Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 940, davon 927 (98,62%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 267 positiv bewertete (28,40%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 10.8. 1999 um 09:12:12 Uhr schrieb
Effi über Angst
Der neuste Text am 9.9. 2026 um 17:48:07 Uhr schrieb
Hanna über Angst
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 392)

am 30.1. 2009 um 21:52:19 Uhr schrieb
jedermann über Angst

am 4.8. 2008 um 11:20:03 Uhr schrieb
Christine über Angst

am 30.3. 2009 um 20:24:02 Uhr schrieb
Uwe über Angst

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Angst«

Liamara schrieb am 30.9. 1999 um 21:43:56 Uhr zu

Angst

Bewertung: 15 Punkt(e)

Ich hatte als Kind mal einen Alptraum, den ich einfach nicht vergessen kann. Dabei ist, soweit ich mich erinnere, in diesem Traum nicht mehr passiert, als dass ich in meinem Bett lag und die Tür angesehen habe, die Schlafzimmertür, und diese Tür hat sich ständig verändert. Sie wechselte andauernd ihr Aussehen, ihre Farbe und Struktur. Ich weiss nicht warum, aber dieser Traum hat mir schreckliche Angst gemacht. Seltsam.

Kathy schrieb am 12.1. 2000 um 23:21:26 Uhr zu

Angst

Bewertung: 14 Punkt(e)

Angst ist der entgegengestetzte Pol zur Liebe. Die Angst verschließt den Mensch der Umwelt gegenüber und macht ihn unglücklich. Liebe hingegen ist das Gefühl, der absoluten Zufriebenheit mit sich selbst. Durch diese Zufriedenheit bekommt man Kraft und Energie Dinge zuverändern, die man mit dem Gefühl der Angst nie erreichen würde. Die Liebe ist das größte Geschenk an die Menschheit.

Benjamin schrieb am 17.1. 2001 um 16:08:58 Uhr zu

Angst

Bewertung: 19 Punkt(e)

Fango
„Wohin?“, ich kurble sporadisch am Fenster, das ist nämlich kaputt. Das durchnässte Fräulein lässt sich auf den Sitz plumpsen und sagt garnix.
Zwei schreckliche Stunden später habe ich ihr immer noch keinen Laut entlockt. Sie sitzt einfach da, raucht und dreht ab und an am Radio, dass den Regen übertönen soll. Ich bin ziemlich irritiert.
Als ich noch per Anhalter unterwegs war, denke ich, kam ich aus dem Erzählen gar nicht mehr heraus, wir haben ja auch viel erlebt, damals. Außerdem war mir das störrische Autobahnschweigen immer schrecklich peinlich.
Mich wurmt es ein wenig, dass sie ohne zu fragen mein Auto vollqualmt, ich habe nämlich erst vorgestern aufgehört – wegen Gabi. Aber ansprechen tu ich sie nicht. Ich kann auch stur sein.
Jetzt sagt sie endlich was, ich merke das vorher, weil sie plötzlich laut und scharf einatmet und schiele neugierig zu ihr herüber.
Ihr Mund formt sich langsam und verkrampft zu einem O, dann zu einem breiten E, dann purzeln brüchig ein paar spastische Laute aus ihr heraus, ungefähr so: „Bwärgnnck?“
Es hört sich ganz eindeutig nach einer wohlgewogenen Frage an, ich zucke aber trotzdem zusammen, weil es so krächzig klingt.
„W...Wiebitte?“ ich spüre meine Gesichtsmuskeln entgleiten. Sie dreht sich sichtlich erleichtert wieder nach vorn und starrt weiter auf die vorüberfliegende Tristesse.
„Ich glaube, ich habe sie gerade akustisch nicht verstanden...“
Sie drückt schweigend ihre Kippe aus.
„Ähm, ich weiß immer noch nicht... Also ich fahre jetzt hier die nächste ab, ist das, für sie ... für dich okay?“
„ ... ... ...“
Ich habe mir ganz offensichtlich eine Verrückte aufgehalst. Sie ist mager und struppig und sie riecht ein ganz kleines bisschen sauer, nach dem Regen in ihren Kleidern. An der nächsten Raststätte ist sie draußen, denke ich mir und drücke unwillkürlich etwas fester aufs Gas. Nach fünf Minuten ohrenbetäubender Stille wird es mir dann zu bunt. Sie könnte ja auch taubstumm sein.
„Hast Du mir vielleicht auch ´ne Zigarette?“ teste ich. Erst reagiert sie nicht. Dann greift sie hastig in die Tasche ihrer Lederjacke, holt ein zerknittertes Päckchen Tabak heraus, drückt prophylaktisch auf den Anzünder und dreht mir eine ziemlich dicke, schrumpelige Zigarette, die sie mir ohne einen Blick überreicht.
Aha. Jetzt muss ich sie aber auch rauchen. Ich bin beinahe froh über den originellen Vorwand, bei den ersten Zügen wird mir trotzdem schwindelig, ein schönes Gefühl, obwohl der Tabak kratzig und alt schmeckt.
Das nächste blaue Schild kündigt den RASTHOF NECKARBURG an. Das Ende einer Zufallsbegegnung naht, ich habe das Rauchen wieder angefangen.
Dann piepen dumpf die Anfangstöne der Toccata in d-Moll aus ihrer Jacke. Sie zuckt zusammen, rührt sich aber nicht vom Fleck. Ich drehe das Radio ab. Mein Handy hat das gleiche Klingeln gehabt. Endlich greift sie in die Tasche, kramt hektisch nach dem Handy und hält es sich dann ohne ein Wort ans Ohr. Ein paar Sekunden lang ist es sehr still im Auto. Dann piept es nochmal, als sie die rote Taste drückt. Stille.
Ich nehme entschlossen die Ausfahrt zum Rasthof.
Als sie aussteigt, will ich ihr noch ein „Komm gut weiter“ oder so etwas ähnliches mit auf ihren stummen Weg geben, da drückt sie mir ein Stückchen Papier in die Hand. Sie schaut mich nicht nochmal an, dreht sich einfach um und läuft los. Langsam und bedächtig und immer noch tropfnass. Ich schaue ihr fasziniert hinterher, bevor mich die Neugier packt und ich lieber sehen will, was auf dem Zettel steht.
Er ist leer.

Effi schrieb am 10.8. 1999 um 09:12:12 Uhr zu

Angst

Bewertung: 11 Punkt(e)

Beklemmendes Gefühl, das einen oft schlagartig überfällt. Angst kann wie Dunkelheit oder wie Kälte sein. Plötzlich weiß man nicht mehr, was man tun soll, und ist ganz allein.
Angst macht klein und einsam. Das ist oft ein Teufelskreis. Viele Leute haben Angst vor der Einsamkeit und schließen viele oberflächliche Freundschaften und eigentlich sind sie immer noch einsam. Vielleicht noch viel einsamer als ohne Freunde.
Die meisten Leute haben Angst davor, ausgelacht und verspottet zu werden. Deswegen zeigen nur wenige ihr wahres Ich. Die Erde wird zu einem riesigen Theater. Doch welches Stück wird gespielt?
Die dritte große Angst ist die Angst vor der Zukunft. Wie wird es weiter gehen?
Nur wer die Angst überwindet, zeigt Mut. Nur wer bereit ist, neue Wege zu gehen, ist mutig. Nur die Mutigen haben genug Kraft, die Welt zu gestalten und an der Zukunft aktiv mitzuarbeiten.

Maja schrieb am 24.12. 2001 um 06:39:12 Uhr zu

Angst

Bewertung: 6 Punkt(e)

Argument für alle Kriege dieser Welt: Angst vor irgendwem, vor Afganistan, vor Japan, vor den Serben, vor Vietnam, vor den Russen, vor den Schwarzen, vor den Weißen, vor den Nazis, Angst vor allem und jedem ..... Deswegen müssen die Leute Kriege führen: Aus Angst um irgendwelche Rohstoffe und Vormachtstellungen. Angst ist das Übel aller Zeiten gewesen. Angst blockiert, Angst lähmt, aus Angst wird nichts Kreatives mehr geschaffen, man wird selbst immer kleiner, und die anderen erscheinen immer Größer.
Liebe und Kreativität sind das Gegenteil und der größte Feind der Angst, denn sie führen zusammen und schaffen etwas neues. Angst trennt uns, lähmt uns und läßt uns zerstören. Wir haben von allem etwas in uns.......
Das fällt mir zu Angst ein.

erba schrieb am 25.10. 1999 um 02:17:36 Uhr zu

Angst

Bewertung: 7 Punkt(e)

angst ist das gefühl, nicht zu wissen was man im nächsten moment macht,
angst is das gefühl nicht zu wissen was falsch oder richtig ist, angst ist das gefühl das weiss das es angst macht.

net schrieb am 7.10. 2001 um 21:35:34 Uhr zu

Angst

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wie entsteht Flugangst?

In den meisten Fällen ist Flugangst durch verschiedene Faktoren bedingt. Nicht wenige
Betroffene hatten zunächst keine Schwierigkeiten mit dem Fliegen und wurden dann bei
einem bestimmten Flug mit Ereignissen konfrontiert, die ihnen die Unbefangenheit
nahmen: eine unvorhergesehene Zwischenlandung aus technischen Gründen oder langes
Kreisen in den Warteschleifen über dem Zielflughafen. Bei anderen gehen Höhenängste
(jenes Schwindelgefühl am Balkon von Hochhäusern) oder Klaustrophobien (die
verbreitete Angst vor geschlossenen Räumen) in Flugangst über. Wieder andere (und nicht
zuletzt in verantwortlichen Positionen) kämpfen mit dem vom Auto her vertrauten
»Beifahrersyndrom«: mit der Schwierigkeit, sich einem anderen, seiner Kompetenz und
seinem Reagieren, auf Gedeih und Verderb anzuvertrauen.

Die häufigsten genannten Auslöser sollen in diesem Kapitel erläutert werden.

Fehlende Information
Flugbedingungen
Angst als biologische Reaktion
Angst und Stress
Kontrollverlust und Hilflosigkeit
Einschneidende Lebensereignisse
Andere Phobien

Mikusch schrieb am 7.10. 2001 um 21:39:37 Uhr zu

Angst

Bewertung: 2 Punkt(e)

Angst und Stress liegen eng beieinander. Zum einen kann ein bereits bestehendes
erhöhtes Erregungsniveau das Auftreten eines Angstanfalls begünstigen, wenn
sprichwörtlich der Tropfen fällt, der das Fass zum Überlaufen bringt.
st die Anspannung gering, muss der Angst oder Stress auslösende Reiz eine sehr viel
stärkere Intensität aufweisen um einen Panikanfall hervorzurufen, als dies bei hoher
Anspannung der Fall ist. Hier genügt bereits ein schwacher Reiz, um die Erregung über die
Angstschwelle zu treiben.
Bei einer Stressreaktion kommt es, wie auch bei Angst, zu einer Aktivierung des Körpers für
schnelles Handeln. Bei einem insgesamt ausgeglichenen Erregungsniveau des Körpers
erhöht der kurzfristige Erregungsanstieg die Leistungsfähigkeit. Mittelhohe Erregung hat
sich in vielen Situa-tionen als motivations- und leistungsfördernd herausgestellt, während
völlige Gleichgültigkeit oder starke Erregung eher leistungsmindernd wirken. Welches
Erregungsniveau bei einem Menschen vorliegt und welche Reize von ihm als bedrohlich
bewertet werden, hängt nicht nur von der Lebensweise, sondern auch von der
Lernerfahrung der Person ab. Wenn eine Person mit einem bestimmten Reiz konfrontiert
wird, erfolgt zunächst eine Bewertung der Situation. Wird die Situation als bedrohlich
eingeschätzt, folgt eine Abschätzung der eigenen Bewältigungsmöglichkeiten. Ist das
Ergebnis derart, dass die Bewältigungsmöglichkeiten nicht ausreichen, wird die Person
flüchten oder die Situation vermeiden. Bei ausreichenden Bewältigungsmöglichkeiten wird
sie sich einem Kampf, bzw. dem Problem stellen. Das Gefühl, über unzureichende
Bewältigungskompetenzen zu verfügen, kann seinerseits als Stressor wirken. Umgekehrt
kann die Erfahrung, Belastungen erfolgreich bewältigt zu haben, eine Erhöhung der
eigenen Bewältigungskompetenzen bewirken und so die »Stressempfindlichkeit« einer
Person reduzieren.

.susi. schrieb am 18.2. 2002 um 08:33:53 Uhr zu

Angst

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich bin wie zugeschnürt. Es kriecht durch den ganzen Körper. Aber so wie ich bin, bin ich offensichtlich eine Zumutung für andere als Partner. Ich muss mich ändern, wenn ich den Umstand ändern will, dass ich (wieder?) alleine bin. Ändern ist etwas, dass viel Kraft braucht, ein starker Charakter kann sich ändern. Bin ich stark? Und selbst wenn ich es wäre, wohin soll ich mich ändern. Sicherer sollte ich werden, selbstsicherer. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich völlig in mich hinein verkrieche, ist aber sehr groß. Und wenn er es mit seiner ganzen Mühe und mit seiner ganzen Kraft nicht »geschafft« hat, wer sonst? Ich glaube nicht, dass es so jemanden noch einmal geben wird. Ich war es eben nicht wert, ich bin nicht Person genug, nicht heil genug, nicht sicher genug um für einen anderen ein dauerhaft liebenswertes Gegenüber zu sein.

biggi schrieb am 5.5. 2003 um 14:10:10 Uhr zu

Angst

Bewertung: 2 Punkt(e)

woran merkst du, dass in deiner nachbarschaft grad ein haus gesprengt wurde? vorhin haben mich zwei angesprochen. der eine nannte sich uwe, der andere tomi. ihr haus sei grad gesprengt worden. das haus in dem sie übernachtet hatten. die lebensmittel wären noch drin. sie hätten nur die rucksäcke bergen können. schreibe den gleichen konjunktiv wie die psychiater in ihren gesprächsnotizen. ich weiß. ich kann mir nicht vorstellen, dass einer ein haus sprengt, in dem menschen sind. vielleicht deshalb. vielleicht will ich mich auch nur davor schützen, etwas unternehmen zu müssen. wie hilflos muss der andere neben dir sein, damit du ihm ungefragt hilfe anbietest? bei den beiden fiel mir als erstes sozialpsychiatrischer dienst ein. muss auch so geschaut haben. jedenfalls sagte der eine der beiden sofort, dass er morgen auf´s sozialamt und auf´s arbeitsamt geht. dass es mir jetzt wesentlich besser geht, kann ich nicht behaupten. im gegenteil. eher so ein mix aus wut und ohnmacht ist da. verdammt, diese nudeln.

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