Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 265, davon 234 (88,30%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 79 positiv bewertete (29,81%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.1. 1999 um 19:36:18 Uhr schrieb
Yazinth über vampir
Der neuste Text am 5.6. 2018 um 09:52:36 Uhr schrieb
Christine über vampir
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 77)

am 10.11. 2004 um 20:55:16 Uhr schrieb
salzhering über vampir

am 8.7. 2003 um 20:23:51 Uhr schrieb
Cyril Cenobite über vampir

am 29.4. 2009 um 19:49:11 Uhr schrieb
. über vampir

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Vampir«

Grmbl schrieb am 24.8. 2000 um 21:42:14 Uhr zu

vampir

Bewertung: 6 Punkt(e)

Nennt uns Vampire

Die Rede des unseligen Vampirs Villain du Boaz, aufgegriffen zwischen marodierenden Truppen in den Wirren des
30-jährigen Krieges, gehalten vor der Vollstreckung seines Urteils in der Nacht des siebenten April 1642 im Dom zu
Münster.

"Ihr, ihr seid spielende Kinder in allem und nicht eurer Spiele regeln achtend ging ich in euer Netz.

Unser Dasein öffnet das letzte Portal, und in jeder von euch erdachten Wissenschaft wächst der dahinter schaute über euch
hinaus. Ihr last kein Buch der Welt siebzig Male, und kanntet keinen eurer Philosophen selbst Hohl und leer seid ihr trotz
Dokrotgrad und -titel und eure Künste sind bloß blasse Schatten.

Bevor euer Ikarus sich auf den Weg zur Sonne gemacht, war einer von uns am Mond schon erfroren Jede Lüge, die ein
Mensch zu ersinnen vermag hat man nach hundert Jahren aberhundert Mal gehört und Euer Hassen und Lieben belächeln
wir stumm. Denn klein pflegt ihr zu lieben und zu leben. Doch lächeln wir im Dunkeln, euch nicht zu beschämen.

Nennt uns Vampire, wir sind war ihr zu sein nicht wagt.

Ihr webt uns wider eure Religion da wir uns darein nicht fügen, Doch Paläste könnte man streichen mit dem Blut das bis zu
diesem Tag im Namen Eurer Kirchen floß. Davon ab scheint's gerade dieser Tage widersinnig im Namen irgend eines Gottes
irgendwen zu richten. Doch schon meiner Unheiligkeit wegen werdet ihr euch kaum davon abbringen lassen.

Verteidigung kann meiner Worte Sinn nicht sein. Denn ich habe mein Wesen mir so wenig vorzuwerfen wie ihr das eure
euch. Und steh ich unter eurer Anklage auch nicht als einer von euch. ist doch der Satan nicht mein Pate; denn euer Teufel
hat so wenig wie euer Gott mit mir im Sinn... Dabei stand an meiner Wiege einer Eurer Priester und ich war nicht weniger
Mensch als ihr bis zu jener schicksalsschweren Stunde...

Die einzige Frau die ich niemals vergesse ist jene die mich biß und in meinem Blute trieben wir in jener Nacht auf düsterrote
Ozeane. Ihre Zähne waren das Siegel und ihr Leib eine Fessel aus Fleisch mir, sie stillte ihre Gier und fachte mir die meine
an. Oh, ich danke der Blutmutter das Geschenk jener Nacht und ihrem tiefsten Kusse weihte ich meine Leben.

Nennt uns Vampire, wir sind eure verbotenen Träume.

Die schönsten eurer Töchter verfielen mir dankbar eure besten Söhne sind unser und mit Stolz
tragen wir das mal uns'rer Herkunft.

Nennt uns Vampire, wir sind die fleischgewordene Nacht.

Niemand, der je einen Vampyr geküßt wird sich nach euren schalen Lippen länger sehnen. Das Mal ist das Tor, dahinter
keine Grenze Grenze länger ist.. Jede eurer kleinen Leidenschaften bekommt dort ein anderes Gesicht und Nacht liegt über
jenen roten Ozeanen in denen man abermals und wieder und Nacht für Nacht ertrinkt.

Nennt uns Vampyre, wir sind das letzte Wagnis.

Und so einfach wie die Fledermäuse eurer Krypten werdet ihr uns nicht vertreiben. Wir sind nicht Ratten und Mäuse, wir
sind was ihr wärt, wärt ihr wahrhaftig.

Nennt uns Vampire, doch in unseren Zähnen spiegelt sich Eure Angst, länger als ein Leben in Euch selbst gefangen zu
sein...

Denkt nicht wir täten es gerne. Es widert uns an, das Blut von Kreaturen wie euch zu trinken."

© CHRISTIAN VON ASTER, 1997/1998

Anna schrieb am 23.1. 2001 um 18:28:19 Uhr zu

vampir

Bewertung: 5 Punkt(e)

Blut...hämoglobin...mmhhh, süss, dick und schmeckt nach eisen. dazu muss ich ein menschliches wesen finden. mit dem kann ich reden. es ist verliebt, faszieniert...dann darf ich es anfassen... es ist warm und pulsiert vor leben...ich darf es besitzen, festhalten, die zähne in den warmduftenden hals graben, erfüllung finden. sein leben strömt für kurze zeit durch mich, in mich, wie H..., bevor es abstirbt und so tot wird wie der rest von mir.
kalter marmor im mondlicht, sieht aus wie meine haut, immer nur schatten sind das, was ich sehe.
für mich sind die schatten farben...ein verdrehtes universum, in dem das licht aus den dingen heraus strahlt statt auf sie drauf. die menschen leuchten auch, ihr geruch und ihr schattenrotes wärmepulsen
ziehen mich nacht für nacht an.
in meinem gesicht im kerzenlicht steht der tod geschrieben, eingegraben in die schatten um meine augen, die pechschwarz funkeln. umrahmt von
schwarzen haaren, die wangenknochen eingekerbt,
ein bisschen sanftheit darauf und um die lippen, die ist mir noch geblieben.
der tag ist grausamer als die nacht.

Isi schrieb am 11.5. 2000 um 07:43:48 Uhr zu

vampir

Bewertung: 9 Punkt(e)

Ich finde, Vampire sind faszinierend. Die Stärke, Schnelligkeit, ihre Fähigkeit, ihr eigentliches Wesen zu verbergen und blitzschnell zu reagieren. Die Ausstrahlung, die von ihnen ausgeht ist erotisch und geht mir durch Mark und Bein.
Kinder der Nacht. Verdammt und doch die eigentlichen Herrscher der Welt.

Isi schrieb am 11.5. 2000 um 11:28:45 Uhr zu

vampir

Bewertung: 7 Punkt(e)

Die Erben des Kain und die Erben des Seth leben nebeneinander ohne, daß die Sethkinder wissen, daß es die Kainskinder gibt. Nur einige wenige. Werkzeuge der Kinder der Nacht, die, zu dumm um ihre Situation zu begreifen, doch nur ausgelöscht werden. Normalerweise hat jeder Vampir einen Erzeuger. Er ist an ihn gebunden, sein ganzes restliches untotes Leben lang. Nur diejenigen, die es schaffen ihren Erzeuger zu vernichten und deren Blut zu trinken, treten aus diesem Kreis aus. Das Blut ihrer Erzeuger macht sie mächtiger und sie steigen in der Generationenfolge auf. Das macht sie begehrenswert für ihre eingenen Kinder. Der Kreislauf der Blutjagd wird nie aufhören. Immer auf der Suche nach Blut wird er sein, mächtig und doch abhängig.

Thomas schrieb am 14.3. 2001 um 14:16:16 Uhr zu

vampir

Bewertung: 12 Punkt(e)

... bis ich meine Fänge in deine Haut steche und das warme Vitæ meine Lippen berührt und meine Kehle hinunterrint. Die Energie die von deinem Lebenssaft ausgeht und meine Kräfte stärkt, die ungeheure Leidenschaft mit der ich von dir trinke.
Dann kommt die Wende.
Der Zeitpunkt an dem ich alles Blut aus dir herausgesaugt habe und es an der Zeit ist dir etwas zurückzugeben.
Ich beisse mir in die Unterlippe und es tritt mein eigenes Blut zum vorschein...
Der Kuss ist leidenschaftlich und könnte Stundenlang weitergehen aber es bedarf nur einiger Tropfen um ein Kainskind zu schaffen.
Ich lasse ab von dir und warte auf die erste Reaktion...
als die Wandlung vollzogen ist blickst du mich wissend an. Voller Verwirrung und voller Hass für das was ich dir angetahn habe.
Doch die zeit heilt selbst die Wunden der Seele...
Erhebe dich nun mein Kind und tritt hinaus in die Nacht, die von Heute an dein Begleiter ist.....

thomas schrieb am 26.4. 1999 um 01:38:47 Uhr zu

vampir

Bewertung: 7 Punkt(e)

als kind wollte ich immer ein vampir sein.Wochenlang habe ich meine eltern angefleht, mir einen sarg zu schenken (als schlafplatz).Da sie mir das verweigerten, schlief ich jede nacht demonstrativ im bettkasten

ingo schrieb am 7.4. 1999 um 07:22:00 Uhr zu

vampir

Bewertung: 7 Punkt(e)

Der Biß

Ein Rest des warmen, duftig Blut
rinnt tropfend mir vom Kinn
Des zarten Körpers heiße Glut
der einzig lohnende Gewinn

Ein tiefer Blick nur war genug
gepaart mit kaltem Lachen
und Widerstand erstarb im Flug
leicht war dein Feuer zu entfachen

Vergangen ist das feste Pochen
an deines zarten Halses Flanke
von lechzend Zähnen angestochen
für mein Verlangen keine Schranke

Das Fließen dann auf meiner Lippe
so heiß und sprudelnd feucht
mein freier Fall von deiner Klippe
mit deinem Namen wild gekeucht

Ein Blick in glühend' Augen noch
ihr Lebenslicht vergeht
entführt aus deinem irdisch Joch
in meine Dunkelheit geweht

Beast schrieb am 9.3. 2000 um 08:59:16 Uhr zu

vampir

Bewertung: 4 Punkt(e)

Was ist geschehen? Weshalb rast mein Herz und steht doch still? Die Farben sind so intensiv und auch so neu. Habe ich nie richtig gesehen?
Alles bewegt sich so langsam und was ist das für eine Gier? Welch schöner Anblick dieses wohlgeformten Halses. Nein, das ist unmöglich. Und doch, es packt mich das Verlangen dies wunderschön Geschöpf an den Haaren sanft nach hinten zu beugen und zuzubeißen. Was ist mit mir geschehen? Wann ist es geschehen? Bin ich einen Schritt zu weit gegangen? Ich werde diesen Blutrausch besiegen, werde trotz allem zu einem Geschöpf der Nacht. Ob es wohl stimmt, daß Sonnenlicht tötet? Nie wieder ein Sonnenuntergang am Meer? Alles nur Märchen. Sonnenlicht, Kruzifixe, Holzpflöcke, ihr habt es noch nicht gelernt. Uns kann man nicht töten, uns wird es immer geben.

... schrieb am 3.3. 2001 um 14:31:41 Uhr zu

vampir

Bewertung: 9 Punkt(e)

Was mich an die Vampire fesselt, ist sehr schwer zu verstehen, zumindest für einen Außenstehenden.
Als ich das erste mal von Vampiren hörte, war ich sieben Jahre alt und meine Mutter erzählte mir oft, dass, wenn ich nicht artig sein würde, ein Vampir käme und mich töten würde.
Eigentlich habe ich das noch nie wirklich geglaubt, dennoch überkam mich häufig ein mulmiges Gefühl, wenn ich nachts allein war oder wenn ich an einem Friedhof vorbei gehen musste.
Doch als ich dann, mit siebzehn Jahren, einen wirklichen Vampir sah, wusste ich sofort, dass diese alten Legenden Wahrheit beinhalteten.
Er kam an mein Fenster.
Damals schlief ich nachts nicht außerordentlich gut, so wurde ich sofort wach, als ich sein Flüstern vernahm.
Er flüsterte mir unverständliche Worte zu, die ich doch, auf geheimnisvolle Weise, verstand und auch sofort wusste, was er meinte.
Der Vampir - später erfuhr ich, dass er John de Roussoe hieß - hatte unglaublich schöne schwarze Augen, die irgendwie an Moorseen erinnerten, er hatte schwarzes, festes Haar, das ihm sachte über die Schultern fiel und war sonst eher schmal gebaut. Selbst seine Lippen waren, entgegen vieler Beschreibungen von Vampiren, farblos und beinahe so weiß wie seine Haut. Seine schmale Nase - sie ließ ihn auf eine bestimmte Art aristokratisch aussehen - stand im rechten Winkel zu seinem Mund. Er hatte zarte, glatte Brauen, die sich, wenn er sie zusammenzog, in der Mitte zu berühren schienen und trug in dieser Nacht vollkommen schwarze Kleidung, umhüllt von einem ebenso schwarzen Umhang, der innen mit rotem samt überzogen war.
Schließlich hielt es mich nicht mehr und ich ließ ihn in mein Zimmer eintreten. Meine Sehnsucht, so zu werden wie er, wurde dadurch unermesslich groß.
Solange ich mich mit der dunklen Gabe beschäftigt hatte, so lange wünschte ich mir doch insgeheim, eine von ihnen zu werden.
Als hätte er diesen Gedanken erfasst lächelte er mich an, wobei ich genau darauf achtete, ob ich seine spitzen Eckzähne hervorblitzen sah - ich sah sie nicht.
Dann sprach er zu mir, obgleich er die Lippen nicht bewegte.
Er sagte mir, er hätte mich schon lange beobachtet und mich als Begleiterin an seiner Seite ausgesucht. Er sah mich fragend an, mit seinen wunderschönen Augen und in meinem Kopf formte sich die Frage, ob ich das überhaupt wollte.
Er hätte nicht fragen müssen, denn dessen war ich mir in diesem Moment sicher. So sicher wie noch niemals in meinem Leben.
Ich offenbarte ihm meine Kehle und machte mich bereit, seinen unsterblichen Kuss zu empfangen.
Als er zubiss, merkte ich nichts davon, zumindest keine Schmerzen - es war mehr wie ein Windhauch, der mich berührte.
Auch der quälende Schmerz danach blieb aus. Keine Krämpfe, kein Winden, nichts.
Mein Herz hörte einfach auf zu schlagen und ich spürte eine unendliche Leichtigkeit in meinem ganzen Körper.
Als ich vor meinen Spiegel trat, sah ich den ganzen Raum, jedoch nicht mein Spiegelbild. Ein unglaubliches Gefühl.
Ich fühlte mich frei und im Einklang mit der Natur.
Dann überkam mich zum ersten Mal in meinem Leben das Hungergefühl. Nie zuvor hatte ich einen solchen Hunger je verspürt.
John lächelte mich an und sagte - dieses Mal sah ich ihn reden - »nun bist du bereit«.
Er trat hinaus und ich folgte ihm, meinem Meister, von dem ich lernen wollte.
Zusammen gingen wir erst sehr langsam, dann schneller werdend durch die menschenleeren Straßen auf ein Wirtshaus zu.
Was dann geschah, darf ich, will ich nicht erzählen, obgleich ich meine Erfahrungen nur zu gerne mit jemandem teilen würde, der mich vielleicht versteht.
Den Hunger zu stillen war ein wunderschönes Gefühl.

Nun, seit dieser Vampir mich besuchte, sind inzwischen einhundertfünfundvierzig Jahre vergangen.
Ich genieße es immer noch, die Freiheit zu spüren, wenn ich nachts auf die Jagd gehe.
Oder auch einfach nur auf einer Bank zu sitzen und den Mond zu betrachten, wenn er aufsteigt und die Nacht ankündigt.
Die Augen eines Vampirs sehen anders als die eines Menschen.
Wir können die Nacht in vollem Ausmaße geniessen, während die Schläfer nur das Notwendigste erleben.

Die Zeiten seit damals, ja, die Jahre verstrichen wie Minuten.
Doch der Hunger bleibt immer der Gleiche, jede Nacht.
Manchmal erschreckt mich der Gedanke an diese Gier, die uns immer wieder aufs Neue töten lässt. Denn was bleibt uns, den Mondscheinkindern, denn schon, wenn es keine Beute mehr gibt?
Die Leere einer unstillbaren Gier...

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