Spiel
Bewertung: 4 Punkt(e)Das Leben ist ein Spiel, dessen Spielregeln in keinem Buch stehen. Man muß sie alle selbst herausfinden. Und wenn man sie alle kennt, ist man schon lange tot.
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| Der erste Text | am 8.2. 2000 um 11:57:29 Uhr schrieb Tanna über Spiel |
| Der neuste Text | am 19.10. 2022 um 16:56:09 Uhr schrieb schmidt über Spiel |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 84) |
am 13.5. 2010 um 17:57:13 Uhr schrieb
am 1.9. 2007 um 21:56:21 Uhr schrieb
am 2.9. 2022 um 14:43:39 Uhr schrieb |
Das Leben ist ein Spiel, dessen Spielregeln in keinem Buch stehen. Man muß sie alle selbst herausfinden. Und wenn man sie alle kennt, ist man schon lange tot.
mein Lieblingsspiel:
Kniffel
Ziel des Spiels ist es, mit sechs Würfeln bestimmte
Augenkombinationen zu erreichen. Sie können bei jedem
Versuch dreimal Würfeln, wobei Sie die Würfel aktivieren, mit
denen Sie weiterwürfeln möchten. Wenn Sie mit drei Würfen
keine der verlangten Kombinationen erreichen, müssen Sie in
irgendeinem Feld 0 eintragen, sofern das Chance-Feld nicht
mehr frei ist. Haben Sie in allen Feldern einen Wert
eingetragen, ist die Runde beendet und die Gesamtpunktzahl
wird angezeigt.
Spielablauf:
Am Anfang werden für den Täter 5 »Verbrechen« festgelegt, z.B. muß er von jemandem etwas bestimmtes Stehlen, jemanden (evtl. jemand bestimmtes) »umbringen« oder einen »Anschlag« durchführen; Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber alles muß durchführbar sein.
Nun zieht jeder Spieler eine Karte, auf einer steht T für »Täter«, auf einer anderen D, die restlichen Karten sind leer. Der Spieler mit der D-Karte sag sofort allen Spielern, daß er nun der Detektiv ist. Der Täter und die anderen Spieler dürfen nicht verraten, was auf ihren Karten steht. Der Täter hat nun einen Tag Zeit, eines der Verbrechen auszuführen, gelingt ihm das nicht, oder wird er dabei in Flagranti erwischt (vom Detektiv), so ist das Spiel bereits zu Ende. Gelingt es ihm jedoch, so treffen sich alle, nachdem das Verbrechen entdeckt wurde, zum Verhör. Alle müssen auf die Fragen des Detektivs die Wahrheit sagen, nur der Täter darf lügen, trotzdem ist es für ihn sehr wichtig, ein gutes Alibi zu haben. Der Detektiv hat nun alle Freiheiten, um über das Verhör, oder am Tatort zurückgelassene Spuren und Gegenstände den Täter zu überführen. (Der Täter muß seine Tat allerdings auch so begehen, daß es möglich ist ihn zu überführen.) (vgl. auch »Gotsha«)
Opa: »Was überlegst du, wenn du so guckst?«
Luise: »Ich denke ganz viele Gedanken, so mit meinem Gehirn.«
Opa: »Dann halt mal einen Gedanken fest und erzähl ihn mir.«
Luise: »Das geht nicht, die Gedanken sind zu schnell und die fliegen immer so -huiiih- und so -uihhiii- vorbei.«
Im Hintergrund spielt Oma mit Anna ein Brettspiel, Oma verliert schon wieder.
Anna: »Oma, du bist ein richtiger Pechpilz.«
Spiel? Ich bin ein Spielefan. Ich spiele Brett- und Rollenspiele, Gesellschaftsspiele, Kartenspiele, Rätselspiele.
Spiele ganz allgemein haben mich schon immer fasziniert.
Das heißt aber nicht, daß ich alles spiele. Strategiespiele sind nie so richtig meine Freunde geworden. Und Spiele in deren Regeln irgendwo versteckt steht, daß ich immer verliere (wie zum Beispiel bei Risiko), hasse ich wirklich. Grummel!
>ped
Das Spiel ist eine der interessantesten Taetigkeiten intelligenter Systeme. Menschen spielen. Bei ihnen wird allgemein das Vorhandensein von Intelligenz als gegeben angesehen, obwohl sich zahlreiche Gegenbeispiele angeben lassen. Die Intelligenz von Tieren wird haeufig bestritten, was oft mehr mit Chauvinismus als mit genauer Naturbetrachtung zu tun hat. Auch Tiere Spielen. Ueber das Spielverhalten von Systemen zur Erzeugung kuenstlicher Intelligenz ist mir bis anhin noch nichts bekannt geworden. Moeglicherweise wäre das jedoch ein interessantes Kriterium, das man neben dem Turing Test verwenden koennte. Ein spielendes KI-System ist intelligent. Auf den ersten Blick eine tolle Definition. Auf den zweiten Blick ein Flop: Man entledigt sich der Schwierigkeit, »Intelligenz« zu definieren, indem man sich das Problem auflaedt »Spiel« zu definieren. Wann spielt ein Computer?
Hugo von Hofmannsthal
BALLADE DES ÄUSSEREN LEBENS
Und Kinder wachsen auf mit tiefen Augen,
Die von nichts wissen, wachsen auf und sterben,
Und alle Menschen gehen ihre Wege.
Und süße Früchte werden aus den herben
Und fallen nachts wie tote Vögel nieder
Und liegen wenig Tage und verderben.
Und immer weht der Wind, und immer wieder
Vernehmen wir und reden viele Worte
Und spüren Lust und Müdigkeit der Glieder.
Und Straßen laufen durch das Gras, und Orte
Sind da und dort, voll Fackeln, Bäumen, Teichen,
Und drohende, und totenhaft verdorrte ...
Wozu sind diese aufgebaut? und gleichen
Einander nie? und sind unzählig viele?
Was wechselt Lachen, Weinen und Erbleichen?
Was frommt das alles uns und diese Spiele,
Die wir doch groß und einsam sind
Und wandernd nimmer suchen irgend Ziele?
Was frommts, dergleichen viel gesehen haben?
Und dennoch sagt der viel, der »Abend« sagt,
Ein Wort, daraus Tiefsinn und Trauer rinnt
Wie schwerer Honig aus den hohlen Waben.
Zocken
Der letzte Wurf bringt die Entscheidung
Der Reihe nach fallen die Würfel. Nach jedem Wurf muss die SpielerIn den Würfel auf den sieben
Feldern eines kleines Spielbretts ablegen. Dabei ist wichtig, dass die Würfelwerte in auf- oder
absteigender Reihenfolge zum liegen kommen. Zusatzpunkte gibt es außerdem, wenn die Farbe des
Würfels mit der Farbe des Feldes übereinstimmt, auf der der Würfel liegt. Die MitspielerInnen können
derweil mit ihrem Chip Wetten darauf abschließen, ob diese Aufgabe geschafft wird.
Zocken ist ein hervorragendes Würfelspiel, das - kompakt verpackt - immer mal wieder für eine
schnelle Spielerunde herausgeholt werden sollte. Dem Mülheimer Autor Peter Neugebauer ist es
gelungen, ein tolles Spiel zu entwerfen, das es sowohl mit Bluff, dem Spiel des Jahres 1993, als auch
Volle Lotte ohne Zweifel aufnehmen kann.
Im Mittelpunkt der Aktion stand das sogenannte „Planungsbüro". Zwei weiße Pavillons, die mit
Planen so gut es ging verschlossen wurden und in denen sich unzählige Bastelmaterialien (Ton, Stoff,
Wolle, Eierpappen, Draht, Streichhölzer...) und Mal-Utensilien befanden. Die Kinder erhielten einen
Button mit der Aufschrift „Planungsbüro" den sie sich an ihre T-Shirts hefteten und gestalteten in
ihrem Büro Modelle ihrer Wunschspielgeräte. Es entstanden viele phantasievolle und teilweise
ungewöhnliche Spielgeräte wie eine Wackelbrücke, eine Dino-Rutsche, ein Segelschiff aus Holz
uvm. Jedes Kind wurde mit seinem Modell fotografiert und bekam einen Planungsbogen auf dem
sein Alter, sein Name und die Beschreibung des gestalteten Spielgerätes notiert wurden. Auf diese
Weise entstand eine bunte Reihe von Planungsbögen, die in der Präsentationsphase ausgestellt
werden sollten. An jedem Tag modellierten die Kinder auf einem Sandplatz neben dem
Planungsbüro eine Miniaturausgabe des Spielplatzgeländes, in die sie ihre fertigen Modelle auf den
entsprechen-den Wunsch-Plätzen einbauten.
Wiederum wurde die BMX Bahn täglich neu eingerichtet und befahren. Aus den Erfahrungen des
letzen Jahres erschien es den Moderatoren sinnvoll, eine Fahrrad-Reparaturwerkstatt einzurichten,
um mit den Kindern zusammen ihre teilweise kaputten Fahrräder wieder fahrtüchtig zu machen.
Eine Mädchenecke entstand, in der mit den Mädchen viele Aktionen (hauptsächlich Bastel- oder
Malangebote) durchgeführt wurden, die zum Teil auch auf die weitere Gestaltung des Platzes
gerichtet waren. Die Mädchen genossen die individuelle Betreuung und verteidigten ihren Platz
gegenüber den Jungen. Täglich wurde mit allen Kindern eine Bastelaktion durchgeführt. Wir
gestalteten beispielsweise Musikinstrumente aus Joghurtbechern die mit Steinen gefüllt und
verschlossen wurden. Ein Platzkonzert der Kinder schloß sich an. Oder die Kinder gestalteten
Gesichtsmasken, indem sie Pappteller mit verschiedenen Materialien beklebten und Augen
hineinschnitten.
Die zweite Phase der Beteiligungsaktion sollte aus unserer Sicht der Bestätigung oder Veränderung
der Ergebnisse vom Vorjahr dienen, aus diesem Grund wählten wir die Methode einer Mischung
aus „normalen" Spiel-und Bastelangeboten und speziell auf die Spielplatzgestaltung gerichteten
Aktionen. Eine Veränderung der Interessen der Kinder im Vergleich zum Vorjahr lag in dem
eindeutigen Wunsch nach einer zusätzlichen Fläche zum Inline Skaten. Wiederholt wurde der
Wunsch nach einer Fahrradbahn mit einer integrierten Wippe und einer Wackelbrücke betont.
Außerdem gefiel den Kindern der ausgewählte Platz für die bereits installierte Rutsche nicht
hundertprozentig.
Ergebnisse
Die Kinder wünschten sich hauptsächlich folgende Veränderungen auf dem Platz:
eine große, lange Hang(wellen)rutsche
hohe, große Schaukeln
Klettergerüste
ein Drehkarussel
eine Sandspielfläche
die Fahrrad (BMX) Bahn mit integrierter Wippe und einer Hängebrücke
eine gepflasterte Fläche zum Inline-Skaten
einen zweiten Basketballkorb und geeigneten Belag für die Fläche
Wasser-Spiel-Möglichkeiten (Schwimmbad...)
weitere Sitzgelegenheiten mit einer eigenen Mädchen Sitz-Ecke
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