Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 655, davon 316 (48,24%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 74 positiv bewertete (11,30%)
Durchschnittliche Textlänge 1160 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 1,298 Punkte, 1 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 13.7. 2017 um 12:24:07 Uhr schrieb
ich sagte voilà! und über Donnerstagsbeichte
Der neuste Text am 7.1. 2026 um 12:55:55 Uhr schrieb
Schmidt über Donnerstagsbeichte
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 1)

am 29.11. 2025 um 15:10:45 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Donnerstagsbeichte

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Donnerstagsbeichte«

masXin schrieb am 12.8. 2018 um 18:16:57 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 16 Punkt(e)

Indem wir, mein Donnerstagsbub und ich, uns mit allerlei Polyedern beschäftigen, wegen dem kommenden Schuljahr, und zwar am Küchentisch, so dass Gerda, die verständige Mitspielerin, in einem übertriebenen Mitleid den armen Buben bedauern muss immer wieder, welchem, es sind doch Ferien! der Kopf mit solchen Pallawatsch vollgestopft wird, und diese Abzählerei von Ecken, Kanten und Flächen muss ein Ende haben, indem jetzt das Abendbrot angerichtet wird. Dabei bin ich mit dem Adrian zum Eulerschen Polyedersatz noch nicht andeutungsweise vorgedrungen, und wir müssen die Papiere mit den teilweise aufwendig skizzierten Körpern - Würfel und Pyramiden hauptsächlich, aber auch einem Dodekaeder - notgedrungen beiseite packen.
Begeistert würde ich nicht sagen, aber doch angeregt war er, mit roten Backen, mit sogar einigen Schweißtropfen auf der Stirn. Ist da nicht eine schöne Nähe gewesen fast eine Stunde lang. Ist da nicht ein schöner Vorrat von Dingen, von denen er noch nichts weiß, und ist da nicht in ihm eine leicht entflammbare Wissbegier.
Das ist mehr als genug, sagt mir eine innere Stimme, da ist doch anderes eher unwichtig, ob er nun hier im Rennweg wohnt oder bei seinem Vater, obwohl, so ein Essen wie hier kriegt er bei seinem Vater nicht, wie Adrian soeben sehr glaubhaft bemerkt.

masXin schrieb am 18.8. 2018 um 12:48:34 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 16 Punkt(e)

Ein schönes Frühstück war das Donnerstag, vorgestern also, weil erstens die Irma aus St.Pölten zu Gast war und exzellente Eier mitgebracht hat, indem sie einen eigenen Hühnerhof besitzt, und zweitens, weil wir, mein Donnerstagsbub und ich, sehr früh schon Schwimmen waren im Amalienbad, wo ich sonst immer nur allein hingehe, und folglich hatten wir beide einen schönen Appetit. Zum ersten Mal ist er mitgekommen, hat sich auch sehr verausgabt, während ich nur meine abgezählten Bahnen geschwommen bin.
Im Flur steht ein bequemer Sessel, der nur von Gerda benutzt wird, wenn sie sich die Schuhe an- oder auszieht nämlich. Jetzt habe ich mir angewöhnt neuerdings, auch dort zu sitzen und den Standard zu lesen nach dem Frühstück. Kann von dort hinüber zur Küche sehen, wo bis auf die Servietten der Frühstückstisch abgeräumt ist bereits, und auf diesem macht sich jetzt der Adrian breit. Hat nämlich den linken Ellbogen mitten in den Tisch geschoben und stützt mit der Hand den Kopf. Dann legt er den Kopf fast ganz auf dem Tisch und schaut hinüber, wo der rechte Arm ausgestreckt ist und eine kleine Figur in der Hand hält, und zwar Adrians kleines Abbild aus dem 3D-Drucker. Die Irma hat das Figürchen sehen wollen unbedingt, hat auch müssen ihre Meinung abgeben.
Adrian dreht, schiebt sein Abbild auf dem Tisch hin und her. Ist ganz vertieft die ganze Zeit in allerlei Perspektiven. Übrigens meinte Irma, er hätte nicht so lax dastehen sollen bei der Aufnahme, sondern anständig und aufrecht.
Inzwischen hat er eine Serviette ausgebreitet, der Adrian, auf die Serviette bettet er sein Abbild. Unterm Tisch hat er ein Bein über das andere gelegt und lässt am nackten Fuss den Flipflop pendeln. Pendeln bis der Flipflop wegfliegt. Da schaut er einen Moment hinüber in meine Richtung. Bleibt indes aber ganz verträumt und wickelt sein Abbild ein in die Serviette, dreht alles um und um.

masXin schrieb am 24.6. 2018 um 11:55:36 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 25 Punkt(e)

Selten zwar, aber gelegentlich doch bringe in meinen Donnerstagsbuben auf ein gewisses Thema - dem er aber beharrlich ausweicht - indem ich glaube, dass er in einem Alter sich befindet, wo noch nichts festgelegt ist für alle Zeit. Wenn es auch heißt, derlei sei von Geburt an vorbestimmt fürs ganze Leben. Altmodisch, wie ich im Grunde bin, und indem ich sein Glück will, wünsche ich, er möge eines Tages, nicht zu früh, aber zur rechten Zeit, die kongeniale Gefährtin finden und ein zahlreiche Familie gründen. Mag er auch selbst nicht in eine geradezu vorbildliche Familie hinein geboren sein.
Nun kam Adrian aber von sich aus auf dieses lebenswichtige Thema zu sprechen - indem er ohnehin alles Glaubliche und Unglaubliche aus seinem Schulalltag zu berichten pflegt - nämlich, dass der Alexander immer öfters mit eine gewissen Bettina zusammen gesehen wird. War dieser Alexander nicht mit John, dem Ballett-Tänzer an der Staatsoper, verlobt geradezu gewesen schon geraume Zeit.
Eine gewisse Unruhe hat diese Mitteilung in mir ausgelöst. Und hat einen Traum mir beschert heute Nacht, wo ich wieder einmal auf meinem »Traumschiff« mich befand, das am Donaukanal festgemacht hat, und das mir gehört offenbar. Jedenfalls scheine ich dort mich zu mehr Hause zu fühlen als irgendwo sonst auf festem Boden. Ein Ablegen und Davonfahren allerdings ereignet sich nie.
Es hatte im heutigen Traum ein anderes Schiff an der Wasserseite meines Traumschiffs festgemacht, zu meiner Überraschung, sogar Freude. Proviant wurde von der Ufermauer über mein Schiff hinweg zur »Aquarius« getragen, so übrigens war der Name des Schiffs. Nicht sehr vorsichtig übrigens, indem ich selbst mein Schiff immer sehr pfleglich behandele und keine Besucher dulde für gewöhnlich. Hin und her überlegte ich, ob ich mich freuen soll über den Besuch oder ärgern, und so bin ich allmählich wach geworden heute früh.

masXin schrieb am 29.8. 2018 um 12:44:38 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 16 Punkt(e)

Überraschenderweise hat sich Herr Purpur am Montag die langen Haare abschneiden lassen, sogar den wilden Bart ganz abrasieren. Nun sieht er erheblich jünger aus, wie Anfang sechzig etwa.
Und hat jetzt einen Zweireiher aus dem Nachlass eines der Ehegatten unserer Obfrau Gerda anprobiert. Indem er heute abend beim Mittwochssalon das Thema »Rebellion« angehen wird, findet er es unpassend, ja lächerlich, in dieser dem Publikum ohnehin schon viel zu lange vorgeführten Gestalt eines Rebellen aufzutreten. Den Schlips allerdings, den Gerda ihm aufzwingen will, verweigert er, auch hat er sich seit Montag nicht wieder rasiert. Erklärung: es gibt das Phänomen der Rebellion gegen die Rebellion, was er heute Abend noch näher erläutern will.
Mir hat Purpur aufgetragen, rechtzeitig, das heißt 17 Uhr, eine gewisse Susanne »Susu« Chelmsford persönlich abzuholen und zu unserem Salon zu begleiten. Habe ich sie nicht einst einen »Knaben mit Busen« genannt. Daran hätte mich Purpur gar nicht erinnern müssen. Es ist lange her, inzwischen muss Susu schon dreißig sein mindestens. Gerne werde ich sie abholen und um sie herumscharwenzeln, wenn es auch gegen meine innerste Natur ist.
Indes, ich weiß von Gerda, dass Ilyas, welcher beim Anrichten und Servieren unseres Buffets aushelfen wird (indem unser Donnerstagsbub bei seinem Vater wohnt momentan) hier bei uns im Rennweg übernachten und bei mir schlafen will. Darum gebeten hat er, und Gerda hat es ihm gestattet.

masXin schrieb am 17.9. 2018 um 12:23:13 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 16 Punkt(e)

Mein Buchhändler in der Garbergasse hat dringed angemahnt: 20 Exemplare vom Tod in Venedig, indem der Arcadia Opera Shop diesen anbieten will! Sogleich bin ich zu meinen Copyshop im Rennweg gegangen, es war gestern, indes, beim Nachdruck ist fast mir alles misslungen, was mit meiner wohl verständlichen Aufgeregtheit zu tun hat. So ist alles heute erst geglückt und ist in der Garbergasse abgeliefert.
Man muss bedenken, dass die Hauptperson in meinem Werk »Marimbaphon - ein Tod in Venedig« ein gewisser Alexander ist, ein Freund meines Donnerstagsbuben, indem beide auf dieselbe Schule gehen. Der Alexander wird kommendes Frühjahr maturieren übrigens und von der Schule abgehen. Er hat ja den Tadzio gespielt in einer Szene aus diesem Stück von Benjamin Britten, welche Ende 2014 in der Staatsoper aufgeführt wurde probeweise. Der Aschenbach wurde von einem gewissen Hans X. dargestellt, auch im wahren Leben der Lover des Alexander. Dieser Hans hat auf der Bühne keinen dargestellten, sondern seinen wahren Tod erlitten und ist im Jänner 2015 bestattet worden.

masXin schrieb am 19.3. 2018 um 10:11:22 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 13 Punkt(e)

Am gestrigen Sonntag fand das Fußball-Match im Sportzentrum Donaucity statt wieder einmal. Denk bitte nicht die ganze Zeit an hinterher, habe ich meinen Donnerstagsbuben Adrian ermahnt, indem zum einen Sportskamerad Ilyas mit uns in den Rennweg kommt nach dem Match, und zum andern Gerda nicht anwesend sein wird, wir somit die ganze Wohnung für uns haben. Er soll sich auf das Spiel konzentrieren und an nichts anderes denken.
Für die Jause zwischendurch habe ich eine Überraschung vorbereitet, indem ich einer Empfehlung von Ilyas gefolgt bin und in einem gewissen Laden eine seiner Leibspeisen, Köfte nämlich, besorgt habe.
Tatsächlich hat sich Adrian als Mittelfeld-Stürmer wacker gehalten, bis zur ersten größeren Spielpause jedenfalls. Ilyas schien sehr gerührt und nahm sich bescheiden und gesittet zwei Köfte nur, Adrian indes griff gierig zu. Zum Glück hatte ich den größeren Köftevorrat den beiden noch verschwiegen.
Dann aber, als Adrian zur Toilette verschwunden war für einen Moment, gab mir Ilyas einen Autoschlüssel, den zum Werkstattwagen in der Tiefgarage nämlich. Dort ist ein Kasten mit Schubfächern, und im untersten werde ich einige Wäschestücke finden, die soll ich holen, denn er will diese anziehen später. Und bitte den Wagen abschließen wieder.
Im besagten Schubfach fand ich einen Vorrat an Kondomen, einen Kremtopf auch, welchen ich öffnete und sogleich am Geruch den speziellen Krem aus der Carolus-Apotheke wiedererkannte. Auch ein Packerl Babylove Feuchttücher war vorrätig. Als die erbetenen Wäschestücke stellten sich heraus: ein feiner schwarzer Slip, sowie dazu passende Strümpfe und ein Hüftgürtel samt anhängenden Strumpfhaltern; es schien ein Sonntag voller Überraschungen zu werden.



masXin schrieb am 15.9. 2018 um 12:28:19 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 15 Punkt(e)

Donnerstagsbub Adrian berichtet ganz beiläufig - und das am Mittagstisch, und unsere Obfrau und exzellente Köchin Gerda hört sich alles ganz gleichmütig an! - (Backhenderln übrigens; wie lange hat Adrian auf diese verzichten müssen, indem er bei seinem Vater hat wohnen wollen eine gewisse Zeit) - Adrian berichtet also, dass ein Training beim F.C. Torpedo oft ein Nachspiel hat; genau genommen finden zwei Nachspiele statt. Beim ersten Nachspiel führt Torwart Ilyas seinen Bauchtanz vor, in einem separaten und abschließbaren Abstellraum.
Ein auserwählter und verschworener Kreis von Fußballern ist es, und man legt dabei Hand an sich, indes, Ilyas berühren ist Tabu. Am Ende ist Ilyas ein Unberührter, ein noch Unbefriedigter und ganz schön Erregter also - - Adrian ebenso!
Mitleid nicht, es ist eine einvernehmliche, eine pure Freundschaft, wenn anschließend - das ist das zweite Nachspiel - indem also Ilyas und Adrian in Ruhe und stiller Abgeschiedenheit alles nachholen; ist es doch so nicht viel schöner; ich werfe ein und ergänze: intimer? und Gerda nickt beifällig.
Fast gleichzeitig greifen wir jetzt nach unseren Servietten, danach gönnt Adrian sich einen tiefen Schluck Cola light, Gerda und ich stoßen an: wir trinken den Hauswein, einen sauberen Zweigelt.

masXin schrieb am 5.3. 2018 um 11:16:50 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 18 Punkt(e)

Vor dem sonntäglichen Fußball-Match bereits hatte mein Donnerstagsbub Adrian mit Ilyas vereinbart, dass er hinterher mit uns kommen werde. Ilyas ist der Name, nicht Elyas. Während Ilyas sich unerschütterlich als Tormann bewährte, hatte Adrian noch nie so schlecht gespielt, indem sicherlich in ihm, ebenso wie in mir, eine Vorfreude und Erregung immer mächtiger anstieg. Bereits auf dem Weg zu uns in den Rennweg bekam uns die Lust, mit Ilyas in irgend einen Hauseingang zu verschwinden, dieser aber wehrte alle voreiligen Zugriffe entschieden ab. Weigerte sich auch, sich mit uns in den Aufzug zu zwängen. Allerdings, bis wir oben angekommen waren, war es auch um Ilyas geschehen, und ich weiß nicht, was Gerda sich hat denken müssen, als sie zwei heftig atmende Buben, auch ich war wohl sichtlich außer mir, zu der Jause an den Küchentisch bat, die sie vorbereitet hatte.
Sie hat einen heftigen Streit vermutet eventuell, den die Buben nun, der Höflicheit wegen, auf Eis gelegt hatten vorübergehend. Ilyas saß neben mir auf der Küchenbank, und als dieser sich tief atmend, mit geschlossenen Augen, und nach hinten sinkendem Kopf, gegen mich sich lehnte, da sagte Adrian mit heiserer Stimme: nun wird es mir zu viel, und verschwand in unserem Zimmer. Die genaue Reihenfolge der nun folgenden Ereignisse weiß ich nicht mehr, jedenfalls, als wir wieder klar denken konnten, befanden wir uns alle drei ineinander verschlungen teils auf, teils neben dem Bett, eigentlich angezogen noch bzw. kaum mehr als notwendig ausgezogen. Wir brachten uns und überhaupt alles wieder in eine Ordnung, und saßen schließlich alle vereint wieder am Küchentisch, den Gerda in der Zwischenzeit aufs schönste angereichert hatte und neu gedeckt. Wie sehr wünsche ich mir eine Wiederholung von alldem, indes, ohne jegliche Überstürzung.

masXin schrieb am 3.7. 2018 um 16:08:45 Uhr zu

Donnerstagsbeichte

Bewertung: 16 Punkt(e)

Ich weiß genau, was du gerade denkst!

So heute Adrian. Dass Buben nicht mehr ihre Beine zeigen wollen bis ganz oben hin heutzutage. Ach, wäre sie doch ein Bub.

Adrian: Wenn ich nur auch so schöne Beine hätte, das denkst du auch!

Nein, eben nicht. Er hat das eine und andere Buch von mir gelesen, mein Donnerstagsbub, und meint jetzt, er weiß alles von mir.

Ich: Was mich echt begeistert, das steht noch in keinem Buch von mir. Nämlich, das weiß ich erst seit kurzem. Hab ich erfahren dürfen durch dich. Wird auch in keinem Buch je zu lesen sein. Hast mir ja verboten ein für allemal, darüber zu schreiben.

Aufgefallen ist dem Adrian das Mädchen auch immerhin. Eine Bildschöne.
Und sagt: In der Schule bei dem Wetter sind die alle auch so umeinand flaniert, die patscherten Madln. Froh bin ich, dass Ferien sind endlich.

Einige zufällige Stichwörter

womöglich
Erstellt am 3.5. 2001 um 05:18:21 Uhr von Nils, enthält 12 Texte

GMX
Erstellt am 9.8. 2001 um 21:01:57 Uhr von ein neugieriger Zeitgenosse, enthält 49 Texte

Kaugummi
Erstellt am 27.1. 2000 um 20:55:34 Uhr von Stöbers Greif, enthält 51 Texte

Stimmlage
Erstellt am 7.3. 2015 um 02:05:20 Uhr von sinai, enthält 2 Texte

Eggenfelden
Erstellt am 29.1. 2003 um 23:08:22 Uhr von Leuphrosdis, enthält 11 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1443 Sek.