Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 258, davon 241 (93,41%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 52 positiv bewertete (20,16%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 13.1. 1999 um 02:29:23 Uhr schrieb
JC über Deutsch
Der neuste Text am 29.7. 2022 um 10:26:32 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Deutsch
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 129)

am 28.1. 2008 um 13:25:14 Uhr schrieb
hans über Deutsch

am 14.10. 2006 um 18:38:01 Uhr schrieb
Werni über Deutsch

am 5.5. 2003 um 09:49:07 Uhr schrieb
ali über Deutsch

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Deutsch«

bodenstandig 2000 schrieb am 13.1. 1999 um 02:36:57 Uhr zu

Deutsch

Bewertung: 7 Punkt(e)

Terrateckarte und Rabbadack-a
Was macht Flimmerkind an Sommertag-a?
Geht net in Freibad geht an PC von Vatta
Macht neue Lied mit die Soundtrack-a
MOD is net groß paßt auf a Diskett-a
legt ganze Datei in Internet-a
Trackermann aus ganze Welt saga »supa!«
Flimmerkind is nun Trackermann-Bruda

Frank Farian kauft Makintosch-Komputa
Lädt sich da Lied von Flimmerkind runta
Macht de Lied-a auf a Schallplatt-a
Leute in Tanzhalle fahren drauf ab-a
Frank Farian kommt Hitparad-a von ganze Welt
Flimmerkind wohnt Plattenbau in Bitterfeld
Frank Farian fährt a Porsche Targa
Flimmerkind muß Zeitung mit Klapprad austraga!

L4A QBK schrieb am 28.5. 2002 um 19:00:01 Uhr zu

Deutsch

Bewertung: 3 Punkt(e)

mein vater war vierzehn, als er in eine bäckerlehre gesteckt wurde. das hieß, arbeiten in der backstube, brot ausfahren, im haushalt helfen. auch das schlachten der tauben, die der bäcker hielt, gehörte zu seinen aufgaben. die tauben wurden geschlachtet, indem sie mit der einen hand gehalten und ihnen mit der anderen der hals umgedreht wurde. geld bekam mein vater nicht. er hatte ein kleines zimmer im hause des bäckers und kriegte dort auch zu essen. feierabend gab es nicht. ausgang nur nach erlaubnis, damit er nicht auf der straße oder in kneipen herumlungere. mein vater wurde mitglied der hitlerjugend. dafür gab es immer ausgang. später dann krieg. mein vater ging auch mit in den krieg, aber wir müssen ihm zugutehalten. dass er sich nicht allzusehr hervorgetan hat im morden und es nur bis zum unteroffizier brachte. nach dem krieg ist er maurer geworden. gebacken hat er nie gern. der bäcker war zu alt für den krieg gewesen. er hat zuhause hurra geschrien. verhaftet worden ist keiner der beiden, verurteilt erst recht nicht.

irgendwer schrieb am 2.4. 2000 um 11:28:25 Uhr zu

Deutsch

Bewertung: 3 Punkt(e)

Irgendwie komisch, deutsch als Muttersprache zu haben, aber sich total viel Popmusik reinzuziehen, die auf englisch ist. Wobei ich nicht für eine Quotierung im Radio bin, wie sie dieser Doofmann Heinz Rudolf Kunze fordert. Wie sagten schon die Sterne: »Ich scheiß auf deutsche TexteMerkwürdig finde ich das trotzdem, es hat aber wohl ganz eindeutig mit dem verlorenen Krieg zu tun. Nicht das ich mir wünschen würde, Deutschland hätte den WK2 gewonnen, aber damit hat es wohl zu tun. Ist in Japan zum Teil ähnlich, die haben auch viel Ami-Zeug übernommen nach dem Krieg.
Ganz besonders lustig finde ich die antideutschen Gruppen, die nach der Wiedervereinigung entstanden sind. Da sitzen nur deutsche Männer zusammen und kotzen gemeinsam ab über den Zustand der Welt. Traurig, traurig.

Liquidationsdefensive schrieb am 17.9. 2002 um 18:58:28 Uhr zu

Deutsch

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wenn das Adjektiv »deutsch« keine Bedeutung hätte, so hätte das Adjektiv »deutsch«, diese unausgewogene Verklumpung von Buchstaben, in denen ein Übergewicht aggressiver Konsonanten das Klingen der Vokale erstickt und die eine einzige mit zähnefletschendem Zubiss eingeleitete und abgefeuerte unreine, verschmierte und verschwommene aus verschlossenem Dunkel in offenes Sirenengetöse hervorbrechende Vokalschmelze kurz und heftig aufkochen lassen, nur um sie anschließend eiskalt vor sich hinzuklatschen, sich mit scharfem dentalem Messerschnitt die Zunge abzubeißen und jenes einsilbige Geheule mit einem giftigen nicht enden wollenden Zischlaut zu erwürgen, der keinen Widerspruch duldet und wie aus plötzlich geöffneten Ventilen strömend durch die Luft sticht, um irgendwann nur höchst unfreiwillig, oder, wenn man genau hinlauscht, eigentlich gar nicht zu verstummen, immer noch einen ausgeprägt deutschen Klang.

invinoveritas schrieb am 18.9. 2002 um 23:13:06 Uhr zu

Deutsch

Bewertung: 5 Punkt(e)

An mir ist folgendes Deutsch:

1.Ich beklage mich fast nie, wenn es mir schlechter geht, aber immer, wenn es anderen besser geht.

2.Ich glaube daran dass alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, verboten ist.

3.Ich besitze Unterwäsche, die älter ist als drei Jahre. (Bei Franzosen werden BH`s und Höschen selten älter als ein Jahr, alles andere gilt als unerotisch)

4.Ich weiss alles besser als mein Arzt.

5Echte« Juden kenne ich bloss aus dem Fernsehen.
(Hab ne Zeitlang überlegt, ob ich das so schreiben kann, bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass es a.) stimmt und b.) typisch Deutsch ist. Was immer man davon halten mag.)

6. Wenn mich jemand fragt, was Deutsch ist, müsste ich auf rechte Rassen-Klischees oder linke Deutsche-sind-Spiesser-Klischees zurückgreifen oder seeehr lange nachdenken. Tatsächlich gibt es nichts politisch unbelastetes zum Thema »Deutsch«.

7.Ich bin gemütlich und konsensorientiert (<- riecht nach Modewort) und hab keinen Bock auf Erbsenzählerei.

und 8. Fordert man mich jedoch zum Erbsenzählen heraus erweise ich mich allerdings -wie für Deutsche typisch-- als sehr talentierter Erbsenzähler.


Im übrigen bin ich immer noch Idealist genug zu glauben, dass man daran was ändern kann. An den Punkten 1.,5. und 8. wird gearbeitet, Punkt 2. versuche ich so oft zu brechen wie ich kann, Punkt 3. wäre viel einfacher gelöst wenn bloss nicht Punkt 7. wäre, Punkt 4. ist eigendlich ein Anwendungsfall von Punkt 8., und Punkt 6... hat mir noch niemand erklären können.

Dragan schrieb am 17.1. 1999 um 18:31:49 Uhr zu

Deutsch

Bewertung: 8 Punkt(e)

Als eines Tages die Computer deutsche Betriebssysteme verpaßt bekamen, konnten die armen Computer-Althippies garnichts mehr mit ihnen anfangen. Was früher ein Device war wurde zum Gerät, der Cursor zur Einfügemarkierung und - was am schlimmsten war - die Control-Taste zur Strg-Taste.

alwaysultra schrieb am 23.9. 2000 um 10:48:53 Uhr zu

Deutsch

Bewertung: 6 Punkt(e)

Europa lacht



Machen wir uns nichts vor: Man nimmt uns einfach nicht mehr ernst in der Welt! Kulturhistorisch längst reduziert auf die Erfindung der Bratwurst und der Autobahn, ist das einstige Land der Dichter und Denker heute nicht viel mehr als eine mäßig gelungene Vorlage für internationale Satiriker und uninspirierte Cartoonisten, die gern schwitzende dicke Männer in Lederhosen malen. Deutsche Politiker werden im Ausland ohnehin nur verhalten belächelt, außer sie starten gerade mal wieder einen Weltkrieg. Aber das geht ja auch nicht immerzu und macht auf Dauer nur böses Blut.

»Schröder« kann man in vielen Ländern nicht mal richtig aussprechen, »Scharping« klingt nach vagabundierendem Scherenschleifer und »Däubler-Gmelin« wie ein fleischgewordener Schreibfehler. »Merkel« und »Westerwelle« kan man zwar leicht ohne Fehler sagen, aber wieso sollte man das freiwillig tun?

Ganz unschuldig sind wir allerdings nicht. Hatte man uns wegen Modern Talking und Scooter vor dem europäischen Gerichtshof bereits mehrfach und zu Recht des versuchten Mordes an der populären Musik beschuldigt, so muss die Verteidigung nun spätestens nach der Nummer eins von Zlatko endgültig ihr Mandat niederlegen. Und wie soll man einem ausländischem Gast plausibel erklären, dass sich durch den Erfolg der abgefilmten Deppen-WG aus der geschlossenen Anstalt von RTL II die gesamte germanische Medienlandschaft auf einen Schlag in der Gewalt von Holländern befindet? Von Holländern!!! Wie tief wollen wir denn noch sinken? Und das auch noch gerade jetzt, wo uns die ganze doofe Welt zur EXPO besuchen kommt! Wie peinlich. Wenn die Amerikaner mit dem Zug anreisen und all die trümmerhaft ausgeschachteten Bahnhofstorsos sehen, denken die sowieso, Adenauer wäre noch Kanzler, und fangen wieder an, uns Care-Pakete zu schicken.

Allein beim Fußball wurde uns stets ein letzter Rest Respekt gezollt, doch spätestens nach dieser WM wird auch das vorbei sein. »Das Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnen die Deutschen«, hieß es einst im Kader der Rivalen voller Furcht - heute kann jeder ein Tor für Deutschland als Spende von der Steuer absetzen. Aber was tun? Einfach eine neue Elf übers Internet bestellen oder alle Spieler der anderen Mannschaften entführen? Ulli Stielike ist ja bereits erfolgreich verpisst worden und eröffnet irgendwo einen Herrenausstatter für Blinde, demnächst folgt Ribbeck mit einem Hundefriseursalon auf Teneriffa - doch wer kommt dann? Rudi Völler & Mooshammer? Percy Hoven & Jürgen Möllemann? Beckmann & Hera Lind?

Vielleicht sollte ich doch besser auswandern...

alwaysultra
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