Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 101, davon 101 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 33 positiv bewertete (32,67%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.1. 2000 um 18:16:39 Uhr schrieb
wuzi über Trauer
Der neuste Text am 1.6. 2023 um 20:36:58 Uhr schrieb
Christine, die Papugei über Trauer
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 42)

am 5.3. 2003 um 01:40:10 Uhr schrieb
Roland über Trauer

am 19.12. 2019 um 09:59:50 Uhr schrieb
Christine über Trauer

am 19.12. 2019 um 10:00:35 Uhr schrieb
Christine über Trauer

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Trauer«

Karla schrieb am 30.1. 2000 um 13:27:42 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 8 Punkt(e)

Jetzt ist meine Oma da wo sie hin wollte.
Am Freitag war die Beerdigung. Meine Nichte hatte 20 Tage lang eine Uroma.

Mach's gut Oma.

Andrea schrieb am 22.8. 2001 um 16:47:28 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 4 Punkt(e)


»Wer nicht trauert, vergisstDieser Satz ist mir heute über den Weg gelaufen und hat mich fast den ganzen Tag über begleitet. Gedanken, Erinnerungen an meinen Vater, der schon viele Jahre tot ist, waren auf einmal wieder sehr präsent. Seine Augen, sein Humor, seine ständige Besorgnis um mich, die Sicherheit, die er mir gab ... all das vermisste ich mit einem Male.
Er war meine Kindheit, als er starb, wurde ich erwachsen. Manchmal wäre ich gerne wieder klein ...

MCnep schrieb am 16.1. 2001 um 12:25:38 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 1 Punkt(e)

In jenem kleinen Bett, fast Kinderbett, starb die Droste
(zu sehn in ihrem Museum in Meersburg),
auf diesem Sofa Hölderlin im Turm bei einem Schreiner,
Rilke, George wohl in Schweizer Hospitalbetten,
in Weimar lagen die großen schwarzen Augen
Nietzsches auf einem weißen Kissen
bis zum letzten Blick -
alles Gerümpel jetzt oder garnicht mehr vorhanden,
unbestimmbar, wesenlos
im schmerzlos-ewigen Zerfall.

Wir tragen in uns Keime aller Götter,
das Gen des Todes und das Gen der Lust -
wer trennte sie: die Worte und die Dinge,
wer mischte sie: die Qualen und die Statt,
auf der sie enden, Holz mit Tränenbächen,
für kurze Stunden ein erbärmlich Heim.

Kann keine Trauer sein. Zu fern, zu weit,
zu unberührbar Bett und Tränen,
kein Nein, kein Ja,
Geburt und Körperschmerz und Glauben
ein Wallen, namenlos, ein Huschen,
ein Überirdisches, im Schlaf sich regend,
bewegte Bett und Tränen -
schlafe ein!

Gottfried Benn

walkim schrieb am 2.4. 2002 um 16:49:15 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 1 Punkt(e)

entwickelt sich aus unzufriedenheit oder veränderungen. das leben endet nur für einen selbst ohne trauer, nur die umwelt leidet. es gibt zwei trauer-typen:
1. die egoistische trauer:
Man gefällt sich nicht, wenn man in den Spiegel schaut, die eigenen Leistungen sind schwach, man schafft wenig. es sterben leute, die man nicht mehr hat, eine beziehung geht kaputt.
2. die soziale trauer
man ist traurig über attentate und katastrophen.

leider leidet der mensch nur unter der ersten art wirklich, die zweite art der trauer ist mehr aus höflichkeit. wer sich auch bei beispiel zwei richtig traurig ist (emotionale handelungen wie z.B. weinen), kann sich glücklich schätzen, so einen charakter zu haben. aber das passt nicht zum charakter eines 08/15-Europäers. alle streben nach möglichst viel geld um anderen zeigen zu können, wie toll sie sind. aber auch in einem ferrari kann man nicht glücklich sitzen, wenn man nur geld hat und keine freunde.

ich trauere um meine große liebe, die meine gefühle nicht erwiedert. jedoch kann ich meine trauer noch lenken, ich verkomme nicht zum depressiven. auch wenn das leben so keinen sinn zu machen scheint, lebt man weiter, in vielleicht sogar ewiger trauer?

Trauer kann man nicht verbieten. aber es gibt leute mit verboten viel trauer, so wie es auch menschen mit verboten viel glück gibt. aber was bringt mitleid? mir selbst gibt das gar nichts.

GPhilipp schrieb am 14.5. 2000 um 01:29:08 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 2 Punkt(e)

hat mein Leben maßgeblich beeinflußt.
Als mein Vater starb, war ich 13 Jahre alt. Bald darauf starben auch seine Eltern. Nach der Schule wohnte ich bei meiner Tante, deren zweiter Mann erst vor zwei Monaten gestorben war (was mir damals kaum bewußt war). Sie ist später an Krebs gestorben. Ihr erster Mann war im Krieg 'gefallen'. Ein Onkel starb an Krebs. Ein Freund und Bekannter beging Selbstmord.
Die letzte Beerdigung: ein Onkel, der sehr alt geworden ist (über 90). Im Elternalbum gibt es ein Foto von ihm: er in kurzen Hosen unter einer Palme, auf Kreta, 2. Weltkrieg (Darüber wüßte ich gern Genaueres.) Mit uns Kindern spielte er 'Schinkenkloppen'. Er arbeitete 'an der Straße'. Er war mit der ältesten Schwester meines Vaters verheiratet, die nun allein im eigenen, kleinen Haus wohnt (nach dem Krieg gebaut). Der Onkel war Hobby-Imker. Sie lebten zurückgezogen, hatten eine Tochter. Die Enkelin wohnte bei den Großeltern und ging dort zur Schule.

DerFanta schrieb am 28.6. 2001 um 15:53:30 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 1 Punkt(e)

Zwei Augen, so grün wie Smaragde, die in der Nacht funkeln.
So liebevoll und schmeichelnd, dass mich Ehrfurcht ergreift.
Die Würde, die ihre Bewegungen ausstrahlte.
Die Weisheit, die in ihr zu liegen schien.
Und nichts konnte es ändern.

Ihre Augen wurden trüb,
ihr geschmeidiges Fell würde immer grauer
und ihre Bewegungen immer unbeholfener
mit den Jahren, ganz langsam.
Und nichts konnte es aufhalten.

Nun ist sie nichtmehr da,
keine Spur mehr da,
von diesem wunderbaren Wesen,
dass mich durch mein Leben begleitete.
Unbemerkt blieb mir ihre Wichtigkeit
bis heute, bis jetzt, wo ich hier sitze
und weine,
weil ich einfach nicht anders kann.

Für Charly,
die wunderbarste Katze auf der ganzen weiten Welt.

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