| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
363, davon 338 (93,11%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 159 positiv bewertete (43,80%) |
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518 Zeichen |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 13.4. 1999 um 16:50:09 Uhr schrieb Tanna
über Engel |
| Der neuste Text |
am 15.5. 2025 um 05:55:45 Uhr schrieb Gerhard
über Engel |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 102) |
am 19.10. 2004 um 23:40:25 Uhr schrieb husten über Engel
am 11.11. 2006 um 10:47:39 Uhr schrieb Karlo über Engel
am 18.2. 2003 um 09:58:30 Uhr schrieb Honolulu-San über Engel
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Engel«
Heynz Hyrnrysz schrieb am 29.6. 2000 um 16:52:43 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
Neulich sah ich einen Winkel-Engel abstürzen. Er kam aus seinem Winkel geflogen, flatterte, wild mit den Flügeln schlagend, nach oben, wurde immer langsamer, blieb schließlich kurz in der Luft stehen, ging dann in einen rasanten Sturzflug über, raste abwärts, immer schneller und zerschellte schließlich, direkt vor meinen Füßen, auf dem knochenharten Wüstenboden. Da stand ich nun, farbig flirrende Engelscherben flogen mir zischend um die Ohren und gestaubt - das kann ich euch sagen - gestaubt hat's auch ganz schön. Ja, ich war förmlich eingenebelt in Staub und glitzernde Engelsplitter. Später kam dann ein Wüstenwind und alles war wieder so wie vorher - fast. Ich mußte mich aber trotzdem erst mal eine Weile auf meinen Drachenbeinthron setzen, um mein Selbstwertgefühl, das ich gerade verloren hatte, wiederzufinden. Danach nahm ich noch einen kräftigen Schluck aus dem Leuchtbecher und aß eine Klappgurke. Ja, so war das!
Peter schrieb am 16.2. 2000 um 21:33:54 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Es gibt auch Engel, die wir nicht als Engel sehen, wie Luzifer. Zu den himmlischen Pflichten von Luzifer, dessen Name »Lichtgeber« oder »Lichtträger« bedeutet, gehört es, uns über die notwendige dunkle Seite des Lebens zu belehren.Luzifer ist der Schatten, der durch den Kontrast das LIcht offenbart.In vielerlei Hinsicht können wir das wahre Licht nicht sehen, bevor wir die Dunkelheit erlebt haben. Meist lernen wir erst, etwas zu schätzen, wenn wir es verlieren und dann durch unsere eigene Anstrengung zurückgewinnen.
Das Wissen um die Verwobenheit von Licht und Dunkel, Freude und Leid, Gut und Böse und all den anderen Gegensätzen in unserem dualen Realitätssystem führt zu einer Auffassung, daß im größeren Zusammenhang Christus und Luzifer sich zwar nicht genau entsprechen, aber jedenfalls auf der gleichen Seite stehen und gemeinsame Teile desselben Ganzen sind.
Das Böse ist nur das fehlende Gute, und wenn die Seele aus dieser Illusion des Bösen wieder emporsteigt, gewinnt Luzifer seine ursprüngliche Stellung als einer von Gottes großen Erzengeln zurück.
lunacy schrieb am 26.12. 1999 um 01:31:37 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Von allen guten Geistern verlassen?
Als ich zur letzten Adventszeit unseren Weihnachtsschmuck durchsah, fiel mir dabei ein kleiner Engel aus Ton in die Hände. Dieser Engel ist ein Geschenk eines der Kinder, mit denen ich diese Engel vor zwei Jahren gemacht habe.
Kurz vor Weihnachten 1997 habe ich mit den Kindern der Kindertagesstätte, in der ich arbeite, Engel getöpfert. Kleine, schlichte Engel mit teilweise wildem Haar aus der Knoblauchpresse, oder mit hochstehenden Punkerfrisuren. Manche hatten ein verschmitztes Grinsen auf dem Gesicht, während andere mit feierlichem Ernst den Kopf gen Himmel hoben. Auch die Flügel waren sehr unterschiedlich: einige Engel versteckten ihre kleinen Flügelchen fast verschämt unter ihren langen Haaren, andere hatten ihre Flügel stolz ausgebreitet, so dass jeder sie sehen konnte. Sie waren sehr verschieden, keine Engel glich dem anderen, aber eines hatten sie alle gemeinsam: sie waren wunderschön!
Während ich meinen Engel so in den Händen hielt, erinnerte ich mich an die Gespräche mit den Kindern. Alle Kinder bei uns wollten ihren eigenen Schutzengel machen und so saß ich viele Tage mit kleinen Gruppen von Kindern in unserer Werkstatt. Der Ton in unseren Händen formte sich, manchmal willig, manchmal sträubte er sich gegen die Gestalt, die er annehmen sollte. Und die Kinder sprachen über ihre Schutzengel, die sie dort modellierten. »Meinen stelle ich auf meinen Nachttisch, dann kann er aufpassen, wenn wieder Monster unter meinem Bett sind«, oder » Meiner wird mich trösten, wenn ich wieder traurig bin, weil meine Eltern sich streiten«. So oder ähnlich äusserten sich viele Kinder, und viele fragten mich, ob ich denn auch einen Schutzengel habe. Sie waren sehr verwundert, als sie hörten, dass ich natürlich auch einen habe.
»Meine Eltern haben keinen. Sie finden, das ist Kinderkram«, sagte mir ein Mädchen. Und alle waren sich einig, dass die Großen sowieso nicht an Engel glauben, genauso wenig wie an die Monster unter dem Bett. Ein Junge erzählte, seine Mutter fände es schön, dass er einen Engel macht. Den könnten sie schön aufstellen zur Weihnachtszeit. Nach Weihnachten würden sie ihn in einen Karton packen und im nächsten Jahr wieder aufstellen. Aber das wollte er nicht, und so bat er mich, seiner Mutter zu erklären, dass sein Engel das ganze Jahr in seinem Zimmer stehen müsse. Er braucht seinen Engel immer!
Ja, zu Weihnachten, da glauben wir »Großen« an die guten Geister. Dann sind sie herzlich willkommen und dürfen Platz nehmen in unserem Leben. Aber kaum ist Weihnachten vorbei, da sind wir von allen guten Geistern verlassen. Ordentlich verpackt liegen sie in Schachteln und warten darauf, dass wir ihnen den Platz einräumen, den sie doch so gern immer einnehmen möchten. Schade eigentlich ... Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, den guten Geist, der mir geschenkt wurde, das ganze Jahr zu beachten und zu pflegen.
Ich wünsche Ihnen die Weisheit der Kinder, das ganze Jahr über und nicht nur zur Weihnachtszeit. Lassen Sie es sich gut gehen .. und verlassen sie Ihre guten Geister nicht.
Niels Christian schrieb am 8.2. 2002 um 15:19:06 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Wenn Engel hassen
Als er aufstand an dem Morgen der sein letzter war,
schien die Sonne und die Vögel kreischten laut.
Eine Woge von Verlangen stürzte über ihn
und klebriger Tau bedeckte die Haut.
Durch den aderblauen Himmel ging ein breiter Riß,
dunkle Wasser brachen über ihn herein.
Eine unbekannte Macht erhob sich tief in ihm,
und mit einem Mal war ihm alles klar,
dass nichts mehr so wie gestern war.
Wenn Engel hassen
stürzen sie wie Steine aus dem Himmelszelt;
wenn Engel hassen
fliegen sie als dunkle Vögel in die Welt;
wenn Engel hassen
landen sie als schwarzer Schatten der uns quält
und nehmen Rache
an den Menschen, die gefallen sind wie sie.
Als er aufbrach ließ er alles hinter sich zurück,
seine Schritte waren federleicht und frei.
Unterm Mantel trug er einen kalten schwarzen Stahl,
er lächelte leis und summte dabei.
Seine Hand gab sieben Menschen einen schnellen Tod,
bis ihn selber eine Kugel niederwarf.
Wer ihn kannte sagte, dass es seltsam war,
denn glücklicher hat man ihn nie gesehn.
Der Glanz eines Engels war auf ihm zu sehn.
Wenn Engel hassen ...
Musik: Hampf
Text: Bodenski
http://www.subwaytosally.de/
ra schrieb am 28.12. 2000 um 20:03:41 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
die fluegel haben sie abgelegt
sie wandeln auf menschenstrassen
den glanz, das gold, und die lieder,
alles haben sie zurueckgelassen
nur an den leuchtenden augen
erkennt man sie heute
Nanni schrieb am 13.12. 2000 um 13:01:15 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
aus GEO 12/2000:
».... . Als Psychoanalytiker und Theologe würde ich sagen: Ja (wir brauchen Engel)! Der Engel verkörpert die Urgestalt, das eigentliche Bild des menschlichen Wesens, das, was uns ausmacht. Jeder von uns trägt in sich ein bestimmtes Bild, einen bestimmten Ton, ein bestimmtes Wort, das er zum Gemälde, zur Synphonie, zum Gedicht ausgestalten muß. Nur dafür lebt er. Ein Mensch, der begreift, wozu er da ist, wäre nach mytologischer Sprechweise begleitet und geführt von einem Engel. Da steht etwas hinter ihm, was ihm nicht vorschreibt, was er zu tun hat, aber was ihn bestärkt in dem, was er ist. ....«
(Eugen Drewermann)
»Wir sind Engel mit nur einem Flügel. Um fliegen zu können, müssen wir einander umarmen.«
(Luciano de Crescenzo)
blechkatze schrieb am 10.2. 2001 um 10:28:15 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
engel rauben mir den schlaf. wenn sie mich streifen mit ihren geschnürten flügeln und den rissigen lippen, auf denen laue gute-nacht-küsse trocknen.
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