| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
101, davon 101 (100,00%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 33 positiv bewertete (32,67%) |
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292 Zeichen |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 25.1. 2000 um 18:16:39 Uhr schrieb wuzi
über Trauer |
| Der neuste Text |
am 1.6. 2023 um 20:36:58 Uhr schrieb Christine, die Papugei
über Trauer |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 42) |
am 21.10. 2007 um 19:19:14 Uhr schrieb Lady O über Trauer
am 5.2. 2013 um 08:40:21 Uhr schrieb Christine über Trauer
am 7.7. 2004 um 02:07:38 Uhr schrieb 1084565 über Trauer
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Trauer«
Andrea schrieb am 22.8. 2001 um 16:48:18 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
»Wer nicht trauert, vergisst.« Dieser Satz ist mir heute über den Weg gelaufen und hat mich fast den ganzen Tag über begleitet. Gedanken, Erinnerungen an meinen Vater, der schon viele Jahre tot ist, waren auf einmal wieder sehr präsent. Seine Augen, sein Humor, seine ständige Besorgnis um mich, die Sicherheit, die er mir gab ... all das vermisste ich mit einem Male.
Er war meine Kindheit, als er starb, wurde ich erwachsen. Manchmal wäre ich gerne wieder klein ...
MCnep schrieb am 16.1. 2001 um 12:25:38 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
In jenem kleinen Bett, fast Kinderbett, starb die Droste
(zu sehn in ihrem Museum in Meersburg),
auf diesem Sofa Hölderlin im Turm bei einem Schreiner,
Rilke, George wohl in Schweizer Hospitalbetten,
in Weimar lagen die großen schwarzen Augen
Nietzsches auf einem weißen Kissen
bis zum letzten Blick -
alles Gerümpel jetzt oder garnicht mehr vorhanden,
unbestimmbar, wesenlos
im schmerzlos-ewigen Zerfall.
Wir tragen in uns Keime aller Götter,
das Gen des Todes und das Gen der Lust -
wer trennte sie: die Worte und die Dinge,
wer mischte sie: die Qualen und die Statt,
auf der sie enden, Holz mit Tränenbächen,
für kurze Stunden ein erbärmlich Heim.
Kann keine Trauer sein. Zu fern, zu weit,
zu unberührbar Bett und Tränen,
kein Nein, kein Ja,
Geburt und Körperschmerz und Glauben
ein Wallen, namenlos, ein Huschen,
ein Überirdisches, im Schlaf sich regend,
bewegte Bett und Tränen -
schlafe ein!
Gottfried Benn
Andrea schrieb am 22.8. 2001 um 16:47:28 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
»Wer nicht trauert, vergisst.« Dieser Satz ist mir heute über den Weg gelaufen und hat mich fast den ganzen Tag über begleitet. Gedanken, Erinnerungen an meinen Vater, der schon viele Jahre tot ist, waren auf einmal wieder sehr präsent. Seine Augen, sein Humor, seine ständige Besorgnis um mich, die Sicherheit, die er mir gab ... all das vermisste ich mit einem Male.
Er war meine Kindheit, als er starb, wurde ich erwachsen. Manchmal wäre ich gerne wieder klein ...
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