Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Ostern«
hermann schrieb am 20.4. 2003 um 11:39:59 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Am ersten Tag nach dem Sabbat, früh am Morgen, als es noch dunkel war, ging Maria Magdalena zum Grab. Als sie sah, daß der Stein nicht mehr vor dem Eingang des Grabes lag,lief sie zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus liebte. Aufgeregt berichtete sie ihnen: «Sie haben den Herrn aus dem Grab geholt, und wir wissen nicht, wohin sie ihn gebracht haben.» Da beeilten sich Petrus und der andere Jünger, um möglichst schnell zum Grab zu kommen. Gemeinsam liefen sie los, aber der andere war schneller als Petrus und kam zuerst am Grab an. Ohne hineinzugehen, sah er in die Grabkammer und bemerkte die Leinentücher, die dort lagen. Dann kam auch Simon Petrus. Er ging in das Grab hinein und sah ebenfalls die Leinentücher zusammen mit dem Tuch, das den Kopf Jesu bedeckt hatte. Es lag nicht zwischen den Leinentüchern, sondern zusammengefaltet an der Seite. Jetzt ging auch der andere Jünger, der zuerst angekommen war, in die Grabkammer. Er sah sich darin um, und nun glaubte er, daß Jesus vom Tod auferstanden war. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Stelle in der Heiligen Schrift noch nicht verstanden, in der es heißt, daß Jesus von den Toten auferstehen wird. Die Jünger verließen das Grab und gingen nach Jerusalem zurück.
Inzwischen war auch Maria zurückgekehrt und blieb voll Trauer vor dem Grab stehen. Weinend schaute sie in die Kammer und sah plötzlich zwei weißgekleidete Engel an der Stelle sitzen, an der Jesus gelegen hatte; einen am Kopfende, den anderen am Fußende. «Warum weinst du?» fragten die Engel. «Weil sie meinen Herrn weggenommen haben. Und ich weiß nicht, wo sie ihn hingebracht haben», antwortete Maria Magdalena. Als Maria sich umdrehte, sah sie Jesus vor sich stehen. Aber sie erkannte ihn nicht. «Warum weinst du?» fragte er sie. «Und wen suchst du?» Maria hielt Jesus für den Gärtner und fragte deshalb: «Hast du ihn weggenommen? Dann sage mir doch, wohin du ihn gebracht hast. Ich will ihn holen.» «Maria!» sagte Jesus nun. Da fuhr sie zusammen und erkannte ihn. «Rabbuni!» rief sie (das ist Hebräisch und heißt: Mein Meister). Doch Jesus wehrte ab: «Halte mich nicht länger fest! Denn ich bin noch nicht zu meinem Vater zurückgekehrt. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich gehe zurück zu meinem Vater und zu euerm Vater, zu meinem Gott und zu euerm Gott!» Maria Magdalena lief nun zu den Jüngern und berichtete ihnen: «Ich habe den Herrn gesehen!» Und sie erzählte alles, was ihr Jesus gesagt hatte. An diesem Sonntagabend hatten sich alle Jünger versammelt. Aus Angst vor den Juden ließen sie die Türen fest verschlossen. Plötzlich war Jesus bei ihnen. Er trat in ihre Mitte und grüßte sie: «Friede sei mit euch!» Dann zeigte er ihnen die Wunden in seinen Händen und an seiner Seite. Als die Jünger ihren Herrn sahen, freuten sie sich sehr. Und Jesus sagte noch einmal: «Friede sei mit euch! Wie mich der Vater in diese Welt gesandt hat, so sende ich euch in die Welt!» Dann hauchte er sie an und sprach: «Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünde erlaßt, dem ist sie erlassen. Und wem ihr die Schuld nicht vergebt, der bleibt schuldig.» Thomas, einer der zwölf Jünger, der auch Zwilling genannt wurde, war nicht dabeigewesen, als dies geschah. Deshalb erzählten sie ihm: «Wir haben den Herrn gesehen!» Aber zweifelnd antwortete er: «Das glaube ich erst, wenn ich seine durchbohrten Hände gesehen habe. Mit meinen Fingern will ich sie fühlen, und meine Hand will ich in die Wunde an seiner Seite legen. Eher werde ich es nicht glauben.» Acht Tage später hatten sich die Jünger wieder versammelt. Diesmal war Thomas bei ihnen. Und obwohl sie die Türen wieder abgeschlossen hatten, stand Jesus auf einmal in ihrer Mitte und grüßte sie: «Friede sei mit euch!» Dann wandte er sich an Thomas: «Lege deinen Finger auf meine durchbohrten Hände! Gib mir deine Hand und lege sie in die Wunde an meiner Seite! Zweifle nicht länger, sondern glaube!» Thomas antwortete nur: «Mein Herr und mein Gott!» Doch Jesus sagte zu ihm: «Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können erst die sein, die nicht sehen und trotzdem glauben.»
HannaG schrieb am 21.5. 2000 um 00:55:46 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ostern verregnet, mit ist kalt und ein Freundin, die mir Mühe verursacht ist zu Besuch. Ostern - das höchste Fest im christlichen Jahreskreis denke ich mir immer, aber das »höchste Fest Gefüh« will sich nicht einstellen. Ostern - der Frühling zieht über das Land, Auferstehung,Freude darüber, obwohl wir nicht genau wissen, wovon wir auferstanden sind, aber Auferstehen ist wunderschön. Ostern ist jeden Jahr anders und das ist gut. Ostern - täglich in die Kirche, zuviele Rosenkränze und doch dabei sein. Ich habe mich von Ostern befreit und kann doch nicht ohne Ostern sein. Es ist schon was dahinter, es ist gut, daß es ein Fest gibt, zu dem wir abtauchen können.
mcnep schrieb am 12.4. 2004 um 00:29:16 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ostern ist vermutlich der seelischen Gesundheit ohnehin bedrohter Menschen weitaus abträglicher als Weihnachten. Es heißt zwar manchmal, die meisten Selbstmorde geschähen um Weihnachten herum, was ja eigentlich nur das schale Vorspiel zum ungleich traumatischeren Jahreswechsel ist, aber ich denke mal, ein sorgfältiges Ausloten der Statistik würde die Osterzeit als das Massada neuzeitlicher Neurotiker entlarven. Ringsum wird gekeimt und geblüht, während die innere Vereisung immer noch voranschreitet, die Sache mit den Geschenken kommt auch nicht so richtig ins Rollen, im TV werden Filme gesendet, die den Tod überhöhen, Hormone unten, Heuschnupfen oben, aber trotzdem Familienbesuche, ohne die Aussicht, das es mal Frühling wird, denn der ist schon, und siehe! Es ist alles eher schlimmer geworden. Wobei meine kritische Zeit eher um Himmelfahrt liegt, denn da ist mein Scherzartikelverkäufer immer in Poschiavo.
Reuters schrieb am 16.4. 2001 um 19:00:56 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Rund 300
Ostermarschierer haben am Montag zeitweise
Zufahrtswege zur europäischen Befehlszentrale der
US-Armee in Stuttgart blockiert. Die Polizei beendete
die Aktion vor zwei Toren nach etwa 20 Minuten und
trug etwa 60 Blockierer weg, wie ein Sprecher sagte.
Die Blockade wurde von einer Mahnwache und einem
Friedensgottesdienst begleitet. Anschließend zogen
die Demonstranten in die Stuttgarter Innenstadt und
setzten sich auf Transparenten für eine Kürzung der
Rüstungsbudgets ein. Insgesamt demonstrierten bei
regnerischem Wetter nach Angaben der Veranstalter
bundesweit in 60 Orten mehr als 10.000
Ostermarschierer. Dies seien etwa so viele Teilnehmer
wie in den Vorjahren, erklärte das Ostermarschbüro in
Frankfurt.
In der Wittstocker Heide in Brandenburg protestierten
knapp 2000 Menschen an einem Übungsplatz der
Luftwaffe. Unter dem Motto "Gewalt hat keine
Zukunft» riefen sie zum «Kriegsdienst verweigern" auf.
Der umstrittene Bombenabwurfplatz bei Wittstock ist
seit Jahren Schwerpunkt der Ostermärsche in
Ostdeutschland.
In Berlin versammelten sich etwa 500 Menschen am
Brandenburger Tor. Die protestierten unter anderem
dagegen, dass die Bundeswehr zu einer
Interventionsarmee werde. Zahlreiche Demonstranten
trugen Fahnen der PDS. Auf Transparenten hieß es:
»Wir sagen Nein zu Interventionskriegen«. Auf anderen
Spruchbändern hieß es: "Gegen Internationale
Bundeswehreinsätze". In Frankfurt versammelten sich
einige hundert Menschen zu einer Kundgebung vor der
Paulskirche.
Nach Angaben des zentralen Ostermarschbüros war
der Einsatz der Bundeswehr in Jugoslawien ein
Hauptthema der Kundgebungen. Der Krieg gegen
Jugoslawien habe gezeigt, dass mit militärischen
Mitteln keine politischen Konflikte zu lösen seien,
erklärte das zentrale Ostermarschbüro. Die Proteste
richteten sich auch gegen das geplante amerikanische
Raketenabwehrsystem (NMD). "Raketen abrüsten
statt abwehren", heiße das Motto.
Die evangelische Landesbischöfin von Hannover,
Margot Käßmann, bedauerte das nachlassende
Interesse an den Ostermärschen. Die Themen Krieg
und Gewalt seien nicht gelöst, nur weil es keine
unmittelbare Bedrohung wie in den 80er Jahren gebe,
sagte Käßmann im »Deutschlandradio«. Andere Formen
der Gewalt etwa in der Familie oder gegen Ausländer
seien weiter in der Gesellschaft präsent. Bei Protesten
gegen die NATO-Nachrüstung hatten sich in den 80er
Jahren Hunderttausende den Ostermärschen
angeschlossen.
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