Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 101, davon 101 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 33 positiv bewertete (32,67%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.1. 2000 um 18:16:39 Uhr schrieb
wuzi über Trauer
Der neuste Text am 1.6. 2023 um 20:36:58 Uhr schrieb
Christine, die Papugei über Trauer
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 42)

am 5.3. 2003 um 01:40:10 Uhr schrieb
Roland über Trauer

am 21.3. 2018 um 10:44:38 Uhr schrieb
Christine über Trauer

am 12.6. 2010 um 08:44:24 Uhr schrieb
Christine über Trauer

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Trauer«

Andrea schrieb am 22.8. 2001 um 16:48:18 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 4 Punkt(e)


»Wer nicht trauert, vergisstDieser Satz ist mir heute über den Weg gelaufen und hat mich fast den ganzen Tag über begleitet. Gedanken, Erinnerungen an meinen Vater, der schon viele Jahre tot ist, waren auf einmal wieder sehr präsent. Seine Augen, sein Humor, seine ständige Besorgnis um mich, die Sicherheit, die er mir gab ... all das vermisste ich mit einem Male.
Er war meine Kindheit, als er starb, wurde ich erwachsen. Manchmal wäre ich gerne wieder klein ...

Felix schrieb am 10.2. 2000 um 13:56:15 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 4 Punkt(e)

Trauer ist etwas sehr Gutes, denn durch Trauer wird man aufgeweckt aus der gewohnten Trance, die einen einschließt.
Trauer bewirkt ein Öffnen des Herzens, eine Weitung des Bewußtseins.

Steffi schrieb am 20.12. 2000 um 22:28:51 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 4 Punkt(e)


Das Märchen von der traurigen Traurigkeit:

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlangkam.
Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln
hatte den
frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten
Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter.
Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges sass,

schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit
menschlichen
Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und frage: »Wer bist du
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. »Ich? Ich bin die Traurigkeit«,

flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
»Ach, die Traurigkeitrief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie
eine alte Bekannte begrüssen. »Du kennst michfragte die Traurigkeit
misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des
Weges begleitet."
»Ja, aber...«, argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir?
Hast du denn keine Angst?» «Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weisst doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen
einholst.
Aber warum siehst du so mutlos aus?"
Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr.
»Traurig bist du also«, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf.
»Erzähl mir doch, was dich so bedrücktDie Traurigkeit seufzte tief.
Sollte ihr
diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.
»Ach, weisst du«, begann sie zögernd und äusserst verwundert, "es ist so, dass mich
einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und
für eine gewissen Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie
zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich
bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu
Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen.
Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreissen. Und sie spüren das Reissen in den Schultern und
im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.
Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie nicht fühlen
müssen.
»Oh ja«, bestätigte die alte Frau, »solche Menschen sind mir schon oft begegnet
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen
doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe
ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders
dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr
weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden
wirklich heilen. Doch die Menschen wollten gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen
schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schliesslich ganz
verzweifelt.
Die kleine alte Frau nahm die zusammengesunkene
Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. »Weine nur, Traurigkeit«, flüsterte sie liebevoll, »ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue
Gefährtin: »Aber... aber - wer bist eigentlich du
»Ich« sagte die kleine alte Frau schmunzelnd,und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. »Ich bin die Hoffnung

GPhilipp schrieb am 14.5. 2000 um 01:29:08 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 2 Punkt(e)

hat mein Leben maßgeblich beeinflußt.
Als mein Vater starb, war ich 13 Jahre alt. Bald darauf starben auch seine Eltern. Nach der Schule wohnte ich bei meiner Tante, deren zweiter Mann erst vor zwei Monaten gestorben war (was mir damals kaum bewußt war). Sie ist später an Krebs gestorben. Ihr erster Mann war im Krieg 'gefallen'. Ein Onkel starb an Krebs. Ein Freund und Bekannter beging Selbstmord.
Die letzte Beerdigung: ein Onkel, der sehr alt geworden ist (über 90). Im Elternalbum gibt es ein Foto von ihm: er in kurzen Hosen unter einer Palme, auf Kreta, 2. Weltkrieg (Darüber wüßte ich gern Genaueres.) Mit uns Kindern spielte er 'Schinkenkloppen'. Er arbeitete 'an der Straße'. Er war mit der ältesten Schwester meines Vaters verheiratet, die nun allein im eigenen, kleinen Haus wohnt (nach dem Krieg gebaut). Der Onkel war Hobby-Imker. Sie lebten zurückgezogen, hatten eine Tochter. Die Enkelin wohnte bei den Großeltern und ging dort zur Schule.

Maja schrieb am 11.7. 2001 um 01:04:28 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wenn man seine Trauer verdrängt, wird einen das Salz der ungeweinten Tränen von innen austrocknen.

Moni schrieb am 12.10. 2000 um 22:11:42 Uhr zu

Trauer

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ein Mann so fein
er frägt
wirst du mein?
weiß nicht
glaub nicht sag ich
denke

du weißt es so gut wie ich

er ist deejay
spielt musik
rauf und runter
laut und leise
nur für mich
alle wissen es
alle warten
und ich sage
weiß nicht
glaub nicht
musik ist aus
ich geh nach haus
trauer in meinem Herzen
Wieso frägt er
dieser idiot

wieso gehst du alleine heim?
Immer!

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