| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
172, davon 168 (97,67%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 30 positiv bewertete (17,44%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
1030 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
-0,035 Punkte, 103 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 17.1. 2001 um 11:54:25 Uhr schrieb hinkelchen
über Gewalt |
| Der neuste Text |
am 21.6. 2025 um 06:41:55 Uhr schrieb Rübezahl
über Gewalt |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 103) |
am 17.11. 2003 um 16:45:32 Uhr schrieb rkcba über Gewalt
am 9.5. 2021 um 12:30:43 Uhr schrieb Christine über Gewalt
am 5.1. 2010 um 09:48:10 Uhr schrieb Heinlein über Gewalt
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Gewalt«
Max schrieb am 18.10. 2001 um 22:34:55 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Amoklauf - und alle anderen sind schuld
Es ist schon tragisch: Ein 16 jähriger Junge erschiesst seine Schwester, drei Passanten und
schließlich sich selbst. Eine andere Stadt, ein paar Tage später ersticht ein Schüler seine
Geschichtslehrerin mit 22 Stichen! Die Waffen hatten sie aus dem Schrank des Vaters geholt
oder auf dem Schulhof gekauft. Die Ideen dazu hatten sie aus einem Computerspiel oder dem
Fernsehen?
Kaum wurde bekannt, dass in einer süddeutschen Kleinstadt ein Junge Amok gelaufen ist,
waren die Fernsehsender da und forschten nach Gründen. "Er war schon immer der Junge auf
dem alle rumhackten» sagt einer seiner Klassenkameraden. «Er war ein fanatischer Computer-
freak und hat am liebsten blutige Spiele gespielt." meint ein Anderer. Von der
Fernsehreporterin wird hinzugefügt, dass er auch oft gewalttätige Filme geschaut und am
Wochenende im Wald sogenannte Kriegsspiele gespielt hat.
Da haben wir unsere Sündenböcke. Computerspiele und Filme verrohen die Jugend und Kriegs-
spiele im Wald spielen sowieso nur Nazis und Irre. Ich habe die Diskussion zwar nicht
weiterverfolgt, doch bin ich mir sicher es kam noch Heavy Metal als gewaltverherrlichende,
Punk Rock als aufwiegelnde und HipHop als Gangster-Musik zur Sprache.
Okay, wenn die es sich so einfach machen, dann müsste ich auch morgen mein Maschinengewehr
einpacken und Amoklaufen. Doch bin ich kein Amokläufer - da bin ich mir ziemlich sicher.
Was nämlich jeder vergisst ist dass das Umfeld eine große Rolle spielt. Zugegeben, ich
verstehe nichts von Psychologie, aber hat nicht auch die Gesellschaft etwas damit zu tun?
Es wurde ja gesagt, dass er schon immer Aussenseiter war und alle anderen auf ihm
rumhackten. Und die Eltern? Die haben bestimmt auch was falsch gemacht, es hätte ihnen
ja wenisgtens auffallen sollen, das der Sohn vielleicht unter Einfluss von Neonazis
stand? Aber ich mein' ja nur.
tullipan schrieb am 10.7. 2009 um 13:45:44 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
wo liegt gewalt. da war dieser vorfall in einem besetzten haus ende der achtziger jahre, nur ein kleiner vorfall unter vielen.
in diesem besetzten haus lebten nicht bloß einfach personen, sondern es gab vor allem zuordnungen zu gewissen politischen gruppen.
in regelmäßigen plenums wurden gemeinsame vorgangsweisen besprochen.
gewaltfreiheit war eigentlich kaum ein thema, zum beispiel aber antisexismus.
nun, da war einer dieser bewohner, sozusagen ein flüchtling der psychiatrie.
dort in dem besetzten haus konnte er sein ohne schwere medikamente einnehmen zu müssen, die ihn zu einem sabberndem wrack mit hängender unterlippe machten.
er war ein mann mitte dreissig, großgewachsen und spindeldürr, sozusagen sah er ja schon krank aus.
so auf demos war er erwünscht mitzumachen, vor allem weil er ziemlich progressiv auf die anwesende polizei losging mit den üblichen parolen, scheißfaschobullen und so weiter und so fort.
die polizei schritt kaum gegen ihn ein weil sie ihn als das nahmen was er eigentlich war, ein harmloser spinner, ein kranker mensch.
für die leute im besetzten haus war er für gewisse eine nervensäge, vor allem für die mlitante feministinnengruppe, die einen eigenen frauenraum hatten, wo zutritt und aufenthalt für männer verboten war.
diese nervensäge verhielt sich nicht politisch korrekt und machte sozusagen die frauen an oder beschimpfte oft auch welche, so wie er in einigen seiner zustände sowieso alles und jeden beschimpfte und beleidigte.
wer kennt so was nicht und vor allem, wer nimmt so was ernst, frage ich mich.
mitglieder der militant feministischen gruppe brachen ihm daraufhin einmal den arm, weil er nicht von seinen beleidigend sexistischen äußerungen lassen konnte.
nun, der gruppenzwang für ihn war groß, aus dem besetzten haus heraus auf die straße zu müssen hätte für ihn mit höchster wahrscheinlichkeit weitere einweisung in die psychiatrie bedeutet.
also antwortete er, wenn er gefragt wurde, wie das mit seinem arm passiert sei, das hätten die nazis getan.
nun, irgendwie war er damit nicht so daneben, vielleicht.
Mal-3 schrieb am 12.10. 2004 um 20:44:48 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Gesellschaftsspiel für 2 oder mehr Spieler.
Material:
Beutel, Rucksäcke oder ähnliches, gefüllt mit weichen bis harten Objekten, sehr gut geeignet sind zum Beispiel »Sportbeutel«, da sich hier eine gute Mischung aus weichen leichten (Bekleidung, etc.), mittleren (Schuhe) und harten schweren ( volle Plastikflasche)Objekten, die nicht stoßempfindlich sind, einstellt.
Spielablauf:
Es geht darum, dass sich die Mitspieler, unter mehr oder minder lautem Rufen von »Gewalt!«, gegenseitig mit dem oben genannten Spielmaterial verprügeln. Die Schlaggeräte werden hierbei an geeigneten Henkeln oder ähnlichem geschleudert.
Der Ausruf »Gewalt!« dient hier vor allem der Klarstellung, dass es sich bei dem Angriff nicht um willkürliche Aggression, sondern um sinnvolle Gewaltausübung handelt.
Die Schläge werden so ausgeführt, dass sie keinen allzu großen Schaden verursachen, was allein schon dadurch bedingt ist, dass die Geschwindigkeit, mit der man seine Gegenspieler treffen kann direkt von dem verwendeten Material abhängt, ein sehr schwerer Beutel ist nicht so leicht auf eine hohe Geschwindigkeit zu bringen, man wird nur selten treffen, ein leichter Beutel lässt sich im Gegensatz dazu sehr leicht auf hohe Geschwindigkeiten bringen, hinter den Treffern steckt jedoch nur wenig Energie.
Bevorzugte Ziele für die Schläge sind Beine, Arme und der vordere Teil des Torsos. Auch Schläge »zwischen die Beine« und auf den Rücken sind prinzipiell erlaubt, sollten jedoch, aus Rücksicht auf die Familienplanung der Mitspieler, nicht mit zu hoher Energie ausgeführt werden. Schläge auf den Kopf sind verboten.
Ausserdem ist das Festhalten des Schlaggerätes der Mitspieler verboten.
Wer in diesem Spiel (Das tatsächlich so gespielt wird) einen tieferen Sinn oder eine versteckte Botschaft erkennt, ist ein anarchistisches Element
und mag sich bitte möglichst schnell beim nächsten Beamten des Verfassungsschutzes melden. Danke.
»GEWALT!«
| Einige zufällige Stichwörter |
Homo
Erstellt am 27.12. 2001 um 00:45:21 Uhr von waldschrott, enthält 36 Texte
podex
Erstellt am 19.3. 2002 um 23:16:16 Uhr von Nils the Dark Elf, enthält 23 Texte
Fügungsinsekten
Erstellt am 23.8. 2002 um 12:21:46 Uhr von HaXo, enthält 6 Texte
Sommerzeit
Erstellt am 29.3. 2000 um 18:56:31 Uhr von Karla, enthält 46 Texte
Zeugungsfähigkeit
Erstellt am 10.12. 2015 um 14:56:38 Uhr von Amina, enthält 3 Texte
|