Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 210, davon 185 (88,10%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 42 positiv bewertete (20,00%)
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Der erste Text am 3.12. 2000 um 09:37:20 Uhr schrieb
Espero über Afghanistan
Der neuste Text am 29.6. 2025 um 02:42:30 Uhr schrieb
Werner Hachtzplauz über Afghanistan
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am 12.4. 2015 um 10:41:18 Uhr schrieb
nobbodyy über Afghanistan

am 15.7. 2020 um 18:17:20 Uhr schrieb
Yadgar über Afghanistan

am 26.11. 2024 um 17:49:44 Uhr schrieb
Christine über Afghanistan

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Afghanistan«

Ich schrieb am 13.9. 2005 um 23:59:00 Uhr zu

Afghanistan

Bewertung: 4 Punkt(e)

Das Trauerspiel von Afghanistan

Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
Ein Reiter vor Dschellalabad hält,
»Wer da- "Ein britischer Reitersmann,
Bringe Botschaft aus Afghanistan."

Afghanistan! Er sprach es so matt;
Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,
Sir Robert Sale, der Kommandant,
Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.

Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn,
Sie setzen ihn nieder an den Kamin,
Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,
Er atmet hoch auf und dankt und spricht:

"Wir waren dreizehntausend Mann,
Von Kabul unser Zug begann,
Soldaten, Führer, Weib und Kind,
Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

Zersprengt ist unser ganzes Heer,
Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,
Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt."

Sir Robert stieg auf den Festungswall,
Offiziere, Soldaten folgten ihm all',
Sir Robert sprach: "Der Schnee fällt dicht,
Die uns suchen, sie können uns finden nicht.

Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,
So lasst sie's hören, dass wir da,
Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
Trompeter blast in die Nacht hinaus!"

Da huben sie an und sie wurden's nicht müd',
Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.

Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
Sie bliesen - es kam die zweite Nacht,
Umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht.

"Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
Vernichtet ist das ganze Heer,
Mit dreizehntausend der Zug begann,
Einer kam heim aus Afghanistan."


Theodor Fontane (1859)

Mcnep schrieb am 16.9. 2001 um 17:50:10 Uhr zu

Afghanistan

Bewertung: 4 Punkt(e)

Mohammad-Tashi
Allamlik
Chillik
Sardaba
Khanabad
Daulatabad
Siahgird
Naibabad
Tashkargan
Wazirabad
Kakdamburid
Khairabad
Faizabad
Sar-i-Pul
Khanakha
Belchiragh
Zar Qala
Kebcha Qala
Qala Khak Balak
Tukzar
Shadian
Orlamish
Bandar
Gauzan
Baharak
Khawal
Karaghaitu
Ali Mardan
Kalim Bulag
Sar-i-Bum
Chahar Chashma
Haibak
Shadian
Hazrat Sultan
Dahana
Kalacha
Doshi
Baghlan
Ribat
Bala Murghab
Yang Qala
Dogmast
Bulola
Bamiyan
Dahan-i-Kashan
Khair Khana
Qala Niling
Chekao
Chaman-i-Bed
Ribat Hashim
Sarecha
Langar
Dahana
Sayid Baba
Khakdao
Damlat Yar
Sumak
Katlish
Chakcharan
Khwajachisht
Janawar
Shahidor
Jabal-Siraj
Charikar
Zari
Ribat-Hashim
Kaoghan
Nizgan
Ribat
Chah-i-Jahan
Alinjan
Sabzawar
Herat
Zindajan
Dehgon
Gandarra
Gandalak
Nayi Nawak
Namakzar
Sher Bakhsh
Peshanjan
Neybasteh
Shabik
Chah-e-Rig
Mandal
Aokal
Sangbur
Karizak
Langar
Rijai
Ziarat
Farsi
Farah
Dogi
Bulaq
Khuspas
Khurmalik
Khahak
Shishawa
Kbash
Juewain
Salian
Shand
Qala-i-Fateh
Chahah Burjak
Mirabad
Ashkinak
Deshu
Kairabad
Pulalak
Rudbar
Landi Barechi
Khwaja Ali
Darwazagai
Binadar Miana
Safer
Jani Qala
Surkhduz
Kandahar
Shutar Gardaneh
Qala Gaz
Ghorak
Garmah
Karez-i-Ata
Khugiani
Ziarah Shaq Masud
Buhabad
Hauz Qala
Marja
Zaras
Surkhduz
Poghdar
Shah Ismail
Kharauk
Sayid Bus
Khannan
Mel Karez
Turabaz
Sinjiri
Pomazai
Arab
Maruf
Abu Khan
Jaldak
Zawai
Darwazgai
Buhabad
Shirah
Chinartu
Gulbina
Utahal
Mukur
Sartai
Spintak
Bailugh
Uruzgan
Quetta
Anarorara
Badam Mazar
Baluch
Khod
Yak Dar
Bilhu
Waraja
Chaghaman
Utahal
Shahjui
Ghazni
Shabr-i-Safa
Muhammad Gul
Bara Khel
Shin Narai
Malikdin
Kabul
Ahmad Khel
Sarafsar
Qala-i-Babakar
Zor Domandi
Urgun
Dheri
Butkhak
Sar-i-Ghashma
Banu
Sarobi
Khost
Gusalik
Kimar
Narang
Pashat
Khinjan
Wama
Gulbahar
Ruka
Qalagai
Jalrez
Shar-i-Munjan
Chigha Sarai
Barikot
Doshi
Girdah
Iskan
Zebak
Mangalpur
Nao
Sherpur
Zari
Faizabad
Budob
Pasi Shah
Kalifgan
Talig-an
Pul-i-Khumri
Kunduz
Rustak
Jurm
Ishkashim
Dahana
Doahi
Kalacha
Chekeledag
Zari
Kuruk
Khanaka
Narin
Darweshan

(auch eine Rose)




Larbi schrieb am 4.6. 2007 um 01:10:56 Uhr zu

Afghanistan

Bewertung: 4 Punkt(e)

»Schon als junger Offizier in Korea hatte auf mich abstoßend gewirkt, daß Einberufungen aus Ausbildungs- und anderen Gründen vertagt wurden, oder gar nicht stattfanden, Gründe, die in erster Linie der weißen Mittel- und Oberschicht zugute kamen. In Vietnam bewirkte dieses System noch schlimmere Auswüchse. Eine Wehrpflicht, deren Ausnahmen ganz offensichtlich zugunsten der Reichen und Gebildeten wirkten, hatte zur Folge, daß sich die Reihen mit Soldaten füllten, die weder das eine noch das andere waren. Wie ich aus eigenen Erfahrungen mit ihnen weiß, waren diese jungen Männer tapfere und intelligente Soldaten. Aber nur äußerst selten waren sie die Söhne von Ärzten und Anwälten, von Managern oder Politikern. Wären mehr davon in unseren Infanteriedivisionen gewesen, so hätten weniger ihr Leben lassen müssen; der Einfluß ihrer Familien hätte die amerikanische Regierung dazu veranlaßt, diese beiden erfolglosen Kriege ganz anders zu führen - oder vielleicht sogar eine Politik zu verfolgen, die die amerikanische Position überhaupt ganz ohne Rückgriff auf Waffen behauptet hätte

Alexander Haig, geboren am 2.12.1924, von 1973-74 unter Richard Nixon Stabschef im Weißen Haus; von 1974-78 Oberbefehlshaber der NATO; von Januar 1981 bis Juni 1982 unter Ronald Reagan Außenminister der USA (Mitte 82 wegen polit. Differenzen von Reagan entlassen), in seinem Buch »Geisterschiff USA«; Klett-Cotta, 1984

Im Gegensatz zum Vietnamkrieg sind die heutigen us-amerikanischen und englischen Soldaten im Irak und anderswo, und in Afghanistan Freiwillige und/oder Berufssoldaten. Auch auf die Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan trifft das zu.
Das Wort »Soldat« hat als Wurzel den Sold: die Bezahlung, und ist zurückzuführen auf Söldner, die nicht mehr, wie im Mittelalter für Burg, Stadt, Dorf, Land, sondern nur noch für den monatlichen Sold, für das Geld in ihre Hand, und/oder für's Ausrauben der »feindl.« Zvilbevölkerung kämpften.
In den Kriegen gegen Napoleon, für das deutsche Reich unter Bismark, Wilhelm II und Hitler waren patriotische und/oder konformistische Gründe wesentlich. Und die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Als Ergebnis der neuen Technik (Flieger, Panzer, Kanonen, Raketen, Maschinengewehr, Granaten usw.)
Heute sind US-Soldaten, Engländer und Bundeswehrsoldaten, die ja »freiwillig« nach dem Irak und/oder Afghanistan gehen, wieder nur Söldner. Das heißt, Angehörige einer Unterschicht, die ihren Traum vom sozialen Aufstieg, das Auto und das eigene Haus, Ehe, Kinder in eine höhere Schule, nur als Söldner verwirklichen kann (oder wer glaubt, ein Bundeswehrler ginge nach Afghanistan um den Afghanen die westl. »Freiheit« und Kultur zu erkämpfen, oder gar dort Deutschland zu verteidigen?). Es sind Söldner. Sie wissen, dass sie ein hohes Risiko eingehen. Aber wer von diesen Jungen kann es sich schon so genau vorstellen, bevor er drin ist?! Und. Sie sehen den Sold, die Bezahlung, als den vielleicht einzig möglichen Weg, aus der Unterschicht nach »oben«.

anoubi schrieb am 21.5. 2007 um 19:23:30 Uhr zu

Afghanistan

Bewertung: 4 Punkt(e)

Phrase aus gleichbedeutend frz. phrase, abgegriffene leere Redensart, Geschwätz

perfide aus gleichbedeutend frz. perfide, hinterhältig, hinterlistig, tückisch

SCHÜLERDUDEN, Fremdwörterbuch 1997


Heute am Frühstückstisch. Ich lese die Zeitung und lese auf Seite eins:

<Bei einem Anschlag auf die Bundeswehr in Afghanistan sind am Samstag drei deutsche Soldaten und fünf afghanische Zivilisten getötet worden. Fünf Soldaten wurden verletzt, zwei davon schwer. ... Nachdem sie ihre geschützten Fahrzeuge verlassen hatten, sprengte sich der Selbstmordattentäter direkt neben dem Trupp in die Luft. ... Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte: »Dieser perfide Mord erfüllt uns alle mit Abscheu und Entsetzen.« (ND, 21. Mai 2007) Ich denke: Es hätte mich sehr verwundert, wenn sie gesagt hätte: Er erfüllt uns mit Freude. Mein Freund kommt aus der Küche, und sagt, zur aktuellen Situation: »Es sit ja schon wieder keine Marmelade da

pikeur schrieb am 15.1. 2002 um 18:27:45 Uhr zu

Afghanistan

Bewertung: 4 Punkt(e)

muss ich doch gestern in der zeitung lesen:

»afghanistan will die scharia einführen«

der neue oberrichter fasal hadi schinwari hat die einführung der scharia angekündigt.

...wie bitte, was? hätten die geschundenen völker in afghanistan ja gleich die taliban behalten können. oder war es den krieg schon deswegen wert, weil die neuen machthaber wenigstens etwas usa-freundlich sind? wie lange noch?

fasal hudi, führ dir auch was ein!

Die Leiche schrieb am 10.8. 2012 um 21:35:48 Uhr zu

Afghanistan

Bewertung: 3 Punkt(e)

Afghanistan zeigt wie Vietnam, daß asymetrische Kriege von einer »regulären« Truppe, die an einen Wust von nationalen und internationalen »Regulierungen« gebunden ist, gegen eine sich um all dies einen Scheiss scherenden Guerilla-Armee nicht gewonnen werden können - die »irregulären« sind einfach stärker, und genau deswegen, weil sie irregulär sind. Nur solange, wie zB im Irak Sadam Husseins, der Kampf gegen eine andere reguläre Truppe geführt wird, spielen technisch-logistische Überlegenheit, zahlenmässige Übermacht, diplomatisch-ökonomische Umzingelung usw. überhaupt eine Rolle. Gegen Partisanen mit Kalaschnikows aus Stalins Zeiten, ja Vorderladern, Knüppeln und Schwertern sind selbst Tarnkampen-Bomber, satellitengestützte Marschflugkörper und Roboter-Drohnen mit Lasergesteuerten Waffen völlig hilflos.

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