Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »MeineAngst«
Niggo62 schrieb am 29.8. 2012 um 17:47:18 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
MeineAngst:
Spinnenangst gleich Vagina-Angst
Ich hab wirklich eine panische Angst vor Spinnen, werde fast hysterisch wenn ich ein Exemplar dieser Gattung sehe, auch wenn es hinter Glas ist, denn es könnte ja herauskommen und mich beißen.
Weibliche Geschlechtsorgane gefallen mir nicht, auch vor denen habe ich Angst, denn es muss ja nicht immer alles herauskommen was man hineingesteckt hat... oder?
Jedenfalls hat man mir nun erklärt, diese beiden Ängste hingen zusammen, zumindest wäre die Angst vor Spinnen, die ja meistens irreal ist, der Ausdruck meiner Angst vor dem weiblichen Geschlecht, denn Ariadne hat ja auch mit ihrem Faden für viel Verwirrung gesorgt....
Jedenfalls, wie auch immer der psychologische Zusammenhang sei....ich bleibe schwul und werde mich auch weiterhin vor Spinnen fürchten...
Elis schrieb am 1.9. 2012 um 12:53:10 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Guten Tag zusammen,
erst einmal ein ganz großes Lob an die Macher des Blasters, super toll gemacht und vor allem kreativ-informativ.
Ich bin hier ganz neu und sollte mich erst einmal vorstellen. Ich bin 23 Jahre, wiege 140 kg bei einer Körpergröße von 1,68 m. Ich habe somit einen BMI von rund 50. (Schlimm! )
Seit zwei jahren denke ich ernsthaft über ein Magenband nach, nur meineAngst vor der OP und vor allem meine noch größere Angst vor der nötigen Magenspiegelung hat mich zögern lassen.
Aber jetzt reicht es, ich habe mit meinem Gewicht wirklich eine Grenze erreicht, die ich nicht überschreiten möchte.
Ich habe am Dienstag, 11.9., ein Beratungsgespräch in der Roser Klinik in Stuttgart. Bin schon allein vor diesem Gespräch richtig nervös.
Jetzt habe ich aber einige Fragen, von denen ich hoffe, dass ihr sie mir beantworten könnt
1. Kennt jemand von euch die Roser Klinik in Stuttgart? Hat sich jemand dort vielleicht schon operieren lassen? Ist man vor allem mit der Nachsorge dort gut aufgehoben?
2. Muss zum Beratungsgespräch irgendwelche Unterlagen mitnehmen, denn ich habe keine??
3. Wenn man die OP endlich hinter sich hat, gibt es da Lebensmittel auf die man verzichten muss, ausser süße Getränke, etc? Und stimmt es, dass man jeden Bissen 30 mal kauen muss, bevor man ihn runterschluckt, weil sonst vieles stecken bleibt?
Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir schreiben würdet und bedanke mich schon im Voraus
Liebe Grüße
Andromeda schrieb am 26.8. 2012 um 14:06:47 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
MeineAngst:
Angst vor Kontrollverlust - ich kann nicht „loslassen“
Hallo zusammen,
vielleicht gibt es hier Menschen mit ähnlichem Problem oder welche, die mir weiterhelfen können.
Ich bin ein Mensch, der gerne alles selbst in der Hand hat. Ich bin gerne aktiv, bin selbständig und verantwortungsbewusst. Doch gerade das scheint mir immer mehr zum Nachteil zu werden: Sobald ich in Situationen gerate, in denen ich die Kontrolle »abgeben« muss, bekomme ich Panik.
So habe ich z.B. totale Panik vor Narkosen (Hilfe da bin ich bewusstlos und kann nicht mal mehr selbst atmen), auch vor dem Fliegen im Flugzeug (kann ich ja nicht selbst steuern) und mittlerweile sogar vor dem Schlafen (dieses Gefühl, meinem Unterbewusstsein alles zu überlassen und jetzt »wegzutreten«, macht mir Angst). Die Angst vor dem Tod, der weder in Zeit noch in Ablauf kontrollierbar ist und bei welchem niemand weiß, was danach kommt, ist besonders schlimm.
Immer häufiger gerate ich über solche Dinge ins Grübeln und bekomme Angst. Ich habe Angst abends schlafenzugehen. Ich habe Angst einmal eine OP hinter mich bringen zu müssen und es wegen der Narkose nicht zu können. Ich habe Angst loszulassen und mich mal einfach fallenzulassen, einfach zu vertrauen, dass alles ok ist.
Woher kommt nur diese Angst vor dem Kontrollverlust? Mir ist klar, dass Kontrolle eigentlich nur eine Vorstellung im Kopf ist und oftmals gar nicht existiert - aber trotzdem fühle ich mich sicherer wenn ich weiß, dass ich etwas selbst in der Hand habe und steuern kann.
Wie bringe ich diese Angst wieder auf Normalmaß??
Woher kommt das?
Wie gehe ich damit um??
Kann man es lernen, sich einmal fallenzulassen und einfach zu vertrauen?
Eine Therapie habe ich hinter mir, aber das Thema wurde leider nur am Rande zur Sprache gebracht. Zurzeit muss ich noch fast 2 Jahre warten, bis ich wieder eine Therapie machen kann. Aber die ewige Grübelei und diese Panik kosten mich die letzten Nerven..
Danke für eure Antworten!!
Lg
Andromeda
Addie schrieb am 28.8. 2012 um 23:05:26 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Hey,
ich muss mit jemandem darüber reden, weil mich die Angst zerfrisst.
Auch wenn das hier der Assoziationsblaster ist, aber im Agroraphobie-Forum waren mir die Leute nicht so sympathisch und außerdem kenn ich hier fast alle und schätze eure Ratschläge.
Ich hab morgen meine erste Autobahnfahrt in der Fahrschule! Letzte Woche Montag hatte ich, ohne das der Fahrlehrer es mir vorher gesagt hat, die Fahrt auf der Kraftfahrstraße. Es war ein ständiges auf und ab und die Angst ging nicht runter, die Symptome blieben die ganze Fahrt. Dann am Ende der Stunde hatte ich dann eine Panikattacke. Es ist so schlimm, weil man sich drauf konzentrieren muss, dass man gerade fährt und niemandem schadet.
Deshalb mach ich mir wegen morgen große Sorgen. Es ist ja nicht einfach mal eine Situation wo ich mich meiner Angst stelle. Auf der Autobahn kann wirklich was passieren. Ich weiß nicht, wie ich reagiere... Und auch nich, wie hoch die Angst wird.
Ich werde Angst haben und das nehm ich in Kauf, aber das Problem ist wirklich die Gefahr, die von mir ausgeht...
Damals hatte ich mal eine Panikattacke beim Fahrradfahren. Ich stand an der Ampel, dann wurde sie grün und ich wollte nur noch fliehen. Also nach vorne, zur anderen Seite. Es kam eine Radfahrerin direkt auf mich zu und ich wollte nicht ausweichen. Der Kopf hat gerattert, wie in der Achterbahn, so schwindlig war mir und die Gedanken die flogen wie wild rum, dass ich nicht mehr wusste, was ich machen muss.
Sie wich mir auch nicht aus. 2 m vor dem Fast-Zusammenprall bin ich ausgewichen und abgestiegen, um noch mehr Angst zu bekommen, weil es so gefährlich ist...
Och man, ich bin verdammt fertig! Ich hoffe, mir schreibt jemand was Aufmunterndes zurück! Ich will das morgen durchziehen, mich nicht verkriechen und auch nicht klein anfangen, denn die Angst konnte ich immer am besten mit dem Sprung ins kalte Wasser bekämpfen.
krankesherzchen schrieb am 1.9. 2012 um 09:30:09 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Ein liebes Hallo....
Vielleicht mag es hier jemanden geben, der oder die mich ein wenig versteht und ähnliche Ängste, Zwangsgedanken aus eigener Erfahrung kennt ?
Ich habe eine sehr große Angst vor Krankheiten....
Zum Beispiel vor weniger schlimmen, aber ansteckenden Krankheiten und Infektionen wie z.B. Herpes, empfinde aber zugleich eine sehr große Angst vor möglichem Krebs, insbesondere Magenkrebs oder Gehirntumore....
Es gibt keine Symptome oder Anzeichen, auch in meiner Familie ist niemals eine solch schlimme Krankheit aufgetreten....
Dennoch kann ich mich von diesen Ängsten nicht befreien, sie beherrschen mich....
Vor allem Nachts kann ich mich mich vor diesen Ängsten, Befürchtungen nicht mehr schützen und glaube dann mitunter schon erkrankt zu sein, bald sterben zu müssen....
Zur Zeit wird es immer schlimmer....
Sehr oft liege ich im Bett und befürchte in der Nacht einen Schlaganfall zu bekommen, diese Angst wird für mich so sehr real, dass ich daran glaube gegenwärtig einen Schlaganfall zu erleiden....
Meine größten Ängste beziehen sich aber auf Magenkrebs und Gehirntumore....
Manchmal verliere ich mich so sehr in der Angst vor einem Gehirntumor, dass ich das Gefühl habe nicht mehr nachdenken zu können, das heißt, ich glaube daran schon einen Gehirntumor zu haben, der sich bereits so weit entwickelt hat, dass er bestimmte Gehirnzentren, z.B. den des Denkens, zerstört hat....
Deswegen zu einem Arzt zu gehen habe ich mich aber noch nie getraut....
Es liegen keine objektiv erkennbaren Symptome für eine mögliche Erkrankung vor....
Ich habe einfach nur Angst, panische Angst....
Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben ?
Ein verzweifeltes Herz
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