst nach Mercedesniederlassungen und nach Gerhard! Du stinkst nach dummen Kunststudenten, die nach dem Studium lustige peppige Bilder malen, die sie dann in der Deppengalerie neben der baskischen Weinhandlung verkaufen! Du stinkst nach icke-ditte-roof-und-ha'ick-ma-esaat. Du stinkst nach Orientgedudel und Frakturschrift. Ick hasse dir! Aber ich sehe es kommen, ich werde in dir alt werden, und dafür hasse ick dir!
Berlin, ick hasse dir!

martin schrieb am 5.3. 2001 um 16:45:48 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 4 Punkt(e)

...ist grau, barsch, bunt, hektisch, hässlich, faszinierend, Geschichte atmend, im Sommer staubig und träumerisch, von extrovertiertem Wahnsinn durchglüht, hart, russig und ungnädig im Winter, gespalten (noch immer), illussionär, revolutionär, kleinbürgerlich gehässig und tolerant anonym und - obwohl ich ständig flüchten möchte - dennoch die lebenswerteste Stadt Deutschlands

adsurb schrieb am 12.7. 2003 um 11:54:05 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 2 Punkt(e)

Rakete schrieb am 23.6. 2003 um 16:28:39 Uhr über
Berlin

»Prolotown, burn it down
Wieso zum Beispiel ist in Berlin folgendes Sitte:
In der U-bahn: Was also? Gut. Folgendes nämlich: Wenn man in einer dieser neueren, normalen U-bahnen sitzt (allein es gibt wenig davon), wo jeweils links und rechts zwei Sitzreihen mit Blickrichtung parallel zur Fahrtrichtung sich befinden, dann muss man meißt bestürzt feststellen, daß wenn man, wie sich das gehört, wenn man den Viererplatz leer vorgefunden hat, z.B. am Fenster hinsetzt, und dann jemand hinzukommt, also da ist es mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent so, daß sich der/diejenige genau gegenüber von einem hinsetzen wird, was ein UNHÖFLICHKEIT ist, die ich, der ich gar keinen Ausdruck verleihen kann, jeder normale Mensch weiß doch nun, daß man sich auf den diagonal gegenüberliegenden Platz setzt!
Analog dümmlich in den älteren U-Bahnmodellen wo man diese langen Sitzbänke an der Seite hat, parallel zur Fahrtrichtung, wo die Leute die neben einem sitzen, sobald die Plätze neben ihnen frei werden, sofort und immer von einem weg, ans äußerste Ende der Bank rutschen, um sich da anzulehnen oder so. Hier wäre das auf dem Fleck bleiben angebracht, schließlich stört ein neben einem Sitzender nicht in dem maße wie dies der Fall ist bei den quer zur Fahrtrichtung angeordneten Viererplätzen, und das wegrutschen hat auch immer eine sehr unfreundliche Komponente.


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Allein für den Text werde ich, wenn ich das nächste mal eine U-Bahn besteige, in der sich nur eine Person befindet, mich genau gegenüber dieser Person platzieren und ihr die ganze Zeit in die Augen starren... oder daneben um dann wegzurutschen...

Ganz schön frech was?

Höflichkeitsliga schrieb am 9.1. 2004 um 01:19:03 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 5 Punkt(e)

Mal wieder! Man muß halt immer darüber fabulieren wo man ist, da ist das am ehesten, öh, intelligible wohl die Stadt in der man wohnt, obwohl die eigene Wohnung oder die Straße viel mehr zur eigenen allgemeinen Stimmung beiträgt, aber wurscht, sagt niemandem was, jedenfalls, in letzter zeit ist mir da ein Gedanke gekommen, vor dem Hintergrund, das Ostberlin wirklich nur noch furchtbar ist, und das man es zwar nicht vermeiden kann, aber daß man es vermeiden sollte da hinzugehen, und man fragt sich wie das sein kann, und dann fällt einem, kurz bevor man schon mit der DDR brechen wollte, ein, daß das gar nicht davon die Schuld ist, von der DDR, daß Ostberlin so furchtbar ist, das ist halt Krisenphänomen, wenn überall Erlebnisgastronomie aufmacht, und alle Weinkelterer mit ihren Kneipen von Kreuzberg nach Friedrichshain ziehen, und ehrlich, wenn ich Ostberliner gewesen wäre, und dann so die ganzen Evangelisten aus Westberlin nach 89 ankommen und mir sagen würden, »Du mußt Haschisch anbauen, du mußt eine Alternative Kneipe aufmachen! Du mußt McDonalds bekämpfen, aber Genossenschaftsfahrradreparaturläden unterstützen!«, dann würde ich das wahrscheinlich auch machen, und die ganzen Nazis, naja, in Neukölln und Schöneberg gibt das ja auch viele, letztlich, das mutet immer so apologetisch an das Argument, aber schlechte Wirtschaftsdaten sind anscheinend der Empirie nach schon immer so ein Aktivator für Antisemiten und Glatzen, daß das mit realsozialistischer Geschichtsklitterung und falsch akzentuiertem Antikapitalismus zu tun haben soll, naja, weniger eher, Fragebogen schicken an alle Leute bringt auch nichts, weiß man nicht nie, jedenfalls, die Idee ist mir auf dem Alexanderplatz gekommen, da mußte ich an eine Ausgabe des Thrasher-Skateboard-Magazins denken, wo irgendwann 1991 auf den Leserbriefseiten so ein Foto abgedruckt wurde, wie eine Traube osteuropäischer Skateboardfahrer auf dem St. Petersburger Newski-Prospekt (oder In Rostock am Hafen???) so eine lustig gebogene Riesentatue rauf und runterskatet, und das war der Anlaß, wo ich mir überlegt habe, daß all die bösen Menschen, all die Glatzenträger und Bodybuilder die beim Saturn-Hansa einen blöd ankucken, all diese Kasper, die es immer und überall der Anlage, wenn es sowas gibt, geben wird, wenn es sowas gibt, daß die in einer DDR doch wenigstens immer ihr Maul halten mußten, weil sie sonst eins mit dem VoPo-Knüppel aufs maul bekommen haben. Deprivation macht den menschen erst gut...
Naja. Blöder Gedanke...

rbb24.de schrieb am 16.4. 2019 um 19:28:45 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 1 Punkt(e)

Berlin hat als Partnerstadt von Paris mit Erschütterung auf das verheerende Feuer in der Kathedrale Nôtre-Dame reagiert. Die Berlinerinnen und Berliner fühlten mit Paris, schrieb Bürgermeister Müller. Für den Wiederaufbau der Kirche rief er zu Spenden auf.

Nach dem Brand der Kathedrale Nôtre-Dame in der Berliner Partnerstadt Paris haben der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, Wirtschaftssenatorin Ramona Pop und Kultursenator Klaus Lederer ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht. Viele Berlinerinnen und Berliner hätten »unsere wunderbare Partnerstadt und die Sehenswürdigkeiten, insbesondere Nôtre-Dame, erlebt. Nicht zuletzt deshalb haben uns die erschütternden Bilder vom gestrigen Brand der großen Kathedrale Nôtre-Dame tief bewegt«, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Menschen in Berlin stünden an der Seite der Pariserinnen und Pariser und trauerten mit ihnen. Paris ist seit 32 Jahren die Partnerstadt Berlins.


Müller ruft zu Spenden für Nôtre-Dame auf

Die Berliner Landesregierung rief außerdem dazu auf, dass die Berlinerinnen und Berliner für den Wiederaufbau der Kirche spenden sollen. »Wir wünschen uns, dass Paris, dass Frankreich diese einmalige Kathedrale schnell wieder aufbauen kann«, heißt es in einer Mitteilung des Regierenden Bürgermeisters Müller und seiner Senatskollegen Lederer und Pop. Für Spenden verwiesen sie auf die französische Kulturerbe-Stiftung »Fondation du patrimoine«.

Müller, Pop und Lederer würdigten auch die Arbeit der Pariser Feuerwehr, die mutig und schnell gehandelt habe. Dank ihrem Einsatz seien »für viele Christen unersetzbare Reliquien nicht Opfer des Feuers geworden«. Den drei Verletzten wünsche man eine baldige und vollständige Genesung.

Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat in einem Brief an die Botschafterin Anne-Marie Descôtes seine Betroffenheit und Verbundenheit ausgedrückt. »Wir mussten mit ansehen, wie das Wahrzeichen Frankreichs und ein Weltkulturerbe zum Opfer der Flammen wurden. Dank des großartigen Einsatzes Ihrer Feuerwehren wurde das Allerschlimmste verhindert«, so Woidke. Den angekündigten Wiederaufbau werde man mit großem Interesse verfolgen.


Polizei und Feuerwehr drücken Mitgefühl aus

Auch Feuerwehr und Polizei in Berlin drückten ihr Mitgefühl aus. »Bei der Brandbekämpfung an einem geliebten Wahrzeichen blutet jedem Feuerwehrangehörigen das Herz«, schrieben die Brandbekämpfer aus Berlin auf Twitter und wünschen den Kollegen in Paris »viel Kraft im Kampf um #NotreDame«.

Die Berliner Polizei twitterte: »Wir sind in Gedanken bei den Einsatzkräften, die gerade alles für das Herz von #Paris geben


Bischof Dröge würdigt Kathedrale

Auch der Evangelische Bischof von Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, reagierte betroffen auf den verheerenden Brand. »Dass die wunderschöne Kathedrale Nôtre-Dame in Flammen steht, schmerzt mich sehr«, sagte Dröge am späten Montagabend in Berlin. Sie sei ein besonderer Ort des Gebetes und ein Wahrzeichen der Berliner Partnerstadt Paris. »Meine Gedanken und meine Fürbitte sind bei den Rettungskräften, die jetzt das Feuer bekämpfen«, so Dröge.


EmmanuelMacron sagt Wiederaufbau zu

Das Pariser Wahrzeichen war am Montagabend in Brand geraten. Das ganze Ausmaß der Zerstörung war am Morgen noch ungewiss. Frankreichs Staatspräsident EmmanuelMacron sagte den Wiederaufbau des berühmten Bauwerks zu und bat seine Landsleute und das Ausland um Unterstützung.

Der Brand war am Montagabend gegen 18.50 Uhr ausgebrochen. Der Spitzturm stürzte ein, rasch griff das Feuer auf große Teile des Dachstuhls über. Nach Kirchenangaben brannte auch die hölzerne Inneneinrichtung. Flammen schossen aus dem Dach und tauchten den Abendhimmel in Orange, Rauch stieg auf. Rund 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz, während Hunderte Schaulustige die Szenerie von Brücken rund um die Île de la Cité verfolgten, auf der sich Nôtre-Dame befindet. Nahegelegene Gebäude wurden aus Sorge vor einem Einsturz der Kathedrale geräumt.

pars schrieb am 29.9. 2001 um 04:37:11 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 4 Punkt(e)

Zum Glück waren Hannah und Lisa noch nie in Berlin, sie sollten es auch bleiben lassen, denn nach allem was ich hier über sie lese, würde sie hier kein Schwein bemerken. Bleibt in bayern wo ihr hingehört!

Otto sagt:"zu Gewalt in Berlin!Warum? schrieb am 28.3. 2011 um 02:37:28 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 1 Punkt(e)

Nun ,warum Gewalt in Berlin?-ganz einfach ,wer in Ausslaendern-kreisen umkehrt und das Vertrauen als nichtdeutscher gewinnt,wir sehr bald lernen ,das es fast eine Ehre ist einen deutschen zu poebeln oder zu verschlagen ,auch es zu vertuschen oder nichts wissen,nichts gesehen zu haben.-So wierd diese Strategie solange walten ,solange es Auslaender in De.gibt wo sich nie einwandern lassen ,da sie nicht am deutschen und seiner Kultur interessiert sind ,zumal es soetwas gibt.-Die meisten sind nur daran interessiert Geld zu machen so schnell wie moeglich mit allen Tricks und Raffinessen und einfaeltige deutsche Maedchen ,und Frauen auszunutzen ,da sie soetwas in ihrer Heimat nicht machen duerfen sonst gibt es Blutrache,wer ein Maedchen vor der Hochzeit schwaengert oder entjuengfert hat es mit dem Klan zu tun.So was kann man tun sagt den Maedchen sich nicht mit Ungeziefer ,und uebelen Maennern einzulassen

ARD-Ratgeber schrieb am 21.6. 2003 um 15:21:05 Uhr zu

Berlin

Bewertung: 1 Punkt(e)

Peter Fechter
Lebensdaten: 14.1.1944 bis 17.8.1962

Informationen zur Person:
Mauerflüchtling

Peter Fechter ist eines der bekanntesten Maueropfer in Berlin. Dies liegt vor allem an den Umständen seines Todes. Er starb wortwörtlich vor den Augen der Welt nahe des Grenzübergangs Checkpoint Charlie.

17. August 1962, 14.15 Uhr: Peter Fechter überklettert mit seinem Freund Helmut Kulbeik, 22 Jahre, an der Zimmerstraße in Mitte den Zaun im Hinterland, läuft auf die Mauer zu und zieht sich hoch. Grenzpolizisten schießen auf den Flüchtling, schwer getroffen fällt Peter Fechter zurück in den Todesstreifen. Seinem Freund gelingt die Flucht.
Doch die Grenzpolizei kümmert sichc lange Zeit nicht um den Jungen, der unmittelbar an der Mauer nach Westberlin liegt und um Hilfe schreit. Westberliner Passanten und Polizisten versuchen, Peter Fechter zu helfen, in Ihrer Verzweiflung werfen sie Verbandszeug über die Mauer. Doch Fechter ist nicht mehr in der Lage, sich selber zu helfen, seine Schreie werden leiser, er verblutet ohne Hilfe durch die Grenzpolizei zu bekommen. Erst als der 18-Jährige vermutlich tot ist, transportieren ihn Angehörige der DDR-Grepo ab unter dem lautstarken Protest hunderter Westberliner und Touristen.
Spontan findet daraufhin eine Demonstration statt, auf der Westseite der Mauer, nur wenige Meter neben dem Todesort von Peter Fechter, wird ein großes Holzkreuz errichtet, das noch Jahrzehnte lang an den sinnlosen Tod des Jungen erinnert.


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Netzfundstück.

Einige zufällige Stichwörter

erschleichen
Erstellt am 7.7. 2016 um 09:36:21 Uhr von Onkel Vogler, enthält 8 Texte

Strohhütte
Erstellt am 26.1. 2003 um 22:16:23 Uhr von Dortessa, enthält 5 Texte

Vorderlader
Erstellt am 4.8. 2004 um 21:43:13 Uhr von mcnep, enthält 8 Texte

Vernichtungslager
Erstellt am 13.1. 2004 um 23:34:50 Uhr von mcnep, enthält 19 Texte

abgeschaltet
Erstellt am 30.6. 2004 um 15:00:11 Uhr von biggi, enthält 9 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1356 Sek.