Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 664, davon 311 (46,84%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 74 positiv bewertete (11,14%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 13.7. 2017 um 12:24:07 Uhr schrieb
ich sagte voilà! und über Donnerstagsbeichte
Der neuste Text am 14.8. 2026 um 08:49:56 Uhr schrieb
Christine über Donnerstagsbeichte
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 4)

am 14.8. 2026 um 08:49:56 Uhr schrieb
Christine über Donnerstagsbeichte

am 14.8. 2026 um 08:47:18 Uhr schrieb
Christine über Donnerstagsbeichte

am 14.8. 2026 um 02:59:17 Uhr schrieb
Gerdada über Donnerstagsbeichte

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Donnerstagsbeichte«

masXin schrieb am 15.9. 2018 um 12:28:19 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 15 Punkt(e)

Donnerstagsbub Adrian berichtet ganz beiläufig - und das am Mittagstisch, und unsere Obfrau und exzellente Köchin Gerda hört sich alles ganz gleichmütig an! - (Backhenderln übrigens; wie lange hat Adrian auf diese verzichten müssen, indem er bei seinem Vater hat wohnen wollen eine gewisse Zeit) - Adrian berichtet also, dass ein Training beim F.C. Torpedo oft ein Nachspiel hat; genau genommen finden zwei Nachspiele statt. Beim ersten Nachspiel führt Torwart Ilyas seinen Bauchtanz vor, in einem separaten und abschließbaren Abstellraum.
Ein auserwählter und verschworener Kreis von Fußballern ist es, und man legt dabei Hand an sich, indes, Ilyas berühren ist Tabu. Am Ende ist Ilyas ein Unberührter, ein noch Unbefriedigter und ganz schön Erregter also - - Adrian ebenso!
Mitleid nicht, es ist eine einvernehmliche, eine pure Freundschaft, wenn anschließend - das ist das zweite Nachspiel - indem also Ilyas und Adrian in Ruhe und stiller Abgeschiedenheit alles nachholen; ist es doch so nicht viel schöner; ich werfe ein und ergänze: intimer? und Gerda nickt beifällig.
Fast gleichzeitig greifen wir jetzt nach unseren Servietten, danach gönnt Adrian sich einen tiefen Schluck Cola light, Gerda und ich stoßen an: wir trinken den Hauswein, einen sauberen Zweigelt.

masXin schrieb am 15.6. 2018 um 09:42:34 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 13 Punkt(e)

So hatte sich also zwischen mir und meinem Donnerstagsbuben ein Graben aufgetan, der Graben zwischen zwei Matratzen, indem wir zum ersten Mal in einem Doppelbett schliefen und nicht wie gewohnt in unserem Ehebett in Wien. Überhaupt übernachteten zum ersten Mal in einem Hotel, in der Pension Silvia, drei Sterne, Nähe Elisabethplatz, München.

Getrennt lagen wir also.
Und: wer bleibt, wer schlüpft herüber?
Wir hatten also zugleich mehr und weniger Platz als gewohnt, überhaupt erschien uns im Bett alles Vertraute anders irgendwie: indem beispielsweise die Hände von warmen, schweißnassen Bereichen hinüber zu kühleren wanderten und wieder zurück. Es war sehr warm. Zugleich kam vom offenen Fenster her ein frischer Luftzug. Draußen war auch ein Lärm die ganze Nacht fast, es war die Nacht von Samstag auf Sonntag.
Meine Hände waren also auf seiner angenehm kühlen Brust angelangt, und nun, das wird diese Reise nach München mir unvergesslich machen, nun kamen Adrians Nippelchen ins Spiel. Dass die bislang ganz außer Betracht geblieben waren!


masXin schrieb am 12.2. 2018 um 23:42:25 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 17 Punkt(e)

Das Abendmahl wollte heute kein Ende nehmen, indem Gerdas anderer Mieter, Herr Purpur, wieder anwesend ist. Dieser Herr, Gerda nennt ihn bei seinem Vornamen, Ambros, pflegt leider ohne Ende zu monologisieren, beachtete auch nicht meines armen Donnerstagsbuben Adrian vor Müdigkeit zufallende Augen. Es gelang mir zwar endlich, mit einem »der Bub muss morgen sehr früh aufstehen« Herrn Purpurs Redefluss zu unterbrechen, und erhob mich auch selbst, damit Adrian hinter dem Küchentisch hervor sich winden konnte. »Und du willst wohl auch schon gehentönte Herr Purpur. Das hatte ich nicht im Sinn gehabt, nun ging ich aber doch auch und wünschte gute Nacht und folgte Adrian. »Man ist wohl zu oft hier und langweilt«, so Purpur, »aber keineswegs, keineswegs!« beteuert Gerda.
In unserem Zimmer umarmten wir uns und atmeten auf und seufzten. Dann musste ich doch ein Wort für Purpur einlegen, indem dieser niemals leichtfertig daherredet und jedes Wort von ihm Gewicht hat. Und hatte er nicht auch jedes Wort von ihm, Adrian, der doch mit Lust sogar an am Gespräch sich beteiligt hatte anfangs, unbedingt ernstgenommen, war es nun gut überlegt oder nicht.

masXin schrieb am 18.9. 2018 um 16:07:23 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 16 Punkt(e)

Donnerstagsbub Adrian erschien heute verspätet zum Mittagsmahl. Wir richten uns immer nach den Unterrichtszeiten, heute aber musste Gerda Adrians Anteil beiseite tun, um ihn dann wieder aufzuwärmen.
Nun war es so heute, dass er zum Arcadia Opera Shop gegangen ist gleich nach der Schule, wo derzeit ein Buch von mir verkauft wird. Er kennt es zwar bereits, indem Freunde von ihm, John und Alexander, darin vorkommen.
Er brachte aber jetzt eine Visitkarte mit, die, wie er behauptet, in alle Bücher eingesteckt sei! War ich nicht heute früh schon dort und habe diese nicht bemerkt! Oder sie sind inzwischen eingesteckt worden.

Auf dieser Karte will sich eine Firma bekannt machen:

             De Waal
         (Inh. Malte Regow)
          Barnabitenstiege
              WIEN

Ich muss da doch etwas erschrecken, indem ich bei einem Nachdruck meines WerksMarimbaphon, ein Tod in Venedig«) eine »Edition Favoriten« und als Verlagsort »Barnabitenstiege« hinzuerfunden habe.
Wir haben in Wien zwar eine Barnabitengasse, und zwar hier gleich um die Ecke, aber keine Barnabitenstiege.

Indem Adrian nur die frühere Ausgabe des Todes in Venedig besitzt, will er jetzt unbedingt noch die neue haben mit dieser Ergänzung.
»Signiert hast du ja bereits« sagt er »aber schreib mir noch eine Widmung dazu

masXin schrieb am 7.1. 2018 um 11:31:36 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 11 Punkt(e)

Weil uns allen der Begriff »Adventsbub« vertraut ist - auch »Freitag« als Vorname wäre mir recht, indem ich selbst mich als »Robinson« begreifen könnte - darf ich den mir an einem Donnerstag zugelaufenen Buben Adrian auch Donnerstagsbub nennen.
Indem er zunächst nie und nimmer in sein Elternhaus zurückkehren wollte, ist er gestern doch dorthin gegangen und ganz wider Erwarten zu mir zurückgekehrt. Hat nicht nur, wie zuerst beabsichtigt, seine Fußballsachen geholt, sondern einen großen Rucksack voll Leibwäsche und Schulsachen. Nun muss ich meiner Zimmerwirtin, welche heute abend aus Payerbach zurückkehren wird, einen zusätzlichen Mieter begreiflich machen.
Der Besuch im Apollofilmtheater (»Coco«) war für Adrian etwas enttäuschend, indem die Mindest-Altersgrenze für diesen Film mit lediglich 0 (null) Jahren angegeben war. Auch war Action kaum vorhanden. So ist er in meinen Armen eingeschlummert. Er musste wohl zu Hause reichliches Gel in sein Haar eingebracht haben, welches stark duftete.

masXin schrieb am 21.6. 2018 um 10:30:01 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 11 Punkt(e)

Indem mein Donnerstagsbub Adrian an jenem Samstag erst beim Italiener (»Piazza«), danach beim SpanierDon Quijote«) eine große Cola getrunken hat, sind wir wohl erst gegen 3 Uhr eingeschlafen.
Nach Mitternacht zogen wir erneut los, »Ali Baba« hatte noch auf, jetzt wollte er noch eine Pizza! - indes, ich genehmigte uns nur Mineralwasser, er ohne, ich zwei Zitronenschnitze (weil auch Kleinigkeiten registriert werden müssen, indem die halben Zitronenscheiben in meinem Glas ein schönes Ganzes bildeten wiederum), dann zurück zur Pension Silvia, die Treppen hoch (roter Kokosläufer, Messingstangen), im 1. Stock das Zimmer4, Tür zu, Riegel vor. Später das Versteckspiel. Aufs Bett muss ich mich legen, Gesicht ins Kopfkissen vergraben, laut bis 20, nein, 30 zählen.
Als ich ihm zum ersten Mal begegnet bin, wie war es da? Auch Nacht, und siehe da, ein Bub im Schatten der Straßenlaterne verborgen, in einer Mauerecke der Mariahilfer Kirche. Es war der erste Donnerstag dieses Jahres, daher der Name.
Zweimal muss ich die Suche aufgeben und die Deckenlampe (ein kleiner Kronleuchter sogar) einschalten. № 4 hat 3 Betten und im dritten Bett steckt er, unter der Matratze. Das andre Mal hockt er oben auf dem Kleiderkasten, hat zu mir, vom Licht geblendet, herabgeblinzelt und gelacht.

masXin schrieb am 3.7. 2018 um 16:08:45 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 16 Punkt(e)

Ich weiß genau, was du gerade denkst!

So heute Adrian. Dass Buben nicht mehr ihre Beine zeigen wollen bis ganz oben hin heutzutage. Ach, wäre sie doch ein Bub.

Adrian: Wenn ich nur auch so schöne Beine hätte, das denkst du auch!

Nein, eben nicht. Er hat das eine und andere Buch von mir gelesen, mein Donnerstagsbub, und meint jetzt, er weiß alles von mir.

Ich: Was mich echt begeistert, das steht noch in keinem Buch von mir. Nämlich, das weiß ich erst seit kurzem. Hab ich erfahren dürfen durch dich. Wird auch in keinem Buch je zu lesen sein. Hast mir ja verboten ein für allemal, darüber zu schreiben.

Aufgefallen ist dem Adrian das Mädchen auch immerhin. Eine Bildschöne.
Und sagt: In der Schule bei dem Wetter sind die alle auch so umeinand flaniert, die patscherten Madln. Froh bin ich, dass Ferien sind endlich.

masXin schrieb am 12.1. 2018 um 14:11:21 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 13 Punkt(e)

So ließ ich denn, wohlversorgt wie ich nun bin, die gestrige Donnerstagbeichte ausfallen. Hingegangen wenn ich wäre, hätte ich mich kaum zurückhalten können, und geradeswegs mein Glück allen gebeichtet, was nur allzubald wäre zu bereuen gewesen sicherlich. Andrerseits hatte ich mich zwar keiner Beichte, aber doch einer Inquisition zu unterziehen, indem eine Tante meines Donnerstagsbuben Adrian (nun kenne ich ihn schon über eine Woche!), welche ich bereits am Sonntag kennenlernen durfte (Fußball-Match FC Torpedo, Mittelstürmer Adrian), ihres Neffen neuen Wohnsitz aufsuchte. Genauestens hat die Bianca, so der Name, die Wohnung meiner Hausherrin Gerda inspiziert, (Adrian selbst war noch in der Schule). Anfänglich sehr kühl gegen Gerda. Später, am Küchentisch beim Häferlkaffee, fast herzlich.
Dann fiel ihr ein, dass das Schlafzimmer noch gar nicht kontrolliert worden war. Zum Glück hatte ich inzwischen dort einiges noch zurechtgerückt, insbesondere die Kopfkissen weiter auseinander geschoben, und Adrians ganz neue Kadetten-Uniform ins rechte Licht gerückt.

Tante Bianca ließ noch eine mit allerlei gefüllte Tasche für Adrian zurück und versprach, in Zukunft öfters nach dem Rechten zu sehen.
»Aber bitteschön, meine Liebe, herzlich gernsage Gerda in schöner Betonung, aber mit missmutigem Gesicht, indes, Bianca war schon draußen und sah nicht zurück.

masXin schrieb am 25.8. 2018 um 11:53:58 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 12 Punkt(e)

Der Donnerstagbub ist bei seinem Vater dieses Wochenende, vielleicht sogar bis zum Ende der Sommerferien. Dafür ist der allzeit etwas unfrohe Ambros Purpur eingetroffen, indem kommenden Mittwoch wieder einmal ein Salon stattfinden wird.
Nach Adrian (den er sonst kaum je besonders beachtet hat), als dieser ausblieb beim Abendmahl, und überhaupt die ganze Zeit, fragte Purpur aber dann doch, eindringlich sogar.
Weil Purpur von Amts wegen ein Illegaler ist, indem er keinerlei Papiere besitzt, auch der Name Ambros Purpur ein erfundener ist, hat er eine Sympathie für die Beziehung zwischen mir und meinem Donnerstagsbuben, jedenfalls für meine Neigung zu Buben überhaupt.
Vielleicht ist es eine gewisse Auflehnung gegen diese Welt, in die es uns unweigerlich verschlagen hat, die uns, Purpur und mir, gemeinsam ist. Überhaupt soll »Rebellion« das große Thema des nächsten Salons sein.

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