| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 36 positiv bewertete (29,51%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 2.2. 2000 um 23:53:10 Uhr schrieb Karla
über Ostern |
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am 3.8. 2026 um 17:38:57 Uhr schrieb Gerhard
über Ostern |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 63) |
am 16.9. 2006 um 15:43:01 Uhr schrieb mutig über Ostern
am 8.4. 2009 um 13:33:27 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Ostern
am 3.8. 2026 um 17:38:57 Uhr schrieb Gerhard über Ostern
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Ostern«
mcnep schrieb am 12.4. 2004 um 00:29:16 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ostern ist vermutlich der seelischen Gesundheit ohnehin bedrohter Menschen weitaus abträglicher als Weihnachten. Es heißt zwar manchmal, die meisten Selbstmorde geschähen um Weihnachten herum, was ja eigentlich nur das schale Vorspiel zum ungleich traumatischeren Jahreswechsel ist, aber ich denke mal, ein sorgfältiges Ausloten der Statistik würde die Osterzeit als das Massada neuzeitlicher Neurotiker entlarven. Ringsum wird gekeimt und geblüht, während die innere Vereisung immer noch voranschreitet, die Sache mit den Geschenken kommt auch nicht so richtig ins Rollen, im TV werden Filme gesendet, die den Tod überhöhen, Hormone unten, Heuschnupfen oben, aber trotzdem Familienbesuche, ohne die Aussicht, das es mal Frühling wird, denn der ist schon, und siehe! Es ist alles eher schlimmer geworden. Wobei meine kritische Zeit eher um Himmelfahrt liegt, denn da ist mein Scherzartikelverkäufer immer in Poschiavo.
Rohrdommel schrieb am 22.3. 2002 um 23:13:59 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ostara ist ein moderner Kunstname. Orginal ueberliefert von den Heiden haben wir fuer einen Kult einer weiblichen Gottheit dieses Namens nur das Fruehlingsweihegedicht das angeblich in Westfalen im Kloster Corvey gefunden wurde, und das gibt den namen als »Eostar«:
"Eostar, Eostar
eordhan modor, (Mutter der Erde)
genne these (goenne diesem)
acera vaexandra (Acker zu wachsen)
und wiedhendra, (und gedeihen)
eacniendra, (bluehen,)
einiendra, (Frucht tragen,)
fridha him! (ihm sei Friede)"
Allerdings koennte der der Corvey Spruch auch eine Faelschung sein, weil ich diese Quelle nicht in linguistischen Buechern finden kann, nur alten voelkischen Esotherik Autoren. Es gibt eine angelsaechsische Version, die mehr gesichert ist, die allerdings eine andere (Keltische) Goettin in der ersten Zeile einsetzt.
Bede erwaehnte auch ganz kurz eine Goettin Eostar, nach der »easter-monad« (Monat Mai) genannt sei, aber erzaehlte nichts weiter von ihr, und hier endet die Suche nach einer personifizierten Ostara, der angeblichen Schwester Donars der Hasen geopfert wurden, in anderweitig nur kuenstlich gealterten und veraenderten Bruchstuecken und wilden Vermutungen bei denen wohl der Wunsch Vater des Gedankens war, wie Ostara als Astarte und ein Germanischer Import im Mittleren Osten.
Wahrscheinlich hatten die lieben Vorfahren schon irgendeine Goettin fuer Fruehlings- und Wachstumsfragen, die in der Gestalt der katholischen Sankt Walburga weiterlebt, und vieleicht war ihr Name auch wirklich Ostara oder etwas sehr nahe dazu... nur das der mich wirklich mehr an die bemuehte voelkische Esotherik mit ihrem ueblen politischen Beigeschmack die Germanen als erste und einzig echte Hochkultur darzustellen erinnert um sich wirklich fuer freudige Fruelingsfeiern zu eignen, da ist mir die Walburga schon etwas lieber wenn es denn unbedingt eine Deutsche sein muss...
Fu-Inle schrieb am 13.2. 2000 um 23:32:24 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Das Pechmariechen
Zu Ostern in Hersfeld die Mutter spricht:
"Bald ist es Zeit für's Festtagsgericht.
Drum gehe Mariechen hinab in den Keller
und fülle mit Sauerkraut hier diesen Teller."
"Oh Mutter, oh Mutter mir träumte neulich
von einem Mann, der Mann war abscheulich.
Komm laß uns den Keller vergessen,
woll'n wa was anderes essen!"
"Mariechen ich seh es, ich merk es genau,
Du kommst in die Jahre, wirst langsam Frau.
Siehts überall Männer die lauern,
geh hol von dem Kraut, von dem sauern!"
Mariechen sie tut es, sie schreitet hinab.
Hinab in den Keller der finster wie's Grab.
Dort füllt sie den Teller, den Teller von Blech.
Doch so lang sie auch füllt, kommt kein Mann- so'n Pech!
Heinz Erhardt
HannaG schrieb am 21.5. 2000 um 00:55:46 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ostern verregnet, mit ist kalt und ein Freundin, die mir Mühe verursacht ist zu Besuch. Ostern - das höchste Fest im christlichen Jahreskreis denke ich mir immer, aber das »höchste Fest Gefüh« will sich nicht einstellen. Ostern - der Frühling zieht über das Land, Auferstehung,Freude darüber, obwohl wir nicht genau wissen, wovon wir auferstanden sind, aber Auferstehen ist wunderschön. Ostern ist jeden Jahr anders und das ist gut. Ostern - täglich in die Kirche, zuviele Rosenkränze und doch dabei sein. Ich habe mich von Ostern befreit und kann doch nicht ohne Ostern sein. Es ist schon was dahinter, es ist gut, daß es ein Fest gibt, zu dem wir abtauchen können.
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