Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Hodentritt«
Mitdenker schrieb am 4.10. 2006 um 16:50:34 Uhr zu
Bewertung: 24 Punkt(e)
Liebe Kinder!
Hodentritte sind kein Spaß.
Wirklich nicht.
Das ist in etwa genauso schmerzhaft und gefährlich, wie wenn Dir jemand einen Finger ins Auge drückt. Ins offene Auge.
Also, bitte überlege Dir gut, ob Du das wirklich willst. Wenn Du nicht willst, dass Dir jemand einen Finger ins Auge drückt, dann trete auch niemand anderem zwischen die Beine. Nicht aus Spaß oder nur um jemanden zu ärgern. Lass es sein. Bitte.
Es gibt nur eine einzige Ausnahme von dieser Regel: im Falle tatsächlicher Notwehr in einem Extremfall, wenn Du stark bedroht bist und wenn anderes nichts mehr hilft. Also in einem Fall, in dem Du es für gerechtfertigt sehen würdest, einer anderen Person einen Finger in die Augen zu stecken.
Und warum sollst Du einem Jungen oder einem Mann nicht in die Hoden treten? Ganz einfach: ein Hodentritt ist nicht nur extrem schmerzhaft. Er kann auch bleibende Schäden hinterlassen. Eben wie der Finger im Auge. Bleibende Schäden bedeuten nicht nur, dass das Opfer unter Umständen impotent wird (also keine Kinder mehr kriegen kann). Es bedeutet auch, dass DU daran schuld bist. Und das kann für Dich teuer werden. Willst Du das?
Also: lasse es sein. Du willst doch auch nicht, dass Dir jemand nur aus Spaß ernsthafte, dauerhafte Verletzungen zufügt, oder?
Frauen schrieb am 15.6. 2015 um 21:55:22 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Auf diesem Bezirk haftet folgende Volkssage:
In Vordorf hat einmal ein Hirte gelebt – seine Nachkommen sind noch vorhanden – der trieb seine Heerde oft in diese Gegend, wo er, wegen ihrer weiten Entfernung vom Dorfe, immer erst um Mittag beim Nußhardtfelsen anlangte. So oft er dahin kam, so oft erblickte er auch zwischen eilf und zwölf Uhr Mittags eine köstlich ausgeschmückte Jungfrau, die jedes Mal sehr eifrig beschäftigt war, mit einem Rechen Flachsknoten umzuwenden. Oft hatte er seine Gedanken darüber, warum die schöne Jungfrau den ganzen Sommer hindurch dieß Geschäft triebe, und nie damit fertig werden könne. Mit dem Schlage zwölf Uhr war sie aber immer verschwunden, und anstatt der Flachsknoten fand der Hirt auf der Stelle Roßkoth, und mitunter ein Goldstück. Einige Male war er willens, die holde Dirne anzureden; aber nie hatte er das Herz dazu.
tullipan schrieb am 22.6. 2007 um 03:34:16 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
In die Hoden treten ist eine Form von Brutalität wie viele anderen Arten von Brutalität.
Es ist etwas anderes, ob ich mich mit Brutalität auseinandersetze, auf irgendeine Form, dazu gehören auch sexuelle Spielarten, was immer eine Frage genseitigen Wollens sein sollte. Menschen die sich respektieren, wissen auch die Grenze zu wahren.
Brutalitäten auszuüben, und ich beschränke das jetzt auf körperliche Gewaltausübung, bedeutet nichts als brutal zu sein und richtet sich im Endeffekt doch immer gegen sich selbst.
An Frauen, die jetzt so unreif sind zu glauben ein Tritt in die Eier ist DIE Selbstverteidigung oder sich das einreden lassen, gebe ich zu bedenken, das Menschen, die wirklich mit bösartiger Absicht verletzen wollen, sehr wohl über Ihre eigenen verletzlichen Stellen Bescheid wissen, also bitte nicht naiv sein zur falschen Zeit.
Gemeinheiten passieren viele unter den Menschen, es ist kein Ausweg, darauf mit Gemeinheiten zu reagieren.
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