Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 155, davon 153 (98,71%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 64 positiv bewertete (41,29%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.1. 1999 um 16:03:25 Uhr schrieb
Anina über Baum
Der neuste Text am 16.3. 2026 um 10:10:19 Uhr schrieb
schöne Wildhüterin über Baum
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 64)

am 21.8. 2004 um 08:50:16 Uhr schrieb
Daniela über Baum

am 18.11. 2006 um 09:24:22 Uhr schrieb
poobaa über Baum

am 24.8. 2025 um 11:56:10 Uhr schrieb
joo über Baum

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Baum«

der Träumer schrieb am 1.3. 2000 um 13:28:29 Uhr zu

Baum

Bewertung: 9 Punkt(e)

Herbst 1997

Die Blätter fallen wie Schneeflocken zu Boden. Schon als die Bäume anfingen auszuschlagen saß ich hier. Auch als Sie blühten. Die Bäume und Sträucher um mich herum wachsen und werden größer - genau wie meine Liebe zu ihr. Jeden Tag fahren Züge vorbei. Jeden Tag immer gleich. Ein Zug der immer die gleiche strecke zurücklegt so wie ich immer wieder hierher komme. Menschen fahren in ihren Statussymbolen vorbei bis zum Ende der Sackgasse des Bahnhofes um jemanden abzuholen oder weg zu bringen. Womöglich immer in der Gewißheit sie wieder zusehen. Der Zug fährt ab. Die Erde beginnt zu vibrieren. Alle in Zug haben die Möglichkeit am nächsten Bahnhof auszusteigen den nächsten Zug zu nehmen und sich so durch die halbe Welt zu bewegen. Doch keiner wird es tun, eine Bahnfahrt wie das leben: Entweder nur bis zum nächsten Halt oder immer weiter immer gleich von a nach b oder immer weiter eingebunden in einen festen Fahrplan. Die Bäume und ihre Blätter werden sterben, der Zug erneuert und wir?

Keiner zwingt uns immer wieder die gleichen Bahnhöfe anzufahren.
Der nächste Zug fährt durch. Ein Güter Zug mit Containern aus aller Welt. Viele Sachen die uns umgeben sind weiter herumgekommen als wir selbst. Sie zeigen und das es mehr gibt als unseren eigenen Tellerrand , eine Illusion der ferne. Eine ferne die viele nie sehen werden weil sie sich selber fremd sind oder stur und fest in ihrem Leben stehen wie der Baum am Bahnhof.
Auch ich werde wieder hier Sitzen wenn der Schnee fällt und auf sie warten und der Baum....
Sein Stamm teilt sich nach kurzen schnurgeraden wuchs in zwei Kronen so als hätte er sich nicht entscheiden können in welche Richtung er wachst seinen wurzeln werden von vier Ablegern in jeder Himmelsrichtung eingegrenzt so als hätte er viermal versucht auszubrechen und abzuschütteln was er ist - ein Baum. Der verdammt ich hier zu stehen bis zum jüngsten Tag , jeden Tag zu sehnen wie Menschen in Zügen zu scheinbar neuen Ufern aufbrechen.
Seine Blätter fallen auf mich und berühren mich wie Fingerspitzen mir der Bitte ihn zu betrachten. Ich habe keine Ahnung was es für ein Baum er ist. Genauso wenig wie er weiß wer ich bin, außer das morgen wieder die Sonne aufgeht scheinen wir nichts zu wissen oder zumindest tun wir so. Vielleicht werde ich eines Tages nicht mehr hierher kommen und er ist wieder allein mein treuer Schweigsamer Freund der niemals von hier weg kommt.


Nachtrag:
Eine Woche später rief sie mich an und sagte das es vorbei ist. In ihrer Stimme lag soviel Gleichgültigkeit als wäre nie etwas gewesen.
Ich empfinge nichts mehr für dich.. „ waren ihre letzten Worte bevor ich den Hörer zurück in seine Halterung drückte. Es traf mich so tief im inneren wie nie etwas zu vor.

Nachtrag II: März 2000
Heute im März 2000 habe ich jemandenwiedergefunden der mir seit einem halben Jahr das gibt nach dem ich (und der Baum) immer gesucht haben und glaubten esirgendwozu finden. Ich weiß nun was liebe ist - mehr als Herzklopfen..............
Ich habe den Baum (und nur den Baum) noch einmal lange Zeit später besucht, der alte Bursche hat sich nicht verändert....


Karin schrieb am 5.7. 2000 um 12:40:41 Uhr zu

Baum

Bewertung: 9 Punkt(e)

mein opa meinte todkrank zu mir:
ja, alle dachten ich sei wie ein baum. ich bin aber keiner, ich bin auch nur ein mensch.

opa wenn du mich hörst :
du bist ein baum, du hast wurzeln die so tief in die erde gehen, daß ich immernoch weiß, daß
auch ich nur bin, weil ich aus deinen wurzeln entsehen konnte. du bist ein baum. der prachtvollste, den ich je gesehen habe. ich lehne
mich heute noch an deinen stamm und setze mich zu deinen füßen und lausche nach deinem rauschen.

Rotzbatzen schrieb am 14.3. 2001 um 19:48:21 Uhr zu

Baum

Bewertung: 4 Punkt(e)

Bei der Sendung »Notruf« auf RTL kam einmal ein Beitrag, bei dem ein Holzfäller von einem zenternerschweren Baum fast erdrückt worden wäre, hätte ihn sein Freund nicht gerettet.
Als ich (sinngemäß) hörte, dass der Verletzte es liebt, den fallenden Bäumen zuzusehen, wie sie sich auf dem Boden winden (so wie halbtote Fische auf Deck eines Fischkutters), fragte ich mich: warum hat dieser Mensch überlebt?

Anina schrieb am 25.1. 1999 um 16:03:25 Uhr zu

Baum

Bewertung: 6 Punkt(e)

So ein Baum ist schon was Tolles. Wächst so vor sich hin, immer dem Licht entgegen, verliert im Herbst die Blätter und steht im Winter nackt rum, treibt im Frühjahr Blümchen und im Sommer Äpfel oder sonstige nette Früchte.
Steht schön fest in der Erde, als ob ihn die Menschen-Welt überhaupt nichts anginge mit ihren Schokoriegeln, Computern, Assoziations-Blastern, Explosionen und sonstigen Scherzen. Ein Baum-Leben ist einfach Leben. Sonst nichts.
Ich liebe es, im Schatten eines Baumes zu liegen und in die Blätter hinaufzuträumen, während er brav Photosynthese betreibt und mich mit Sauerstoff versorgt. Gott sei Dank, daß es Bäume gibt!

blöök! schrieb am 2.5. 2000 um 21:13:36 Uhr zu

Baum

Bewertung: 6 Punkt(e)

Eine Schildkröte klettert mühselig einen hohen Baum rauf, und wie sie die Krone erreicht hat, blickt sie in die Runde, springt und breitet die Beinchen auseinander. Sie prallt heftig auf dem Boden auf und macht sich sogleich wieder auf den Weg nach oben. Und wieder springt und fällt sie jämmerlich auf den Boden. Das Drama wiederholt sich einige Male.
Zwei Bäume weiter sitzt ein Taubenpärchen. Meint sie zu ihm:
»Ich glaube, es ist an der Zeit, ihm zu sagen, dass er adoptiert ist...«

Ceryon schrieb am 8.5. 2000 um 01:01:03 Uhr zu

Baum

Bewertung: 2 Punkt(e)

Hinter eines Baumes Rinde
Wohnt die Made mit dem Kinde.

Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.

Eines Morgens sprach die Made:
"Liebes Kind, ich sehe gerade
drueben gibt es frischen Kohl,
den ich hol. So leb denn wohl!
Halt noch eins! Denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa!"

Also sprach sie und entwich.-
Made junior aber schlich
hintendrein; und das war schlecht!
Denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine fade
Made ohne Gnade. Schade!

Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde...

(c) Heinz Erhard

debeb schrieb am 5.4. 2005 um 22:30:38 Uhr zu

Baum

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ein Baum ist praktisch. Genügsam stelle ich mich davor, öffne meinen Hosenlatz, hole meinen Schniedel raus und lasse meinen gelben Strahl daraus entweichen. In hohem Bogen pinkle ich gegen den Baum und belebe ihn damit mit meinem Wasser. Und wenn ein Mädchen vorbeikommt und mich fragt, was ich da tue, sage ich: Ich mach etwas was du mir nicht so leicht nachmachen kannst. Und schon ist sie beleidigt abgedampft. Meine letzten Tropfen fallen ins Gras, ich stecke meinen Penis ein und schließe meinen Hosenlatz. Dann bedanke ich mich beim Baum, weil es echt dringend war.

Dragan schrieb am 2.2. 1999 um 16:49:45 Uhr zu

Baum

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Baum wächst aus einem dicken Stamm heraus und das Gras wächst an allen Stellen aus dem Boden. Aus diesem Grunde wurden diese beiden recht gegensätzlichen Gewächse einst zur Veranschaulichung einer neuer Art des Denkens verwendet.

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