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rübe schrieb am 10.9. 2019 um 11:58:52 Uhr über

Kaffeelied

Kaffeelied, das. Vermutlich bekanntester Beitrag von Freddi Cinzano. (siehe Anhang)

> 'blau war gestern
die geschichte von freddi cinzano*
(* für alle, die Musik lieben)

- Freddi? - Freddi! - - Freddi!! - - - Freddi!!!
- Was denn?
- Freddi, aufstehen!
- Wie spät isses denn?
- Gleich halb drei.
- Halb drei was?
- Halb drei nachts.
- Bist du verrückt? Lass' mich schlafen...
- Jetzt 'ne schöne...
- Jetzt ist aber gut!
- Freddi, ich muss los, echt jetzt!
- Dann mach's gut.
- Das mach' ich auch...

»Ich habe Freddi 'Azzurro' singen gesehen. Und 'Bella Ciao'. In Bamberg war das, in Deutschland. 1983 oder 84. Ich habe geheult wie ein Schlosshund.«
(Adriano Celentano, Musiker)


»Seine Hits? Das Kaffeelied natürlich. Und 'Hier kommt der Aufbacklurch', das war unglaublich. Kritik an der Fertiggericht-Industrie, damals! Und, na klar, verpackt in Humor a la Freddi. Er war seiner Zeit voraus. Eigentlich traurig, die ganze Geschichte. Ich habe ihm dann mal geholfen, Ehrensache. Wir sahen uns ja auch unwahrscheinich ähnlich

(Ein Künstler, dessen Name »hier keine Rolle spielt«)


»Jürgen hat mich nicht aus der Gosse gezogen. Er hat mich aus der Gosse gehoben!«

(F. C.)


»Die beiden haben dann auch ein Stück im Studio aufgenommen: 'Der Prinz von Lanzarote'. Klang fast wie 'China Girl' - aber nicht das von Bowie sondern das von Iggy Pop. Freddi hat sich die Aufnahme einmal angehört und gesagt 'Scheiß' der Hund drauf'. Das muss man sich mal vorstellen: 'Scheiß' der Hund drauf'. Und das war's

(Andreas S., Weggefährte)


»Das Kaffeelied? Der Hammer! 'Jetzt 'ne schöne Tas-se - - voll mit leckerem - - - - Kaff - fee!' Muss ich immer an Lale Andersen denken... unbelievable. Er hat ja quasi den Drehstrom-Schlager entdeckt. Und das war aus meiner Sicht der große Verdienst von Freddi Cinzano.«

(Eduard M'Boma, Musikwissenschaftler)


»Das Kaffeelied? Der Hammer! 'Jetzt 'ne schöne Tas-se - - voll mit leckerem - - - - Kaff - fee!' Muss ich immer an Marlene Dietrich denken... unbelievable. Er hat ja quasi den Drehstrom-Schlager entdeckt. Und das war aus meiner Sicht der große Verdienst von Freddi Cinzano.«

(Heisi Huhn, Musikwissenschaftler)


»Das Kaffeelied hätte er unbedingt auch auf englisch 'rausbringen sollen: 'The Coffeesong'! 'Now a nice nice cup of - - unbelievable - - - - Coff - fee!' Ich hör's direkt vor mir. Ein Welthit wäre das geworden...«

(Elena Bratova, Musikwissenschaftlerin)


»Hätte hätte Fahrradkette...«

(Peer Steinbrück, SPD-Politiker und Konjunktivist)


»Freddie who?« (»Freddie wer?«)

(Freddie Mercury, Musiker - bis heute* unbelegtes Zitat)

(* März 2015)


»Freddi hat ja auch darauf sofort eine Antwort gehabt: 'Freddie Hu? Freddie wer? Freddie Manchester!' Warum das kein echter Erfolg wurde, ist mir bis heute ein Rätsel

(Andreas S., Weggefährte)


»Und immer dieser Lärm...«

(Farin U., Arzt)


»Ich glaube ja, dass die Musik ihn langsam taub gemacht hat. Wenn ich zu ihm gesagt habe: 'Denkst du daran, noch den Wohnzimmerteppich zu saugen' - was ist dann wohl passiert? Nichts natürlich

('Birdy' Reptich, Liebesgefährtin)


»Er hat sich ja gern als Viertel-Italiener bezeichnet. Wegen dem Nachnamen seiner Mutter. Wenn man den umgedreht hat, kam ein Berg heraus. Komisch, oder

(Andrea S., Arbeitskollegin der Liebesgefährtin)


»Papa konnte gar kein italienisch. Das hat sich nur so angehört.«

('Mona' Reptich, Sprachenstudentin)


»Aber er hat die Leute verstanden. Das war jedenfalls mein Eindruck

(Dr. Richard B., Reisegefährte)


»Aber haben die Leute ihn verstanden

(Berit B., Reisegefährtin)


»Pirato di Sicilia? Pira - to? No: Pira - ta!«

(Anna T., Campingplatz-Angestellte, Maccagno, Lago Maggiore)


»Freddis Lieblingswitz? Also den mit der Transsibirischen Eisenbahn, den mochte er. Wo die mitten in der Taiga stehen bleiben, und der Schaffner - Jewgeni hieß der wohl - erklärt: 'Wir müssen die Lokomotive tauschen.' Und dann passiert gar nichts mehr. Stundenlang. Und dann fragen die den Schaffner, und der lallt: 'Alles o.k., wir ha- haben die Lokomotive getauscht. Gegen Wodka.'«

(Florian Cuhlencort, Weggefährte)


»Und dann gab's Freiwodka für alle

(unbekannter Zeitzeuge)


»Ich hab' mal angerufen, da war der Selby dran. 'Telefonieren ist grad' ungünstig, wir heben gleich ab.' Und im Hintergrund so Düsenlärm, und die Drehzahl immer höher. Da hab' ich sofort aufgelegt

(Sabine Schwarzmann, Spielgefährtin)


»Und eines Tages war der Staubsauger dann kaputt

('Birdy' Reptich, Liebesgefährtin)


»Sein Weihnachtslied? 'Mein' 'am und Herrne, ich sach's nich' gerne: Tätärä'. Da sind andere Sachen in der Tat feierlicher: 'Am Weihnachtsbaum die Lichter glänzen' zum Beispiel

(Jonas Zyslowski, Musikwissenschaftler)


»'Brennen'.«

(Elena Bratova, Musikwissenschaftlerin)


»Fraktus oder Freddi? Das war immer die Frage

(Jan Delay, Musiker)


»Zukunftsmusik

(Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND)


»Wenn Ministerin Ilse Aigner im Europa- und Bundestagswahlkampf das Thema gentechnikfreie Regionen für sich entdeckt und deren rechtlichen Status stärken will, klingt dies gut. Doch das ist Zukunftsmusik. Denn nach EU-Recht ist dieser Vorschlag nicht umsetzbar, da es noch keine entsprechenden Regelungen gibt. Frau Aigner muss noch vor Beginn der Aussaat den Anbau des Gen-Mais MON 810 verbieten

(Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND - vollständiges Zitat)


»Der wollte immer nur spielen...«

(Annett Louisan, Musikerin)


»Der freieste Mensch, den ich kennen gelernt habe

(Sibylle Berg, Autorin, über ihren Kollegen Helge Timmerberg)


»Nach einem unserer Konzerte habe ich ihm die Hand gegeben

(Nicola 'Nick' Marangon, Schlagzeuger von 'dampfmamá')


»Wem ihm

(Dorle H., Spielgefährtin)


»Freddi wollte ja gern auch mal in Bielefeld auftreten. Aber das hat nie geklappt. Warum, weiß ich gar nicht so genau

(Rene Renault, Tourbus-Manager)


»Ein Freddi Cinzano ist in den Meldedokumenten der Stadt nicht registriert

(Detlef Johannson, Verwaltungssprecher)


»Chef? Ich hätte da eine Idee. - - - Später, o.k

(Heike M., Assistentin des Verwaltungssprechers)


»Für unser Kaffeelied haben wir ein bisschen an der Melodie geschraubt. Der Text? Das kannst du eigentlich gar nicht singen: 'Der Rotarier rotiert gleich, der Polarier poliert gleich. Der Notar notiert gleich, der Lothar lothiert gleich.'«

(Iko, Musiker)


»Lothieren? Keine Ahnung was das sein soll, frag' mich was leichteres.«

(Lothar Matthäus, ehemaliger Fußballprofi, Fußballtrainer - bis heute* unbelegtes Zitat)

(* März 2015)


»Er soll ja auch getrunken haben

(Adele Stopp, ehemalige Nachbarin)


»Und gegessen

(Julius Stopp, ehemaliger Nachbar)


»Wer er

(Dorle H., Spielgefährtin)


»Wenn Freddi gesagt hat 'Jetzt ist aber gut' - dann war auch gut

(Vera M., Spielgefährtin)


»Aber wenn man eine Trumpfabgbe annimmt und erst danach sagt: 'Ich hab' Schweine'. Also, ich weiß nicht, ob das so einfach geht

(Christian W., Spielgefährte, ehemaliger Schweinezüchter)


»Freddi war ja nicht nur Musiker. Den hat alles interessiert, wirklich alles. Er war ja auch ein leidenschaftlicher Koch. Ich weiß noch: Irgendwann hat er Naturreis in Rote-Bete-Saft gekocht, in angedünstete rote Zwiebelschalen gelöffelt, dann kleine Stücke eingelegten Kräutersill drauf, überall ein Eckchen rote Chili und eine Messerspitze Preiselbeeren dazu - fertig war sein 'Feuersushi'. ---- Und das war gar nicht so schlecht

(Manni L., Weggefährte)


»'Feuersushi'? Was ist 'Feuersushi'?«

(Tim M., Koch)


»'Wer stellt hier eigentlich die Fragen

(Detlef Johannson, Verwaltungssprecher)


»Erst sind wir zum Sommer-Barbecue der SPD. Alles vom Feinsten, da haben wir uns voll den Bauch voll geschlagen. Und dann zum Konzert von 'Tito & Tarantula', kamen wir einfach so 'rein, Onkel Freddi war ja akkreditiert. Gut, dass der Selby nicht dabei war. Dann wär' das bestimmt anders gelaufen

(H. C. Tom, Patenkind)


»Freddi war - soweit ich das einschätzen kann - ein bekennender Fußballfreund. FC war sein Verein - nicht die Bayern sondern St. Pauli. Er hat ja sogar das 0:0 gegen Chemnitz 2004 - Flutlichtspiel - live erlebt. Ob er seinen Namen wegen der Initialen ausgesucht hat? Keine Ahnung. Aber ich halte es für denkbar

(Mehmet Scholl, Experte, ehemaliger Fußballprofi - bis heute* unbelegtes Zitat)

(* März 2015)


»Wir sind immer zu den Heimspielen von 05 gegangen. Aber die haben dann nur noch verloren. Und im Stadion hat Freddi ja auch ab und zu Gitarre gespielt. Den Strom hat er direkt vom Herren-WC gezapft, mit der Kabeltrommel aus dem Bus. Der Stadionwart hat ihn dann mal gefragt, was er da macht. Und Freddi hat geantwortet, er teste die Arenen mittelgroßer deutscher Städte auf ihre Konzert-Akustik. Auf jeden Fall war das ganz schön laut

(Manni L., Weggefährte)


»Freddi hat sich mal die Kuppe vom linken Ringfinger verletzt. Da ist ihm der Verschluss eines gusseisernen Schmiedetores draufgeknallt. Keine Ahnung, wie er das gemacht hat. Und da hat er mich gefragt, ob ich stellvertretend für ihn im Stadion spielen kann. In seinem Beisein natürlich, mit katalonischem Rotwein aus der Drogerie, Conde Galyana 2007 mein' ich. Ich hatte das ja noch nie gemacht, aber - was soll ich sagen? - der Klang war richtig gut

(Florian Cuhlencort, Weggefährte)


»Freddi und der Selby? Die waren für mich wie die beiden Seiten einer Socke

(Dr. Kristina D., Galeristin auf Zeit)


»Freddi war ja harmlos. Aber sein Freund, der Selby, der war wirklich verrückt. Der hat seinen Videorecorder zu einer Zeitmaschine umprogrammiert - und dann ist er verschwunden. Einfach so, von 'Heute' auf 'Morgen'. Zack, weg war er

(Andreas S., Weggefährte)



Freddis erste LP ('Ultramarino') verkauft sich gut fünfzigmal. Schon in der ersten Woche. Allein in seinem Freundes- und Bekanntenkreis.

Da nannte er sich noch 'Freddi Marino'.

Geboren ist er Anfang der 1960er Jahre unter bürgerlichem Namen in einer kleinen Universitätsstadt im Harz. Aufgewachsen mit den älteren Brüdern Michael und Holger Blau in der Straße der Hauptstadt, Hausnummer 34. Eine behütete Kindheit, bis die Familie nach Afghanistan übersiedelt, Kabul. Der Beruf des geliebten Vaters, Maschinenbauer, führt in eine Welt, die die Jungs wohl für immer prägen wird: Verschleierte Frauen, geheimnisvolle Düfte, geheimnisvolle Drogen und die vollständige Abwesenheit von Rock'n'Roll.*

* aus "Erinnerungen - eine ungeschriebene Biografie


> #2


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