Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 418, davon 404 (96,65%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 116 positiv bewertete (27,75%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 14.1. 1999 um 23:11:44 Uhr schrieb
Alvar über kunst
Der neuste Text am 24.1. 2026 um 19:05:11 Uhr schrieb
Rübezahl über kunst
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 178)

am 21.6. 2002 um 01:59:04 Uhr schrieb
kthekidw über kunst

am 27.12. 2002 um 07:11:50 Uhr schrieb
mod über kunst

am 3.3. 2021 um 16:58:30 Uhr schrieb
MaxVanMoritz über kunst

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kunst«

mcnep schrieb am 24.1. 2005 um 11:28:27 Uhr zu

kunst

Bewertung: 8 Punkt(e)

In einem unserer großen Museen, eins von denen, wo ich beim Eintreten immer erst schaue, ob ich saubere Fingernägel habe, steht in einem großen Raum für sich unter nicht sehr heller Industriebeleuchtung eine große Maschine. Abgesehen davon, daß vielleicht ein paar Schalter und Hebel zuviel und ein paar andere zuwenig angebracht scheinen, könnte dieses industrieblau gestrichene Monster in jeder Fertigungsanlage der Welt stehen. Doch ihre Funktion ist schnell durchschaut: Direkt am Eingang des Raums ist ihr Anfang, er ähnelt einer Durchleuchtungsmaschine am Flughafen. Wird nun irgendein Gegenstand auf das Laufband gegeben, das pausenlos ins Innere der Maschine rouliert, so verschwindet der Gegenstand in der Maschine, um nach recht kurzer Zeit am anderen Ende wieder herauszukommen: Äußerlich unversehrt, ununterscheidbar vom Anfangszustand, aber er ist mit einer durchsichtigen dünnen Lackschicht überzogen, völlig luftdicht, undurchdringlich, eine Art Ganzkörperlamination. Man sollte meinen, daß gerade dieses so produktionsnüchterne Objekt auf die übliche laiengraue Ablehnung stoßen würde, so »Demnächst stell ich nen Mixer daneben und mach Milchshake-Objekte...«. Aber keine Rede von Anfeindungen, ganz im Gegenteil, die Maschine ist zur größten Attraktion des Museums geworden. Ganze Schulklassen kommen herein, geben irgendwelche Stofftiere, buntbemalte Briefe oder Spielfiguren hinein, eine alte Frau versiegelt den Pullover ihres verstorbenen Mannes, manche, die sich verstohlen vor dem Band umschauen, haben sicher eine Unterhose oder ähnliche Unaussprechlichkeiten hineingegeben. Nun werden viele vermutlich denken, daß ist so eine typischen Sozenkunstidee und in Wirklichkeit zeigen die Besucher, die da in langen Schlangen ihre Bücher, Platten, Löffel, Handschmeichler, Rauchpfeifchen, Stricknadeln und was weiß ich was alles hineingeben, dem Künstler eine lange Nase und freuen sich einfach über den kostenlosen Versiegelungsservice: Weit gefehlt, denn einmal durch den Artlaminator gelaufen, verwandeln sich die Objekte in Kunst und werden als solche im restlichen Raum teils gestapelt, teils präsentiert. Inzwischen ist schon ein zweiter Raum dazugekommen, das sieht aus wie lauter haitianische Voodooaltäre auf den Müllhalden von Lima, nur daß manche in Leder, die nächsten aus Krepppapier und andere aus Hanutabildchen sind. Die Sachen sind verloren für ihre Spender, aber gerade das scheint den Reiz auszumachen.
Quatsch, so eine Maschine gibt es natürlich nicht in den Düsseldorfer Museen, soweit ich die kenne, ein fleißiger Museumsgänger bin ich nämlich nie gewesen. Aber so etwas ähnliches gibt es im Internet:
http://www.assoziations-blaster.de
Schaut euch die Seite mal an und passt gut darauf auf.

ludovisi schrieb am 4.1. 2001 um 16:22:19 Uhr zu

kunst

Bewertung: 5 Punkt(e)

Einer verbreiteten Meinung nach war die Kunst früher schön, ist aber im 20. Jahrhundert häßlich geworden. Diese Meinung wird durch viele Theorien gestützt, die beweisen wollen, daß in unserer Zeit die Kunst, wenn sie ernsthaft sein will, häßlich sein muß. So stellt Karl Rosenkranz in seiner schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts geschriebenen »Ästhetik des Häßlichen« fest, daß das Häßliche das Subjektive und Individuelle darstellt, das nicht bereit ist, sich dem Schönen, verstanden als das Allgemeine, zu unterwerfen. Daraus folgt aber, daß die Kunst der Neuzeit, die sich dadurch definiert, daß in ihr sich die Selbstbehauptung der freien Subjektivität vollzieht, dazu verurteilt ist, häßlich zu werden.

Dragan schrieb am 11.11. 1999 um 23:14:54 Uhr zu

kunst

Bewertung: 3 Punkt(e)

Neulich war ich in der Ausstellung net_conditions im ZKM. Mit Verlaub, das war schon ein rechter Scheiß. Sobald es um Computer geht ist wohl wirklich auch das niedrigste Niveau erlaubt. Damit meine ich nicht unbedingt die ausgestellten sogenannten Netzkunstwerke (obwohl darunter natürlich auch einige Perlen sind, für die man keine 20 Pfennig Shareware-Gebühr zu zahlen bereit wäre), sondern vor allem deren Präsentation. Wer sich das ausgedachte hat meiner Ansicht nach das Wesen des Netzes oder der sogenannten Kunst im Netz nicht verstanden. Netz-Dinge brauchen nichtmal den ganzen Bildschirm (dabei ich nur popelige 15 Zoll daheim), und schon garnicht riesige Projektionswände oder fette Installationen, sondern sie kommen mit einem ganzen Haufen anderen Kram eingetrudelt und sind unauffällig und optional, stehen in direkter Konkurrenz mit meinem Lieblings-ASCII-Editor, den ich vielleicht grade eher brauche als irgendwelchen Kunst-Kram aus dem Internet.

Die Ausstellung, die nach Aussage der semi-kompetenten Führerin unter anderem das Ziel hatte, unter die Oberfläche des Netzes und des Computers zu schauen, hat genau das nicht geschafft, sondern im Gegenteil der Oberfläche gehuldigt und den Computer einen Zauberkasten sein lassen. So geht das doch nie voran.

Insgesamt ist das Begleitheft zur Ausstellung das Beste an der ganzen Sache. Da stehen nämlich ganz viele URLs drin. So kann man die Netz-Kunst dann doch noch in ihrem natürlichen Umfeld erleben wenn man will.

vlastimil wondratschek schrieb am 28.7. 2003 um 22:25:54 Uhr zu

kunst

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ärger mit der Unsterblichkeit

ja, er hatte einen gottverdammten Ärger mit
seinem Body, nicht kaputtzukriegen, das Teil.
Nicht, dass es ihm sonderlich viel ausgemacht
hätte, auf einer Planetenbombe zu surfen, kurz
vor dem Einschlag herunterzuhüpfen und die
Detonation aus der Froschperspektive mitzuerleben,
Gott, wie hatte er sich anfangs amüsiert über die
zerberstenden Planetenkerne, die ihn wieder zurück
ins Weltall schleuderten!


Aber nach zwei Jahrhunderttausenden extensiven
Planet-Hopping war es langweilig geworden. Dann
war er dazu übergegangen, sich Photonensegel
anzuschnallen und sich durchs Weltall treiben
zu lassen, von Sonne zu Sonne, von Galaxis zu
Galaxis aber das war auch nicht gerade der
Bringer; überall der selbe langweilige Scheiss.
Evolution von Amöben zu Zweibeinern, die sich alle
früher oder später auf die ausgefeiltesten Arten
die Schädel einschlugen.


Er verfluchte seinen Schöpfer, täglich regelmässig kurz
vor halb sechs, noch bevor er sich die Zähne putzte und
mit Nitroglyzerin gurgelte um die letzten Essensreste
herauszusprengen.

Wie lange das schon so ging war ihm schon egal geworden,
solange schon jedenfalls, dass er nur einmal müde lächelte
während sich die -zigste Generation von Amöben anschickte
ihr Schlammloch/Ozean/flüssiges Quecksilbermeer zu verlassen,
tief Luft zu holen und eine neue Runde mit abschliessendem
Haumichblau zu generieren.

Es war an einem dieser beschissenen Sonntage, kurz nach
halb sieben, ihm dröhnte noch der Schädel, da fiel ihm
etwas neues ein. "Es ist ausgeschlossen, dass jemand,
der solche Viecher wie die australischen Schnabeltiere
erfindet, Leute wie mich als Unikate in die Welt setzt.
Da müssen einfach mehr sein, ich werde eine Anzeige aufgeben."

Mit einem Uplink über vier Sonnensysteme und einem gleichzeitigen
EnergoHack in die innere Galaxis bastelte er sich einen Brüller
zusammen, der regelmässig mit viel Lärm auf seine Suche aufmerksam
machte. und so hallte sein Ruf donnernd durch die Galaxien,
bohrte sich hier durch ein taubes Ohr, verursachte dort einen
Gehörsturz, versetze da Berge, verschob in Bayern die Alpen
um 4 mm, aber fündig wurde nix. »Gott! Du perfider Mistkerl
Es konnte unmöglich nur den Einen geben, ausgeschlossen,
voellig ausgeschlossen. Zur Abwechslung ging er in seiner
Schwefelsäure Kammer duschen, trocknete sich mit einer
Chaingunrigen Gattling die Ohren und stellte sich zum
Resttrocknen vor einen mittelgrossen Flammenwerfer.

Bah! war das Oede. Scheiss Leben, Scheiss Universum.
Dann erfanden die Erdlinge das Internet. Was sie nicht
wussten (der Weltraum war geil auf Daten und saugte
alles was auf einem Planeten mehr als 42 Kilobyte
Dateiumfang hatte automatisch ins Zentrum der nächsten
Galaxis), war, dass die Informationstheorie ein
eigenständiges Wesen war, zwar ähnlich Unsterblich
wie unser Unsterblicher, aber nicht so persoenlich
und-, vor allem: nicht dauernd so mies drauf.
Sie (die Informationstheorie) war also eines
schoenen Abends, kurz vor halb fuenf, an der Erde
vorbeigesurft und hatte sich kurzerhand multiflexibel
dupliziert und als AblegerKlon in das Wissenskontinuum
der Erde eingelinkt. Folge war das bereits erwähnte
Internet, das unseren Unsterblichen ein paar Zeilen
weiter oben schon auf sich aufmerksam gemacht hatte.

KIA schrieb am 1.5. 2002 um 23:08:27 Uhr zu

kunst

Bewertung: 3 Punkt(e)

»als instument des erkennens erhält kunst ihren sozialen wert.« , sagte richard paul lohse, der völlig gegenstandsfrei arbeitete. er wollte rationale prinzipien in der malerei. sein ziel, wie das von josef albers: to open eyes. und zwar unverdeckt durch ideologien, die verstopfen nur die wache sinnliche wahrnehmung. lohse meint, daß nur systematische gestaltung eine analoge parallele herstellen könne zu den strukturen unseres heutigen lebenszustandes. und er hat die hoffnung, daß die durchschaubarkeit der künstlerischen methoden notwendigerweise einwirken müsse auf die veränderung der umwelt.
trotzdem liegt auch in phänomenologischer malerei (ich führe diesen begriff hier neu ein, er soll »realismus« ersetzen) ein methodisches instrument zur erfahrung und verarbeitung und veränderung von see-weisen bereit.

maw schrieb am 5.3. 2002 um 14:37:02 Uhr zu

kunst

Bewertung: 2 Punkt(e)

gelenkbusfahrer sind einsam -

(für lollipop)

wenn ich in der moosstraße
- immerhin 10 prozent steigung -
in den zweiten gang hinunterschalte
(es passiert ohne ruckeln, denn ich verstehe die maschine und kann den straßenbelag lesen)
ist das für mich kunst.
das liebespaar kann sich küssen,
die oma stricken
und der bänker lesen,
nichts, außer dem kurzen schrei der motoren
holt sie aus ihrer welt.
ich bin der große gelenkbusfahrer.
ich tue mein bestes.

Rafaela schrieb am 9.11. 2002 um 00:03:14 Uhr zu

kunst

Bewertung: 1 Punkt(e)

Kunst ist philosophie frei von vernunft, sage ich mal. Deswegen nehme ich Leistungsfach Kunst, weil der Leher viel geiler ist als der alter sack von Philosophie der mir 3 Punkte gibt weil meine sätze unlogisch klingen und ich rechtschreibfehler habe, also weil ich die schönste sprache der welt nicht fejlerfrei genug schprechen kann (uupps ich meine schreiben weil dass ist ja was »gaaaanz aderes«). Das ist doch voll irgendwie oder? das ist doch kein weg zur bewertung! Überhaupt warum werden wir in philosophie bewertet??? und sogar mit NOTEN!! und ich rede wie ich bock ab alter jaaaahhh hier kann ich ausreden... Auserdem ist der kunstlehrer nicht so ein Klugscheisser und ist selbst ausländer und versteht wie scheiße es ist neu in das schöne deutschland zu sein und und und gibt mir zu mindest 14 punkte, was ich auch verdiene und der alter sack tregt so ein hesslicher puli und mann soll bei ihn eine scheiss inhaltangabe die voll lächerlich ist wenn man das »korrekt« macht weil der text eigenlich schon alles sagt (hilfe leute! die schule ist scheisse!) und verteht nicht dass er kein deutsch lehrer ist sondern ein SHUL-philosophielehrer und soll bitte mal richtich philosophieren sonst.. und ich hoffe er muss irgendwann nach kraschnakrovien umziehen, da machen wir ihn alle blatt, da versteht er überhaut garnicht mehr wieso ein ein glas heisst anders als der andere glas. Ok, bin fertig.

win-inni schrieb am 4.11. 2001 um 11:34:37 Uhr zu

kunst

Bewertung: 1 Punkt(e)

Kunst ist etwas was in einem Menschen durch Symbolwirkung Bewußtseinprozesse und Veränderungen auslöst und dies auf der unbewußten Ebene. Kunst ist also eine Form von Magie und die besten Künstler über ihre Kunst in Trace aus - Doch haben sie ein logisches Konzept was ebenso ihr Geheimniss bleibt so sie es wissen wie die Geheimrezepte der Alchimisten!
Es gäbe mehr von dieser Kunst wenn Künstler nicht im Mäzenatentum versinken würden denn in einem alternativen Geldsystem gäbe es da noch vielfältigere Möglichkeiten. Dieses Geldsystem ist übrigens ein Kunstobjekt an sich!
Eine gute Portalseite zu diesem Thema ist www.geldreform.net

KIA schrieb am 31.1. 2002 um 22:58:06 Uhr zu

kunst

Bewertung: 1 Punkt(e)

wir können niemals die natur überwinden. das ist eine
religiöse phantasie. der unterschied zwischen dem
von selbst gewachsenen und dem gemachten, ist
erdacht, geistig also. aber auch dies phänomen
des denkens ist ein lebendiges, denn wenn das gehirn
tod ist, kann es nicht mehr denken.
sind bienenstöcke und ameisenhügel künstlich, weil
natürliches (lebendige oder tote materie) umgestaltet
wurde? ist die »tätigkeit« der sonne künstlich,
weil sie nicht statisch ist?
die in dieser weise geführte diskussion setzt den
dualismus (platons) als eine tatsache voraus, dabei
ist er, wie die gesamte seelenlehre ein angstkonstrukt.

Mäggi schrieb am 25.7. 2001 um 13:35:04 Uhr zu

kunst

Bewertung: 2 Punkt(e)

es gibt lords und kreaturen. die kreaturen leben in käfigen, und die lords ergötzen sich daran. kunst ist das laufrad im käfig, damit die kreatur nicht vorzeitig an langeweile eingeht und den lord seines vergnügens beraubt. (frei nach j. morrison)

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