Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »MeineAngst«
Addie schrieb am 28.8. 2012 um 23:05:26 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Hey,
ich muss mit jemandem darüber reden, weil mich die Angst zerfrisst.
Auch wenn das hier der Assoziationsblaster ist, aber im Agroraphobie-Forum waren mir die Leute nicht so sympathisch und außerdem kenn ich hier fast alle und schätze eure Ratschläge.
Ich hab morgen meine erste Autobahnfahrt in der Fahrschule! Letzte Woche Montag hatte ich, ohne das der Fahrlehrer es mir vorher gesagt hat, die Fahrt auf der Kraftfahrstraße. Es war ein ständiges auf und ab und die Angst ging nicht runter, die Symptome blieben die ganze Fahrt. Dann am Ende der Stunde hatte ich dann eine Panikattacke. Es ist so schlimm, weil man sich drauf konzentrieren muss, dass man gerade fährt und niemandem schadet.
Deshalb mach ich mir wegen morgen große Sorgen. Es ist ja nicht einfach mal eine Situation wo ich mich meiner Angst stelle. Auf der Autobahn kann wirklich was passieren. Ich weiß nicht, wie ich reagiere... Und auch nich, wie hoch die Angst wird.
Ich werde Angst haben und das nehm ich in Kauf, aber das Problem ist wirklich die Gefahr, die von mir ausgeht...
Damals hatte ich mal eine Panikattacke beim Fahrradfahren. Ich stand an der Ampel, dann wurde sie grün und ich wollte nur noch fliehen. Also nach vorne, zur anderen Seite. Es kam eine Radfahrerin direkt auf mich zu und ich wollte nicht ausweichen. Der Kopf hat gerattert, wie in der Achterbahn, so schwindlig war mir und die Gedanken die flogen wie wild rum, dass ich nicht mehr wusste, was ich machen muss.
Sie wich mir auch nicht aus. 2 m vor dem Fast-Zusammenprall bin ich ausgewichen und abgestiegen, um noch mehr Angst zu bekommen, weil es so gefährlich ist...
Och man, ich bin verdammt fertig! Ich hoffe, mir schreibt jemand was Aufmunterndes zurück! Ich will das morgen durchziehen, mich nicht verkriechen und auch nicht klein anfangen, denn die Angst konnte ich immer am besten mit dem Sprung ins kalte Wasser bekämpfen.
krankesherzchen schrieb am 1.9. 2012 um 09:30:09 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Ein liebes Hallo....
Vielleicht mag es hier jemanden geben, der oder die mich ein wenig versteht und ähnliche Ängste, Zwangsgedanken aus eigener Erfahrung kennt ?
Ich habe eine sehr große Angst vor Krankheiten....
Zum Beispiel vor weniger schlimmen, aber ansteckenden Krankheiten und Infektionen wie z.B. Herpes, empfinde aber zugleich eine sehr große Angst vor möglichem Krebs, insbesondere Magenkrebs oder Gehirntumore....
Es gibt keine Symptome oder Anzeichen, auch in meiner Familie ist niemals eine solch schlimme Krankheit aufgetreten....
Dennoch kann ich mich von diesen Ängsten nicht befreien, sie beherrschen mich....
Vor allem Nachts kann ich mich mich vor diesen Ängsten, Befürchtungen nicht mehr schützen und glaube dann mitunter schon erkrankt zu sein, bald sterben zu müssen....
Zur Zeit wird es immer schlimmer....
Sehr oft liege ich im Bett und befürchte in der Nacht einen Schlaganfall zu bekommen, diese Angst wird für mich so sehr real, dass ich daran glaube gegenwärtig einen Schlaganfall zu erleiden....
Meine größten Ängste beziehen sich aber auf Magenkrebs und Gehirntumore....
Manchmal verliere ich mich so sehr in der Angst vor einem Gehirntumor, dass ich das Gefühl habe nicht mehr nachdenken zu können, das heißt, ich glaube daran schon einen Gehirntumor zu haben, der sich bereits so weit entwickelt hat, dass er bestimmte Gehirnzentren, z.B. den des Denkens, zerstört hat....
Deswegen zu einem Arzt zu gehen habe ich mich aber noch nie getraut....
Es liegen keine objektiv erkennbaren Symptome für eine mögliche Erkrankung vor....
Ich habe einfach nur Angst, panische Angst....
Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben ?
Ein verzweifeltes Herz
Jo schrieb am 26.8. 2012 um 17:13:49 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
anni28 schrieb am 26.8. 2012 um 17:00:08 Uhr über
MeineAngst
Meine größte Angst..!
Guten Sonntag zusammen,
Jetzt bin ich hier und rede (schreibe) das allererste mal über meine Angst vor dem Zahnarzt. Ich habe so eine Angst dass ich vielen Menschen mitlerweile aus dem Weg gehe,
selbst mein Freund noch meine Familie wissen von meiner Angst.
----
ich vermute mal,
du hast Probleme mit deinen Zähnen.
Die Probleme können aber größer werden,
wenn du den Zahnarzttermin rausschiebst.
Ich selber war erst kürzlich beim Zahnarzt.
Entfernung der Weisheitszähne oben.
Die Praxis war sehr freundlich eingerichtet.
Vor mir war jemand an der Rezeption,
er ließ mich vor,
da es bei ihm länger dauern könnte.
Ich also zur Rezeption,
10 Euro, Chipkarte.
Man hat mich dann noch gefragt, ob ich abgeholt werde.
Da ich alleine wohne,
aber nicht weit vom Zahnarzt weg,
hab ich verneint.
Ich hab allerdings auch gesagt:
»Ich hoffe ich werde nicht sterben«
:)
Lachen.
Wirklich das hab ich so gesagt,
es ist mir so rausgerutscht.
Ich musste etwas warten,
dann war ich dran.
Die Zahnarzthelferin fragte,
wieviele Ampullen des Schmerzmittels
denn genehm wären,
zwei oder drei?
Ich sagte zwei, denn ich dachte mir,
so schlimm wird es nicht.
Ich war allerdings nicht angesprochen.
Wieder ein kleiner lustiger Moment,
in der doch so sterilen Umgebung.
Ich wurde örtlich betäubt.
Tja, Zähne mit der Zange herausgerissen,
mir ist noch kurz schwarz vor Augen geworden.
Hab mir die Achter aber mitgeben lassen
als Andenken.
Ich musste 2 Stunden lang auf Wattestäbchen beißen,
da es noch nachgeblutet hat.
Sonst keine Beschwerden.
Nach 2 Tagen war die Sache durchgestanden
und jetzt ist der Zahnarztbesuch
für mich
einfach nur noch
Schnee von gestern.
Ich rate dir daher zu Mut und Entschlossenheit,
denn Angst ist ein schlechter Ratgeber.
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