Höflichkeitsliga schrieb am 14.1. 2003 um 21:54:36 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Dose fliecht üban Bürgersteig, zack, am Hosenbein, was gehdn OIDA, tiefindieaugenschau ( :-)) (Emoticon), der ander »Neger!«, »Bist bleed oda was du depp oida?!« (tieferindieaugenschau) etz gehts los, da kimmas, zu zweit, schanga dich o, songa »wichser!«, etz gehts los, bessa anfangsvorteil nutzn, s'geht eh los etz, wobei, is viellciht schlecht dann auf der Polizei, also: »und, ihr Spackndeppm, was habtsn?«, des had glangt, der aane kimmt mit der faust oida, daneehm, hahaaa, so, retour du, in Solarplexus, aah naa, had ned klappt oida, nur aufs Brustbein, bleed glaufa, is aber a so klein der Kasper oida, da geht ois inananda üba, etz is er im Vorteil, baseballjackenkapuzenträger zieht von A3 auf Nasenbein, ZACK, hod gsessn oida, bumm bumm, imma wida schöne Stelln, aufm Nasenbein, is eh so groß, also leicht zu treffn, ois wackelt, da muss a Nerv sein, weil da verbreitet sich bei solchen angelegenheiten immer a so eine Elektrizität, so ein Gehirnfrost, aua, machd nix, blamma stehnn, mir hoidn des aus, der ander schaud bleed, a zwanzigstelsekunde, langt leicht oida, sei Freind haud vo hinntn aufn hinterkopf, is wurscht, tut ned weh da, nach fier Bier nimma, und Bumm, zack, Kinn, ZACK, Jochbein, reinlegen nach vorne, foit um d'ander, d'ander wui an packn, hatter, aber nützt nix, drah mer uns a weng, weg issa, aUFD Mützn oida, bap bap bap, wiederschaun, aber obacht, ZACKBUMM, der ander hat sich derappelt und eim mit einer Wucht ins Gnack ghaun, do legst di nida, freilich herr nidda-rümmelin, hammer a scheißkulturpolitik im Theater gmacht, sonst wüadn die Kaschber jetzt einen Verdi anschaun, aber nix is, so einer am Boden, zwei stehn, schlecht, ganz schlecht, Großhadern, Notaufnahme, übernehmen Sie!
Mal-3 schrieb am 12.10. 2004 um 20:44:48 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Gesellschaftsspiel für 2 oder mehr Spieler.
Material:
Beutel, Rucksäcke oder ähnliches, gefüllt mit weichen bis harten Objekten, sehr gut geeignet sind zum Beispiel »Sportbeutel«, da sich hier eine gute Mischung aus weichen leichten (Bekleidung, etc.), mittleren (Schuhe) und harten schweren ( volle Plastikflasche)Objekten, die nicht stoßempfindlich sind, einstellt.
Spielablauf:
Es geht darum, dass sich die Mitspieler, unter mehr oder minder lautem Rufen von »Gewalt!«, gegenseitig mit dem oben genannten Spielmaterial verprügeln. Die Schlaggeräte werden hierbei an geeigneten Henkeln oder ähnlichem geschleudert.
Der Ausruf »Gewalt!« dient hier vor allem der Klarstellung, dass es sich bei dem Angriff nicht um willkürliche Aggression, sondern um sinnvolle Gewaltausübung handelt.
Die Schläge werden so ausgeführt, dass sie keinen allzu großen Schaden verursachen, was allein schon dadurch bedingt ist, dass die Geschwindigkeit, mit der man seine Gegenspieler treffen kann direkt von dem verwendeten Material abhängt, ein sehr schwerer Beutel ist nicht so leicht auf eine hohe Geschwindigkeit zu bringen, man wird nur selten treffen, ein leichter Beutel lässt sich im Gegensatz dazu sehr leicht auf hohe Geschwindigkeiten bringen, hinter den Treffern steckt jedoch nur wenig Energie.
Bevorzugte Ziele für die Schläge sind Beine, Arme und der vordere Teil des Torsos. Auch Schläge »zwischen die Beine« und auf den Rücken sind prinzipiell erlaubt, sollten jedoch, aus Rücksicht auf die Familienplanung der Mitspieler, nicht mit zu hoher Energie ausgeführt werden. Schläge auf den Kopf sind verboten.
Ausserdem ist das Festhalten des Schlaggerätes der Mitspieler verboten.
Wer in diesem Spiel (Das tatsächlich so gespielt wird) einen tieferen Sinn oder eine versteckte Botschaft erkennt, ist ein anarchistisches Element
und mag sich bitte möglichst schnell beim nächsten Beamten des Verfassungsschutzes melden. Danke.
»GEWALT!«
die.geocity.de/tanna/blaster schrieb am 1.10. 2001 um 18:41:25 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Yoobay.NET stellt den Betrieb ein - Hintergrund
Yoobay.NET war der kostenlose Service für Privatpersonen zum Hosten von Homepages,
unbürokratisch und schnell. Yoobay.NET war der Nachfolger des 1998 gestarteten Geocity.de,
daß schon damals das kostenlose Hosting für Homepages angeboten hat. Nur ist Yoobay.NET
größer, stärker und noch schöner geworden :-)
Nach langer Zeit des Nachdenkens sind wir zum Entschluss gekommen, Yoobay.NET ab dem
01.10.2001 vom Netz zu nehmen.
Yoobay.NET ist auf privater Basis in nächtelanger Arbeit entstanden und sollte ein kostenloser
Dienst für all diejenigen darstellen, die sich eine Homepage mit ein paar Gimmicks basteln wollen,
ohne bei einem Provider viel Geld dafür zu bezahlen oder nervtötende Werbebanner ertragen zu
müssen.
Leider entwickelte sich Yoobay.NET anders als wir uns das gedacht haben. Mit steigender Zahl
der Mitglieder häuften sich der Missbrauch auf unseren Servern. Mit Kinderpornographie,
Nazipropaganda, Aufrufe zu Mord und Brandanschlägen, menschenverachtendem Material,
Beleidigungen und Urheberrechtsverletzungen ist die Liste der Widerlichkeiten wirklich lang.
Unzählige Abmahnungen, strafbewährte Unterlassungserklärungen und drei Hausdurchsuchungen
sind genug Gründe zum Nachdenken. Beim letzten Gerichtsverfahren am OLG Köln (Aufruf zu
Brandanschlägen gegen ein Unternehmen der Bekleidungsindustrie) wurden wir nur wegen eines
kleinen Verfahrenfehlers der Gegenseite von Knast oder lebenslangen Schulden bewahrt.
Bei streckenweise mehr als 120 Anmeldungen pro Tag und über 30.000 Usern insgesamt ist es
auch unmöglich geworden, die Inhalte aller Accounts zu überwachen, zumal all das in unserer
Freizeit geschehen musste. Wir brachten Stunden damit zu, User mit fehlerhaften Angaben wieder
aus der Datenbank zu löschen und Beschwerden oder Anzeigen nachzugehen.
Der Einsatz des CleanContenCrawler der Firma Autem und der Support durch das
Bundeskriminalamt in Wiesbaden hat uns die Suche nach illegalen Inhalten zwar extrem erleichtert,
aber es war auch erschreckend zu sehen, welche Masse an widerlichem, krankem und illegalem
Material von unseren Benutzern zum Download angeboten wurde.
Wir bedauern diese Entscheidung zutiefst, sehen aber keine andere Möglichkeit als auch jene
Benutzer, die Yoobay.NET auf verantwortungsvolle Weise genutzt haben, vor den Kopf zu stoßen.
Christian Küster
Daniel Mack
Max schrieb am 18.10. 2001 um 22:34:55 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Amoklauf - und alle anderen sind schuld
Es ist schon tragisch: Ein 16 jähriger Junge erschiesst seine Schwester, drei Passanten und
schließlich sich selbst. Eine andere Stadt, ein paar Tage später ersticht ein Schüler seine
Geschichtslehrerin mit 22 Stichen! Die Waffen hatten sie aus dem Schrank des Vaters geholt
oder auf dem Schulhof gekauft. Die Ideen dazu hatten sie aus einem Computerspiel oder dem
Fernsehen?
Kaum wurde bekannt, dass in einer süddeutschen Kleinstadt ein Junge Amok gelaufen ist,
waren die Fernsehsender da und forschten nach Gründen. "Er war schon immer der Junge auf
dem alle rumhackten» sagt einer seiner Klassenkameraden. «Er war ein fanatischer Computer-
freak und hat am liebsten blutige Spiele gespielt." meint ein Anderer. Von der
Fernsehreporterin wird hinzugefügt, dass er auch oft gewalttätige Filme geschaut und am
Wochenende im Wald sogenannte Kriegsspiele gespielt hat.
Da haben wir unsere Sündenböcke. Computerspiele und Filme verrohen die Jugend und Kriegs-
spiele im Wald spielen sowieso nur Nazis und Irre. Ich habe die Diskussion zwar nicht
weiterverfolgt, doch bin ich mir sicher es kam noch Heavy Metal als gewaltverherrlichende,
Punk Rock als aufwiegelnde und HipHop als Gangster-Musik zur Sprache.
Okay, wenn die es sich so einfach machen, dann müsste ich auch morgen mein Maschinengewehr
einpacken und Amoklaufen. Doch bin ich kein Amokläufer - da bin ich mir ziemlich sicher.
Was nämlich jeder vergisst ist dass das Umfeld eine große Rolle spielt. Zugegeben, ich
verstehe nichts von Psychologie, aber hat nicht auch die Gesellschaft etwas damit zu tun?
Es wurde ja gesagt, dass er schon immer Aussenseiter war und alle anderen auf ihm
rumhackten. Und die Eltern? Die haben bestimmt auch was falsch gemacht, es hätte ihnen
ja wenisgtens auffallen sollen, das der Sohn vielleicht unter Einfluss von Neonazis
stand? Aber ich mein' ja nur.
silvermoon schrieb am 8.3. 2001 um 13:38:53 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
was machen wir disskutierenden linken, damit die militanten linken bei den
traditionell linken
demonstrationen wie gegen das weltwirtschaftsforum in davos und der erstmai
feier ihre sehr wohl
verstaendliche wut gegen die bonzen und bullen nicht mehr in
sachbeschaedigungen und angriffe auf
die bullen abreagieren ?
mit welchen argumenten koennten die militanten linken dazugebracht werden, ihre
sehr wohl
verstaendliche wut gegen die monopolyspieler anders auszuleben als in
sachbeschaedigungen und
konfrontationen mit der polizei ?
ich glaube naehmlich, dass es eine der wichtigsten aufgaben sein wird bis zum
1. mai oder allenfals bis
naechsten januar, in der linken szene eine gewaltlose stimmung zu schaffen ...
irgendwie hab ich so das gefuehl, dass die linken beginnen sollten mit dem
verzicht auf gewalt, auch
wenn es »nur« gewalt gegen sachen ist.
und sind die linken erstmal soweit, bringt die geeinte linke szene vielleicht
auch einen dialog zustande
mit der rechten und rechtsextremen szene, damit auch diese in einem
interaktiven prozess
dahingehend gebracht werden koennen, dass sie ihre meinungen nicht mehr mit der
faust, sondern mit
worten kundtun.
ich meine ... es ist doch einfach zu schade, wenn jetzt, wo immer groessere
teile der passiven mehrheit
der bevoelkerung zu checken beginnen, dass die bonzen nicht unbedingt zum wohle
des volkes
handeln und dass dringend eine oekologisch soziale reform der wirtschaft
eingeleitet werden sollte...
wenn gerade jetzt die linken es nicht fertigbringen, ihre szene total gewaltlos
auf die strasse zu
bringen... und den ganzen goodwill der bevoelkerung wegen ein paar brennenden
autos verlieren.
es ist eigentlich eine schande fuer uns linke, dass wir unfaehig sind, die
linksextremen wieder in unsere
linke mitte zu bringen.
ich habe diese schande sehr deutlich gespuert, als ich mit aelteren
auslaendischen arbeitskollegen
ueber die ereignisse in zuerich und landquart gesprochen habe. sie waren sehr
wohl der meinung, dass
es
veraenderung brauche, dass die jungen auf die strasse gehen sollten und fuer
ihre forderungen
einstehen sollten ... aber nicht mit gewalt.
und ich will den schwarzen peter nicht auf die wenigen millitanten schieben,
wir alle, die gesamte linke
ist gefordert, die basis wie auch die leaderfiguren ... in einer gemeinsamen
anstrengung der ganzen
linken szene, einer disskussion ueber gewaltlosen widerstand bringen wir die
millitanten vielleicht zur
einsicht ohne ihnen das gefuehl zu geben, sie wuerden als verlierer dastehen
und ihre ehre und stolz
verlieren, wenn sie fortan nicht mehr autos anzuenden und steine schmeissen auf
die