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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 14.9. 2000 um 17:09:31 Uhr schrieb
maw über taz
Der neuste Text am 13.6. 2022 um 23:30:43 Uhr schrieb
Yadgar über taz
Einige noch nie bewertete Texte
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am 12.12. 2005 um 14:03:11 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über taz

am 18.12. 2005 um 05:48:16 Uhr schrieb
er über taz

am 19.3. 2019 um 17:48:02 Uhr schrieb
taz-Sache über taz

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Taz«

blubb schrieb am 15.11. 2000 um 19:55:51 Uhr zu

taz

Bewertung: 9 Punkt(e)

Meiner Meinung nach die einzige Zeitung in Deutschland, die Selbstironie hat. Das ist verdammt liebenswürdig. Und mittlerweile haben die tazler auch diesen Hang zum rot-grünen Verlautbarungsorgan wieder abgelegt - Gottseidank.
Und die mittlerweile zum Ritual gewordenen Rettungsaktionen machen sie noch viel liebenswürdiger. Wenn es auch diesesmal verdammt ernst zu sein scheint.
Und was wäre das Leben ohne den täglichen Tom...
Leute, kauft die taz !!!

lizzie schrieb am 25.1. 2001 um 18:14:42 Uhr zu

taz

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ja, taz gut, taz fein, taz sehr lesenswert. Aber wenn ich meine Rechnung so kalkuluiert hätte, dass ich zwingend alle paar Jahre eine Rettungsaktion starten müsste, würde ich mir mal Gedanken machen, ob ich damit die Leser nicht vergraule.

Ein klasse Text über die taz: »Am Tisch der K1 - Das Käseblatt unter den Käseblättern« von Wiglaf Droste in »Journalismus als Eiertanz«. Ein feines Buch, in dem Journalisten über andere Journalisten lästern.

jezabel schrieb am 6.6. 2001 um 17:39:34 Uhr zu

taz

Bewertung: 5 Punkt(e)

zwar hab ich manchmal das gefühl, die taz-artikel sind nicht immer ganz koscher recherchiert, aber ich liebe dieses blatt. punktum. wollte auch mal da arbeiten, aber sie konnten mich nicht bezahlen. da hab ichs lieber gelassen. hungern wollte ich dann doch nicht für die taz.

wuming schrieb am 29.4. 2003 um 02:27:53 Uhr zu

taz

Bewertung: 1 Punkt(e)

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Hakim Bey




Hakim Bey Texte im Web

Temporary Autonomous Zone
Millenium
Immediatism
Übersicht anderer Hakim Bey Texte


Übersicht

Zur Person Hakim Bey

Ontologische Anarchie/ontological anarchy

Poetischer Terrorismus/poetic terrorism

TAZ: Temporäre Autonome Zone/Temporary Autonomous Zone

Millenium





Hakim Bey


Der Name Hakim Bey ist ein Pseudonym, das möglicherweise durch den in G. Gurdjieffs Buch "Begegnungen
mit bemerkenswerten Menschen» beschriebenen «Ekim Bey" inspiriert ist. (1)
Über die Person hinter diesem nom de guerre ist wenig bekannt. Bey lehnt es ab, photographiert zu werden, er
entzieht sich den Mainstream Medien und über sein früheres Leben erzählt man sich widersprüchliche
Geschichten. Seine originellen und dichten Schriften lassen als Einflüsse unter anderem Nietzsche, Max Stirner,
Guy Debord, Surrealismus, Taoismus, Sufismus, Chaos-Theorie, Diskordianismus und Noble Drew Ali
erkennen. Bey und seine Freunde sind die Initiatoren der »ASSOCIATION FOR ONTOLOGICAL ANARCHY«,
deren Ziel wie folgt beschrieben werden kann:

"What I'm trying to do here (as usual) is to provide a sound irrational basis, a strange philosophy if
you like, for what I call the Free Religions, including the Psychedelic & Discordian currents,
non-hierarchical neo-paganism, antinomian heresies, chaos & Kaos Magik, revolutionary HooDoo,
'unchurched' & anarchist Christians, Magical Judaism, the Moorish Orthodox Church, Church of the
SubGenius, the Faeries, radical Taoists, beer mystics, people of the Herb, etc., etc." (Hakim Bey, For
a Congress of Weird Religions, The Temporary Autonomous Zone)



Ontologische Anarchie/ontological anarchy


Ontologische Anarchie impliziert ein tiefes Mißtrauen gegenüber dem Verb »sein« und seinen Formen. Nach
Korzybski (2) sugerriert vor allen Dingen die identifizierende (Das ist eine Rose) und prädizierende (Die Rose
ist rot) Nutzung dieses Wortes eine falsche ontologische Gewißheit, mit allen dümmlichen bis brutalen Folgen,
welche vermeintlicher Besitz von absoluter Wahrheit nach sich zieht. Bey geht noch weiter:

"We can't use the phrase 'is like' because both concepts (like all concepts, all words for that matter)
come crusted with accretions--each burdened with all its psycho-cultural baggage, like guests who
arrive suspiciously overly well- supplied for the weekend." (Hakim Bey, For a Congress of Weird
Religions, The Temporary Autonomous Zone)

Nach Robert A. Wilson besteht ontologische Anarchie vor allen Dingen aus

"(a) the perpetual anarchist quest for maximum liberty of the individual and (b) a prose style of such
post-modern density and Nietzschean fury that it continually 'tricks' the reader into realizing just how
very little liberty we ever experience, and how much bland tyranny we presently endure." (Robert A.
Wilson, Everything Is Under Control, HaperCollins 1998, S. 74)



Poetischer Terrorismus/poetic terrorism


Das Ziel des poetischen Terroristen ist nicht Gewinn, sondern VERÄNDERUNG. Poetischer Terrorismus kann
die verschiedensten Formen annehmen, gemein ist den Formen jedoch ihre außeralltägliche Intensität, die ein
Durchbrechen der Mauer der (ontologischen) Orthodoxie ermöglichen soll. Auf diese Weise sollen Grenzen der
Wahrnehmung, des Denkens und der Freiheit neu definiert werden.

"The audience reaction or aesthetic-shock produced by PT ought to be at least as strong as the emotion
of terror-- powerful disgust, sexual arousal, superstitious awe, sudden intuitive breakthrough,
dada-esque angst--no matter whether the PT is aimed at one person or many, no matter whether it is
»signed« or anonymous, if it does not change someone's life (aside from the artist) it fails." (Hakim
Bey, Poetic Terrorism, The Temporary Autonomous Zone)

Beispiele für poetischen Terrorismus sind gekonnte Hochstapelei, situationistische (d.h. neue Situationen
erzeugende) Aktionen, Einbrüche, in denen man etwas hinterläßt statt zu stehlen und verwirrende Graffitis, die
zum Denken in neuen Kategorien anregen sollen (z.B. ROOTLESS COSMOPOLITANISM, SODOM FOR THE
SODOMITES).



Temporäre Autonome Zone/Temporary Autonomous Zone (TAZ)


Wie Wilson bemerkt, ist das Konzept der TAZ in der Gegenkultur inzwischen recht verbreitet. Dieses Konzept
basiert auf der Idee, daß Revolutionen nur neue Orthodoxien/Machtapparate hervorbringen und die jeweiligen
Herrscher niemals echte Freiheit zulassen würden. Konsequenz ist der Abschied von der Idee des revolutionären
Kampfes, welche ersetzt wird durch die Idee des temporären Aufstandes. Vorübergehende Zonen der Freiheit
werden im Verborgenen errichtet, die nur bestehen, solange der Herrschaftsapparat sie noch nicht entdeckt hat.
Nach der Entdeckung, daß »...jemand irgendwo eine gute Zeit hat« (Robert A. Wilson, Everything Is Under
Control, HarperCollins 1998, S.74 f.) wird die Zone aufgegeben, bevor die Repression zuschlagen kann. Neue
Zonen werden anderswo errichtet und vergehen u.U. genauso schnell.
Obige Beschreibung ist jedoch ungenügend für ein derart komplexes Gebilde, wie die TAZ es darstellt. Bey
definiert die TAZ nicht eigentlich:

"I don't intend the TAZ to be taken as more than an essay ('attempt'), a suggestion, almost a poetic
fancy. Despite the occasional Ranterish enthusiasm of my language I am not trying to construct
political dogma. In fact I have deliberately refrained from defining the TAZ--I circle around the
subject, firing off exploratory beams. In the end the TAZ is almost self-explanatory. If the phrase
became current it would be understood without difficulty...understood in action."(Hakim Bey, The
Temporary Autonomous Zone)



Millenium


Millenium ist ein Text von Hakim Bey (?), der als Reaktion auf den Zusammenbruch des alternativen Systems im
Osten geschrieben wurde. In gewisser Hinsicht relativiert und revidiert er Konzepte und Standpunkte aus
»Temporary Autonomous Zone«; ein Text, welcher in seiner ersten Fassung mitte der Achtziger entstand.
Millenium hat nicht unbedingt etwas mit der Jahrtausendwende zu tun. Vielmehr schwebt Bey eine Art milleniale
Notsituation vor - hören wir den großen Meister Wilson dazu:

The death of communism, first in the form of the fall of Soviet Union, then in its withering away as an
idea intellectuals take seriously, means that the malcontents (anarchists, voodooists, and other people




cherry schrieb am 9.4. 2002 um 20:26:07 Uhr zu

taz

Bewertung: 5 Punkt(e)

die taz ist eine der wenigen zeitungen, mit der sich die leser richtiggehend identifizieren können. das macht sich auch immer wieder bei den diversen aktionen bemerkbar, die die taz durchzieht(nicht nur dieejnigen zur rettung). außerdem ist die taz vermutlich die einzige tageszeitung, die auch ausführliche hintergrundberichterstattung wichtig findet. dazu schreiben die tazzler saumäßig gut. und nicht zu vergessen, die taz ist die einzige zeitung, in der die wahrheit gedruckt wird ;-)
yesssss - kauft die taz!

pars schrieb am 7.10. 2003 um 11:57:38 Uhr zu

taz

Bewertung: 2 Punkt(e)

Natürlich sind linke Maulhelden noch lange keine Aktiven oder Aktivisten, und es ist leichter, begeistert »Wir sind auch dagegenzu rufen, als dagegen zu arbeiten (die Band selber unterstützt allerdings seit Jahren NGOs und andere Projekte). Aber sie haben was, die Ärzte-Fans, sie kichern über sich selbst, nehmen den linken Parolen ihre aus heutiger Sicht manchmal unangenehm-didaktische Ernsthaftigkeit, ohne ihnen den Inhalt zu nehmen, und retten sie so hinüber in die moderne Welt der apolitischen Popmusik. Welche Band kann das noch? Die Toten Hosen jedenfalls nicht..

siehe auch: http://www.taz.de/pt/2003/10/06/a0121.nf/text

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