| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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am 25.1. 1999 um 19:25:44 Uhr schrieb Pete
über Berlin |
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am 8.9. 2026 um 23:08:05 Uhr schrieb Bettina Beischlaf
über Berlin |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 232) |
am 2.10. 2005 um 01:50:45 Uhr schrieb Sigasmus2005 über Berlin
am 2.3. 2003 um 13:02:53 Uhr schrieb alex über Berlin
am 8.11. 2007 um 12:33:41 Uhr schrieb Snoopy über Berlin
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Berlin«
Höflichkeitsliga schrieb am 16.8. 2002 um 23:34:43 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Wieso ist es bloß immer so dümmlich warm in Berlin? Ich hasse hasse hasse Berlin!
Diese Stadt kann man nicht Lieben (geklaut, file under »Man muss davon ausgehen dass der Stein denkt...«)
Doofes, Doofes, Doofes Berlin! Jede moralische Größe geht dir verloren, du Berlin du! Nur überall Klassizismus-Ekel der übelsten Schule, ein Gewerch und ein Zerch daß es nicht mehr zum Aushalten ist. Berlin! Du stinkst nach Bierdunst und Jeansjacken mit abgeschnittenen Ärmeln. Du stinkst nach dümmlichen Kunstgewerbsethnokitschbars in Mitte! Du stinkst nach Schriftstellerscheiss und Historienquatsch! Ich hasse dich! Ich werde dir vernichten, wenn ich Gelegenheit dazu habe! Berlin!!!!!! Ich hasse dir! Du riechst nach im Regen aufgeweichtem Hundescheiß! Du riechst nach verfaulenden Blättern auf viel zu vielen Bäumen! Auf fünfundzwanzig Hügeln bist du wahrscheinlich gebaut, du dummes Gebirgsdorf! Berg rauf, Berg runter, hier Steigung, da Steigung. Immer nur mühen, mühen mühen. Immer nur hochklettern, alles hochklettern, nix Flach, alles immer ersteigen, du Scheiss du! Du stinkst nach Mercedesniederlassungen und nach Gerhard! Du stinkst nach dummen Kunststudenten, die nach dem Studium lustige peppige Bilder malen, die sie dann in der Deppengalerie neben der baskischen Weinhandlung verkaufen! Du stinkst nach icke-ditte-roof-und-ha'ick-ma-esaat. Du stinkst nach Orientgedudel und Frakturschrift. Ick hasse dir! Aber ich sehe es kommen, ich werde in dir alt werden, und dafür hasse ick dir!
Berlin, ick hasse dir!
Stöbers Greif schrieb am 10.2. 2000 um 09:32:52 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Die Steine der Berliner Häuser sind zerfressen von Musik. Vollgesogen mit Schallwellen, halten die armen Ziegel kaum noch Stand...
Höflichkeitsliga Wandsbek e.V. schrieb am 6.7. 2001 um 01:13:27 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Berlin reimt sich auf Wien. Wien reimt sich auf München-Riem. München-Riem reimt sich auf Neumünster. Fragen sie nicht wieso.
Höflichkeitsliga schrieb am 12.2. 2002 um 01:46:57 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Erst Nürnberg und jetzt das! Wer hasst mich bloß dermaßen? Na, ich sage mal, viele Gebäude könnte man abreißen, man merkt genau, daß diese Stadt bis weit ins 19. Jahrhundert keinerlei Bedeutung hatte, und ihren kometenhaften Aufstieg ausgerechnet der Reichsgründung unter preußischen Vorzeichen verdankt. Sie ist mithin ein gruseliger Ort, an dem alle Gebäude, zumal die friederizianischen Repräsentativbauten in der »Mitte« der Stadt, alle so ein Flair von Hochsicherheitsgefängnis haben. Das ist wohl bei den neuen Regierungsgebäuden selstamerweise nicht anders, aber wahrscheinlich wollte man die einfach irgendwie ins bestehende Stadtbild einpassen. Ziemlich hart ist ja das Kanzleramt. Als ich das letzte Mal das Missvergnügen hatte länger in der Stadt zu sein, gab es das noch nicht, und bei den kürzeren Besuchen in der letzten Zeit hat es mich einen Dreck interessiert, neulich aber bin ich zufällig vorbeigelaufen, und ich muss sagen, ja, es ist schon ein klein bisschen ungebührlich groß, von der Höhe her bewegt es sich ja in ähnlichen Dimensionen wie der Bundestag, dafür ist es allerdings rund einen halben Kilometer lang. (Das hat man auf den Frontalansichtfotos natürlich nicht gesehen, mir ist dann, staunenderweise, erst auch einmal die Zigarette aus dem Mund gefallen). Als ich dann nachts diese elende Stalinallee entlanggelaufen bin, ist mir auch das erste mal aufgefallen, daß sich viele Frauen hier wohl nur mit sehr großen Hunden auf die Straße trauen, und das es auf diesen grossen verlassenen Plätzen, wo sich nur sehr wenige Menschen aufhalten, umsomehr ins Auge sticht, wenn Grüppchen von hackedichten 18-Jährigen Vorstadtbewohnern zu vierzehnt, Arm in Arm eingehakt, darin einer sich stolpernd und alles andere als zielstrebig herumirrenden chemischen Verbindung gleich, grölend über den Asphalt Kugeln.
Naja. Ja Mei.
toschibar schrieb am 27.12. 2002 um 10:52:31 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Wer total hip ist, MUSS nach Berlin gehen. Da nageln Leute ihre getrocknete Scheiße an die Wand, legen zerrissene Socken in Tubberdosen oder zerborstene Flaschen in zerrissene Socken oder legen mit zerborstenen Flaschen gefüllte zerrissene Socken in Tubberdosen, nennen das Installationen und laden andere hippe Menschen zu einer sogenannten Vernissage ein, wo literweise Sekt getrunken und schlaue Sätze zu mit zerborstenen Flaschen gefüllten zerrissenen Socken in Tubberdosen gesagt werden.
Doch Obacht, die Szene ist streng hierarchisch gegliedert: Wer zu einer solchen Veranstaltung geht, ist immerhin schon viertklassig hip. Wer ausdrücklich eingeladen ist, darf sich schon drittklasig hip wähnen. Wer dann für diese Vernissagen als Flyerverteiler ernannt wird, hat die größten Chancen in naher Zukunft aus der zweiten Liga der Hip-Kultur in die Bundesliga aufzusteigen und selber einladen zu dürfen, sofern er so mutig ist, seine Scheiße an die Wand zu nageln.
rbb24.de schrieb am 16.4. 2019 um 19:28:45 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Berlin hat als Partnerstadt von Paris mit Erschütterung auf das verheerende Feuer in der Kathedrale Nôtre-Dame reagiert. Die Berlinerinnen und Berliner fühlten mit Paris, schrieb Bürgermeister Müller. Für den Wiederaufbau der Kirche rief er zu Spenden auf.
Nach dem Brand der Kathedrale Nôtre-Dame in der Berliner Partnerstadt Paris haben der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, Wirtschaftssenatorin Ramona Pop und Kultursenator Klaus Lederer ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht. Viele Berlinerinnen und Berliner hätten »unsere wunderbare Partnerstadt und die Sehenswürdigkeiten, insbesondere Nôtre-Dame, erlebt. Nicht zuletzt deshalb haben uns die erschütternden Bilder vom gestrigen Brand der großen Kathedrale Nôtre-Dame tief bewegt«, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Menschen in Berlin stünden an der Seite der Pariserinnen und Pariser und trauerten mit ihnen. Paris ist seit 32 Jahren die Partnerstadt Berlins.
Müller ruft zu Spenden für Nôtre-Dame auf
Die Berliner Landesregierung rief außerdem dazu auf, dass die Berlinerinnen und Berliner für den Wiederaufbau der Kirche spenden sollen. »Wir wünschen uns, dass Paris, dass Frankreich diese einmalige Kathedrale schnell wieder aufbauen kann«, heißt es in einer Mitteilung des Regierenden Bürgermeisters Müller und seiner Senatskollegen Lederer und Pop. Für Spenden verwiesen sie auf die französische Kulturerbe-Stiftung »Fondation du patrimoine«.
Müller, Pop und Lederer würdigten auch die Arbeit der Pariser Feuerwehr, die mutig und schnell gehandelt habe. Dank ihrem Einsatz seien »für viele Christen unersetzbare Reliquien nicht Opfer des Feuers geworden«. Den drei Verletzten wünsche man eine baldige und vollständige Genesung.
Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat in einem Brief an die Botschafterin Anne-Marie Descôtes seine Betroffenheit und Verbundenheit ausgedrückt. »Wir mussten mit ansehen, wie das Wahrzeichen Frankreichs und ein Weltkulturerbe zum Opfer der Flammen wurden. Dank des großartigen Einsatzes Ihrer Feuerwehren wurde das Allerschlimmste verhindert«, so Woidke. Den angekündigten Wiederaufbau werde man mit großem Interesse verfolgen.
Polizei und Feuerwehr drücken Mitgefühl aus
Auch Feuerwehr und Polizei in Berlin drückten ihr Mitgefühl aus. »Bei der Brandbekämpfung an einem geliebten Wahrzeichen blutet jedem Feuerwehrangehörigen das Herz«, schrieben die Brandbekämpfer aus Berlin auf Twitter und wünschen den Kollegen in Paris »viel Kraft im Kampf um #NotreDame«.
Die Berliner Polizei twitterte: »Wir sind in Gedanken bei den Einsatzkräften, die gerade alles für das Herz von #Paris geben.«
Bischof Dröge würdigt Kathedrale
Auch der Evangelische Bischof von Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, reagierte betroffen auf den verheerenden Brand. »Dass die wunderschöne Kathedrale Nôtre-Dame in Flammen steht, schmerzt mich sehr«, sagte Dröge am späten Montagabend in Berlin. Sie sei ein besonderer Ort des Gebetes und ein Wahrzeichen der Berliner Partnerstadt Paris. »Meine Gedanken und meine Fürbitte sind bei den Rettungskräften, die jetzt das Feuer bekämpfen«, so Dröge.
EmmanuelMacron sagt Wiederaufbau zu
Das Pariser Wahrzeichen war am Montagabend in Brand geraten. Das ganze Ausmaß der Zerstörung war am Morgen noch ungewiss. Frankreichs Staatspräsident EmmanuelMacron sagte den Wiederaufbau des berühmten Bauwerks zu und bat seine Landsleute und das Ausland um Unterstützung.
Der Brand war am Montagabend gegen 18.50 Uhr ausgebrochen. Der Spitzturm stürzte ein, rasch griff das Feuer auf große Teile des Dachstuhls über. Nach Kirchenangaben brannte auch die hölzerne Inneneinrichtung. Flammen schossen aus dem Dach und tauchten den Abendhimmel in Orange, Rauch stieg auf. Rund 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz, während Hunderte Schaulustige die Szenerie von Brücken rund um die Île de la Cité verfolgten, auf der sich Nôtre-Dame befindet. Nahegelegene Gebäude wurden aus Sorge vor einem Einsturz der Kathedrale geräumt.
udo lindenberg schrieb am 10.2. 2002 um 02:48:08 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Im Nostalgieclub ist heute Jubiläumsprogramm.
Ich habe die Ehre, ich sage die Herrschaften an.
Wir haben heute Grete Weiser am Synthezier
Und Zarah Leander singt:
Kann denn Liebe Sünde sein?
Das dieser Abend möglich wurde, das freut uns sehr,
denn das diese Stars zuletzt bei uns waren,
ist schon so lange her.
Doch jetzt sind sie alle wieder da,
sie kamen gestern nach Berlin,
Anhalterbahnhof,
oder manche kamen auch mit `nem Zeppelin.
Es ist nur schade, dass Frau Dietrich nicht abkömmlich war.
Sie schickte uns ein Telegramm ... aus USA.
Darin stand: sorry sorry,
doch ich geb euch einen Tip.
Ich hab noch einen Enkel in Berlin,
der kann auch ne gute Show abziehn."
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