Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 417, davon 403 (96,64%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 116 positiv bewertete (27,82%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 14.1. 1999 um 23:11:44 Uhr schrieb
Alvar über kunst
Der neuste Text am 1.12. 2023 um 18:06:13 Uhr schrieb
okta über kunst
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 177)

am 31.10. 2006 um 12:04:44 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über kunst

am 30.8. 2018 um 09:38:32 Uhr schrieb
Christine über kunst

am 17.4. 2005 um 05:38:35 Uhr schrieb
Kunst über kunst

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kunst«

mcnep schrieb am 24.1. 2005 um 11:28:27 Uhr zu

kunst

Bewertung: 8 Punkt(e)

In einem unserer großen Museen, eins von denen, wo ich beim Eintreten immer erst schaue, ob ich saubere Fingernägel habe, steht in einem großen Raum für sich unter nicht sehr heller Industriebeleuchtung eine große Maschine. Abgesehen davon, daß vielleicht ein paar Schalter und Hebel zuviel und ein paar andere zuwenig angebracht scheinen, könnte dieses industrieblau gestrichene Monster in jeder Fertigungsanlage der Welt stehen. Doch ihre Funktion ist schnell durchschaut: Direkt am Eingang des Raums ist ihr Anfang, er ähnelt einer Durchleuchtungsmaschine am Flughafen. Wird nun irgendein Gegenstand auf das Laufband gegeben, das pausenlos ins Innere der Maschine rouliert, so verschwindet der Gegenstand in der Maschine, um nach recht kurzer Zeit am anderen Ende wieder herauszukommen: Äußerlich unversehrt, ununterscheidbar vom Anfangszustand, aber er ist mit einer durchsichtigen dünnen Lackschicht überzogen, völlig luftdicht, undurchdringlich, eine Art Ganzkörperlamination. Man sollte meinen, daß gerade dieses so produktionsnüchterne Objekt auf die übliche laiengraue Ablehnung stoßen würde, so »Demnächst stell ich nen Mixer daneben und mach Milchshake-Objekte...«. Aber keine Rede von Anfeindungen, ganz im Gegenteil, die Maschine ist zur größten Attraktion des Museums geworden. Ganze Schulklassen kommen herein, geben irgendwelche Stofftiere, buntbemalte Briefe oder Spielfiguren hinein, eine alte Frau versiegelt den Pullover ihres verstorbenen Mannes, manche, die sich verstohlen vor dem Band umschauen, haben sicher eine Unterhose oder ähnliche Unaussprechlichkeiten hineingegeben. Nun werden viele vermutlich denken, daß ist so eine typischen Sozenkunstidee und in Wirklichkeit zeigen die Besucher, die da in langen Schlangen ihre Bücher, Platten, Löffel, Handschmeichler, Rauchpfeifchen, Stricknadeln und was weiß ich was alles hineingeben, dem Künstler eine lange Nase und freuen sich einfach über den kostenlosen Versiegelungsservice: Weit gefehlt, denn einmal durch den Artlaminator gelaufen, verwandeln sich die Objekte in Kunst und werden als solche im restlichen Raum teils gestapelt, teils präsentiert. Inzwischen ist schon ein zweiter Raum dazugekommen, das sieht aus wie lauter haitianische Voodooaltäre auf den Müllhalden von Lima, nur daß manche in Leder, die nächsten aus Krepppapier und andere aus Hanutabildchen sind. Die Sachen sind verloren für ihre Spender, aber gerade das scheint den Reiz auszumachen.
Quatsch, so eine Maschine gibt es natürlich nicht in den Düsseldorfer Museen, soweit ich die kenne, ein fleißiger Museumsgänger bin ich nämlich nie gewesen. Aber so etwas ähnliches gibt es im Internet:
http://www.assoziations-blaster.de
Schaut euch die Seite mal an und passt gut darauf auf.

Ariodante schrieb am 8.6. 2002 um 13:01:26 Uhr zu

kunst

Bewertung: 5 Punkt(e)

Kunst ist das, was Künstler machen.
Und Künstler können grundsätzlich etwas (zeichnen, malen, bildhauern) - und wenn sie sich trotzdem entschliessen, Kartonecken mit Margarine auszuschmieren oder Wände mit einer achtfachen weißen Farbschicht zu bedecken und sich Hohn und Spott zuzuziehen, dann lohnt es sich schon, darüber nachzudenken, warum sie das tun.
Wäre die Welt vollkommen in Ordnung (Ha!), wäre die Kunst vielleicht ästhetisch, harmonisch und für alle verständlich. Oder aber es gäbe den Begriff gar nicht mehr.

Heppekausen schrieb am 21.1. 2000 um 19:57:21 Uhr zu

kunst

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die beste Eigenschaft an mir, ist die Kunst, Lachs-Schnittchen auf Weißbrot derart lecker zu basteln, wer die mal probiert hat, leckt sich noch jahrelang danach die Finger. Diese Fertigkeit liegt in unserer Familie, meine Mutter kann ganz tollen Kartoffelsalat machen.

Allanon schrieb am 13.9. 2000 um 01:03:12 Uhr zu

kunst

Bewertung: 4 Punkt(e)

Kunst ist relativ, das was dem einen Gefällt, kann einem anderen vollkommen suspekt und stumpsinnig vorkommen.
Ebenfalls ist recht interessant zu beobachten, daß wenn man erstmal Künstler ist, man veröffentlichen kann was man will, und die Kritiker finden es Toll. Gibt jedoch ein Schüler ein ähnlich stumpfsinniges Bild im Kunstunterricht ab (Ich spiele auf Bilder an, die nur eine Farbe zeigen, oder nur aus gekrakel oder irgenwelchen Farbklecksen bestehen!), kassiert er eine 6!!

Liamara schrieb am 2.2. 1999 um 22:45:46 Uhr zu

kunst

Bewertung: 5 Punkt(e)

Bei uns am Bahnhof in Bochum steht ein sogenanntes Kunstwerk, das »Terminal«. Es besteht aus zwei oder drei Stahlstücken, die aneinandergepappt wurden. Sie werden hauptsächlich von Pennern als Pissoir benutzt. Da hat die Kunst doch mal n praktischen Nutzen!

KIA schrieb am 15.7. 2003 um 11:25:05 Uhr zu

kunst

Bewertung: 1 Punkt(e)

http://www.boerverlag.de/JORNMUEN.HTM
Der Kult des »Neuen« in unserem Jahrhundert
Futurismus und Surrealismus / Die neuen Epochen / Der utopische Ursprung unserer Ideen über die Architektur / Jede Art von Evolution ist ein Akt der Gewalt / Weshalb immer Neues? / Wider die Häßlichkeit / Die Rückkehr zum gotischen Stil / Die neue Orientierung: Unterwegs zu einem neuen Stil / Neuheit und Neues / Wider die Imagination. Für eine neutrale Sichtweise / Wider die Schönheit. Wider die Autonomie der Ästhetik / Wider Talent und Genie. Für Ordnung und Disziplin / Wider das Neue. Für die ewige Form / Wider die Romantik. Für die klassische Architektur / Kritik der Theorien des Architekten van de Velde / Evolution ist eine permanente Profanierung der ewigen Form / Neue Formen gehen den neuen Anwendungen voraus / Die italienische Architektur und das Gesetz des formalen Konservatismus / Sensationelle Schlußfolgerungen / Eine Epoche ohne Häßlichkeit wäre eine Epoche ohne Fortschritt / Schönheit existiert nur als Funktion der Häßlichkeit / Die Ästhetik geht der Ethik voraus / Die Evolution ist sensational, nicht rational

Heynz Hyrnrysz schrieb am 20.1. 1999 um 16:49:31 Uhr zu

kunst

Bewertung: 7 Punkt(e)

Heynz Hyrnrysz präsentiert: Eine weitere Assoziation.

Kunst ist das Gegenteil von gut gemeint, hat irgendwer mal gesagt. Ich weiß nicht mehr wer, aber er hat es schön gesagt...

robert@interpage.de schrieb am 13.5. 2000 um 11:41:36 Uhr zu

kunst

Bewertung: 5 Punkt(e)

Kunst zu verstehen ist schwierig. Doch ist es unvergleichlich schwieriger die Menschen zu verstehen die glauben die Kunst zu verstehen.

KIA schrieb am 30.1. 2005 um 16:51:54 Uhr zu

kunst

Bewertung: 1 Punkt(e)

weiß man nicht irgendwas mieses, kleinliches über hendrik m. broder, außer, daß er für den spiegel schreibt, was ja fast noch schlimmer ist, als bildzeitung lesen? nein? kein klitzekleiner spießer-, oder sesselfurzer-, oder keine-ahnung-der-wichser- oder kokainvorwurf? denn is ja gut, denn ich finde seinen artikel ziemlich oke über die:

"RAF-AUSSTELLUNG IN BERLIN

Wer nix zu sagen hat, sagt es möglichst kompliziert

Was die RAF war und was sie wollte, kann man in dem 600 Seiten starken Reader »texte:RAF« nachlesen, der Ende 1977 in einem schwedischen Verlag erschienen ist. Da heißt es in dem letzten Brief von Holger Meins vom 31.1o.1974: »Das einzige was zählt ist der Kampf - jetzt, heute morgen... Durch den Kampf für den Kampf... Kämpfen, unterliegen, nochmals kämpfen, wieder unterliegen, erneut kämpfen und so weiter bis zum endgültigen Sieg... Entweder Schwein oder Mensch. Entweder überleben um jeden Preis oder Kampf bis zum Tod. Entweder Problem oder Lösung. Dazwischen gibt es nichtsHeute lautet die Parole: »Ihr liebt das Leben, wir aber lieben den TodUnd in 30 Jahren wird es bestimmt eine Ausstellung über al Qaida in der Kunst geben.

http://www.spiegel.de/img/0,1020,431371,00.jpg "

Liquidationsdefensive schrieb am 2.10. 2002 um 14:13:09 Uhr zu

kunst

Bewertung: 2 Punkt(e)

»Denn ein leichtes Wesen ist ein Dichter und geflügelt und heilig, und nicht eher vermögend zu dichten, bis er begeistert worden ist und bewußtlos und die Vernunft nicht mehr in ihm wohnt. Denn solange er diesen Besitz noch festhält, ist jeder Mensch unfähig zu dichten [...]. Weil sie nun nicht durch Kunst dichtend Vieles und Schönes über die Dinge sagen, [...] sondern durch göttliche Schickung, so ist nun deshalb jeder nur dasjenige schön zu dichten vermögend, wozu die Muse ihn antreibt, [...] und im übrigen ist jeder schlecht. Nämlich nicht durch Kunst bringen sie dieses hervor, sondern durch göttliche Kraft

(Platon, Ion)

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