Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 1622, davon 1601 (98,71%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 511 positiv bewertete (31,50%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.1. 1999 um 17:52:51 Uhr schrieb
Dragan über zeit
Der neuste Text am 23.1. 2026 um 21:50:54 Uhr schrieb
Dr. Dr. Johannes Metter über zeit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 454)

am 20.1. 2010 um 20:58:42 Uhr schrieb
Schreibakteur über zeit

am 5.9. 2007 um 10:15:06 Uhr schrieb
Christine über zeit

am 4.12. 2005 um 21:15:35 Uhr schrieb
Rufus über zeit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zeit«

Seven_of_Five schrieb am 14.10. 2001 um 09:42:27 Uhr zu

zeit

Bewertung: 14 Punkt(e)


Um den Wert eines Jahres zu erfahren, frage einen
Studenten, der im Schlußexamen durchgefallen ist.

Um den Wert eines Monats zu erfahren, frage eine
Mutter, die ein Kind zu früh zur Welt gebracht hat.

Um den Wert einer Woche zu erfahren, frage den
Herausgeber einer Wochenzeitschrift.

Um den Wert einer Stunde zu erfahren, frage die
Verlobten, die darauf warten, sich zu sehen.

Um den Wert einer Minute zu erfahren, frage jemanden,
der seinen Zug, seinen Bus oder seinen Flug verpaßt hat.

Um den Wert einer Sekunde zu erfahren, frage jemanden,
der einen Unfall erlebt hat.

Um den Wert einer Millisekunde zu erfahren, frage
jemanden, der bei den Olympischen Spielen eine
Silbermedaille gewonnen hat.

Die Zeit wartet auf niemanden.

Dragan schrieb am 18.1. 1999 um 17:52:51 Uhr zu

zeit

Bewertung: 22 Punkt(e)

Vor dem Urknall gab es noch keine Zeit. Daher ist es auch recht schwierig, von einer Periode vor dem Urknall zu sprechen. Es ist ja nicht so, daß es vor dem Urknall nichts gab, sondern vielmehr gab es das Vorher vor dem Urknall nicht. Aber selbst das beschreibt die Situation nicht korrekt.

So wichtig ist das jedoch nicht, denn es ist schon eine ganze Weile her.

Nao schrieb am 23.2. 2000 um 04:15:28 Uhr zu

zeit

Bewertung: 7 Punkt(e)

es ist vielleicht depremierend, aber man hat keine zeit wenn man es nicht philosophisch betrachtet. Mann rennt auf der erde rum und überlegt sich zuerst wie man freude haben kann. dies funktioniert aber oft nur mit geld. so fängt man an zu scheffeln und vergisst aber leider mit der zeit zu leben und schon ist man tot. abdererseits glaube trozdem, daß die zeit unseres lebens nur so schnell vergeht, wie wir sie empfinden. aber viel ist es nicht.

Manawydan schrieb am 27.9. 1999 um 21:55:22 Uhr zu

zeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Zeit. Zeit ist das Grundproblem. Nicht genug Zeit. Nicht genug für
nichts.
In zwei Welten leben, nirgendwo ganz sein. Die Zeit ist ein Strom,
falsch.
Ein tanzender Wildbach, mit Wirbeln und Studeln und Gnade dir
Gott, wenn Du da untergehst. Unter der Oberfläche ist es
keineswegs ruhig und friedlich. Dort lauern die, die die Zeit
verschlungen, in ihre Dienste gepreßt, vergewaltigt hat. Diese
kennen keine Ehre. Wenn einer dein Freund war, vertrau ihn nicht.
Wenn einer dein Geliebter war (oder deine Geliebte, es macht
keinen Unterschied), haße sie. Wenn einer dir geholfen hat, fürchte
ihn. Sie alle werden dich tausendfach dafür büßen lassen.

Auf der Insel ist man frei. Hier ist man ihr entronnen. Kann der Zeit
eine lange Nase drehen, vom Rand aus, dort wo er schon bröckelt
und ist doch sicher.
Währenddessen wird dein Körper durch die Stromschnellen
gewirbelt, kämpft. Läuft, atmet, ißt, scheißt. Geht zur Schule,
wächst, geht zur Arbeit. Auf Parties, ins Kino.
Die Insel ist ein Refugium. Es ist schwer sie zu erreichen, aber
immer wieder kommt einer an. Glotzt mit Fischaugen in ihr Gesicht,
die Kiemen gespreizt, manchmal könnte sie schwören, daß sogar
die Schuppen zu Berge stehen. Dann kriecht er oder sie, der Fisch
jedenfalls, an Land, wühlt sich durch den Sand höher und sie
hoffst, daß ihn ein Blitz trifft, denn es ist schließlich ihre Insel. Aber
Gesellschaft wäre auch ganz schön. Und manchmal holt der Fisch
tief Luft und sieht sie voll an. Sie sagst »Guten Tag« und der Fisch
sagt »Wo bin ich?«. Sie lacht, sie weint, sie tritt nach dem Fisch,
zurück ins Meer mit dir, verschwinde, schön, daß du da bist.
Der Fisch steht auf, für einige Zeit hat sie Gesellschaft. Aber früher
oder später gehen sie alle in den Dschungel, dort hinter den
Dünen, wo man die Papageien schreien hört. Keiner kommt zurück.
Im Dschungel ist nichts, es gibt keine Gefahr auf der Insel,
höchstens die, die man selbst mitbringt. Sie kann die Insel in zwei
Tagen umlaufen, zwei lange, sonnendurchglühte Tage, der Sand
brennt unter den Füßen, du holst dir eine Kokosnuß vom Baum
oder schnappst dir irgendeine saftige Frucht - es gibt auch keine
giftigen Pflanzen auf der Insel, der einzige Giftsame ist in deinem
Herz, dort keimt er langsam - trinkst den Saft, kühl läuft er dir übers
Kinn, unter den Bäumen im Schatten spürt man die Sonne kaum.
Zwei Tage rund um die Insel, einen Tag quer durch. Aber an
manchen Tagen ist die Insel größer als sonst.

Derweilen, draußen, wo die Zeit strudelt, bringt man den Körper zu
Ärzten, untersucht und beklopft ihn, blickt in sein Inneres - wenn sie
das wüßte, würde sie sich vor Lachen am Boden wälzen. Was
auch immer in ihrem Körper ist, sie ist ganz bestimmt nicht dort.
So ein Körper ist dumm. Er friert, hungert, schmerzt. Er kann nicht
durch Luft gleiten oder in die Tiefe des Meeres tauchen. Das alles
kann sie jetzt. Einfach so. Gut, daß sie ihn verlassen hat.
Auf der Insel gibt es einen Berg. Und eine Wüste. Eine kleine. In
letzter Zeit kommt ihr vor, die Wüste wird größer. Es gibt Stellen, an
denen sie sich an Dschungel zu erinnern glaubt. Es ist nicht
greifbar. Veränderungen sind hier sehr langsam, damit man genug
Zeit hat, sich an sie zu gewöhnen. Vielleicht ist es die Insel, die
kleiner wird. Was wird sie tun, wenn es einmal keine Insel mehr
gibt?

Du kannst im Ozean leben, flüstern die Nixen. Des Nachts, wenn
sie am Strand sitzt, die Sterne betrachtet und dem Meer zuhört. Die
Nixen kommen nur in der Nacht an Land. Sie legen ihre Eier in den
warmen Sand und gleiten wieder ins Meer. Du kannst im Ozean
leben, flüstern sie. Vielleicht kann sie das. Es wäre sehr still. Sie
hat ein bißchen Angst. Im Ozean gibt es tiefe Täler, in denen
Unsagbares geschieht.
Nur zurück will sie nicht. Wieder hinein in diesen engen Sack aus
Fleisch, nie wieder fähig, am Strand zu laufen oder in den grünen
warmen Buchten zu tauchen.

Simone schrieb am 29.1. 2000 um 21:52:52 Uhr zu

zeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Zeit ist das Beste und das Schlimmste was mir passieren kann - sie geht, wenn sie kommen soll, und kommt, wenn sie fort bleiben soll. Sie ist relativ unbeeinflußbar abhängig von inneren und äußeren Faktoren. So vergeht sie im Schmerz oft langsam, rennt beim Wohlsein. Zeit hat keine Stimme und keinen Geschmack, sie ist völlig farblos und man kann sie nicht greifen oder fühlen, aber trotzdem spüren. Sie endet im Stress oder in Langeweile. Wenn ich sie habe hat sie mich oft gleichzeitig und wenn ich sie nicht habe, schleicht sie sich heimlich davon. Sie ist so flexibel wie ein ausgelatschter Turnschuh, nur wenn sie fest in Sekunden, Minuten,Stunden eingeteilt , gebunden existiert, in Handlungsabläufe fest eingeschnürt ihr Dasein fristet, dann ist sie für mich wie ein Stahlkorsett und wenig wert. Zeit haben ist schön, nieder mit den Zeitmachern.

Peter schrieb am 19.1. 2001 um 14:39:13 Uhr zu

zeit

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ist es das Gute selbst an der schlimmsten Zeit, dass sie vergeht, ist eben dies das Schlimme auch an der besten.

sumpi schrieb am 15.1. 2001 um 00:11:24 Uhr zu

zeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

als kind vergeht einem die zeit nicht schnell genug. voll ungeduld erwartet man die volljährigkeit... und dann vergeht eine weile, und plötzlich verrinnt einem die zeit. kaum ist es endlich sommer, fallen auch schon wieder die ersten blätter, kaum fängt die woche an ist auch schon wieder der sonntag vorbei. unsere zeit ist sehr hektisch und irgendwie kommt mir vor, dass meine uhr sich schneller dreht als früher.

Denknach schrieb am 16.10. 2001 um 09:10:28 Uhr zu

zeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich haue ab, ich habe nicht viel Zeit. Als Witz darf man sich nicht verbrauchen. Ich bin ein empfindlicher Typ. Ich bin neidisch auf bessere Witze und sehe herablassend auf schlechtere. Ich bin ein typischer Witz dieser Zeit. Deshalb ist mein Verfallsdatum nah. Ich war Merkels persönlich-vertrauter Witz. Ich war der Satz: »Öde, öder, Schröder«, den ich aus »Mehr Ludwig Erhard als Schröder Gerhard« formte.

dr. who schrieb am 17.10. 2000 um 12:25:26 Uhr zu

zeit

Bewertung: 3 Punkt(e)

Nach der Jahrtausendwende begann sich das Abendland auf 2 Veränderungen zuzubewegen, die das
»Phänomen Zeit« gravierend beeinflußten: das Leben in der Stadt und die Erfindung der mechanischen Uhr.
Weder das eine noch das andere allein reicht aus, den fundamentalen Wandel der Zeitordnung zu verstehen.
Im Gegenteil, es waren eine Vielzahl von Facetten aus vielen voneinander unabhängigen Lebensbereichen nötig, um den Prozeß zu ermöglichen. Es gibt wohl keinen vergleichbaren technikgeschichtlichen Sachverhalt vor der industriellen Revolution, der weiter und besser erforscht wurde als die Entwicklung bzw. Erfindung der mechanischen Uhr. Nichtsdestotrotz können wir das Ereignis nur vage datieren, irgendwo zwischen dem 9. und 14., vermutlich um die Wende zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert.

Wir vermuten, daß erste Uhren mit Gewichtsantrieb bereits um 960 auftauchten. Ab diesem Zeitpunkt sollte es jedoch noch ungefähr 300 Jahre dauern, bis die gelehrten Konstrukteure astronomischer Instrumente begannen, ihre Probleme mit der Hemmung zu outen. Und erst ab diesem Zeitpunkt begannen die gelehrten Konstrukteure astronomischer Instrumente, sich Uhrmacher zu nennen - der Begriff tauchte urkundlich verankert zum ersten Mal in der Bierrechnung des Zisterzienserklosters Beaulieu im Jahre 1269 auf.

Ungefähr zeitgleich organisierte König Alphons X. der Weise von Kastilien und Leon ein Expertentreffen christlicher, jüdischer und arabischer Gelehrter. I.d.Z. ließ er nicht nur das astronomische Hauptwerk von Ptolemäus neu übersetzen, sondern veröffentlichte mit den »Alphonsinischen Tafeln« eines der wichtigsten astronomischen Tabellenwerke des Spätmittelalters und machte mit den »Libros del Saber de Astronomia« die Schätze arabischer Wissenschaft dem Abendland zugänglich. Der 4. Teil dieser Sammlung enthält 5 Bücher über astronomische Geräte und Uhren, die als vorbildlich in Europa gelten sollten. Literarisch wurde darin bei der Beschreibung einer Quecksilberuhr das Problem des gleichmäßigen Antriebs gelöst - allerdings haben spätere Rekonstruktionsversuche ergeben, daß es lediglich gut gemeint war und bis zur praktischen
Umsetzung noch ein Weilchen dauern sollte.

florian schrieb am 4.9. 2001 um 05:59:36 Uhr zu

zeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

morgen, am 5.9.2001 0:00 uhr mez
beginnt das angeblich laengste tonprojekt der erde, einem gewissen john c. gewidmet, in halberstadt.de.
es soll ca. 25 menschengenerationen dauern oder 639 jahre; mit einer orgel realisiert.
Organ2/ASLSP- so langsam wie moeglich.
das ist TIEFSTES, FINSTERSTES VORIGES JAHRTAUSEND.

glocken toenen schon viel laenger herauf.

ich wuensche dem projekt einen langen atem.

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