Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 622, davon 542 (87,14%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 118 positiv bewertete (18,97%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.11. 2000 um 02:27:14 Uhr schrieb
doG über hitler
Der neuste Text am 11.6. 2026 um 02:27:14 Uhr schrieb
Tobi über hitler
Einige noch nie bewertete Texte
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am 26.4. 2009 um 00:10:39 Uhr schrieb
Rüdiger über hitler

am 3.12. 2010 um 19:16:33 Uhr schrieb
ABC über hitler

am 25.7. 2015 um 15:14:58 Uhr schrieb
Constanze über hitler

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Hitler«

Voyager schrieb am 9.6. 2001 um 23:29:00 Uhr zu

hitler

Bewertung: 9 Punkt(e)

Meine Oma, heute Mitte 80, hat als junge Frau eine Veranstaltung der NSDAP miterlebt, auf der Adolf Hitler eine Rede gehalten hat. Sie berichtete, daß sie völlig gefangen und fasziniert gewesen sei. Schließlich hätte sie im Chor mit anderen Frauen nur noch »Ich will ein Kind von dir« geschrien.

Ợя schrieb am 3.10. 2003 um 15:25:07 Uhr zu

hitler

Bewertung: 4 Punkt(e)

TelAviv 1997: Die Deutsche Oper Berlin gibt ein Gastspiel. Ein Mitglied des Orchesters unterschreibt seine Getränkequittung an der Hotelbar mit »Adolf Hitler«. Ein unerhörter Skandal, der die deutsch-israelischen Beziehungen, den Ruf des Orchesters und das Ansehen der Deutschen im Ausland schwer beschädigt. Der Musiker, ein Kontrabassist, wird fristlos entlassen.

Ein Fall wie geschaffen für FriedrichChristianDelius.

Delius schreibt zeitgenössisch. Er greift Ereignisse der bundesrepublikanischen Realität auf, um sie fiktiv auszukleiden und zu deuten, die »vielen kleinen Tragödien zwischen politischem Betrug und Selbstbetrug der Individuen« (Delius in der »Woche«). Nach dem deutschen Herbst 1977, der Wiedervereinigung und der Weltmeisterschaft 1954 (eine Kindheitsepisode) nun das Thema, das wie ein brauner Schatten auf den vergangenen fünfzig Jahren liegt: der Adolf in uns. Aus der Täter-Ich-Perspektive geschrieben, zeigt Delius´ neues Buch, wie dieser Adolf auch fünfzig Jahre peinlichster Versöhnungsbemühungen überdauert hat und unversehens immer wieder auftaucht. Der Adolf in uns, so der Erzähler, kommt heraus wie der Husten im Konzert, den man lange vergeblich unterdrückt, aber dann kommt er doch, und der Huster ist der Störer, der Täter, obwohl doch alle anderen den Reiz genauso spüren und ihm jederzeit erliegen können. Jeder deutsche Israelreisende hat »den Holocaust im Gepäck«. Trotz aller mit deutscher Gründlichkeit durchgeführten Bußübungen: es gibt einfach »kein korrektes Verhalten zu Auschwitz«.

Gwendoline, die Nachtschwester schrieb am 18.1. 2001 um 22:06:00 Uhr zu

hitler

Bewertung: 64 Punkt(e)

in einem Paralleluniversum ist Hitler nach einer schweren Krankheit, nach jahrelangem Koma aufgewacht, hat die Nachtschwester gerufen, hat geflennt und geflennt und erzählt: Schwester, wenn du wüßtest, was ich hab träumen müssen!

chrmpf schrieb am 26.1. 2001 um 08:35:20 Uhr zu

hitler

Bewertung: 5 Punkt(e)

tausend jahre schrien die sich zu »heil hitler«. aber keiner hat´s gemacht. schizophren. pervertin hat er verschrieben bekommen. habe überall gesucht, was das sein könnte. bis jetzt weiß ich bloß: es war ein psychopharmakon, na toll. gekokt soll er auch haben, genau wie göbbels vor seinen reden. interessant ist es schon zu sehen, welche tradition einzelne präparate in deutschland haben. prominente kranke machen die wirkung mancher präparate prominent. aber ob ein suchtmittelgesetz der einzige weg ist, geschichte aufzuarbeiten? heil. oder lass es. muss nich sein. gibt so viele andre, die das machen können. immer diese imperative überall. wer hat da lust, irgendwas zu machen. wenn es sich nich mit nem devoten vielleicht anschleimt. ehrlicher wär schon der gruß »vielleicht mach ichs irgendwann in tausend jahren«.

Duckman schrieb am 6.9. 2001 um 12:09:55 Uhr zu

hitler

Bewertung: 11 Punkt(e)

Kleine Rezension der Blastertexte zu »hitler«

Die Texte, die hier im Blaster zu »hitler« stehen, sind zum größten Teil einfach nur peinlich. Wer glaubt, Hitler kritisieren zu können, indem er/sie ihn als Sodomisten oder Behinderten bezeichnet, sagt damit letztendlich nichts anderes aus, als dass er/sie die Ideen der Nazis vertritt (die solche psychischen bzw. physischen »Verfehlungen« zu »unwertem Leben« rechneten), aber meint, Hitler sei als Repräsentant dieser Ideen nicht gut genug gewesen.
Auch erschließt sich mir nicht, warum einige den »GröFAZ« ein Genie nennnen. Wer einmal, zumindest auszugsweise, »Mein Kampf« gelesen hat, weiß, dass Hitler kaum fähig war, seine GedankenDie Meise zur Meise, das Pferd zum Pferd, die Maus zur Maus...«) in verständliche Worte zu fassen.
Noch weniger leuchtet mir ein, warum Hitler »auf der falschen Seite« gestanden haben soll. Auf welche Seite hätte er denn gehört?
Den peinlichsten »hitler«-Artikel aber haben wir dumdidum zu verdanken, der am 13.6. 2001 schrieb:
-----------------
N - Nekrophiler
S - Scheiß
D - Des
A - Arbeiter
P - Packs

NSDAP halt
-----------------

Nicht nur ist hier das Thema Nazismus sämtlicher politischer Inhalte entleert (»Scheiß«), auch hier wird den Nazis in Gestalt der Nekrophilie eine »Verfehlung« zugeschrieben, die unter Hitler ebenfalls ins Lager geführt hätte. Was den Begriff »Arbeiterpack« betrifft: Erstens war Hitler bei weitem nicht nur ein Liebling der Arbeiterklasse, sonst wäre er bestimmt nicht so massiv durch das Großkapital, die Beamtenschaft und auch die Intelligenz gestützt worden. Zweitens war das Proletariat ein bestimmender Faktor des »innderdeutschen Widerstandes« gegen dem NS. Und drittens ist der Begriff »Arbeiterpack« eine Frechheit.

Peter K. schrieb am 24.2. 2005 um 09:09:21 Uhr zu

hitler

Bewertung: 8 Punkt(e)

Hitler ist für mich Zeit meines Lebens ein faszinierendes Phänomen gewesen. Aus der Gosse, aus dem schieren Nichts zur »Machtergreifung« in knapp 15 Jahren, die Errichtung einer der beiden brutalsten Tyranneien (die Andere war die von Stalin), einer der beiden grandiosen Massenmörder (der Andere war Stalin), der das Antliz der Erde so grundlegend verändert hat, wie seinerzeit die Revolution von 1789 - die ja auch nichts anderes produzierte, als Massenmord - das kann doch kein Vollidiot gewesen sein; im Gegenteil. Hitler ist für mich der Inbegriff des bösen Genies, ein Extrempol des Menschlichen, den es zu studieren und zu begreifen gilt, wenn man wissen will, was das ist: der Mensch.

cvk schrieb am 10.5. 2002 um 18:58:32 Uhr zu

hitler

Bewertung: 6 Punkt(e)

Es blieb nicht viel übrig vom Jungen, der nie mein Onkel wurde
eine Postkarte aus Frankreich
ein trotziger Gruß
drei Rekruten versuchen zu rauchen wie richtige Männer
ein Foto aus Rußland, vor seinem Panzer
ein herzliches Beileid seines Kommandanten
und der Brief seines Kameraden
der dabei war
und der schrieb, wie es wirklich war
als der Tod sie fand
und sie den Tod
im Zwielicht, um fünf Uhr in der Frühe
und wie der Junge, der nie mein Onkel wurde
nicht sofort tot war
sondern noch eine halbe Stunde lang weiterlebte
wie er weinte und schrie
und sogar Gott anflehte
Man könnte sagen, er war ein Nazi, ein Möchtegernmörder
ich sage er war achtzehn
und es ist schade
so furchtbar schade
um den Jungen, der nie mein Onkel wurde.

Bernd Begemann

sangura schrieb am 10.4. 2002 um 16:42:42 Uhr zu

hitler

Bewertung: 5 Punkt(e)

eigentlich konnte man hitlers gerede von der arischen rasse ja nicht ganz für voll nehmen. er als kleiner schwarzhaariger österreicher posaunt groß rum, dass die arische rasse gesichert werden müsse und dass quasi alles entfernt werden solle, was nicht arisch ist. seiner vorstellung nach hätte er dann eigentlich vom aussehen her mit als allererstes in ein KZ gehen müssen.
Hat das denn eigentlich niemand bemerkt?

Resort90 schrieb am 16.5. 2001 um 23:37:02 Uhr zu

hitler

Bewertung: 6 Punkt(e)

Adolf Hitler, geboren 1889 in Braunau, Österreich. Einfacher Gefreiter im ersten Weltkrieg, Verwundung. Politischer Aufstieg in den Wirren der Weimarer Republik, Mitgründer NSDAP Anfang der 20er Jahre. 1933 Wahl zum Reichskanzler.

Politisches Projekt:

Durchsetzung deutscher Weltmachtstellung gegen die Interessen anderer Großmächte.

A.H. stirbt 1945 in Berlin, vermutlich durch Freitod.

Trotz der Kapitulation der Wehrmacht 1945 gelingt es den Westgebieten Deutschlands in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, zur stärksten europäischen Macht sowie zur weltweit drittstärksten Wirtschaftskraft aufzusteigen.

captain Havoc schrieb am 5.9. 2001 um 12:04:31 Uhr zu

hitler

Bewertung: 7 Punkt(e)

HITLER ist Schuld das meine Familie aus dem schönen Schlesien geschmissen wurde.
sonst würd ich da jetzt auf einem
dicken GutsHof sitzen,
und ein feines Leben haben.


Dieser Schuft.

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